Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene Inhalte" vermeiden

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HellToKitty
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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von HellToKitty » 12.09.2020 01:30

D_Sunshine hat geschrieben:
11.09.2020 23:57
Ich sehe, wie man die Dinge in diesem Kontext betrachten kann. Das Problem ist, nur weil man einen Bezug herstellen kann, heißt das nicht, dass auch einer vorhanden sein muss bzw. gewollt war.
Klar, man kann auch glauben, dass niemand bei Ubisoft Nachrichten liest, oder sich sonst wie mit dem aktuellen Weltgeschehen auseinandersetzt. Man kann denken, dass dort alle naiv sind und niemand einen Shitstorm voraussehen konnte als der Trailer vorgestellt wurde. Man kann auch glauben dass ein multimilliarden Konzern seine Entscheidungen einfach zufällig trifft und nicht genau abwägt, was seine Schritte für Folgen haben könnte. Man kann sogar glauben, dass die Entschuldigung ernst gemeint ist. Das ist doch das schöne. Man kann die Dinge betrachten wie man will.

Hier eine kleine Geschichte aus meiner Kindheit: Sommer 1988. Ich bin zusammen mit einem etwas kleineren Jungen, den ich zuvor am Strand kennengelernt hatte in der Spielhalle. Ich werfe meine letzte Münze in den Pole Position Automaten und spiele bis zum Game Over. Danach kommt er an die Reihe und wirft seine Münze in den Schlitz. Als er anfängt zu spielen, fällt mir sofort auf, dass er unglaublich schlecht ist und bei Kurven einfach nicht lenkt. Als ich ihn darauf ansprechen und ihn frage warum er die Kurven ignoriert, entgegnet er mir, dass er nicht das rote Auto sei, sondern das gelbe, dass gerade vorbeigefahren ist. An diesem Tag habe ich etwas verstanden.

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The Odd One
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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von The Odd One » 12.09.2020 01:50

SethSteiner hat geschrieben:
11.09.2020 19:17
The Odd One hat geschrieben:
11.09.2020 15:55
Das Faustsymbol wurde schon immer von BLM Gewählt. Unglücklich gewält ist da schon sehr nett ausgedrückt.
Das Faustsymbol gibt es seit ziemlich langer Zeit.
https://en.wikipedia.org/wiki/Raised_fist

Finde das ehrlich gesagt gar nicht unglücklich als viel mehr "lahm", weil man sich halt nichts eigenes ausgedacht, sondern genau wie BLM halt auch, einfach was copy-paste übernommen hat. Entsprechend ist aber auch klar, dass es sich nicht darauf bezieht. Ich kann ja nicht einfach etwas kopieren und wenn jemand anders zufällig dasselbe macht behaupten "ey, das beleidigt mich aber wie du das verwendest!".
Dass das Faustsymbol übernommen wurde meinte ich ja mit meinem Kommentar. Ich geschrieben, dass sie es gewählt haben, nicht erfunden. Unter dem Gesichtspunkt dass BLM schon seit einiger Zeit ein heißes Thema ist, ist es doch ziemlich suspekt, dass gerade das Faustsymbol für die Bösen benutzt wird. Findest du nicht?
Zuletzt geändert von The Odd One am 12.09.2020 01:51, insgesamt 1-mal geändert.
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D_Sunshine
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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von D_Sunshine » 12.09.2020 08:17

HellToKitty hat geschrieben:
12.09.2020 01:30
Klar, man kann auch glauben, dass niemand bei Ubisoft Nachrichten liest, oder sich sonst wie mit dem aktuellen Weltgeschehen auseinandersetzt. Man kann denken, dass dort alle naiv sind und niemand einen Shitstorm voraussehen konnte als der Trailer vorgestellt wurde. Man kann auch glauben dass ein multimilliarden Konzern seine Entscheidungen einfach zufällig trifft und nicht genau abwägt, was seine Schritte für Folgen haben könnte. Man kann sogar glauben, dass die Entschuldigung ernst gemeint ist. Das ist doch das schöne. Man kann die Dinge betrachten wie man will.
Eben weil es sich hier um einen Multimilliarden-Konzern handelt, ist es fraglich, dass man sich dafür entschieden hat, sein neuestes Handyspiel gezielt über einen Shitstorm zu bewerben, indem man eine Bürgerrechtsbewegung diffamiert.

