Final Fantasy 7 Remake - Teil 2: Story soll über die Erwartungen der Spieler hinaus gehen

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ChrisJumper
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Re: Final Fantasy 7 Remake - Teil 2: Story soll über die Erwartungen der Spieler hinaus gehen

Beitrag von ChrisJumper »

Fox81 hat geschrieben: 06.02.2021 13:16 Das war im Prinzip aber nur die Überbrückung zwischen den Orten, wo was Storyrelevantes passierte. Aber eine Open World war das jetzt nicht. Jedenfalls nicht im Sinne eines GTA.
Ja ich hab an der Stelle mich wohl auch nicht so gut ausgedrückt, genau daran hatte ich gedacht. Ich fand schon die Open World von Metal Gear Solid V Phantom Pain, ziemlich schlecht. Aber dieses Übersichtskarten-Prinzip mag ich.

Eine andere interessante Zwischenlösung fand ich das von FF-XV mit dem Autofahren. Ja es waren eine etwas offenere Welt, aber die Städte waren schön verknüpft und gut Designed. Dazwischen gab es auch viel überflüssige, schlecht entworfene Szenen mit Camping-Plätzen. Das ist dann Überflüssig, ohne Auto.

Wenn ich so darüber nachdenke könnte die FF7-Karte eine neue Art werden wie bei FF-XV nur das man mit dem Flugschiff den Kurs setzt, mit dem Boot fährt etc und sich auf einer kleinen Weltkarte die Anzeige bewegt und in der Zwischenzeit passiert im Spiel etwas an Bord, im Internet oder irgendwas mit Minispielen... ;D

So etwas wie GTA will ich auch nicht in einem Final Fantasy. Aber vielleicht so offen und groß wie ein Nier Automata. Da fand ich die Mischung aus 2D und 3D und Weltkarte, sowohl in geschlossenen als auch in offenen Räumen richtig gut umgesetzt und so etwas könnte ich mir sehr gut für ein neues Final Fantasy vorstellen.

Aber wie die Gebiete im Remake verknüpft waren, war auch toll, es war ja auch da schon keine echte frei drehbare 3D Welt.
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VincentValentine2
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Re: Final Fantasy 7 Remake - Teil 2: Story soll über die Erwartungen der Spieler hinaus gehen

Beitrag von VincentValentine2 »

Problem ist das Final Fantasy 7 keine 'echt' Open World bot, sondern eine Miniaturkarte auf der man sich bewegen konnte.

Ein 1:1 Echtzeitdarstellung davon würde nur zu einer riesigen Welt voller leerer Landschaften und Wälder führen die man künstlich mit Checkpoints, Tankstellen etc. füllen müsste.
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Ultimatix
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Re: Final Fantasy 7 Remake - Teil 2: Story soll über die Erwartungen der Spieler hinaus gehen

Beitrag von Ultimatix »

VincentValentine2 hat geschrieben: 07.02.2021 23:09 Problem ist das Final Fantasy 7 keine 'echt' Open World bot, sondern eine Miniaturkarte auf der man sich bewegen konnte.

Ein 1:1 Echtzeitdarstellung davon würde nur zu einer riesigen Welt voller leerer Landschaften und Wälder führen die man künstlich mit Checkpoints, Tankstellen etc. füllen müsste.
Man kann diese Miniaturkarte ja beibehalten nur in größer und schöner. Solche Overworlds funktionieren auch bei Next Gen JRPGs. Sieht man sehr schön bei Lost Odyssey
Zuletzt geändert von Ultimatix am 08.02.2021 16:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Xris
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Re: Final Fantasy 7 Remake - Teil 2: Story soll über die Erwartungen der Spieler hinaus gehen

Beitrag von Xris »

Fox81 hat geschrieben: 06.02.2021 13:16 Hier werden ja öfter Schlauchlevel kritisiert und eine Openworld gefordert. Die Frage ist was man unter einer Open World versteht. Im Orginal FFVII gab es eine Weltkarte, auf der Kämpfe ausgetragen wurden und auf der zu den Hotspot gereist werden konnte oder später nach versteckten Orten gesucht werden konnte. Das war im Prinzip aber nur die Überbrückung zwischen den Orten, wo was Storyrelevantes passierte. Aber eine Open World war das jetzt nicht. Jedenfalls nicht im Sinne eines GTA.
Eine Offene Weltkarte darf es in FFVIIR-2 gerne wieder geben. Auf eine Obenworld alla GTA kann ich bei FFVII aber gerne verzichten! Das wäre für mich ein absoluter abturner!
Gibs außerdem schon zu genüge in anderen Spielen und ist selten gut umgesetzt.

