D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mit je drei Preisen ausgezeichnet

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AkaSuzaku
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von AkaSuzaku »

Raskir hat geschrieben:Lara als bester Charakter, [...] Da weiß man wie seriös der laden ist
Lara Croft war für die Wahl in meinen Augen allerdings ziemlich alternativlos, denn laut ihrer Website geht es ihnen bei dem Preis um vier Dinge: Design, Motion Capture, Voice Acting und Writing.

Gerade in Summe aller Dinge kommen da ein Hexer oder eine Max Caufield (aus verschiedenen Gründen) nicht dran.
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Don_Balisto
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von Don_Balisto »

heretikeen hat geschrieben:W3 hat sicher so manche Auszeichnung bedient, aber "Beste Story" ist ja wohl der Lacher schlechthin :D
Joa, die Story ist solide, aber ein Lacher definitiv nicht. Im Story-Telling ist Witcher top, aber die Story ist nicht so gut, wie sie inszeniert und auch einfach erzählt wird. Die Story vom 1. DLC bspw. hat mich mehr gepackt, da es nicht mehr um diese ganz große Bedrohung ging. Sowas steht dem Witcher mMn mehr, als so eine Übermacht. Die Wylde Jagd ist aber klasse gemacht, keine Frage.

Hätte bspw. sogar Bloodborne genommen, aber das ist schon eine exklusive Meinung denke ich. Da ist für mich die Story an sich schon so speziell und geil verschachtelt, dass sie irgendwie richtig geil gewirkt hat. Sowas habe ich noch nie gesehen. Aber Bloodborne hat allgemein viel zu wenig Anerkennung in Form von Preisen eingefahren. Bestes Setting, Soundtrack etc., aber war allgemein ein starkes Jahr, alleine Bloodborne und Witcher reichen zur Erklärung.

Wie bereits gesagt wurde, ist dieser Award irgendwie nicht so ernst zu nehmen. Spiel des Jahres ist ja schon mal stark von dem eigenen Geschmack abhängig. Aber einem Spiel wie Witcher Fallout 4 vorzuziehen kann ich beim besten Willen nicht wirklich nachvollziehen. Hab es zwar ähnlich ausgiebig gesuchtet, aber Witcher war runder und einfach im großen Ganzen stärker. Ist aber, wie gesagt, Geschmackssache. Bei Fallout könnte ich aber deutlich mehr kritisieren, als bei Witcher.
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casanoffi
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von casanoffi »

The Antagonist hat geschrieben:Schlagt mich ruhig, aber ich hatte in den letzten Wochen und Monaten sowohl mit Fallout 4 als auch später mit The Witcher 3 Spielspaß in etwa auf Augenhöhe gehabt. ;)
Was ich schade finde ist allerdings, dass auch hier Xenoblade Chronicles X völlig verpufft respektive gar nicht aufgeführt wird...
Och, ich habe auch mit beiden sehr viel Spaß gehabt - zuerst mit dem Hexer, der mir eine tolle Geschichte und Erzählung bot und nebenbei einen grandiosen Schauplatz. Habe selten eine so schön gestaltete Spielwelt erleben dürfen.

Mit Fallout habe ich immer noch sehr viel Spaß. Nur eben auf eine komplett andere Art und Weise. Hier wird mir im Prinzip keine oder nur sehr nebensächliche Geschichte erzählt - dafür habe ich hier aber die Möglichkeit, meine eigene zu erzählen und meinen eigenen Charakter zu formen, was in meinen Augen der wichtigste Bestandteil eines Rollenspiels ist.

Dass Xenoblade Chronicles keine Erwähnung erhält, finde ich sehr schade - und natürlich, dass mein persönliches Spiel des Jahres, Pillars of Eternity, auch leer ausgeht.

Andarus hat geschrieben:Tut mir leid, die Jury scheint da vollkommen inkompetent zu sein. Kein Mensch bei Verstand kann ernsthaft denken das Fallout 4 das beste Spiel des letzten Jahres ist. Das sollte es nichtmal in eine objektive Top5 schaffen!
Warum siehst Du das so?

Für mich ist, wie oben schon erwähnt, Pillars of Eternity das Spiel des Jahres (auf Platz 2 liegt SOMA).
Es war für mich die perfekte Mischung aus einer interessanten Geschichte, eine fantastische Art und Weise der Erzählung, abwechslungsreichen Schauplätzen und intelligenter Interaktionen.

