Planescape Torment: GoG-siert

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Agorath
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Beitrag von Agorath »

Paranoia Agent hat geschrieben:Deutsche Texte gibt es, denke ich nicht (sind leider immer nur englische Versionen) aber vielleicht kann man es nachträglich durch Fanpatches etc. ändern - keine Ahnung.
Ja das ist bei vielen Spielen die bei GoG vertrieben werden möglich. Unter anderem auch bei Planescape Torment.
Mehr Informationen gibt es dazu hier: http://www.gog.com/en/forum/general/multilingual_gogs

Viel Spaß damit :)
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Thjan
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Re: Apothekenpreise

Beitrag von Thjan »

AIex hat geschrieben:Die Preise sind doch lächerlich. Fürn Zehner habe ich vorn paar Jahren die Sammlerbox bekommen.
Zahl ich persoenlich gern. Warum?
Ich bekomme ein DRM freies und fuer mich persoenlich bisher immer problemlos auf modernen Systemen lauffaehiges Spiel + ein paar nette Extras. D.h. ich muss meine alten CDs falls ich sie ueberhaupt noch habe nicht irgendwo ausgraben und anfangen mit Emulatoren oder Fanpatches herumzufrickeln.
Runterladen, installieren, spielen. Da tun mir 10 Dollar nicht weh. Noch dazu kann ich mich via deren Forum mit Gleichgesinnten unterhalten bzw ueber Fanprojekte und Mods erfahren.

Ach ja, versuch mal an Earthworm Jim, Space Quest, Oddworld, Master of Orion und einige andere Perlen die es bei gog.com zu entdecken gibt so zu kommen.
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Zarolgil
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Beitrag von Zarolgil »

Triadfish hat geschrieben:Andererseits sieht das Speil wirklich interessant aus. Gibt es davon denn keine Version mit deutschen Bildschirmtexten?
Hi,

das Spiel gibt es auch komplett in deutsch, ob allerdings bei GoG weiß ich nicht. Habe noch das Original. Das Spiel lohnt sich auf jeden Fall, vor allem wenn du einen morbiden Humor hast. :D

Grüße
IzUaL36
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Beitrag von IzUaL36 »

für alle die sich den englischen Roman weniger geben können:

http://lmgtfy.com/?q=planescape+torment+deutsch+patch

erster link :)
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Hmm, gerade bei Torment gibt es mehrere gute Mods, die einerseits die Lesbarkeit der Texte enorm erhöhen, das Spiel sauber auf aktuelle Auflösungen bringen und eine Menge Bugs beheben, sowie das Spiel um Elemente erweitert, die es nicht in den Release geschafft haben. (Wie ich mal sagte, das ist kein neues Phänomen).

Ich gehe mal nicht davon aus, davon in der GOG Variante viel zu finden, oder?
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Rickenbacker
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Beitrag von Rickenbacker »

Bei Torment erging es mir ähnlich wie mit Deus Ex, beide Spiele habe ich kurz nach dem Release angezockt und nach 30 Minuten dachte ich mir "Meine Fresse, was für ein Dreck".
Zu viel blah blah und ein komischer Held in Torment, mit Deus Ex habe ich mitten in meiner Quake 3 Zeit angefangen und bin das Spiel falsch angegangen.

Irgendwann habe ich beide Spiele nochmal ausgegraben und es nicht bereut, ich habe sie beide 2-3 Jahre nach dem Release durchgezockt und sie haben mich trotzdem immer noch umgehauen.

Witzig war auch das man in Icewind Dale 2 des öfteren auf Teilnehmer der Kriege zwischen der Abyss und den 9? Höllen trifft, dass war mit meiner Torment Vorkenntniss natürlich ein schönes "ach schau mal einer an" Erlebniss.

Achja .... früher war alles ... anders ... :P
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:Ich gehe mal nicht davon aus, davon in der GOG Variante viel zu finden, oder?
Nein. Aber Du kannst davon ausgehen, dass die GOG-Foren voll mit Mod-Hinweisen und Installations-Tips sind.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Mag sein, aber wofür soll ich GOG dann Geld geben? Die Entwickler haben da sicher schon lange nichts mehr von.

Versteh mich nicht falsch, ich finde es super, dass ein solcher Titel wieder legal angeboten wird. Aber ich bilde mir gerne ein, dass ich Geld für irgendeine Form der Leistung erbringe.
Eine Lizenz kaufen ist für mich keine besondere Leistung.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Ich habe das Spiel damals als Heft DVD der gamestar bekommen und mir hat es gar nicht gefallen. Zu viel Text, zu wenig Spiel. Ich bin eigentlich bereit, eine gewisse Menge Lesen in Kauf zu nehmen (habe neulich mit viel Genuss noch mal NWN 2 durchgespielt), aber Torment war mir einfach zu viel. Außerdem spielte sich BG2 deutlich flüssiger und einfach dynamischer.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:Mag sein, aber wofür soll ich GOG dann Geld geben? Die Entwickler haben da sicher schon lange nichts mehr von.
Ich würde mal behaupten, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen, wie zB. Spiele von Rebellion KEIN EINZIGER Entwickler irgendwas von Verkäufen auf GOG.com hat. Entweder gibt es die Firma nicht mehr, respektive der Publisher sackt alles ein.

