Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

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Peter__Piper
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Peter__Piper »

Kaaruzo hat geschrieben:
Peter__Piper hat geschrieben:
Kaaruzo hat geschrieben:Sehr schön, statt darauf einzugehen, wird also wieder mal der andersdenkende diffamiert.

Genau aus diesem Verhalten (Diffamierung, Überheblichkeit und Arroganz) entsteht Politikverdroßenheit und dann ist ein Ereigniss wie der Brexit die logische und zwingende Konsequenz.
Ein vergleich zwischen EU und einem Polizeistaat ist nicht andersdenkend - sondern schlicht und ergreifend dumm.

Auf welcher Grundlage soll man da denn diskutieren ?
Ist die EU mittlerweile politische Union mit aus Brüssel kommende Gesetzen für die Mitgliedsländer?

Hat die EU ein massives Problem was Transparenz und demokratische Legitimation angeht?

Wenn du die beide Fragen verneinst, dann hast du bewiesen wer hier "schlicht und ergreifend dumm" ist.
Hier geht es nicht darum das die EU Reformen nötig hat.

Es geht darum das du ankommst und die EU mit einer Nation vergleichst die die Menschenrechte mit Füssen getreten hat.

Erzähl mir doch mal wann du das letzte mal hier in der ach so schlimmen EU Angst haben musstest aufgrund deiner politischen Überzeugung im Knast zu Landen oder eher noch schlimmeres ?
Kaaruzo
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Kaaruzo »

leifman hat geschrieben:
Kaaruzo hat geschrieben:Wie kann man als Bürger, der in einer Demokratie aufgewachsen ist, ein derart undemokratische Konstrukt wie die EU überhaupt verteidigen?
weil die EU es besser macht als jedes andere konstrukt von ländern die in sich in irgendeiner art und weise zusammengeschlossen haben.

oder welcher andere internationale wirtschaftsraum mit gut 500 mio. einwohner schafft es eine derart weltoffene identität zu erzeugen und eine chancengleicheit auf dem niveau der europäischen union zu gewährleisten?

das es innerhalb der europäischen union noch nicht überall so klappt wie gewünscht und das hier und dort nationalstaatliche entscheidungen wieder mehr einfluss bekommen sollten, ist doch ganz logisch.

aber deswegen die ganze europäische union infrage zu stellen, ist dummes und beschränktes gelaber.

greetingz
Ich bin auch nicht gegen die EU, sondern gegen die EU in ihrer jetzigen Form. Die EU in ihrer Form vor 1993 (als die Idee der politische Union begann) war völlig ausreichend.

Dutzende wirtschaftlich zutiefst unterschiedliche Länder in dieselbe Währung zu pressen, war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Wie solch ein wirtschaftlich schwächeres Land gegen ein wirtschaftlich stärkeres Land bestehen, wenn ihm die Möglichkeit zur Abwertung der eigenen Währung genommen wird?

Das war Vorhersehbar. Und man hat sehenden Auges die Bürger in diese Katastrophe gesteuert.
Flextastic hat geschrieben:
Kaaruzo hat geschrieben:
Flextastic hat geschrieben:eine reform der bisherigen eu-strukturen wäre sicherlich nützlich, die eu aber ganz abzuschaffen reichlich dumm.
Einfach wieder zum Stand von vor 1993 zurückkehren. Ich denke, damit hätte die wenigsten ein Problem.

Das Hauptproblem ist doch die geschaffenen politische Union und die daraus folgende Schuldenunion, wo wir (entgegen der gegebenen Wahlversprechen von CDU und FPD, soviel dazu wer seine Wahlversprechen bricht) für die Schulden fremder Länder haften müssen.