Für mich persönlich war Fallout 4 zumindest das beste Rollenspiel, weil es mir, wie kein anderes Spiel, die Möglichkeit bietet, in einer riesigen Welt (m)eine Rolle zu spielen und (m)einen Charakter so zu formen, wie es mir gefällt. Und natürlich eine Spielwelt, die für meinen Geschmack eine unglaubliche Sogkraft und Erkungsreize bietet.

The Witcher 3 hat für mich nur das Nachsehen, weil es - im Vergleich zu Pillars of Eternity - die weniger interessante Geschichte und weniger interessante Spielwelt bot. Nicht, weil beides schlecht gemacht war, keineswegs, ich empfand einfach nicht die gleiche Sogkraft, die die anderen o. g. Spiele auf mich auswirkten.

Don_Balisto hat geschrieben:Wie bereits gesagt wurde, ist dieser Award irgendwie nicht so ernst zu nehmen. Spiel des Jahres ist ja schon mal stark von dem eigenen Geschmack abhängig. Aber einem Spiel wie Witcher Fallout 4 vorzuziehen kann ich beim besten Willen nicht wirklich nachvollziehen. Hab es zwar ähnlich ausgiebig gesuchtet, aber Witcher war runder und einfach im großen Ganzen stärker. Ist aber, wie gesagt, Geschmackssache. Bei Fallout könnte ich aber deutlich mehr kritisieren, als bei Witcher.
Ja, der Witcher war wohl das rundeste Spiel von allen und man kann hier tatsächlich wenig kritisieren.
Alles war perfekt auf die Geschichte von Geralt zugeschnitten.
Objektiv gesehen hat sich der Witcher meiner Meinung nach jeden Award redlich verdient.

Allerdings finde ich es auch schön, dass hier eine Jury offensichtlich sehr viel Wert auf andere Spielelemente gelegt hat, die auch mir persönlich sehr zusagen und wegen denen ich Fallout 4 zumindest für das bessere Rollenspiel halte (eben weil es mich meine Rolle spielen lässt und mir keine Rolle vorgibt, in die ich nur schlüpfen kann), selbst wenn es hier mehr zu kritisieren gibt.
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Cadenadelreino
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von Cadenadelreino »

Ich mag The Witcher und Fallout...Aber dieses puppenhaft-steife was die Figuren in Fallout (auch im 3. und NV und auch in den TES Spielen) an sich haben ist mir doch ein Dorn im Auge...Ist irgendwie nicht so zeitgemäß...
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TheLaughingMan
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von TheLaughingMan »

Also auf mich wirkt das auch wie ein Mitleids-preis. Unabhängig von Witcher 3 (ich liebe das Spiel, aber es hat weiß Gott auch seine Fehler), aber ein Game das abgesehen von Grafik und Gunplay in fast jedem Bereich ein Rückschritt zu seinen direkten Vorgängern ist? Kann ich nicht nachvollziehen.
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casanoffi
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von casanoffi »

Cadenadelreino hat geschrieben:Ich mag The Witcher und Fallout...Aber dieses puppenhaft-steife was die Figuren in Fallout (auch im 3. und NV und auch in den TES Spielen) an sich haben ist mir doch ein Dorn im Auge...Ist irgendwie nicht so zeitgemäß...
Ja, das ist einer der Kritikpunkte, die mich an den modernen Bethesda-Spielen auch stören.
Diese Art der Präsentation kann der Laden einfach nicht (empfand ich z. B. in Skyrim ganz ganz schlimm)...

TheLaughingMan hat geschrieben:Also auf mich wirkt das auch wie ein Mitleids-preis. Unabhängig von Witcher 3 (ich liebe das Spiel, aber es hat weiß Gott auch seine Fehler), aber ein Game das abgesehen von Grafik und Gunplay in fast jedem Bereich ein Rückschritt zu seinen direkten Vorgängern ist? Kann ich nicht nachvollziehen.
Ich empfand (neben Grafik und Gunplay) vor allem die Charakterentwicklung als deutlichen Fortschritt im Vergleich zu den (beiden) Vorgängern. Diese wurde meiner Meinung nach noch offener, viel übersichtlicher und sinnvoller gestaltet.
Ich weiß, dass es gerade in diesem Punkt viele gegensätzliche Meinung gibt ^^

Zudem halte ich die Charakterzeichnung der NPCs für deutlich interessanter und vielschichtiger als in 3/NV.

