greenelve hat geschrieben:@mT-Peter-Lustig
das spiele nur selten die 15 stundenmarke knacken, hängt weniger mit fehlender story zusammen, oder zu hohen kosten. sondern einfach damit DAS ES KOSTEN BEDEUTET. 5 stunden kampagne verkauft sich genauso gut und kostet, wie du schon sagtest, weniger. gewinnmaximierung ist das stichwort. nehmen wir ac1 bis brotherhood, story mit über 5 stunden spielzeit. call of duty hingegen mehr geld, mehr geld uuund mehr geld

Da machst du es dir ein wenig einfach.
Erstens muss man feststellen, dass Kosten nur bedingt etwas mit der Spiellänger zu tun haben. Das erste Drakensang hatte z. B. eine Spieldauer von 40+ Stunden, kostete dabei aber nur den Bruchteil eines CoD. Rein von den Kosten her gesehen, war es sogar eine Frechheit, dass dieses 40+ Stunden Spiel dasselbe kostete wie CoD. Es hätte eigentlich deutlich günstiger sein müssen.
Zweitens ist es heute nicht sonderlich einfach, Spieler über einen längeren Zeitraum hinweg zu unterhalten. Es ist nicht mehr so leicht, die Spieldauer durch endlose Wegezeiten, mangelnde Komfortfunktionen oder endlose, immer gleiche Levels zu strecken. Viele der alten, langen Spiele, waren nämlich genau wegen solcher Faktoren lang. Die Zeiten, in denen man einfach einen Level bauen konnte, in dem eigentlich nichts passiert und der dann vielleicht noch vollkommen unlogisch aufgebaut ist, sind nun einmal vorbei und das drückt die Spielzeit. Es gibt auch heute noch Actionspiele, die etwas länger sind, z. B. Far Cry 2. An diesem Beispiel kann man gut sehen, zu welchem Preis sich Spielzeit erkauft werden kann.
Drittens erwarten die Spieler gute Grafik und eine durchgehende Sprachausgabe auf hohem Niveau. Wehe, wenn das fehlt. Leider ist das auch ziemlich teuer und macht es sehr schwer wirklich lange Spiele herzustellen.
@ mT-Peter-Lustig
Die Storys von Spielen sind heute sogar besser als noch vor einigen Jahren. Sie sind zwar im Durchschnitt immer noch miserabel, aber sie werden immerhin besser präsentiert und sind doch klar besser geschrieben.