Auch die Aufnahme von über 1 Mio. illegaler Einwanderer gegen den erklärten Willen der Mehrheit der EU-Länder wird die Bereitschaft der Bürger zur EU nicht gerade gefördert habne.
was heißt schulden anderer länder? von anderen eu-staaten? also ich habe damit überhaupt kein problem, warum auch? dafür sind unionen da und natürlich blendest du gerne die vorteile der union aus. vor allem: hab ich deswegen weniger in der tasche? also bisher absolut nicht, eher im gegenteil. deutschland ist außerdem, obwohl größter beitragszahler, auch mit größter profiteur der eu. mal schauen was die bauern in GB nach dem eu-austritt ohne die subventionen machen werden, dürfte häßlich werden.

also nein, ich sehe das völlig anders als du.
https://afddueren.files.wordpress.com/2 ... o-1999.jpg

Nein, ich bin nicht dafür, dass wir für andere Staaten Schulden haften. Was ist das denn für eine Logik?

Welchen Anreiz sollen die südlichen Länder dann noch haben? Achja Deutschland übernimmt im Zweifel ja schon die Schulden, was soll ich mir da groß Gedanken machen.

Top, so schaffst du natürlich Eigenverantwortung.
Peter__Piper hat geschrieben:
Kaaruzo hat geschrieben:
Peter__Piper hat geschrieben:
Ein vergleich zwischen EU und einem Polizeistaat ist nicht andersdenkend - sondern schlicht und ergreifend dumm.

Auf welcher Grundlage soll man da denn diskutieren ?
Ist die EU mittlerweile politische Union mit aus Brüssel kommende Gesetzen für die Mitgliedsländer?

Hat die EU ein massives Problem was Transparenz und demokratische Legitimation angeht?

Wenn du die beide Fragen verneinst, dann hast du bewiesen wer hier "schlicht und ergreifend dumm" ist.
Hier geht es nicht darum das die EU Reformen nötig hat.

Es geht darum das du ankommst und die EU mit einer Nation vergleichst die die Menschenrechte mit Füssen getreten hat.

Erzähl mir doch mal wann du das letzte mal hier in der ach so schlimmen EU Angst haben musstest aufgrund deiner politischen Überzeugung im Knast zu Landen oder eher noch schlimmeres ?
Wenn man nicht lesen kann, sollte man auch keine Beiträge schreiben.

Ich habe dir gesagt, wo ich die Gemeinsamkeiten sehe. Warum du jetzt versuchst, ständig abzulenken, weißt vermutlich nur du.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 94595.html

Du wirst heute auf andere Art und Weise fertig gemacht. Aber der Grundtenor ist der gleiche.
Zuletzt geändert von Kaaruzo am 29.06.2016 11:44, insgesamt 1-mal geändert.
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NomDeGuerre
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von NomDeGuerre »

Stehen eigentlich schon EU-Panzer bereit, um den Londoner Spätfrühling zu überrollen?
Kaaruzo
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Kaaruzo »

NomDeGuerre hat geschrieben:Stehen eigentlich schon EU-Panzer bereit, um den Londoner Spätfrühling zu überrollen?
Die werden doch derzeit im Osten gebraucht um Russland zu provozieren. :lol:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016 ... abruestung
Zuletzt geändert von Kaaruzo am 29.06.2016 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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NomDeGuerre
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von NomDeGuerre »

Nuracus hat geschrieben:Ich hab mir auf Facebook auch schon von einer "Freundin" anhören dürfen, ich gehöre ja zu den Ausnahme-Ausländern, die brav ihre Steuern bezahlen.
Dabei zahlst Du gar keine Steuern. SCNR ;)
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NomDeGuerre
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von NomDeGuerre »

Kaaruzo hat geschrieben:
NomDeGuerre hat geschrieben:Stehen eigentlich schon EU-Panzer bereit, um den Londoner Spätfrühling zu überrollen?
Die werden doch derzeit im Osten gebraucht und Russland zu provozieren. :lol:
Da wird höchstens zurückmanövriert. Wettpinkeln stärkt die Freundschaft.
johndoe1824162
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von johndoe1824162 »

Kaaruzo hat geschrieben: Eine Zentralregierung aus Brüssel bestimmt einen großen Teil unsere nationalen Gesetze. Dazu ist die gesamte EU ein Konstrukt dem es an Transparenz und demokratischer Legitimation fehlt.
Korruption hast du noch vergessen.