Auch die Erkundungsreize haben auf mich eine noch größere Sogkraft als in den Vorgängern.

Selbst die Dialoge halte ich für einen Fortschritt, weil diese zwar nicht mehr so durchschaubar sind, aber dafür wesentlich mehr mit der emotionalen Seite spielen und nicht so leblos und Excel-Listen-mäßig rüberkommen, wie früher, wo man hier mehr oder weniger einen Stiefel abarbeiten musste, um an das gewünschte (Gesprächs-)Ziel zu kommen. Jetzt kommt eine gewisse unerwartete Variable ins Spiel, die die Gespräche viel dynamischer und menschlicher gestaltet.

Einzig was die Missionen betrifft, habe ich (bisher) das Gefühl, dass diese in den Vorgängern etwas vielschichtiger gestaltet waren. Ich sage bewusst bisher, weil ich in F4 noch lange nicht alles gesehen habe.


F4 lässt mich eben noch viel mehr (m)eine eigene Geschichte schreiben und erzählen, was ich für ein ganz wichtiges, ja sogar das wichtigste, Element in einem Rollenspiel halte. Denn es lässt mich wortwörtlich (m)eine Rolle spielen und bietet mir nicht nur eine vorgegebene Rolle an, in die ich schlüpfen muss, um die Geschichte des Protagonisten erleben zu können.
Letzteres hat The Witcher 3 absolut herausragend gemacht! Hut ab und Kompliment für dieses Spiel CDPR.
Aber Bethesda hat mir eben ein Element geboten, mit dem ich deutlich mehr anfangen kann. Nämlich, mich wortwörtlich in meinem eigenen Element bewegen zu dürfen :wink:
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Rabidgames
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von Rabidgames »

Ach ja, die selbsternannte Elite heult hier mal wieder auf, weil ein Mainstream-RPG light gewinnt.

Nicht falsch verstehen, für mich ist Fallout 4 in gewisser Weise auch Mainstream-RPG light - aber als Spiel funktioniert es dennoch hervorragend, und darauf kommt es an: Spaß und nicht möglichst komplexe Mechaniken oder alles bockschwer machen. Und auch nicht darauf, alles auf den PC zu setzen, denn die Konsolen verkaufen eben mehr.

Und es ist ein Mainstream-Preis, Leute. Witcher 3 oder Life is Strange sind für mich zwar die Spiele des Jahres 2015, aber mit Fallout 4 kann ich halt auch gut leben.
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casanoffi
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von casanoffi »

Rabidgames hat geschrieben:...für mich ist Fallout 4 in gewisser Weise auch Mainstream-RPG light...
Hm... für mich ist F4 genau das Gegenteil eines RPG-light (wobei ich jetzt nicht genau weiß, wie Du in dem Fall das Wort "light" definierst) ^^

Ich finde, F4 geht in eine ältere Art und Weise der Spieleentwicklung zurück. In eine Zeit, in der ein Spiel noch so gestaltet war, dass es vom Spieler eine gewisse Vorstellungskraft und Fantasie abverlangt, um die vorhandene Spielwelt mit Inhalten zu füllen.

Ich halte diese Art und Weise für das exakte Gegenteil von Mainstream, weil in der heutigen Zeit doch kaum noch diese Elemente vom Spieler verlangt und gefordert werden.

Heute erwarten doch alle (bitte dieses "alle" nicht wortwörtlich auffassen ^^), dass ein Spiel sie an die Hand nimmt und ihnen alles auf dem Silbertablett serviert, ihnen erzählt, wer sie sind, warum sie hier sind, wohin sie sollen und was sie auf dem Weg dort hin tun müssen.
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TheLaughingMan
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von TheLaughingMan »