Wenn man auf solche Dinge Wert legen möchte, sollte man möglichst direkt beim Entwickler einkaufen. Was wiederum auch nur bei manchen Indie-Studios der Fall ist.

In der Regel ist der Entwickler als solcher bereits längst bezahlt, wenn ein Spiel in den Handel kommt, da der Publisher während der Entwicklungsphase für seinen Unterhalt aufgekommen ist. Nur sehr selten erhalten Entwickler Boni und Royalties aus den eigentlichen Spieleumsätzen. Deswegen kommt es ja auch immer wieder zu Vorfällen wie zB. der Schliessung von Radon Labs, wo das Studio recht wenig davon hatte, dass sich die Drakensang-Spiele ordentlich verkauft hatten, musste man doch schliessen, weil sich nicht genug Investoren für die Produktion kommender Projekte fanden. Und es ist vor allen in den USA vollkommen normal, dass nach Fertigstellung eines Spieles haufenweise Leute beim Entwickler gefeuert werden, wenn es kein unmittelbar anschliessendes Folgeprojekt gibt. Und Freelancer, die zur Verstärkung eines Teams während der Crunch Time engagiert werden, nur um danach wieder auf der Strasse zu stehen, sind ebenso "Entwickler" wie der sich selbst Top-Gehälter auszahlende Geschäftsführer eines Studios.

Es wäre daher wirklich besser, man löst sich von der Vorstellung, man "bezahle" den Entwickler, wenn man ein Spiel kauft. Der ist längst vom Publisher, vom Studio bezahlt worden. Der Kunde bezahlt den Publisher für seine Investition, mehr nicht.

Spiele-Entwicklung, das ist heute oft genug nur ein Fliessband-Job, ein Angestellten-Job. Man sollte da wirklich jedwede rosarote Brille absetzen ...
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Chibiterasu
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Beitrag von Chibiterasu »

Kajetan hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:Mag sein, aber wofür soll ich GOG dann Geld geben? Die Entwickler haben da sicher schon lange nichts mehr von.
Ich würde mal behaupten, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen, wie zB. Spiele von Rebellion KEIN EINZIGER Entwickler irgendwas von Verkäufen auf GOG.com hat. Entweder gibt es die Firma nicht mehr, respektive der Publisher sackt alles ein.

Wenn man auf solche Dinge Wert legen möchte, sollte man möglichst direkt beim Entwickler einkaufen. Was wiederum auch nur bei manchen Indie-Studios der Fall ist.

In der Regel ist der Entwickler als solcher bereits längst bezahlt, wenn ein Spiel in den Handel kommt, da der Publisher während der Entwicklungsphase für seinen Unterhalt aufgekommen ist. Nur sehr selten erhalten Entwickler Boni und Royalties aus den eigentlichen Spieleumsätzen. Deswegen kommt es ja auch immer wieder zu Vorfällen wie zB. der Schliessung von Radon Labs, wo das Studio recht wenig davon hatte, dass sich die Drakensang-Spiele ordentlich verkauft hatten, musste man doch schliessen, weil sich nicht genug Investoren für die Produktion kommender Projekte fanden. Und es ist vor allen in den USA vollkommen normal, dass nach Fertigstellung eines Spieles haufenweise Leute beim Entwickler gefeuert werden, wenn es kein unmittelbar anschliessendes Folgeprojekt gibt. Und Freelancer, die zur Verstärkung eines Teams während der Crunch Time engagiert werden, nur um danach wieder auf der Strasse zu stehen, sind ebenso "Entwickler" wie der sich selbst Top-Gehälter auszahlende Geschäftsführer eines Studios.

Es wäre daher wirklich besser, man löst sich von der Vorstellung, man "bezahle" den Entwickler, wenn man ein Spiel kauft. Der ist längst vom Publisher, vom Studio bezahlt worden. Der Kunde bezahlt den Publisher für seine Investition, mehr nicht.

Spiele-Entwicklung, das ist heute oft genug nur ein Fliessband-Job, ein Angestellten-Job. Man sollte da wirklich jedwede rosarote Brille absetzen ...
Finde das auch irgendwie ok so. Der Publisher trägt ja das Hauptrisiko also soll er auch die Hauptgewinne einfahren.

Vorrausgesetzt die Arbeitsbedingungen und das Gehalt sind fair - das ist dann nur leider wieder ein ganz anderes Thema.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

TRichter hat geschrieben:Ich habe das Spiel damals als Heft DVD der gamestar bekommen und mir hat es gar nicht gefallen. Zu viel Text, zu wenig Spiel. Ich bin eigentlich bereit, eine gewisse Menge Lesen in Kauf zu nehmen (habe neulich mit viel Genuss noch mal NWN 2 durchgespielt), aber Torment war mir einfach zu viel. Außerdem spielte sich BG2 deutlich flüssiger und einfach dynamischer.
Ja, dieses Spiel sollte man nur mit einer Warnung verteilen:
Der Text IST das Spiel.