Ich mochte FFVII Remake tatsächlich sehr gern, eines meiner Highlights des letzten Jahres, zusammen mit Dreams, Ori, Hades, Last of US 2, Ghostof Tsushima und Death Stranding. Für mich ein geiles Spiele Jahr 2020
Das ist alles richtig! Und mich wundert heute noch wieso FFX nie vorgeworfen wurde zu schlauchig zu sein. Das hatte nämlich keine begehbare Weltkarte mehr. Aber auch FFX ist ansonsten nicht schlauchiger als die Vorgänger und jetzt eben VIIR.

Und wie auch immer man die begehbare Weltkarte (mehr ist’s nunmal nicht) mit Zufallsgegnern nennen mag, ein Open World war das nie. Open World hat eine klare Definition. Nämlich jederzeit an jeden Ort in der Spielwelt reisen zu können. Das ging in FF aber IdR erst so richtig kurz vor spielende. Bis dahin war die begehbare Weltkarte der Lückenfüller von Punkt A nach B und eventuell (längst nicht immer) konnte man auf dem Weg dahin noch eine mini Location finden. Wahnsinn! Hat beinahe die Ausmaße von TES!

Ich frag mich was los wäre würde man die begehbare Weltkarte einfach nur in moderner Grafik in das Remake packen. Das war in einem AAA Spiel schon als FFX erschienen ist nicht mehr zeitgemäß. Weshalb man vermutlich auch darauf verzichtet hat.

Zur Debatte ob Level und Zeugs erhalten bleibt: kann ich mir nicht vorstellen. Eventuell bleiben Materia und Waffen erhalten. Aber wo wäre noch der Spielspaß wenn man als das gesammelte Zeug gemaxt aus dem vorherigen Spielstand einfach übernimmt? Schon weil sich zahlreiche Nateria überschneiden wird dies nicht der Fall sein.

Ehrlich gesagt traue ich SE sogar zu das sie noch grundlegende Änderungen am KS vornehmen.
Zuletzt geändert von Xris am 08.02.2021 16:49, insgesamt 1-mal geändert.
WerNichtWillDerHatSchon
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Re: Final Fantasy 7 Remake - Teil 2: Story soll über die Erwartungen der Spieler hinaus gehen

Beitrag von WerNichtWillDerHatSchon »

Xris hat geschrieben: 08.02.2021 16:46 Das ist alles richtig! Und mich wundert heute noch wieso FFX nie vorgeworfen wurde zu schlauchig zu sein. Das hatte nämlich keine begehbare Weltkarte mehr. Aber auch FFX ist ansonsten nicht schlauchiger als die Vorgänger und jetzt eben VIIR.

Und wie auch immer man die begehbare Weltkarte (mehr ist’s nunmal nicht) mit Zufallsgegnern nennen mag, ein Open World war das nie. Open World hat eine klare Definition. Nämlich jederzeit an jeden Ort in der Spielwelt reisen zu können. Das ging in FF aber IdR erst so richtig kurz vor spielende. Bis dahin war die begehbare Weltkarte der Lückenfüller von Punkt A nach B und eventuell (längst nicht immer) konnte man auf dem Weg dahin noch eine mini Location finden. Wahnsinn! Hat beinahe die Ausmaße von TES!

Ich frag mich was los wäre würde man die begehbare Weltkarte einfach nur in moderner Grafik in das Remake packen. Das war in einem AAA Spiel schon als FFX erschienen ist nicht mehr zeitgemäß. Weshalb man vermutlich auch darauf verzichtet hat.

Zur Debatte ob Level und Zeugs erhalten bleibt: kann ich mir nicht vorstellen. Eventuell bleiben Materia und Waffen erhalten. Aber wo wäre noch der Spielspaß wenn man als das gesammelte Zeug gemaxt aus dem vorherigen Spielstand einfach übernimmt? Schon weil sich zahlreiche Nateria überschneiden wird dies nicht der Fall sein.