casanoffi hat geschrieben:Ich empfand (neben Grafik und Gunplay) vor allem die Charakterentwicklung als deutlichen Fortschritt im Vergleich zu den (beiden) Vorgängern. Diese wurde meiner Meinung nach noch offener, viel übersichtlicher und sinnvoller gestaltet.
Ich weiß, dass es gerade in diesem Punkt viele gegensätzliche Meinung gibt ^^
Für mich sieht die Charakter Gestaltung immer noch wie folgt aus: Töten, Aushalten, Überreden, an Loot kommen. Das sind die vier Haupt Kategorien, und mehr ist da auch nicht. Alles was man bei der Punktevergabe machen kann unterliegt diesen Bereichen, und für ein Fallout ist das einfach nur eine Schande.
casanoffi hat geschrieben: Zudem halte ich die Charakterzeichnung der NPCs für deutlich interessanter und vielschichtiger als in 3/NV.
Wenn du meinst. Ich persönlich finde keiner von denen konnte gegen Veronica oder Raoul anstinken, aber das ist wohl Geschmackssache.
casanoffi hat geschrieben: Auch die Erkundungsreize haben auf mich eine noch größere Sogkraft als in den Vorgängern.
Auch das ist glaube ich Geschmackssache.
casanoffi hat geschrieben: Selbst die Dialoge halte ich für einen Fortschritt, weil diese zwar nicht mehr so durchschaubar sind, aber dafür wesentlich mehr mit der emotionalen Seite spielen und nicht so leblos und Excel-Listen-mäßig rüberkommen, wie früher, wo man hier mehr oder weniger einen Stiefel abarbeiten musste, um an das gewünschte (Gesprächs-)Ziel zu kommen. Jetzt kommt eine gewisse unerwartete Variable ins Spiel, die die Gespräche viel dynamischer und menschlicher gestaltet.
Das ist lustig, wenn man bedenkt das jede Taste in einer Konversation eine genau festgelegte emotionale Stimmung rüberbringen soll. Ohne Ausnahmen. Davon abgesehen konnten in Teil 3 und NV so Nebensächlichkeiten wie Skills (und nicht nur die zum reden vorherbestimmten), Perks und Attribute den Verlauf eines Gesprächs beeinflussen. Von diesem Varianten Reichtum ist Teil 4 einfach Meilenweit entfernt.
casanoffi hat geschrieben: Einzig was die Missionen betrifft, habe ich (bisher) das Gefühl, dass diese in den Vorgängern etwas vielschichtiger gestaltet waren. Ich sage bewusst bisher, weil ich in F4 noch lange nicht alles gesehen habe.
Ich wage auch zu bezweifeln das du da noch Überraschungen erleben wirst. Aber vielleicht werde auch ich überrascht.
casanoffi hat geschrieben: F4 lässt mich eben noch viel mehr (m)eine eigene Geschichte schreiben und erzählen, was ich für ein ganz wichtiges, ja sogar das wichtigste, Element in einem Rollenspiel halte. Denn es lässt mich wortwörtlich (m)eine Rolle spielen und bietet mir nicht nur eine vorgegebene Rolle an, in die ich schlüpfen muss, um die Geschichte des Protagonisten erleben zu können.
Letzteres hat The Witcher 3 absolut herausragend gemacht! Hut ab und Kompliment für dieses Spiel CDPR.
Aber Bethesda hat mir eben ein Element geboten, mit dem ich deutlich mehr anfangen kann. Nämlich, mich wortwörtlich in meinem eigenen Element bewegen zu dürfen :wink:
Das ist ja genau der Punkt! Es lässt dich nicht mal deine eigene Geschichte erleben! Du kannst dich nicht entscheiden ob du der große Friedensstifter oder ein Warlord sein möchtest- Das ist ja die größte Unverschämtheit an der ganzen Sache! 2 Fraktionen machen dich zu ihren Anführern, aber hast du auch nur einmal, ein einziges mal die Freiheit zu entscheiden welchen Kurs diese Fraktionen fahren wollen? Ob ihr in den Krieg zieht, auf Diplomatie setzt, oder einfach den zukünftigen Kurs der anderen Parteien von innen heraus manipulierst? Nee, Nix, Nada, Njet!

