Allgemein: "Das Rennspielgenre braucht neue Konsolen"

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Shevy-C
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Re: Allgemein: "Das Rennspielgenre braucht neue Konsolen"

Beitrag von Shevy-C »

Sir Richfield hat geschrieben:Ich will NFS Porsche 2...
Unendlich mal das! Bester NFS Teil.

Ansonsten muss ich sagen, dass ich vom absoluten Rennspielfan mehr oder weniger in die Gleichgültigkeit abgerutscht bin. Forza 4 habe ich zwar noch, aber so richtig lange motivieren kann es mich nicht.

Zum einen fehlt echt das Feature, bei dem ich sage :" Wow, das sieht sehr interessant aus und ist so noch nicht da gewesen". Zum anderen stört mich, dass man nicht mehr offline zu viert spielen kann, Funracer ausgenommen. Falls wir mal Lust auf nen "simulationslastigeren" Titel haben, greifen wir auf PGR 2 zurück, da es zu viert jedes neuere Rennspiel in punkto Spielspaß in den Schatten stellt.
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Exedus
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Re: Allgemein: "Das Rennspielgenre braucht neue Konsolen"

Beitrag von Exedus »

Als ob sich was ändern würde wenn neue Konsolen erscheinen. Ja die grafik wird besser, aber ansonsten wirds noch immer der Dumme ich fahre mal langweilig im Kreis misst sein, den es schon seit Jahren gibt.
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KATTAMAKKA
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Re: Allgemein: "Das Rennspielgenre braucht neue Konsolen"

Beitrag von KATTAMAKKA »

Das Rennspielgenre braucht nicht neue konsolen, sondern wirkliche Renn Games . Nicht so Aktion Kracher ohne Sinn und Verstand. Alles was die Renn Games zu PS2 Zeiten so innteressannt gemacht hat , wurde doch bei der sogenannten ``Next Gen Konsole`` weg rationalisiert , dafür kamen dann irgendwelche ``Inovationen`` die kein Schwein braucht. Und beim letzten GT hat man es dazu noch geschafft ne schlechte Kopie vom Vorgänger in zweifelhafter Grafik und als Patch Monster rüberzuretten.

Die haben es geschafft praktisch jede Renn Serie voll gegen die Wand zu fahren. Bei NfS sogar jedes Jahr aufs neue. NfS u all seine überflüssigen Ableger ist ein echter Runnung Gag geworden . Dirt ist dazu das passende``Rally``? Gegenstück.

Das Rennspielgenre ist doch genauso lahm und vorgekaut geworden wie das Shootergnre. Ein einziger Grafikblender Wettstreit ohne echtes Feeling und Inhalt.. Halt die typische AAACOD Seuche.Ziel Gruppe ganz klar 12jährige mir Ferari Poster über den mit Mikey Mouse Bettwäsche bezogenem Bett :D

Dieser ganze Lizens Scheiss ist doch von Gestern und lässt doch überhauopt nichts zu . Ausser das es ne schlecht animierte Werbe Kampange für AutoMarken sein darf und mehr nicht. :oops:
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 02.05.2012 14:37, insgesamt 9-mal geändert.
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MaV01
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Re: Allgemein: "Das Rennspielgenre braucht neue Konsolen"

Beitrag von MaV01 »

dirt3 iss nebenbei auch noch der grösste DLC krampf, den ich bisher erlebt habe .... alle "liegen" auf gold gehabt - 4 monate später eingeloggt und KEINE liega mehr auf gold, da überall DLC strecken dazu gekommen sind.... war mein letzts "dirt" desswegen. zusätzlicher content schön und gut, aber wenn man ohne den kaum noch spielen kann, weil man ständig über fehlenden content stolpert, ist das schon arm.
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PunkRockGuy
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Re: Allgemein: "Das Rennspielgenre braucht neue Konsolen"

Beitrag von PunkRockGuy »

DiRT-2 und 3 warn cool meiner Meinung nach. Was mir bei DiRT gut gefällt ist der in 10 stufen eingeteilte Schwierigkeitsgrad, der für jeden Fahrer was passendes bietet :)
Forza-4 ist von der Grafik und der Phyik gelungen, aber der nicht vorhandene Schwierigkeitsgrad der Singleplayer Karriere ruiniert das Spiel leider. Wer ist denn bitte auf die Schnapsidee gekommen?!
Und ein Rennspiel mit Teammanagement und Story wäre echt zu begrüßen, da gibt es noch mehr als genug Freiraum für Entwickler. Warum muss eigentlich jede Simulation so steril sein? :evil:
(das ist für mich ein Punkt wo ich den PC sehr mag, da kann ich mir Strecken laden, Autos lackieren und mir so iwie meine eigene Story zusammenbasteln :) )
Auch ein richtig gut gemachter Rennstallmanager wär mal eine echte Bereicherung fürs Genre
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crewmate
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Re: Allgemein: "Das Rennspielgenre braucht neue Konsolen"