Das muss man wissen und sich darauf einlassen wollen, sonst wird das nichts.

Was mich allerdings nicht daran hindern wird, dieses Spiel als Beispiel zu bringen, wenn jemand meint, RPG hätten zu wenig Story und Tiefe und so. Dichter als Torment geht nicht und erst wer sich da durch gebissen hat, darf pauschal alles andere bemängeln.

Kajetan, ich kenn die Branche zwar nicht so gut wie Du, aber die Bedingungen kann ich mir durchaus denken.

Ich schwanke halt zwischen "Boh, das ist ein cooles Angebot!" und "Meh, günstig ne Lizenz schießen, kurz eine Mod reverse engineeren, zehn Euro drauf bappen und Kohle machen."
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EvilNobody
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Beitrag von EvilNobody »

Kajetan hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:Mag sein, aber wofür soll ich GOG dann Geld geben? Die Entwickler haben da sicher schon lange nichts mehr von.
Ich würde mal behaupten, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen, wie zB. Spiele von Rebellion KEIN EINZIGER Entwickler irgendwas von Verkäufen auf GOG.com hat. Entweder gibt es die Firma nicht mehr, respektive der Publisher sackt alles ein.

Wenn man auf solche Dinge Wert legen möchte, sollte man möglichst direkt beim Entwickler einkaufen. Was wiederum auch nur bei manchen Indie-Studios der Fall ist.

In der Regel ist der Entwickler als solcher bereits längst bezahlt, wenn ein Spiel in den Handel kommt, da der Publisher während der Entwicklungsphase für seinen Unterhalt aufgekommen ist. Nur sehr selten erhalten Entwickler Boni und Royalties aus den eigentlichen Spieleumsätzen. Deswegen kommt es ja auch immer wieder zu Vorfällen wie zB. der Schliessung von Radon Labs, wo das Studio recht wenig davon hatte, dass sich die Drakensang-Spiele ordentlich verkauft hatten, musste man doch schliessen, weil sich nicht genug Investoren für die Produktion kommender Projekte fanden. Und es ist vor allen in den USA vollkommen normal, dass nach Fertigstellung eines Spieles haufenweise Leute beim Entwickler gefeuert werden, wenn es kein unmittelbar anschliessendes Folgeprojekt gibt. Und Freelancer, die zur Verstärkung eines Teams während der Crunch Time engagiert werden, nur um danach wieder auf der Strasse zu stehen, sind ebenso "Entwickler" wie der sich selbst Top-Gehälter auszahlende Geschäftsführer eines Studios.

Es wäre daher wirklich besser, man löst sich von der Vorstellung, man "bezahle" den Entwickler, wenn man ein Spiel kauft. Der ist längst vom Publisher, vom Studio bezahlt worden. Der Kunde bezahlt den Publisher für seine Investition, mehr nicht.

Spiele-Entwicklung, das ist heute oft genug nur ein Fliessband-Job, ein Angestellten-Job. Man sollte da wirklich jedwede rosarote Brille absetzen ...
Willst du mich heiraten?
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Chibiterasu
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Beitrag von Chibiterasu »

Sir Richfield hat geschrieben: Ich schwanke halt zwischen "Boh, das ist ein cooles Angebot!" und "Meh, günstig ne Lizenz schießen, kurz eine Mod reverse engineeren, zehn Euro drauf bappen und Kohle machen."
Viel bleibt da dennoch nicht bei GOG, denke ich - auch wenn es sicher ausreicht. Es geht ihnen ja gut.

Aber erstens sind es eben 7,50Euro und zweitens bekommt das meiste eben immernoch der Lizenzinhaber. Dazu noch die Serverkosten, den Community-Service und die Anpassung an moderne Geräte. Viel kann da einfach nicht übrig bleiben.

Steam hat da einfach mehr kampfkraft durch ihre beinahe Monopolstellung bei aktuellen Titeln. Da werden Oldies schon mal viel günstiger rausgeschmissen, das ist klar.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

[quote="Triadfish"] Also im Prinzip ist das im Vergleich zu Steam nicht gerade günstig. Da gabs nämlich schon wirklich gute Spiele wie Bioshock oder Mirros Edge 1-2 Jahre nach Release zweitweise für 3 bzw. 5 € und auch immer wieder andere sehr gute Angebote wie GTA 4 für 7,49€.
[quote]

Du vergleichst da zwei Dinge, die nur auf den ersten Blick identisch sind. GOG und Steam teilen den Vertriebsweg ihrer Wahren: digitale Distribution. Das wars mit den Gemeinsamkeiten. Steam ist DRM. GOG nicht.