In Teil 3 konnte man sich wenigstens noch als Sklavenhändler verdingen, aber selbst sowas gibt es nicht mehr! Warum kann ich nicht bei den Gunnern einsteigen und ein paar Gemeinden schleifen? Ach warte, kommt ja vielleicht als DLC... :|
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casanoffi
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von casanoffi »

TheLaughingMan hat geschrieben:Für mich sieht die Charakter Gestaltung immer noch wie folgt aus: Töten, Aushalten, Überreden, an Loot kommen. Das sind die vier Haupt Kategorien, und mehr ist da auch nicht. Alles was man bei der Punktevergabe machen kann unterliegt diesen Bereichen, und für ein Fallout ist das einfach nur eine Schande.
Ich verstehe vollkommen, was Du meinst.
Lass mich dazu etwas nach Deinem nächsten Punkt schreiben, dann kann ich vielleicht vermitteln, wie ich das sehe und warum mir die Art und Weise, wie Fallout 4 damit umgeht, besser gefällt, als die Vorgänger :)
TheLaughingMan hat geschrieben:Das ist ja genau der Punkt! Es lässt dich nicht mal deine eigene Geschichte erleben! Du kannst dich nicht entscheiden ob du der große Friedensstifter oder ein Warlord sein möchtest- Das ist ja die größte Unverschämtheit an der ganzen Sache! 2 Fraktionen machen dich zu ihren Anführern, aber hast du auch nur einmal, ein einziges mal die Freiheit zu entscheiden welchen Kurs diese Fraktionen fahren wollen? Ob ihr in den Krieg zieht, auf Diplomatie setzt, oder einfach den zukünftigen Kurs der anderen Parteien von innen heraus manipulierst? Nee, Nix, Nada, Njet!

In Teil 3 konnte man sich wenigstens noch als Sklavenhändler verdingen, aber selbst sowas gibt es nicht mehr! Warum kann ich nicht bei den Gunnern einsteigen und ein paar Gemeinden schleifen? Ach warte, kommt ja vielleicht als DLC... :|
Das ist richtig - Fallout 4 bietet dem Spieler NICHT die Möglichkeit, Gott zu spielen.
Es bietet Dir NICHT die Möglichkeit, die Welt um Dich herum so zu verändern und so zu lenken, wie es Dir am besten gefallen würde.

Du kannst Dich - bis auf ein paar Ausnahmen - NICHT dafür entscheiden, ob Du der große Friedensstifter, der alles beherrschende Warlord, der kontrollierende Sklavenhändler oder die alles manipulierende Bitch bist.

In der Hinsicht hast Du vollkommen Recht, Fallout 4 geht hier in eine vollkommen andere Richtung.

Fallout 4 ist mehr wie das Buch oder der Film "The Road".
Du befindest Dich in einer feindlichen Welt in der jeder sich selbst am nächsten ist.
In der alles und jeder nach dem Leben und den Ressourcen anderer trachtet.

Deine Freiheit besteht nun darin, WIE Du damit umgehst.
Du kannst hier nicht zum Messias von Boston werden - weil es unterm Strich in den meisten Fällen nur darauf ankommt, zu überleben und dass es am Ende leider(!) nur einen geben kann. Co-Existenz ist keine Option.
Also hast Du leider(!) nur die Wahl, WIE Du überlebst und WIE man die feindlich gesinnten Gesellen ins Jenseits befördert.

Und es ist daher - auf eine sehr krude Art und Weise - äußerst authentisch und nachvollziehbar.

Das ist das Prinzip von Fallout 4.
Und darum liebe ich dieses Spiel.
Weil es mich nicht zu Gott kürt, sondern mir "nur" eine ganz spezielle Art der Freiheit gibt.
Dort will Dir jemand ans Leder -> deal with it! Wie auch immer Du das tun willst.
Es gibt Dir nicht die Macht, die Tatsache zu ändern, dass Dir jemand ans Leder will.
Sondern die Freiheit, wie Du damit fertig wirst :)

Ich hoffe, ich konnte meine Gedanken halbwegs vernünftig und verständlich mitteilen ^^


TheLaughingMan hat geschrieben:Ich persönlich finde keiner von denen konnte gegen Veronica oder Raoul anstinken, aber das ist wohl Geschmackssache.
Ganz klar, ist Geschmacksache.
Ich z. B. fand Codsworth oder Valentine allein schon interessanter als alle Charaktere in 3/NV zusammen (ok, ist vielleicht übertrieben, aber so empfinde ich es eben).