Beitrag von crewmate »

Das der DLC Löcher in die Statistik haut, ist echt nicht okay.
Davon ab, sind die DLC Strecken mMn ihr Geld wert.
Shibuya für 4 Euro ist eine Klasse ergänzung mit toller Atmosphäre und Streckenführung.


Mal ne andere Frage:

Warum dreht sich jetzt alles nur um DIRT? Das Rennspielgenre steckt generell fest.

Es ist schlimmer als bei den oft bejammerten Shootern, wo die Masse wenigstens den Ausgleich bringt. Da gibt es neben Modern Warfare, Halo, Crysis2 und Killzone wenigstens noch interessante Sachen wie Bioshock (Infinite) oder Hard Reset. Die Verfolgen einen völlig anderen Ansatz.
Zuletzt geändert von crewmate am 02.05.2012 12:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Ich will 'n neues vernünftiges ToCA; nicht diese GRiD Langeweile.
CMCR wird wohl nix mehr, aber da könnte man ja noch etwas Hoffnung ham' ^^
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one_scoop_vanilla
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Re: Kommentar

Beitrag von one_scoop_vanilla »

DextersKomplize hat geschrieben:Klar, Grafik ist wichtig, aber viel wichtiger wäre mir mal eine motivierende Karriere, am besten mit RPG Elementen. Fahrerentwicklung, Teammanagment, Teamkollegen mit Persönlichkeit, Forschung ....

Einfach ALLES und nicht nur wie ein Idiot im Kreis fahren und Autos gewinnen, die anmalen und nächstes Rennen. Also mich motiviert sowas schon seit Jahren nicht mehr. Egal ob GT5 oder Forza 4, GT5h ab ich sogar verkauft ohne es viel zu spielen ... wie langweilig!
Genau so Forza, Karriere doof, alles doof. Multiplayer juckt mich nicht.

Neue Impulse braucht das Genre, nicht neue Hardware.
wie wahr, wie wahr :Daumenlinks: :danke:
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Knarfe1000
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Re: Allgemein: "Das Rennspielgenre braucht neue Konsolen"

Beitrag von Knarfe1000 »

Sir Richfield hat geschrieben:Ich will NFS Porsche 2...
Ich auch!!

Das Rennspielgenre ist im übrigen alles andere als tot.

GTR 3, Rfactor 2, C.A.R.S, Shift 3, GRID 2, F 1, Test Drive Ferrari, Dirt usw. usw.

Alle Geschmäcker werden bedient. Außerdem zweifle ich nicht daran, dass an GT 6 und Forza 5 gearbeitet wird.

2011 war es für das Genre tatsächlich ein ruhiges Jahr, 2012 und 2013 wird sich das aber ändern.
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Levi 
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Re: Kommentar

Beitrag von Levi  »

Meinungen wie Arschlöcher ... jeder hat eins :ugly:


Hier forderten Leute RPG-Elemente, Emotionale Karrieren, "Coole" Atmosphäre ... etc. etc. ... sowas sind inzwischen gründe für mich Rennspiele zu hassen/zu meiden X)

aller aller spätestens seit Shift2 finde ich es regelrecht peinlich (afair wars auch schon in Shift1 und auch Dirt2), wenn mir nen Rennfahrer davon erzählt, was für cooler Fahrer ich doch jetzt sei ... oder wie toll ich meine Runde gefahren bin ... Fremdschämen pur ...
auch auf irgend ne Pseudo-Story kann ich gut und gerne in einen "Simulations"-Lastigen Rennspiel verzichten ... sie stört eher ... und die einzigen Emotionen die ich verspüren will, ist das Gribbeln welches ich empfinde, wenn ein authentisch klingendes Grummeln eines 4-Rotor-Wankelmotor aus den Boxen ertönt.
für mich solls einfach immer mehr ordentlich befahrbare Strecken (was hier einige Spiele als "eigenkreation" abliefern lässt sich weder vernünftig befahren, noch macht es spaß ... (mit schaudern an NFS-Pro erinner), immer mehr Autos, immer hübschere und vorallem !detailiertere! Grafik (in diesen Genre bin ich Grafikhure! ... dazu stehe ich) eine immer mehr sauber fahrende intelligent agierende KI, sowie ein endlich funktionierendes Bestrafungssystem für unsauberes Fahren geben. Und ich bin glücklich :)


klassische Arcade-racer sind dann wieder ne andere Sparte, der ich aber inzwischen dann doch den Rücken zugekehrt habe ... dort dürft ihr, wenns nach mir ginge all eure Emotionen und Coolnis haben ;P
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crewmate
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Re: Kommentar