Ich glaube eben, dass man sich hier wohlmöglich einfach nur einer Symbolik und eines Verschwörungs-Plot bedient hat, wie es er schon in diversen Games/Filmen vorkam und auch in Zukunft wieder vorkommen wird. Nur das das eben aktuell zu nah an der Realität liegt oder besser an Verschwörungstheorien erinnert, die sich aktuell großer beliebt erfreuen.

Und nochmal. Ich kann mir auch vorstellen, dass hier Mitarbeiter mit rechten Tendenzen es geschaft haben, ihre Ideologie in ihrer Arbeit unterzumischen. Für mich ist die Sache lediglich nicht so eindeutig.

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Der Chris
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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von Der Chris » 12.09.2020 08:44

D_Sunshine hat geschrieben:
11.09.2020 23:57
Der Chris hat geschrieben:
11.09.2020 21:11
Dass BLM eine Bewegung ist, die von irgendwelchen staatsfeindlichen Organisationen im Hintergrund finanziert wird ist eine Legende, die sich unter rechten Verschwörungstheoretikern größter Beliebtheit erfreut. Und dieselbe Legende tischt uns Ubisoft hier als Backstory für so ein "lustiges" Tom Clancy Spielchen auf. Das ist im Endeffekt der ganze Kern der Geschichte und darin besteht die eigentliche Parallele...weniger in der Faust-Symbolik.
Von einer Finanzierung ist bei EliteSquad bspw. keine Rede und ich würde vermuten ohne die schwarze Faust, wäre die Sache niemals so hochgekocht.
Das ändert doch nichts an dem Gedankengut, das da offensichtlich dahinter steht und an der Weltanschauung die da propagiert wird. Um zu erkennen wie offensichtlich falsch dieses ganze Ding in jeder Hinsicht ist müssen wir doch nicht erst diese Symbolik der schwarzen Faust auseinandernehmen. Die ganzen Tom Clancy Dinger sind eh schon immer so suspekt und das hier ist quasi nur nochmal die Bestätigung dafür...und es zeigt, dass bei Ubisoft offensichtlich einige Leute mit einer sehr "spannenden" Weltanschauung arbeiten.

D_Sunshine hat geschrieben:
12.09.2020 08:17
Und nochmal. Ich kann mir auch vorstellen, dass hier Mitarbeiter mit rechten Tendenzen es geschaft haben, ihre Ideologie in ihrer Arbeit unterzumischen. Für mich ist die Sache lediglich nicht so eindeutig.
Ich wüsste halt nicht wie es noch eindeutiger sein könnte.
Zuletzt geändert von Der Chris am 12.09.2020 08:46, insgesamt 1-mal geändert.

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D_Sunshine
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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von D_Sunshine » 12.09.2020 08:47

The Odd One hat geschrieben:
12.09.2020 01:50
SethSteiner hat geschrieben:
11.09.2020 19:17
The Odd One hat geschrieben:
11.09.2020 15:55
Das Faustsymbol wurde schon immer von BLM Gewählt. Unglücklich gewält ist da schon sehr nett ausgedrückt.
Das Faustsymbol gibt es seit ziemlich langer Zeit.
https://en.wikipedia.org/wiki/Raised_fist