TheLaughingMan hat geschrieben:wenn man bedenkt das jede Taste in einer Konversation eine genau festgelegte emotionale Stimmung rüberbringen soll. Ohne Ausnahmen. Davon abgesehen konnten in Teil 3 und NV so Nebensächlichkeiten wie Skills (und nicht nur die zum reden vorherbestimmten), Perks und Attribute den Verlauf eines Gesprächs beeinflussen. Von dieser Varianten Reichtum ist Teil 4 einfach Meilenweit entfernt.
Nun, das ich auch richtig, in 3/NV hatte man hier mehr Auswahlmöglichkeiten und diesen waren mehr auf Skills bezogen. Das Ding ist eben, dass mir in 3/NV eine emotional menschliche Seite vollkommen fehlte. Alles war von der reinen Spielmechanik abhängig - daher erwähnte ich auch das Excel-Listen-mäßige abarbeiten der möglichen Antworten ^^

In F4 existiert eine unerwartete und menschlich emotionale Seite.
Leider viel zu wenige, das ist richtig. Aber immerhin existieren sie im Gegensatz zu den Vorgängern.

Es ist, wie ich schon häufig erwähnte - man sollte F4 nicht rein auf die vorhandenen Mechaniken reduzieren.
Wenn man das tut, dann wird es einem mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gefallen und auch nur schwer nachvollziehen können, warum einige Spieler F4 so hoch einschätzen.
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gollum_krumen
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von gollum_krumen »

Antiidiotika hat geschrieben:
Kirishima hat geschrieben:Generell ist es mir ja egal welches Spiel jetzt den Titel Spiel des Jahres bekommt, aber ich kann nicht recht verstehen wie ein Spiel für die beste Story, die beste Technik und das beste Game Design, also den drei Kernelementen eines Videospiels, ausgezeichnet werden kann und dann nicht Spiel des Jahres wird. o.O
Wobei ich Witcher 3 eher als guten Allrounder ansehe aber in keinem der drei Kategorien für besonders herausstechend halte.
Stimmt irgendwie schon.

Ich hatte bisher nicht das Vergnügen eines der beiden zu Spielen, ich kenne aber die Vorgänger und leite das da mal ab.
Bitte nicht! Der dritte Witcher macht einiges besser, einiges schlechter als seine Vorgänger, aber sicher vieles anders. Stell dir eine Inszenierung ÜBER dem Niveau des zweiten Teils vor, in einer riesigen, unglaublich schönen Welt. Das Mainquest ist inhaltlich dröge, aber massstabsetzend gut inszeniert und hält dieses Niveau und die Dynamik bis zum Schluss. Die Welt ist voller Inhalt und kleiner Geschichten, aber sehr statisch, der alte Bioware-Stil, der Witcher 1 durchflossen hat und in zwei noch sehr präsent war, ist bis auf wenige Ausnahmen Geschichte. Erkunden macht ziemlichen Spass, es gibt viele gut geschriebene Quests, aber es bleibt Open World. Die Charaktere nehmen nur in einem Abschnitt des Spiels und auch nur annähernd die Tiefe aus den Vorgängern, die Verflechtungen sind ebenfalls adé. Es gibt ein paar politische Frustrationsmomente.

Insgesamt sehr rund, technisch state of the art, inhaltlich aber hinter den Vorgängern. Dennoch kann ich keine Rangfolge zwischen den drei Teilen einrichten, beim besten Wille nicht. Außer: Teil 1 fällt ein klein wenig zurück wegen des grottigen Finales.

DISCLAIMER: Alles rein subjektiv und nur meine bescheidene Meinung.
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von johndoe1730081 »

gollum_krumen hat geschrieben:
Antiidiotika hat geschrieben:
Kirishima hat geschrieben:Generell ist es mir ja egal welches Spiel jetzt den Titel Spiel des Jahres bekommt, aber ich kann nicht recht verstehen wie ein Spiel für die beste Story, die beste Technik und das beste Game Design, also den drei Kernelementen eines Videospiels, ausgezeichnet werden kann und dann nicht Spiel des Jahres wird. o.O
Wobei ich Witcher 3 eher als guten Allrounder ansehe aber in keinem der drei Kategorien für besonders herausstechend halte.
Stimmt irgendwie schon.