Beitrag von crewmate »

 Levi hat geschrieben:Meinungen wie Arschlöcher ... jeder hat eins :ugly:


Hier forderten Leute RPG-Elemente, Emotionale Karrieren, "Coole" Atmosphäre ... etc. etc. ... sowas sind inzwischen gründe für mich Rennspiele zu hassen/zu meiden X) aller aller spätestens seit Shift2 finde ich es regelrecht peinlich (afair wars auch schon in Shift1 und auch Dirt2), wenn mir nen Rennfahrer davon erzählt, was für cooler Fahrer ich doch jetzt sei ... oder wie toll ich meine Runde gefahren bin ... Fremdschämen pur ... auch auf irgend ne Pseudo-Story kann ich gut und gerne in einen "Simulations"-Lastigen Rennspiel verzichten ... sie stört eher ... und die einzigen Emotionen die ich verspüren will, ist das Gribbeln welches ich empfinde, wenn ein authentisch klingendes Grummeln eines 4-Rotor-Wankelmotor aus den Boxen ertönt. Für mich solls einfach immer mehr ordentlich befahrbare Strecken (was hier einige Spiele als "eigenkreation" abliefern lässt sich weder vernünftig befahren, noch macht es spaß ... (mit schaudern an NFS-Pro erinner), immer mehr Autos, immer hübschere und vorallem !detailiertere! Grafik (in diesen Genre bin ich Grafikhure! ... dazu stehe ich) eine immer mehr sauber fahrende intelligent agierende KI, sowie ein endlich funktionierendes Bestrafungssystem für unsauberes Fahren geben. Und ich bin glücklich :) klassische Arcade-racer sind dann wieder ne andere Sparte, der ich aber inzwischen dann doch den Rücken zugekehrt habe ... dort dürft ihr, wenns nach mir ginge all eure Emotionen und Coolnis haben ;P
Dafür hast du doch weiterhin Spiele wie Gran Turismo, rFactor, GTR und iRacing.
Ich fordere doch gar nicht, das nun jedes Rennspiel diese Features haben muss.
Die 4 Simulationen sind so gut wie sie sind (außer GT grrrrrr).

Teammanagement, ein Storymodus und das Gestalten und Entwickeln von Prototypen würde eine neue Art von Rennspiel benötigen. Und ein neues Studio, das Progressiv und Professionell genug ist, solche Innovationen kompetent umzusetzen. Enthausia war da doch sehr halbgar.

Gerade die Kommentare und Sprecher in GRID sind hochwertig.
Kein Heititei, es war niveauvoll. Der Sprecher der Crew hat mich laufend mit interessanten und wichtigen Infos versorgt. Dort ist ein Crash passiert. Die Beschädigung durch meinen Auffrahrunfall am Start ist nicht weiter schlimm. Vor mir fährt XY. Das fühlte sich besser für mich an. Realistischer. Es wiederholte sich mit der Zeit natürlich. Missen will ich den Sprecher jeddoch nicht. Genau wie Scully in der Garage, die mich jedes Mal namentlich begrüßt hat. Das hatte Persönlichkeit. Reine Prestige. Und nochmal: Niveau. Ich fühle mich als reifer Erwachsener abgesprochen. Ernst genommen. Anders als Dirt3. Das Trio und Ken Block behandeln mich da wie ein kleines Kind. Aufmuntern und "Yo, Dawg!" Attitüde. Das war ein Ken Block Showlaufen. Du kannst die jedoch Stimmen abstellen. Optionalität, die Wahlfreiheit, ist das wichtigste. Alles muss einstellbar sein.