Ehrlich gesagt traue ich SE sogar zu das sie noch grundlegende Änderungen am KS vornehmen.
Natürlich wurde FFX vorgeworfen zu linear und vorallemv viel zu lange zu schlauchig zu sein. Für viele alte FF-Fans war FFX mit eines der schwächeren Teile. Gerade in Bezug zu FFX vs FFXII gibt es ja genau die zwei Lager: die, die FFX mögen, neigen FFXII nicht so zu feiern und analog dazu mögen Fans vom zwölften Teil dafür den Zehnten weniger.

Auch wurde FF13 für seine Linearität kritisiert und das nicht zu wenig.

Und ich habe jetzt auch nicht gelesen, dass Leute hier Open Words im Sinne von einem Elder Scrolls (das wäre wohl der passendere Vergleich als GTA) fordern. Man kann ja ruhig linearere Spiele machen, aber Linearirät setzt nicht zwingend Schlauchlevels voraus. FF7R ist einfach zu extrem in seiner Linearität und seinen Schlauchlevels. Wenn man nur Pfade gerade aus folgen kann ist das spielerisch einfach nur arm. Und das wurde schon in FFX und auch in FFXIII kritisiert.
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Xris
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Re: Final Fantasy 7 Remake - Teil 2: Story soll über die Erwartungen der Spieler hinaus gehen

Beitrag von Xris »

WerNichtWillDerHatSchon hat geschrieben: 08.02.2021 18:12
Xris hat geschrieben: 08.02.2021 16:46 Das ist alles richtig! Und mich wundert heute noch wieso FFX nie vorgeworfen wurde zu schlauchig zu sein. Das hatte nämlich keine begehbare Weltkarte mehr. Aber auch FFX ist ansonsten nicht schlauchiger als die Vorgänger und jetzt eben VIIR.

Und wie auch immer man die begehbare Weltkarte (mehr ist’s nunmal nicht) mit Zufallsgegnern nennen mag, ein Open World war das nie. Open World hat eine klare Definition. Nämlich jederzeit an jeden Ort in der Spielwelt reisen zu können. Das ging in FF aber IdR erst so richtig kurz vor spielende. Bis dahin war die begehbare Weltkarte der Lückenfüller von Punkt A nach B und eventuell (längst nicht immer) konnte man auf dem Weg dahin noch eine mini Location finden. Wahnsinn! Hat beinahe die Ausmaße von TES!

Ich frag mich was los wäre würde man die begehbare Weltkarte einfach nur in moderner Grafik in das Remake packen. Das war in einem AAA Spiel schon als FFX erschienen ist nicht mehr zeitgemäß. Weshalb man vermutlich auch darauf verzichtet hat.

Zur Debatte ob Level und Zeugs erhalten bleibt: kann ich mir nicht vorstellen. Eventuell bleiben Materia und Waffen erhalten. Aber wo wäre noch der Spielspaß wenn man als das gesammelte Zeug gemaxt aus dem vorherigen Spielstand einfach übernimmt? Schon weil sich zahlreiche Nateria überschneiden wird dies nicht der Fall sein.

Ehrlich gesagt traue ich SE sogar zu das sie noch grundlegende Änderungen am KS vornehmen.
Natürlich wurde FFX vorgeworfen zu linear und vorallemv viel zu lange zu schlauchig zu sein. Für viele alte FF-Fans war FFX mit eines der schwächeren Teile. Gerade in Bezug zu FFX vs FFXII gibt es ja genau die zwei Lager: die, die FFX mögen, neigen FFXII nicht so zu feiern und analog dazu mögen Fans vom zwölften Teil dafür den Zehnten weniger.

Auch wurde FF13 für seine Linearität kritisiert und das nicht zu wenig.

Und ich habe jetzt auch nicht gelesen, dass Leute hier Open Words im Sinne von einem Elder Scrolls (das wäre wohl der passendere Vergleich als GTA) fordern. Man kann ja ruhig linearere Spiele machen, aber Linearirät setzt nicht zwingend Schlauchlevels voraus. FF7R ist einfach zu extrem in seiner Linearität und seinen Schlauchlevels. Wenn man nur Pfade gerade aus folgen kann ist das spielerisch einfach nur arm. Und das wurde schon in FFX und auch in FFXIII kritisiert.
Ich komme mit dieser Argumentation nicht klar. Denn VII Original war kein Stück weniger schlauchig innerhalb der Locations. Die begehbare Weltkarte ist genau das: Füllmaterial, Spielzeitstreckung. Da wird eine offene Spielwelt vorgegaukelt. Aber eigentlich handelt es sich dabei nur um XX Zufallskämpfe die in den nächsten Levelschlauch münden. Augenwischerrei und im Endeffekt keine Bereicherung.