Finde das ehrlich gesagt gar nicht unglücklich als viel mehr "lahm", weil man sich halt nichts eigenes ausgedacht, sondern genau wie BLM halt auch, einfach was copy-paste übernommen hat. Entsprechend ist aber auch klar, dass es sich nicht darauf bezieht. Ich kann ja nicht einfach etwas kopieren und wenn jemand anders zufällig dasselbe macht behaupten "ey, das beleidigt mich aber wie du das verwendest!".
Dass das Faustsymbol übernommen wurde meinte ich ja mit meinem Kommentar. Ich geschrieben, dass sie es gewählt haben, nicht erfunden. Unter dem Gesichtspunkt dass BLM schon seit einiger Zeit ein heißes Thema ist, ist es doch ziemlich suspekt, dass gerade das Faustsymbol für die Bösen benutzt wird. Findest du nicht?
Das Faustsymbol steht aber weniger für das Böse, sondern eher für die Aufstände die von den Bösen weiter angefacht werden. Und worauf Seth eben hingewiesen hat, ist dass für Aufstände die erhobene Faust das Go-to/Standart/08/15-Symbol ist, auf das man in so einem Szenario immer zuerst kommt.
Ich kann aber verstehen, dass es suspekt wirkt, dass Niemanden während der Produktion dieser Intro aufgefallen ist, womit man besonders eine schwarze Faust assoziieren würde und wie man das im Kontext der aktuellen Nachrichtenlage auffassen kann.
Aber ob das nun von rechtem Gedankengut zeugt oder einfach genereller Gedankenlosigkeit....

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D_Sunshine
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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von D_Sunshine » 12.09.2020 10:07

Der Chris hat geschrieben:
12.09.2020 08:44
Die ganzen Tom Clancy Dinger sind eh schon immer so suspekt
Inwiefern eigentlich?

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HellToKitty
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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von HellToKitty » 12.09.2020 10:22

Die sind doch nach eigenen Angaben ein so tolles und diverses Team mit allen möglichen Ethnien, Geschlechtern, Religionen und sexuellen Ausrichtungen. Trotzdem ist niemand da auf die Idee gekommen, dass der Trailer suspekt ist und eine Kontroverse auslösen wird? Dann müssen bei Ubisoft wohl alle sehr dumm sein.

Für mich liegt einfach der Gedanke näher, dass in einer Firma in der leitende Angestellte in führenden Positionen über viele Jahre hinweg ihre Mitbarteiter im großen Stil sexuell belästigen und mobben und dabei von oben gedeckelt werden, vielleicht auch an anderen Stellen, Leichen im Keller liegen hat. Das was an die Öffentlichkeit gelangt, ist immer nur die Spitze des Eisberges.

Egal wie man die Geschichte dreht und wendet: Ubisoft kommt nicht gut weg. Sie sind entweder dumm, ignorant, oder kokettieren wissentlich mit rechten Verschwörungstheoretikern für die ein Tom Clancy Spiel mit patriotischer Polemik ohnehin ansprechend sein sollte.

Jetzt kann jeder selber entscheiden ob er solche Firmen unterstützen will. Ich fände es sogar legitim, wenn man sagen würde, mir ist das alles einfach egal, ich will nur deren Spiele zocken. Aber so läuft es ja nicht. Es werden wieder mal Fakten ignoriert, Dinge relativiert und so lange herumgerückt bis sie wieder mit der eigenen Vorstellung zusammenpassen. Offensichtlich ist es für Leute leichter sich selber zu belügen als ein Stück von ihrer gewollten Wahrheit abzugeben.

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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von D_Sunshine » 12.09.2020 10:31

HellToKitty hat geschrieben:
12.09.2020 10:22
Egal wie man die Geschichte dreht und wendet: Ubisoft kommt nicht gut weg. Sie sind entweder dumm, ignorant, oder kokettieren wissentlich mit rechten Verschwörungstheoretikern für die ein Tom Clancy Spiel mit patriotischer Polemik ohnehin ansprechend sein sollte.
Darauf kann man sich im groben einigen. Sowas ähnliches habe ich ja bereits geschrieben.
HellToKitty hat geschrieben:
12.09.2020 10:22
Jetzt kann jeder selber entscheiden ob er solche Firmen unterstützen will. Ich fände es sogar legitim, wenn man sagen würde, mir ist das alles einfach egal, ich will nur deren Spiele zocken. Aber so läuft es ja nicht. Es werden wieder mal Fakten ignoriert, Dinge relativiert und so lange herumgerückt bis sie wieder mit der eigenen Vorstellung zusammenpassen. Offensichtlich ist es für Leute leichter sich selber zu belügen als ein Stück von ihrer gewollten Wahrheit abzugeben.
Deswegen weiß ich nicht, was der Scheiss soll...
Zuletzt geändert von D_Sunshine am 12.09.2020 10:33, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von thormente » 12.09.2020 11:17