Für das Bestrafungssystem bin ich auch. Aber eben auch einstellbar, was die Sensibilität der Richter und Flaggen angeht. Bei Project CARS werden derzeit die Zeiten nicht gewertet, wenn man mit dem Wagen von der Strecke abkommt. immerhin. Es gibt derzeit kein Rennspiel mit RPG Elementen. Der B Speck Modus von GT5 ist ein schlechter Scherz. Für Credits machen beim Staubsaugen und Geschirrspühlen reichts. Die Crew hinter dem Fahrer ist genauso wichtig wie das Auto und der Fahrer. Brawn hätte es in der Formel1 zu nichts gebracht, hätten die pfiffigen Techniker nicht das KERS System entwickelt. Damit haben sie technisch die Formel1 umgeworfen. Das fordere ich von einer "Motorsport Simulation". Forza bezeichnet sich als eine solche.

Es gibt einiges zu erzählen über den Motorsport. Skandale, Korruption, Manipulation, Unfälle, Kokain, Autoreifen, menschliches Versagen. Flavio Briatore zB ließ Nelson Piquet absichtlich crashen, um einen anderen Fahrer einen Vorteil zu verschaffen. Sowas regt meine Fantasie an. Was sich da für Löcher auftun. Oder die Michelle Vaillant Comics. Die sind nicht abgehoben wie die Cartoons.
Zuletzt geändert von crewmate am 03.05.2012 13:33, insgesamt 2-mal geändert.
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Levi 
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Re: Allgemein: "Das Rennspielgenre braucht neue Konsolen"

Beitrag von Levi  »

Grid hab ich dezent verschwiegen, da ich dir da Recht geben muss ... ;P ... hier ist der Erzähler wirklich solide bis gut angesetzt ... algemein fand ich hier die grundsätzliche Präsentation eigentlich sehr angenehm, und als akzeptables Zwischenmaß zwischen "staubtrocken" und wie du es so schön ausdrückst: Heititei ....
leider versagte es dann in meinen augen auf der Rennstrecke ... aber nun gut.

@RPG-Elemente ... schonmal Shift und Shift2 gespielt? ... war da nicht irgendwas in dieser Richtung? (http://www.krawall.de/web/Need_for_Spee ... /id,50319/) ...
B-Spec GT5 ... war was? XD ...

@Story neben der Rennstrecke ... schön dass es die Fantasie anregt, und ich könnte mir da auch super Adventure zu vorstellen ... alternativ halt irgendwie gemixt mit nen Arcade-Racer (tdu2 kommt mir hier als grobe Vorlage in den kopf, wenn man die schwerpunkte anders legt).... aber in einen auf Rennen-fokusierten Spiel? ... das bekomm ich halt einfach nicht in meinen Kopf ...

aber wie du ja im Eingang sagtest: die GTs und Forzas werden wohl kaum aussterben :) ... und man soll den anderen ja auch noch ihren Spaß gönnen ... (sollte aber jemand mit einen der beiden Serien anfangen den gleichen Scheiß zu veranstalten, den mit mit NFS und CMR* angestellt hat, bin ich der erste der losschreit!)


(ja ich weiß, NFS war noch nie eine wirkliche "Simulation" aber wenn ich mich an mein NFS2SE zurück erinnere .. mit all diesen Videos und Datenblättern zu den Autos :( ... oder halt auch an Porsche .... wehmut ... und ähnlich mit CMR ... Dirt ist das was sie aus CMR gemacht haben ... heißt vielleicht inzwischen anders .. schön und gut ... aber trotzdem ist es der "ersatz" ... :(
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Sir Richfield
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Re: Allgemein: "Das Rennspielgenre braucht neue Konsolen"

Beitrag von Sir Richfield »

 Levi hat geschrieben:@RPG-Elemente ... schonmal Shift und Shift2 gespielt? ... war da nicht irgendwas in dieser Richtung? (http://www.krawall.de/web/Need_for_Spee ... /id,50319/) ...
B-Spec GT5 ... war was? XD ...
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crewmate
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Re: Allgemein: "Das Rennspielgenre braucht neue Konsolen"

Beitrag von crewmate »