Ich hatte bisher nicht das Vergnügen eines der beiden zu Spielen, ich kenne aber die Vorgänger und leite das da mal ab.
Bitte nicht! Der dritte Witcher macht einiges besser, einiges schlechter als seine Vorgänger, aber sicher vieles anders. Stell dir eine Inszenierung ÜBER dem Niveau des zweiten Teils vor, in einer riesigen, unglaublich schönen Welt. Das Mainquest ist inhaltlich dröge, aber massstabsetzend gut inszeniert und hält dieses Niveau und die Dynamik bis zum Schluss. Die Welt ist voller Inhalt und kleiner Geschichten, aber sehr statisch, der alte Bioware-Stil, der Witcher 1 durchflossen hat und in zwei noch sehr präsent war, ist bis auf wenige Ausnahmen Geschichte. Erkunden macht ziemlichen Spass, es gibt viele gut geschriebene Quests, aber es bleibt Open World. Die Charaktere nehmen nur in einem Abschnitt des Spiels und auch nur annähernd die Tiefe aus den Vorgängern, die Verflechtungen sind ebenfalls adé. Es gibt ein paar politische Frustrationsmomente.

Insgesamt sehr rund, technisch state of the art, inhaltlich aber hinter den Vorgängern. Dennoch kann ich keine Rangfolge zwischen den drei Teilen einrichten, beim besten Wille nicht. Außer: Teil 1 fällt ein klein wenig zurück wegen des grottigen Finales.

DISCLAIMER: Alles rein subjektiv und nur meine bescheidene Meinung.
Werde TW3 und FO4 noch sicher nachholen, aber aktuell habe ich zu viel Holz zu schlagen :D
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von TheLaughingMan »

casanoffi hat geschrieben:Das ist richtig - Fallout 4 bietet dem Spieler NICHT die Möglichkeit, Gott zu spielen.
Es bietet Dir NICHT die Möglichkeit, die Welt um Dich herum so zu verändern und so zu lenken, wie es Dir am besten gefallen würde.

Du kannst Dich - bis auf ein paar Ausnahmen - NICHT dafür entscheiden, ob Du der große Friedensstifter, der alles beherrschende Warlord, der kontrollierende Sklavenhändler oder die alles manipulierende Bitch bist.

In der Hinsicht hast Du vollkommen Recht, Fallout 4 geht hier in eine vollkommen andere Richtung.
Wenn ich nicht der große Entscheider sein soll, warum machen mich die Minutemen nach der ersten großen Quest mit ihnen gleich zum General? Warum macht man mich als außenstehend zum Direktor des Instituts?

Wenn man mich zum Befehlshaber macht befehle ich. Wenn ich Befehlsempfänger bin führe ich Befehle aus. Habe in einem Game weder mit dem einen noch mit nem anderen Probleme, solange es schlüssig erklärt ist. Aber mich zum Chef zu machen und weiterhin der Laufbursche ohne Entscheidungsgewalt zu sein, sorry, das ist einfach abgründig schlechtes Gamedesign. Nicht umsonst sind Preston und seine Siedlungen bereits der Stoff von Legenden. :wink:

casanoffi hat geschrieben: Fallout 4 ist mehr wie das Buch oder der Film "The Road".
Du befindest Dich in einer feindlichen Welt in der jeder sich selbst am nächsten ist.
In der alles und jeder nach dem Leben und den Ressourcen anderer trachtet.
Mit dem klitzekleinen Unterschied das der Vater in "The Road" mit einem alten Revolver und zwei Patronen unterwegs war, während ich in Fallout 4 nicht weiß wo ich all die Pistolen, Gewehre, Raketenwerfer + Muni unbetringen soll. WENN Beth vorhatte eine derartige Stimmung wie in "The Road" zu erzeugen haben sie einen der miesesten Jobs gemacht die ich je gesehen habe.
casanoffi hat geschrieben: Deine Freiheit besteht nun darin, WIE Du damit umgehst.
Du kannst hier nicht zum Messias von Boston werden - weil es unterm Strich in den meisten Fällen nur darauf ankommt, zu überleben und dass es am Ende leider(!) nur einen geben kann. Co-Existenz ist keine Option.
Also hast Du leider(!) nur die Wahl, WIE Du überlebst und WIE man die feindlich gesinnten Gesellen ins Jenseits befördert.