Und um fair zu bleiben: die „offene Spielwelt“ gab es auch im Original erst nach Midgar. Bis dahin erlaubt VIIO überhaupt keine „freie Erkundung“. Danach gibt es dann Füllmaterial mit 2-3 unterschiedlichen Gegnertypen auf der Weltkarte.

Übrigens mochte und mag ich XII tatsächlich lieber als X. Das liegt jedoch vorrangig an Story und Charakterzeichnung von X. Wenn ich mich aufregen möchte, dann erinnere ich mich einfach an die besten Momente von Tidus, seine Papi Komplexe, an seine geliebte Yuna und den supercoolen Auron. Ich dachte nach VIII kann es schlimmer nicht mehr werden. So kann man sich irren.
Zuletzt geändert von Xris am 08.02.2021 21:57, insgesamt 1-mal geändert.
ChrisJumper
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Re: Final Fantasy 7 Remake - Teil 2: Story soll über die Erwartungen der Spieler hinaus gehen

Beitrag von ChrisJumper »

Xris hat geschrieben: 08.02.2021 16:46 Das ging in FF aber IdR erst so richtig kurz vor spielende. Bis dahin war die begehbare Weltkarte der Lückenfüller von Punkt A nach B und eventuell (längst nicht immer) konnte man auf dem Weg dahin noch eine mini Location finden. Wahnsinn! Hat beinahe die Ausmaße von TES!

Ich frag mich was los wäre würde man die begehbare Weltkarte einfach nur in moderner Grafik in das Remake packen. Das war in einem AAA Spiel schon als FFX erschienen ist nicht mehr zeitgemäß.
Eine gute Map als übersicht reißt dich nicht raus, die macht freude auf mehr. Gibt Orientierung, lädt dazu ein Orte mehrmals aufzusuchen, gibt dir ein Gefühl von Heimat oder Reise-Feeling.

Wenn es nur Schlauchig ist, rauscht vieles zu schnell vorbei finde ich. Da gibt das Spiel das Tempo zu stark vor.

Ich mochte Xenoblade Chronicles 2, NiNoKuni(1) und es gibt bestimmt andere Beispiele wo es passt. Gut fand ich auch das Map-Design von Gravity Rush.
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Re: Final Fantasy 7 Remake - Teil 2: Story soll über die Erwartungen der Spieler hinaus gehen

Beitrag von Xris »

ChrisJumper hat geschrieben: 08.02.2021 23:08
Xris hat geschrieben: 08.02.2021 16:46 Das ging in FF aber IdR erst so richtig kurz vor spielende. Bis dahin war die begehbare Weltkarte der Lückenfüller von Punkt A nach B und eventuell (längst nicht immer) konnte man auf dem Weg dahin noch eine mini Location finden. Wahnsinn! Hat beinahe die Ausmaße von TES!

Ich frag mich was los wäre würde man die begehbare Weltkarte einfach nur in moderner Grafik in das Remake packen. Das war in einem AAA Spiel schon als FFX erschienen ist nicht mehr zeitgemäß.
Eine gute Map als übersicht reißt dich nicht raus, die macht freude auf mehr. Gibt Orientierung, lädt dazu ein Orte mehrmals aufzusuchen, gibt dir ein Gefühl von Heimat oder Reise-Feeling.

Wenn es nur Schlauchig ist, rauscht vieles zu schnell vorbei finde ich. Da gibt das Spiel das Tempo zu stark vor.

Ich mochte Xenoblade Chronicles 2, NiNoKuni(1) und es gibt bestimmt andere Beispiele wo es passt. Gut fand ich auch das Map-Design von Gravity Rush.
Xenoblade und Gravity Rush haben beide eine offene Spielwelt. Die vergleichst mit du mit einer begehbaren Weltkarte? Wenn ich in Xenoblade eine Stadt verlasse wird der Protagonist jedenfalls nicht auf Godzilla Format vergrößert und die Stadt auch nicht in ein unansehnliches 3D gepixel reduziert. Dadurch entstand die Illusion einer Zusammenhängenden Spielwelt. VII deshalb mit Xwnoblade und Co zu vergleichen, halte ich jedoch für völlig übertrieben. In Xenoblade sind die Gebiete zwischen den Storygebieten nahtlos und wirken homogen. In VII habe ich auch schon in den 90zigern eine begehbare Weltkarte und keine offene Spielwelt betreten.
Zuletzt geändert von Xris am 08.02.2021 23:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von WerNichtWillDerHatSchon »