edit: Oder SCAR. Nie gespielt, aber ein weiteres Beispiel, wie das aussehen kann. alut Test scheint das sogar ein sehr gutes Beispiel zu sein. :wink: :D
 Levi hat geschrieben:Grid hab ich dezent verschwiegen, da ich dir da Recht geben muss ... ;P ... hier ist der Erzähler wirklich solide bis gut angesetzt ... algemein fand ich hier die grundsätzliche Präsentation eigentlich sehr angenehm, und als akzeptables Zwischenmaß zwischen "staubtrocken" und wie du es so schön ausdrückst: Heititei .... leider versagte es dann in meinen augen auf der Rennstrecke ... aber nun gut. @RPG-Elemente ... schonmal Shift und Shift2 gespielt? ... war da nicht irgendwas in dieser Richtung? (http://www.krawall.de/web/Need_for_Spee ... /id,50319/) ...
B-Spec GT5 ... war was? XD ... @Story neben der Rennstrecke ... schön dass es die Fantasie anregt, und ich könnte mir da auch super Adventure zu vorstellen ... alternativ halt irgendwie gemixt mit nen Arcade-Racer (tdu2 kommt mir hier als grobe Vorlage in den kopf, wenn man die schwerpunkte anders legt).... aber in einen auf Rennen-fokusierten Spiel? ... das bekomm ich halt einfach nicht in meinen Kopf ... aber wie du ja im Eingang sagtest: die GTs und Forzas werden wohl kaum aussterben :) ... und man soll den anderen ja auch noch ihren Spaß gönnen ... (sollte aber jemand mit einen der beiden Serien anfangen den gleichen Scheiß zu veranstalten, den mit mit NFS und CMR* angestellt hat, bin ich der erste der losschreit!) (ja ich weiß, NFS war noch nie eine wirkliche "Simulation" aber wenn ich mich an mein NFS2SE zurück erinnere .. mit all diesen Videos und Datenblättern zu den Autos :( ... oder halt auch an Porsche .... wehmut ... und ähnlich mit CMR ... Dirt ist das was sie aus CMR gemacht haben ... heißt vielleicht inzwischen anders .. schön und gut ... aber trotzdem ist es der "ersatz" ... :(
Und das sind nur die deutschen Sprecher bei GRID. Die englischen Sprecher sind noch besser.

http://www.youtube.com/watch?v=9U_3xgWZPz0
Und mehr hab ich zu Shit 2 nicht zu sagen. :|
Als mutmaßlicher PS2 Besitzer solltest du mal nach Enhusia anschauen. Zeit, wie ein anderes Konzept bei Rennsimulationen möglich ist. Wobei Enhusia viele viele Schwächen hat. Aber als Anschauungsmaterial was abseits von Konventionen drin ist - cool.
http://www.4players.de/4players.php/dis ... acing.html

Und Project Gotham Racing. Für mich das beste Rennspielreihe aller Zeiten. Bizarre Creations haben es einfach verstanden, genau die Nische zwischen Simulation und Arcade zu finden. Das Kudo System ist gnadenlos hart aber fair. MSR ist mein persönliches Dark Souls. PGR4 ist mit Baphomets Fluch, Eternal Darkness, Gothic2 und PS Torment mein Lieblingsspiel. Wie das Erfahrungssystem in Forza4 umgesetzt ist, dazu schweigen die xboxer leider beharrlich.

Wie ich mir genau ein Storymodus in einer Sim vorstelle, hab ich detailiert in den Thread im Wiiforum geschrieben. B Speck bei GT5 ist doch mal oberflächlich. Das letzte, was man bei GT5 sagen sollte. Keinen Einfluss auf die Entwicklung der Fahrer, die ausschließlich per Zufall erstellt werden können. Kein Transfermarkt wie bei Fifa, nicht mal online. Während der Rennen kaum einfluss auf das Verhalten des Fahrers. Nur auf sein Temperament. Reicht eben, um nebenbei Staub zu saugen oder Abendessen machen. :P
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Levi 
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Re: Allgemein: "Das Rennspielgenre braucht neue Konsolen"

Beitrag von Levi  »

stimmt ich erinnere mich da noch an dein Konzept ... das klang in der Tat ziemlich interessant :) ... nochmal raussuchen.

@Shift 2 ... hab schon selbst ausführlich geflucht :D ... (zum glück wars nen +Geschenk)
@PS2-Empfehlung ... ich könnte und würde jetzt zwar gerne sagen: schau ich mir mal an .... nur ehrlich gesagt, wäre das geheuchelt ... drum rechne eher nicht damit, dass ich mich dazu nochmal äußere ... der gute Empfehlungswille wurde aber erkannt und geachtet :lol:
@Rest ... lass ich erstmal so stehen ...

für andere Interessierte: Crewmates Visionen:
http://forum.4pforen.4players.de/viewto ... 1#p2952401

:D
crewmate hat geschrieben:
Chigai hat geschrieben:Hat jemand noch coole Ideen?
Ich schlepp da schon eine Weile Konzepte mit mir rum.

Motorsport: Sport & Tour
Was dieses Rennspiel von anderen grundlegend unterscheidet ist, das es nicht allein darum geht, das Rennen zu gewinnen. Stattdessen gibt es ein Missionsmodell, das bestimmte Aufgaben stellt, die man während des Rennen löst. Dazu kommt ein Project Gotham Racing artiges Kudo-System, das das Fahrverhalten bewertet.

zB
- Ein bestimmter Fahrer muss das Rennen gewinnen
- Man darf das rennen nicht unter einer bestimmten Zeit abschließen
- Man muss ein gutes Foto schießen (nach bestimmten Parametern ala Pokemon Snap, Wii Airsports)
- Man muss einen schweren Unfall provozieren
- Umgekehrt, seinen Wagen schadensfrei ins Ziel bringen
- Ein Rennen unter "besonderen Bedingungen" abschließen

Darüber hinaus steht der Motorsport an sich, statt des reinen Autorennens im Fokus. Die Boxencrew und das Management bekommen mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung. Motivierte und aufeinander abgestimmte Mechaniker brauchen noch weniger Zeit beim Boxenstop etwa. Man kann seine Crew wie in eine RPG-Party bearbeiten, fortbilden und austauschen und so sein individuelles Team zusammenstellen.

Neben eines herkömmlichen Meisterschaftsmodus ohne SchnickSchnack gibt es einen Storymodus, wie damals bei DTM.
Die Geschichte von Motorsport spielt diverse Skandale der Motorsportgeschichte, mit direktem Bezug auf den Betrugsskandal um Flavio Briatore 2009, der seinen Fahrer Nelson Piquet absichtlich crashen ließ und dafür von der FIA ausgeschlossen wurde. Der Storymodus umfasst in max 8 Seasons die Karriere des portugisischen Rennfahrers Xavier, der in die höchste Klasse des Tourenwagen-Liga IWC aufsteigt. Fortan steigt der Erfolgsdruck und die Aufmerksamkeit der Medien abseits der Fachpresse. Xavier gerät zunehmend in den Strudel aus Sportwetten-Korruption, Macht, Sex und Demütigung. Die Rennen werden in Qualifikation, Training und dem Rennen als Haubtevent aufgeteilt. Zwischedurch gibt es kurze (max 2min lange) Sequenzen mit interaktiven Dialogen. Während der Rennen wird die Handlung über den Teamfunk weiter gesponnen, wobei sich die Antworten hier auf simple Ja/Nein Möglichkeiten beschränken, um den Rennablauf nicht zu stören. Beim Verweigern einer Antwort wählt das Spiel automatisch eine neutrale Antwort, oder Xavier schweigt. Neben Gesprächen mit der Crew und anderen Fahrern gibt es etwa auch Fernsehinterviews und Talkrunden (im Stil der Sportschau). Gerade in diesen TV Interviews muss man auf Xaviers Tonlage und Aussagen achten. Die Kamera in den Sequenzen tritt immer in Form einer Fernsehkamera, Überwachungskamera in der Box/Hotel/etc, Bordkamera im/am Auto, Handycams und Fanvideos auf, nie direkt und wirkt heimlich gefilmt, Amateur-YouTube-Videos oder wie ungeschnittenes Archivmaterial eines Fernsehteams. Es gibt ein direktes Feedback auf geschehene Ereignisse wie die Platzierung im letzten Rennen etc durch die Charaktere. Xaviers Verhältniss zu den einzelnen Personen hat starke Auswirkungen auf die Handlung und die Ereignisse im Spiel. Streitet man sich mit dem Chefmechaniker und baut zu häufig unfälle, geht die Boxencrew weniger motiviert an die Arbeit.