Sind übrigens alles Dinge die man auch TTIP vorwirft. Da ist der Aufschrei aber seltsamerweise lauter.
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danke15jahre4p
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von danke15jahre4p »

Kaaruzo hat geschrieben:Dutzende wirtschaftlich zutiefst unterschiedliche Länder in dieselbe Währung zu pressen, war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Wie solch ein wirtschaftlich schwächeres Land gegen ein wirtschaftlich stärkeres Land bestehen, wenn ihm die Möglichkeit zur Abwertung der eigenen Währung genommen wird?
abwertung der währung kann kurzfristig zu einer erstärkung der wirtschaftsleistung führen, nur was machst du wenn das mittel aufgebraucht ist? du kannst eine währung nicht ins bodenlose abwerten.

kurzfristig kann so ein mittel hilfreich sein, auf langer sicht ist eine gemeinsame währung und schaffen von gemeinsamer strukturen sinnvoller und wirtschaftlich für das jeweilige land nachhaltiger.
Leaks hat geschrieben:Korruption hast du noch vergessen.
stimmt, korruption hat er noch vergessen, dieses "argument" kann man immer bringen wenn man sich pseudogehör verschaffen will... :roll:

greetingz
Kaaruzo
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Kaaruzo »

leifman hat geschrieben:abwertung der währung kann kurzfristig zu einer erstärkung der wirtschaftsleistung führen, nur was machst du wenn das mittel aufgebraucht ist? du kannst eine währung nicht ins bodenlose abwerten.
Natürlich kannst du, das ist letztendlich das einzige Mittel was du als wirtschaftlich unterlegenes Land machen kannst.
leifman hat geschrieben:kurzfristig kann so ein mittel hilfreich sein, auf langer sicht ist eine gemeinsame währung und schaffen von gemeinsamer strukturen sinnvoller und wirtschaftlich für das jeweilige land nachhaltiger.
Stimmt, die Griechen freuen sich bestimmt gerade ein zweites Loch in Po, dank der „Nachhaltigkeit“ die ihnen der Euro gebracht hat.

Mit der Drachme könnten sie die Situation jetzt immerhin etwas bekämpfen, dank des Euros nicht.

Klappt ja total super, diese Gemeinschaftswährung. Wie haben das die europäischen Länder nur vorher gemacht? Müssen ja alles Gurkenwährungen gewesen sein.
leifman hat geschrieben:stimmt, korruption hat er noch vergessen, dieses "argument" kann man immer bringen wenn man sich pseudogehör verschaffen will... :roll:

greetingz
Halten wir kurz fest. Der User „leifman“ sieht Korruption nicht als Argument und benutzt dafür das Wort „Pseudogehör“.

Bei soviel Sachverstand verwundert mich seine Begeisterung für die EU dann auch nicht mehr.
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Peter__Piper
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Peter__Piper »

Kaaruzo hat geschrieben:
Peter__Piper hat geschrieben:
Kaaruzo hat geschrieben:
Ist die EU mittlerweile politische Union mit aus Brüssel kommende Gesetzen für die Mitgliedsländer?

Hat die EU ein massives Problem was Transparenz und demokratische Legitimation angeht?

Wenn du die beide Fragen verneinst, dann hast du bewiesen wer hier "schlicht und ergreifend dumm" ist.
Hier geht es nicht darum das die EU Reformen nötig hat.

Es geht darum das du ankommst und die EU mit einer Nation vergleichst die die Menschenrechte mit Füssen getreten hat.

Erzähl mir doch mal wann du das letzte mal hier in der ach so schlimmen EU Angst haben musstest aufgrund deiner politischen Überzeugung im Knast zu Landen oder eher noch schlimmeres ?
Wenn man nicht lesen kann, sollte man auch keine Beiträge schreiben.