Der Chris hat geschrieben:
11.09.2020 21:11
Dass BLM eine Bewegung ist, die von irgendwelchen staatsfeindlichen Organisationen im Hintergrund finanziert wird ist eine Legende, die sich unter rechten Verschwörungstheoretikern größter Beliebtheit erfreut. Und dieselbe Legende tischt uns Ubisoft hier als Backstory für so ein "lustiges" Tom Clancy Spielchen auf. Das ist im Endeffekt der ganze Kern der Geschichte und darin besteht die eigentliche Parallele...weniger in der Faust-Symbolik.

Jaja, die Legende von den rechten Verschwörungstheoretikern.

Es ist sehr erhellend, wie blind sich Bevölkerung gegenüber Linksextremismus gibt.

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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von dOpesen » 12.09.2020 12:14

thormente hat geschrieben:
12.09.2020 11:17
Es ist sehr erhellend, wie blind sich Bevölkerung gegenüber Linksextremismus gibt.
die blm bewegung ist eine linksextremistische bewegung? wie kommst du auf den unsinn? nur weil sich linksextreme unter die blm demonstranten mischen, die in erster line für menschenrechte demonstrieren, wird aus der bewegung keine linksextremistische.

genauso wenig wird aus der corona demo eine rechtredikale bewegung, nur weil dort rechtsradikale und nazis mitlaufen die ihre geistige beschränktheit zur schau stellen.

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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von dx1 » 12.09.2020 12:33

Wenn aus einer "unter rechten Verschwörungstheoretikern beliebten Legende" eine "Legende von den rechten Verschwörungstheoretikern" wird, ist doch klar, welche Absicht der Autor verfolgt. Als nächstes wird die eigene Gesinnung von rechtsaußen in die bürgerliche Mitte fantasiert und alles Andere als linksextrem bezeichnet. Logisch, wenn rechts kein Platz mehr ist.
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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von Der Chris » 12.09.2020 12:41

D_Sunshine hat geschrieben:
12.09.2020 10:07
Der Chris hat geschrieben:
12.09.2020 08:44
Die ganzen Tom Clancy Dinger sind eh schon immer so suspekt
Inwiefern eigentlich?
Naja, so gut wie jedes Spiel beschäftigt sich mit verdeckten Operationen durch Privat-Armeen. Auch wenn das einen gewissen Realitätsbezug haben mag, so fehlt doch die Fähigkeit darüber zu reflektieren. Am Ende steht halt ne Gewaltfantasie, die sicherlich von jedem Neu-Rechten begeistert beklatscht wird. Schließlich wird hier einmal kräftig „durchgebürstet“, wo die Demokratien an ihre Grenzen stoßen. Das ist im Endeffekt genau der Spirit, der sich im Moment durch Rechtspopulisten wieder größter Beliebtheit erfreut. Da weht ein antidemokratischer, pro-militaristischer Geist. Mag nicht von jedem so rezipiert werden. Weniger wahr ist es dadurch dennoch nicht.

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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von Ryan2k6 » 12.09.2020 12:47

dOpesen hat geschrieben:
12.09.2020 12:14
genauso wenig wird aus der corona demo eine rechtredikale bewegung, nur weil dort rechtsradikale und nazis mitlaufen die ihre geistige beschränktheit zur schau stellen.
Nun, das sehe ich ein wenig anders. Wenn man diese Leute dort toleriert und sie ihre Beschränkheit zur Schau stellen lässt, dann wird rechtsradikales Gedankengut geduldet, was ich für ganz schrecklich halte. Klar geht es denen dort kaum um Corona, sondern darum ihren Mist abzusondern und zu propagieren. Ich finde es aber zu leicht, zu sagen "Ich kann ja nichts dafür wer hier mitläuft".