Der Storymodus nutzt das Missionsmodell. So muss man ein gutes Foto schießen, um auf die Titelseiten der Boulevardpresse zu gelangen, was dem Rennteam mehr Aufmerksamkeit und sponsoren bringt. Ab der zweiten Season, als Xavier bereits tief im Sumpf drinsteckt, kommen zunehmend zweifelhafte Anweisungen des Teamleiters. Anfangs nur simple Befehle. Die Anforderungen steigern sich langsam in die Extreme. So soll Xavier wie Nelson Piquet durch aggressives Fahren den Unfall eines anderen Fahrers zu provozieren, um einem Teamkollegen einen Vorteil zu verschaffen. Ob man diese Aufgaben erfüllt oder nicht, ist dem Spieler überlasssen, sie wirken sich unterschiedlich aus. Auch wer Schuhmacher-style eine Siegesserie antritt bekommt Stess, schließlich sinken die Buchmacherquoten bei Champions. In Indianapolis schließlich erleidet Xavier einen schweren Unfall, als er ungebremst in eine schlecht gedämpfte Mauer rast, durch ein geskriptetes Event. Die Kamera huscht schon während des Unfalls in die Cockpitperspektive und beim Aufprall hinter den Fahrersitz. Nachdem kurz Stille herrscht, nur ein Keuchen zu hören ist, fängt Xavier an zu schreien, er hat sich schwer verletzt. Dadurch kommt immer ausgeblendete Mortalität ins Rennspiel. Xavier wird für den rest der Season ausfallen, seine Reha wird als längere Zwischensequenz mit langen Kameraeinstellungen und schneller werdenen Musik gezeigt. Den langsamen Wieder-Einstieg bekommt er durch das Testfahren eines neuen Wagenmodells und diverser Prototypen. Wieder über bestimmte Missionen und Vorraussetzungen. Man nimmt auch gezielt Einfluss auf die Entwicklung des neuen Typs durch Feintuning und das austauschen von Fahrzeugteilen, mit jederzeit möglichen Testfahreten. Die angehende dritte/vierte Season verläuft zunächst unproblematisch, bis Xavier beim Gran Prix in Silverstone mit Drogen vergiftet wird, worauf man das ganze Rennen auf LSD fährt. Der teamleiter zwingt den Spieler dazu, weiter zu fahren, um keinen Skandal zu provozieren. Man hat trotzdem die Wahl, durchzufahren, zu beenden, oder durch einen Trick Xavier durch jemand anders zu ersetzen, was allerdings kniffelig ist und gute Beziehungen erfordert. Bei Aufgabe kann der Vorfall bekannt werden und es kommt zu einer untersuchung. Bei falschen Beziehungen zu diversen Boxenludern wird Kokain bei ihm gefunden.

Der dritte Akt von Motorsport läuft komplett ohne richtige Rennen ab. Xavier befindet sich in der Reha, soll wegen seines Millionenschweren Vertrag trotzdem so schnell wie möglich wieder fit werden. In der Zwischenzeit, die maximal ein Jahr beträgt, ist Xavier an der Entwicklung eines neuen Prototypen beteiligt und soll mit seiner Erfahrung am Steuer das Mechanikerteam unterstützen. Es werden viele neue Charaktere eingeführt. Man ist am grundlegenden Design in Form mehrerer Entwürfe beteiligt, legt Hand an bei der Wahl der Bauteile, von der Karosserie (Carbon, Aluminium, Legierungen, Leichtplastik) bis hin zu Motorbauteilen und Cockpitausstattung (Sitze, Lenkrad, Frontscheibe, Links/Rechtsteuer). Es werden Testfahrten im Windtunnel und geheimen Strecken durchgeführt. Dabei muss man stets das Budget im Auge behalten, ab einem bestimmten Betrag ist Feierabend und die Arbeit geht unvollendet den Bach runter. Dadurch wird der Spieler immer wieder umdenken müssen und seine einstellungen ändern. Dabei gibt es zufällige Events wie Ingenieure, die mehr Geld fordern oder neue Lösungen. Man kann diese Phase aber auch in einer halben Stunde hinter sich bringen, indem man Xavier mehr Zeit in der reha verbringen lässt und die Konstruktion des Prototypen desinteressiert abwinkt. Es folgen ein paar kleine Einstellungen für das Modell, das wars. Weiter gehts. Darüber hinaus stellt sich Xavier die frage nach einem Maulwurf in den eigenen Reihen. Mit dem Beenden des Abschnitts bekommt man den selbstgebauten Wagen für die nächste Season. Das eigene Baby, an dem man mehrere Stunden gearbeitet hat, Feinabgestimmt hat. Der Spieler soll das Gefühl haben, das dass sein Wagen ist. Er hat ihn gebaut.
Der ganze Stil ändert sich zu mehr Ruhe. Das drückt sich zunächst durch die Kamera aus, die offen steht und nicht mehr heim,ich gefilmt wirkt. Große Areale wie die gigantische Werkshalle werden gezeigt, während die vorigen Kulissen eng, dunkel und stickig, oder überfüllt mit Zuschauern und Reportern wirkten. In diesem Akt wirkt alles heller Beleuchtet, die modern, gar futuristisch wirkende Werkshalle lässt Sonne durch klare Fenster herein, es dominieren Metall und weiße Fliesen. Die Musik wirkt ruhiger, gegenüber den industrial anmutenden Rock und Elektrostücken. Hier werden vor allem Jazz und fast easy listening artige Stücke gespielt.

Dann kommt der Tag, an dem Xavier sein Comeback feiert, präsentiert von den Medien in Interviews und Rückblenden auf seine bisherige Karriere. Doch der Spieler bemerkt hinter den Kulissen die Veränderungen des Protagonisten. Xavier drohen Depressionen, er rastet bei Interviews schneller aus, zum Seasonende muss er unter bestimmten Umständen (Drogen und Boxenluder) in eine Entzugsklinik. Kommt es nicht so weit, kann weiter nach dem vermeitlichen Maulwurf und Saboteur im Team gesucht werden. Es gibt einige Mögliche Verdächtige nach dem Zufallsprinzip, die Spur kann aber auch im Sande verlaufen und der Fall bleibt ungeklärt. In den folgenden Seasons ereignen sich weitere Zwischenfälle. So wird der Spieler in einem Rennen disqualifiziert, auch wenn man keine Fehler begangen hat. Es läuft es auf zwei Enden in der sechsten, spätestens 8. Season hinaus.

Beim Happy End entscheidet sich der Spieler, diverse Skandale auffliegen zu lassen. Hierfür hat Xavier schon in frühen Seasons kontakte zu einem Journalisten geknüpft, sich gegen die Weisungen des Teamleiters gesträubt und die richtigen Beziehungen gepflegt. Man lässt alles auf einer Pressekonferenz aufliegen, die auch Xaviers Rennkarriere beendet. Während der finalen Fahrt, in der die Credits im Licht der Straßenlaternen ablaufen, fährt er an einem brennenden Autowrack vorbei. Das Spiel ist vorbei

Beim Bad ending war das Gegenteil der Fall. Hier rastet Xavier nach dem letzten Rennen aus und überfährt Leute, die sich nach dem Rennen auf der Strecke befinden. Er durchbricht die Tore und startet eine Amokfahrt durch Indianapolis City, die an das Ende von "Lost Highway" anlehnt. Doch wie schon in der zweiten Season verliert er die Kontrolle über den Hightechwagen und rast wieder ungebremst gegen eine Mauer. Weil er nicht angeschnallt war, platzt er durch die Frontscheibe und ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu sehen. Während dessen laufen die Credits auf einer von den Scheinwerfern anstrahlten Wand ab. Es kommt die Polizei und KTWs hinzu, die Offscreen Xaviers Tod feststellen. Mit dem abrollen der Credits gehen die Scheinwerfer aus, Game Over.

Im Intro startet ein 32bit Rennspiel im Stil von "Virtua Racing" mit Klötzchen grafik. Das ganze stellt sich als Kindheitserinnerung von Xavier heraus und soll ein Augenzwinkern zur Entwicklung des Racer-Genres sein. Viel hat sich seit damals nicht getan.

Zwischendurch werden kleine Seitenhiebe auf populäre Rennspiele ausgeteilt. Die Anspielungen reichen von den "Mascot Girls" aus Ridge Racer bis hin zu Geometry Wars in PGR.

Im Multiplayer hat man die Chance die Rennen zu manipulieren.
- Streckenposten und Richter schmieren für eigenen Vorteil
- die gegnerrische Boxencrew bestechen, sodas sie langsamer arbeitet
- Schwere Sabotage wie ausfallende Bremsen

Solche Tricks kosten immer mehr, als das eigentliche Preisgeld des Rennens. Man schummelt einzig und allein für einen besseren Platz in der Liga. Wie weit geht Ehrlichkeit im E-Sport, wo zieht man die Persönliche Grenze? Es gibt aber auch "weiße Events" bei denen kein Cheaten möglich ist.

Ach ja, das Tablet :D
Neben dem Rückspiegel und HUD wäre mit der Kamera des Gerätes auch Headtracking möglich, so das sie das Bild auf dem TV dahin dreht, wohin man schaut. Die Boxen geben den Boxenfunk rüber. Im Storymodus wird noch speziell bei der Szene mit dem Prototypen benutzt, um am Fahrzeug rumzubasteln. Es lassen sich Logos fürs eigene Rennteams im Online-Multiplayer auf dem Tablet zeichnen. Im Offline MP nimmt man vor Rennbeginn das Feintuning an seinem Wagen über das Tablet vor und kann ungesehen auch wieder Sabotagedienste in auftrag geben, ohne, das die anderen davon etwas mitbekommen. Es lassen sich Karte und HUD auf dem Tablet während des Rennens anzeigen, das wie der rest des Spiels stark individualisierbar ist. Gefahren wird im Offline MP bevorzugt mit der WM+ im Wheel oder dem CCpro.