Ich habe dir gesagt, wo ich die Gemeinsamkeiten sehe. Warum du jetzt versuchst, ständig abzulenken, weißt vermutlich nur du.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 94595.html

Du wirst heute auf andere Art und Weise fertig gemacht. Aber der Grundtenor ist der gleiche.
Wir sprechen hier immer noch über deinen vergleich zwischen EU und Sowjetunion.
Nur weil du jetzt versuchst den vergleich auf par­ti­elle Gemeinsamkeiten herunterzubrechen, steht immer noch deine selten dämlicher Vergleich vom Beginn im Raum.

Man kann ja gerne Diskutieren - aber nicht auf so einem Niveau.
Das kannst du gerne auf deinen Montagsdemos machen - aber nicht mit mir :wink:
Dafür ist mir meine Zeit zu schade
johndoe1824162
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von johndoe1824162 »

leifman hat geschrieben:
Leaks hat geschrieben:Korruption hast du noch vergessen.
stimmt, korruption hat er noch vergessen, dieses "argument" kann man immer bringen wenn man sich pseudogehör verschaffen will... :roll:

greetingz
Da kannst du natürlich mit den Augen leiern. Paar Leute interessiert die Thematik trotzdem. Das ist auch etwas stichhaltiger als das demnächst ein Krieg ausbricht und Ausländer in UK deportiert werden.
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Wigggenz
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Wigggenz »

Wer die EU ernsthaft mit der UdSSR vergleicht, dem empfehle ich mal einfach nur die EU-Verträge (Rechtsgrundlage der EU) durchzulesen und ggf ein einschlägiges Lehrbuch zum Europarecht. Denn das ist offensichtlich mal dringend nötig.
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danke15jahre4p
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von danke15jahre4p »

Kaaruzo hat geschrieben:
leifman hat geschrieben:abwertung der währung kann kurzfristig zu einer erstärkung der wirtschaftsleistung führen, nur was machst du wenn das mittel aufgebraucht ist? du kannst eine währung nicht ins bodenlose abwerten.
Natürlich kannst du, das ist letztendlich das einzige Mittel was du als wirtschaftlich unterlegenes Land machen kannst.
nein, es kann ein kurzfristiges mittel sein, aber ist sicherlich nicht das allheilmittel, vorallem nicht wenn man grundsätzlich ein problem mit strukturen im land hat.

weil wie gesagt, was machst du als land wenn die abwertung nichts mehr bringt? du kannst nicht ins bodenlose abwerten.
leifman hat geschrieben:kurzfristig kann so ein mittel hilfreich sein, auf langer sicht ist eine gemeinsame währung und schaffen von gemeinsamer strukturen sinnvoller und wirtschaftlich für das jeweilige land nachhaltiger.
Stimmt, die Griechen freuen sich bestimmt gerade ein zweites Loch in Po, dank der „Nachhaltigkeit“ die ihnen der Euro gebracht hat.

Mit der Drachme könnten sie die Situation jetzt immerhin etwas bekämpfen, dank des Euros nicht.

Klappt ja total super, diese Gemeinschaftswährung. Wie haben das die europäischen Länder nur vorher gemacht? Müssen ja alles Gurkenwährungen gewesen sein.
die griechen, die mit gefakten zahlen überhaupt erst in die eu gekommen sind sollen auf einmal ihre drachmen abwerten um die kaum vorhandene exportwirtschaft anzukurblen? meinst du dann blüht auf einmal die wirtschaft und alles ist gut?

griechenland braucht eine komplettreform des apparates, dir bringt eine entwertung der drachme nichts wenn das geld genauso versickert und nicht in nachhaltigkeit investiert wird wie vor dem unrechtmäßigen eu beitritt.
leifman hat geschrieben:stimmt, korruption hat er noch vergessen, dieses "argument" kann man immer bringen wenn man sich pseudogehör verschaffen will... :roll:
Halten wir kurz fest. Der User „leifman“ sieht Korruption nicht als Argument und benutzt dafür das Wort „Pseudogehör“.