Und es ist daher - auf eine sehr krude Art und Weise - äußerst authentisch und nachvollziehbar.
Das wäre vielleicht der Fall wenn es in Fallout 4 wirklich einen Mangel an allem gäbe. Ist aber nicht der Fall. An jeder Ecke wird man mit Waffen, Muni und Heilmitteln zugeschmissen. Dieses "Überleben...egal wie" Ding war nie Bethesdas Ziel. Sonst hätten sie einem wohl kaum am Anfang eine verdammte Power Rüstung gegeben. Die Power Rüstung ist wieder ein Kapitel an schlechtem Gamdesign für sich...
casanoffi hat geschrieben: Das ist das Prinzip von Fallout 4.
Und darum liebe ich dieses Spiel.
Weil es mich nicht zu Gott kürt, sondern mir "nur" eine ganz spezielle Art der Freiheit gibt.
Dort will Dir jemand ans Leder -> deal with it! Wie auch immer Du das tun willst.
Es gibt Dir nicht die Macht, die Tatsache zu ändern, dass Dir jemand ans Leder will.
Sondern die Freiheit, wie Du damit fertig wirst :)

Ich hoffe, ich konnte meine Gedanken halbwegs vernünftig und verständlich mitteilen ^^
Ich verstehe schon was du sagen willst. Nur...in meinen Augen fantasierst du dir da ein Spiel zusammen das es so nicht gibt. Vielleicht nach dem einen oder anderen Overhaul, aber bisher? The Last of Us (und von dem Spiel bin ich wirklich kein großer Fan) macht in der Hinsicht einen phänomenal besseren Job.
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casanoffi
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von casanoffi »

TaLLa hat geschrieben:Aber mit Sicherheit kein F4, Sandbox Fanatiker ohne Sinn für Rollenspiele.
Schade, dass Du und viele andere das so sehen.

Für mich als alten Hardcore-Rollenspieler, der es geliebt hat, vor 20-30 Jahren mit Kumpels im Kreis zu sitzen, mit dem Charakter-Blatt in der Hand und wortwörtlich eine Rolle zu erfinden und zu spielen, bietet Fallout 4 mehr Möglichkeiten zum Rollenspiel, als die meisten anderen "Rollenspiele" der letzte 20-30 Jahre.

TheLaughingMan hat geschrieben:Ich verstehe schon was du sagen willst. Nur...in meinen Augen fantasierst du dir da ein Spiel zusammen das es so nicht gibt. Vielleicht nach dem einen oder anderen Overhaul, aber bisher? The Last of Us (und von dem Spiel bin ich wirklich kein großer Fan) macht in der Hinsicht einen phänomenal besseren Job.
Nun, für mich ist es durchaus ein ganz wichtiger Teil eines Rollenspiels, mir den Raum zu bieten, meiner Fantasie freien Lauf lassen zu können. Viele Spiele schaffen das nicht, weil sie mir viel zu viel vorgeben.

Dass ich mir da was zusammenspinne, was gar nicht da ist - ist mir vollkommen klar, ich bin ja nicht plemplem (also, ein bisschen natürlich schon, geht ja gar nicht anders...) :D
Aber ich schätze es sehr hoch ein, wenn mir ein Spiel eben genau diese Möglichkeit bietet.

The Last of Us habe ich geliebt, war ein geiles Spiel.
Aber das bietet mir keinerlei Raum für Fantasie.


Gutes Beispiel: Elite - Dangerous Horizons
Eine Space Sim, die für mich persönlich das Prädikat "Rollenspiel" weitaus mehr verdient hat, als die meisten Vertreter, die sich Rollenspiel nennen :biggrin:
johndoe1741084
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Re: D.I.C.E. Awards - Fallout 4 ist das "Spiel des Jahres"; The Witcher 3, Ori and the Blind Forest und Rocket League mi

Beitrag von johndoe1741084 »

Ich will jetzt auch mal trollen... :Hüpf:

W3 bietet in etwa ähnliche KernElemente wie AssCreed... wenngleich CD-Red ihren Job 1000x Mal besser gemacht haben, und deren Fokus noch mehr auf der Erzählung lagen, denn auf Herausarbeiten der Steuerung und Interaktion mit Gebäuden.

Kommt schon, ihr wisst, dass ich damit nicht mal sooo unrecht habe :Blauesauge: