Vielleicht sollte man da nicht alle Begrifflichkeiten in einen Topf werfen. Wenn von Kritik gesprochen wird, meint man landläufig eigentlich den eher konstruktiven Bereich, der einen bestimmten Gegenstand oder Sachverhalt beleuchtet, bespricht und versucht zu verbessern, also letztlich zu einem positiven Ergebnis für alle zu kommen.Kajetan hat geschrieben:Du legst Qualitätskriterien an. Das ist in Ordnung. Man kann selbstverständlich Kritik in gute und schlechte Kritik unterteilen. Aber auch schlechte Kritik ist Kritik. "Spiel XYZ ist scheisse!" ist zwar nicht gerade aussagekräftig, es ist aber weiterhin Kritik.Shevy-C hat geschrieben:Für mich muss Kritik stets argumentativ und beweisführend sein, sprich konstruktiv.
Bei der von dir genannten "schlechten" Kritik spricht man dann doch eher von Pamphlet, Verriss, Meckern, Nörgeln, Schimpfen, Krittelei, Schmähung, Rüffel, etc., wo es einfach nur darum geht, etwas nieder zu reißen, zu beleidigen oder zu verunglimpfen. Unsachlich, ohne greifende Argumente, mit negativer Grundannahme, rein destruktiv. Das sollte man nicht Kritik nennen oder zumindest dann auch deutlich zwischen destruktiver und konstruktiver Kritik unterscheiden.