Bei soviel Sachverstand verwundert mich seine Begeisterung für die EU dann auch nicht mehr.
na dann werd doch mal konkret, wer in welcher position ist korrupt?

ansonsten ist es nur ein pauschales pseudogehör verschaffe.
Leaks hat geschrieben:
leifman hat geschrieben:
Leaks hat geschrieben:Korruption hast du noch vergessen.
stimmt, korruption hat er noch vergessen, dieses "argument" kann man immer bringen wenn man sich pseudogehör verschaffen will... :roll:
Da kannst du natürlich mit den Augen leiern. Paar Leute interessiert die Thematik trotzdem. Das ist auch etwas stichhaltiger als das demnächst ein Krieg ausbricht und Ausländer in UK deportiert werden.
du kannst mich natürlich auch gerne erleuchten, wer in welcher position ist korrupt?

greetingz
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Onekles
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Onekles »

Die Abwertung einer eigenen Währung ist ganz super, wenn man viel exportiert. Hat auch Japan gemacht. Doof nur, wenn man Griechenland ist und pro Jahr Güter im Wert von läppischen 30 Milliarden Euro exportiert. Den Wert erreicht Deutschland in einer Woche. Gleichzeitig importiert Griechenland Waren im Wert von 50 Milliarden Euro. Sie importieren also mehr, als sie aus dem Land rausschaffen. Eine Abwertung der Währung führt dazu, dass Importe teurer werden. Also würde es im Falle von Griechenland die ganze Situation nur noch schlimmer machen.

Eine Währung abzuwerten ist nicht das Allheilmittel für alle Wirtschaftsprobleme auf dieser Welt. Es ist ein legitimes Mittel für exportstarke Nationen wie UK, Japan, Deutschland, China oder die USA. Für die meisten anderen aber nicht. Es brauch vor allem eine gesunde Wirtschaft, die auch längerfristig Wachstum erzeugen kann, um im internationalen Markt zu bestehen. Griechenland ist mit der EU noch gut dran. Ohne die wären sie völlig untergegangen und höchstwahrscheinlich einfach Bankrott gegangen mit allen netten Nebenwirkungen, die so ein Staatsbankrott mit sich zieht.
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Balla-Balla
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Balla-Balla »

Um welches britische Game oder welches Studio müsste ich mir eigentlich derzeit sorgen machen? Mir fällt da nix ein.

Dass der brexit gut ist, merkt man ja schon daran, dass sogar die Zocker hier am diskutieren sind.
Natürlich ist die EU elementar wichtig, ein Europa der Nationalstaaten ist vollkommen absurd und jedes einzelne Land wäre dem Untergang geweiht. Jeder, der mitspielen will, tut sich zusammen. Sogar die wirtschaftlich aufstrebenden Nationen in SO Asien verfestigen gerade ihre Zusammenarbeit durch den ASEAN, einem Verbund ähnlich der EU mit Staaten, die sich früher nicht grün waren.

Nationalisten sind Hohlblöcke, die eben nicht über die eigene Grenze hinauszusehen vermögen, sagt ja schon die Bezeichnung selbst aus.

Eine Reform der EU, damit sie endlich wieder funktionieren kann, ist aber unumgänglich, das wird jetzt passieren, letztlich sorgte der brexit für den notwendigen Anstoss. Ohne ihn wäre alles beim Alten geblieben. Es wird Streit geben, gut. Das Ergebnis ist offen. Natürlich könnten sich jetzt die Nationalisten, Flachpfeiffen, Lobbyisten und Politversager durchsetzen. Oder auch nicht. Eine Chance zur positiven Veränderung ist zumindest endlich mal da.

Bin ja net so der positive thinker, hier bleibt mir aber überhaupt nichts anderes übrig.