Ich bin überzeugt, wenn die gleichen Gruppen bei FFF mitlaufen würden, bekämen die aber ordentlich Kontra von den restlichen Demonstranten. Man würde sie dort nicht haben wollen und genau das erlebe ich bei den Corona Demos aber nicht. Zumal es dort nicht nur ein "untermischen" ist, sondern sie ziehen die Demos teilweise sehr an sich mit ihren bekannten Galleonsfiguren ala A.H. und X.N.
Zuletzt geändert von Ryan2k6 am 12.09.2020 12:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von dOpesen » 12.09.2020 13:00

Ryan2k6 hat geschrieben:
12.09.2020 12:47
Nun, das sehe ich ein wenig anders. Wenn man diese Leute dort toleriert und sie ihre Beschränkheit zur Schau stellen lässt, dann wird rechtsradikales Gedankengut geduldet, was ich für ganz schrecklich halte. Klar geht es denen dort kaum um Corona, sondern darum ihren Mist abzusondern und zu propagieren. Ich finde es aber zu leicht, zu sagen "Ich kann ja nichts dafür wer hier mitläuft".
sehe ich genau so, nur darum ging es mir nicht.

es können ja rechte gerne bei einer corona demo mitlaufen, denn jeder hat das recht, unabhängig davon welches gedankengut er in sich trägt, für eine sache zu demonstrieren.

es wird halt nur schwierig wenn rechte oder nazis mit verbotener symbolik auftauchen, dann muss man sich klar optisch von diesen distanzieren um nicht gefahr zu laufen, die eigene demonstation zu torpedieren, denn verbotene symbolik, egal ob linkes oder rechtes spektrum, hat auf einer corona demonstration nichs zu suchen.

nur wie gesagt, darum ging es mir nicht. mir ging es darum, zu sagen, dass nur weil rechte auf einer corona demo mitlaufen, wird die bewegung nicht gleich eine rechtsradikale bewegung.
Ich bin überzeugt, wenn die gleichen Gruppen bei FFF mitlaufen würden, bekämen die aber ordentlich Kontra von den restlichen Demonstranten. Man würde sie dort nicht haben wollen und genau das erlebe ich bei den Corona Demos aber nicht.
ganz ehrlich, lieber ein rechter ohne verbotene symbolik auf einer fff demo der sich für eine klimaneutrale zukunft einsetzt als das er zuhause im kämmerlein auf den aus der türkei stammenden nachbarn schimpft, und das nur weil jener aus der türkei stammt.

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Re: Yves Guillemot (Ubisoft-CEO) will Diversität und Inklusion in allen Geschäftsbereichen fördern sowie "unangemessene

Beitrag von douggy » 12.09.2020 13:02

Ryan2k6 hat geschrieben:
12.09.2020 12:47
dOpesen hat geschrieben:
12.09.2020 12:14
genauso wenig wird aus der corona demo eine rechtredikale bewegung, nur weil dort rechtsradikale und nazis mitlaufen die ihre geistige beschränktheit zur schau stellen.
Nun, das sehe ich ein wenig anders. Wenn man diese Leute dort toleriert und sie ihre Beschränkheit zur Schau stellen lässt, dann wird rechtsradikales Gedankengut geduldet, was ich für ganz schrecklich halte. Klar geht es denen dort kaum um Corona, sondern darum ihren Mist abzusondern und zu propagieren. Ich finde es aber zu leicht, zu sagen "Ich kann ja nichts dafür wer hier mitläuft".

Ich bin überzeugt, wenn die gleichen Gruppen bei FFF mitlaufen würden, bekämen die aber ordentlich Kontra von den restlichen Demonstranten. Man würde sie dort nicht haben wollen und genau das erlebe ich bei den Corona Demos aber nicht. Zumal es dort nicht nur ein "untermischen" ist, sondern sie ziehen die Demos teilweise sehr an sich mit ihren bekannten Galleonsfiguren ala A.H. und X.N.
Wenn es zu Ausschreitungen gekommen wäre, weil man diese Gesinnungen bei sich nicht mitlaufen lassen will, hätten unsere rechten Mitbürger ja wieder das, was sie immer gern haben: die Opferrolle.

Das war schon die beste Lösung meiner Meinung nach.
they are the millionaires, we are broke
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they drive a limousine, but we ride a bike
they own the factory, but we're on strike!

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