Xris hat geschrieben: 08.02.2021 21:48 Ich komme mit dieser Argumentation nicht klar. Denn VII Original war kein Stück weniger schlauchig innerhalb der Locations. Die begehbare Weltkarte ist genau das: Füllmaterial, Spielzeitstreckung. Da wird eine offene Spielwelt vorgegaukelt. Aber eigentlich handelt es sich dabei nur um XX Zufallskämpfe die in den nächsten Levelschlauch münden. Augenwischerrei und im Endeffekt keine Bereicherung.

Und um fair zu bleiben: die „offene Spielwelt“ gab es auch im Original erst nach Midgar. Bis dahin erlaubt VIIO überhaupt keine „freie Erkundung“. Danach gibt es dann Füllmaterial mit 2-3 unterschiedlichen Gegnertypen auf der Weltkarte.

Übrigens mochte und mag ich XII tatsächlich lieber als X. Das liegt jedoch vorrangig an Story und Charakterzeichnung von X. Wenn ich mich aufregen möchte, dann erinnere ich mich einfach an die besten Momente von Tidus, seine Papi Komplexe, an seine geliebte Yuna und den supercoolen Auron. Ich dachte nach VIII kann es schlimmer nicht mehr werden. So kann man sich irren.
Keiner behauptet, dass Final Fantasy 7 im Original ein Open World Spiel war, es hat aber den Spieler nicht über 40h lang in ein Schlauch gesteckt. Ob du es Füllmaterial nennst, oder jemand anderes wieder anders, kann jeder für sich selbst bewerten. FF7 hat sich im Original aber, je weiter man im Spiel kam, immer Stück für Stück weiter geöffnet. Die Weltkarte ist nämlich nicht nur Füllmaterial gewesen, denn es gab auf der Weltkarte auch optionale Orte zu besuchen/finden und abzuschließen unter anderen Sidekicks und deren Hintergrundgeschichte, die man entweder mitnehmen, oder komplett ignorieren konnte. Auch noch andere Sachen.

Und um fair zu bleiben: Midgard war im Original nach 4-5h abgeschlossen, das Remake geht aber bis zu 40h. Und um noch faierer zu bleiben: wurde auch das hier im Thread schon erwähnt, dass es nicht förderlich ist die Schlauchigkeit von Midgard im Remake mit der Schlauchigkeit von Midgard im Original zu rechtfertigen.

Und Xenoblade Chronicles 2 ist kein Open World Spiel.
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Re: Final Fantasy 7 Remake - Teil 2: Story soll über die Erwartungen der Spieler hinaus gehen

Beitrag von Xris »

WerNichtWillDerHatSchon hat geschrieben: 09.02.2021 15:15
Xris hat geschrieben: 08.02.2021 21:48 Ich komme mit dieser Argumentation nicht klar. Denn VII Original war kein Stück weniger schlauchig innerhalb der Locations. Die begehbare Weltkarte ist genau das: Füllmaterial, Spielzeitstreckung. Da wird eine offene Spielwelt vorgegaukelt. Aber eigentlich handelt es sich dabei nur um XX Zufallskämpfe die in den nächsten Levelschlauch münden. Augenwischerrei und im Endeffekt keine Bereicherung.

Und um fair zu bleiben: die „offene Spielwelt“ gab es auch im Original erst nach Midgar. Bis dahin erlaubt VIIO überhaupt keine „freie Erkundung“. Danach gibt es dann Füllmaterial mit 2-3 unterschiedlichen Gegnertypen auf der Weltkarte.

Übrigens mochte und mag ich XII tatsächlich lieber als X. Das liegt jedoch vorrangig an Story und Charakterzeichnung von X. Wenn ich mich aufregen möchte, dann erinnere ich mich einfach an die besten Momente von Tidus, seine Papi Komplexe, an seine geliebte Yuna und den supercoolen Auron. Ich dachte nach VIII kann es schlimmer nicht mehr werden. So kann man sich irren.
Keiner behauptet, dass Final Fantasy 7 im Original ein Open World Spiel war, es hat aber den Spieler nicht über 40h lang in ein Schlauch gesteckt. Ob du es Füllmaterial nennst, oder jemand anderes wieder anders, kann jeder für sich selbst bewerten. FF7 hat sich im Original aber, je weiter man im Spiel kam, immer Stück für Stück weiter geöffnet. Die Weltkarte ist nämlich nicht nur Füllmaterial gewesen, denn es gab auf der Weltkarte auch optionale Orte zu besuchen/finden und abzuschließen unter anderen Sidekicks und deren Hintergrundgeschichte, die man entweder mitnehmen, oder komplett ignorieren konnte. Auch noch andere Sachen.

Und um fair zu bleiben: Midgard war im Original nach 4-5h abgeschlossen, das Remake geht aber bis zu 40h. Und um noch faierer zu bleiben: wurde auch das hier im Thread schon erwähnt, dass es nicht förderlich ist die Schlauchigkeit von Midgard im Remake mit der Schlauchigkeit von Midgard im Original zu rechtfertigen.

Und Xenoblade Chronicles 2 ist kein Open World Spiel.
Xenoblade hast du angeführt. Ich hab davor schon auf den Unterschied zu großen Arealen und einer tatsächlich offenen Spielwelt hingewiesen. Xenoblade ist aber gefühlt 20 Mal mehr Open World als die begehbare Landkarte von VII, die höchstens die Illusion sich in einer großen Spiewelt zu befinden erschafft. Und eben auch dazu gedacht ist auf einfache Weise die Spielzeit aufzublähen. Einen Mehrwert hat sie darüber hinaus nicht.
Zuletzt geändert von Xris am 09.02.2021 18:56, insgesamt 1-mal geändert.
ChrisJumper
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Re: Final Fantasy 7 Remake - Teil 2: Story soll über die Erwartungen der Spieler hinaus gehen

Beitrag von ChrisJumper »

Xris hat geschrieben: 08.02.2021 23:36 Xenoblade und Gravity Rush haben beide eine offene Spielwelt. Die vergleichst mit du mit einer begehbaren Weltkarte? Wenn ich in Xenoblade eine Stadt verlasse wird der Protagonist jedenfalls nicht auf Godzilla Format vergrößert und die Stadt auch nicht in ein unansehnliches 3D gepixel reduziert. Dadurch entstand die Illusion einer Zusammenhängenden Spielwelt. VII deshalb mit Xenoblade und Co zu vergleichen, halte ich jedoch für völlig übertrieben. In Xenoblade sind die Gebiete zwischen den Storygebieten nahtlos und wirken homogen. In VII habe ich auch schon in den 90zigern eine begehbare Weltkarte und keine offene Spielwelt betreten.
Ich muss gestehen es gibt da einen fließenden Übergang, weil manche Spiele diese Minikarte, als Schnellkarte implementieren oder darüber die Schnellreise-Funktion gestalten.

Ja ich habe auch immer detaillierte und liebevoll ausgearbeitete Bereiche und vor allem große gut ausgearbeitete Bereiche in einem Spiel.

Dennoch kann man hier viel Zeit sparen indem man eine Übersichtskarte mit mehr Fläche rein bringt, wenn man von dort Aus detailliertere Bereiche Zugänglich macht. Seltsamerweise hat es mit den Prärien und Weitläufigen Arealen bei RDR2 für mich gut funktioniert, beim letzten Metal Gear auf der PS4 nicht mehr so gut. Auch weil dort Teile (wie der Ausbau der Ölbohrinsel und die Söldneraufgaben auf der Spielbrettweltkarte). Wirkten wie lieblos integriert.

Es ist wahrscheinlich sehr schwierig weil jeder diese Punkte anders definiert, wann es eine Bereicherung ist, wann überflüssig und wann einfach nur lieblos.

Teilweise kommt es auf das Spiel an, wo ich es unterschiedlich bewerte, durch die Diskussion hier ist mir das auch erst bewusst geworden. Wahrscheinlich hängt es auch davon ab wie viel man dem Spiel verzeiht und wie fesselnd man es empfindet beim Spielen.

Bei Ladesequenzen fand ich es lange Zeit toll, wenn man sich in Schulterkamera durch enge Passagen rückt oder mit Joel ein Tor hoch hält bis Ellie etwas drunter geschoben hat.
Nach der PS5 und dem Wissen das Ladezeiten überflüssig sind würde ich das wahrscheinlich auch nicht mehr hin nehmen (wollen), so ändert es sich.
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