Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

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4P|Jan
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von 4P|Jan » 27.02.2020 11:26

Ryan2k6 hat geschrieben:
26.02.2020 19:58
Kann jemand sagen, ob man die Fähigkeiten aus Teil 1 bereits haben wird? Und wenn nicht, womit wird begründet, dass man die Skills wieder "verlernt" hat?
Mir ist keine Begründung aufgefallen bisher. Ich glaube, nur der Wandsprung ist zu Beginn wieder dabei.
Zuletzt geändert von 4P|Jan am 27.02.2020 11:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Sir Richfield
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Sir Richfield » 27.02.2020 12:11

Mythal hat geschrieben:
27.02.2020 11:07
Das Problem war nicht, dass Ori besonders schwierig war sondern die Spitzen. In erster Linie waren das die Bosskämpfe aka Fluchtpassagen, die man unter Zeitdruck in einem Rutsch schaffen musste.
Dies. Wobei das handlebar war, wenn man erstmal erkannt hat, dass die Kraft in der Ruhe liegt. (Ist bei mir nicht sooo einfach. ;) )
Aber das waren dann auch "nur" Sprungpassagen, da kann man Muster auswendig lernen...
So oder so, ich freue mich schon sehr Ori 2. Ich bezweifle, dass es Hollow Knight übertreffen kann, aber besser als die meisten Metroidvanias dürfte es trotzdem werden.
Besser... in welcher Disziplin? :)

Hollow Knight hingegen ist für mich die Spitze des Bullshit Balancings. Alles, was Metroidesque an diesem Spiel ist, ist wunderbar, bis hinab zum "später fliege ich durch das Mobzeugs nur so durch". Aber die Bosse (Besser; Der Soul Tyrant oder wie die Traum Variante heißt) haben mich geknackt. Und dann habe ich gelesen, dass die DLC... mehr, NOCH HÄRTERE Bosse brachten. Danke, aber nicht mein Spiel.
"In theory, it refers to a Metroid style game (continuous world exploration focused action platformer) with SOTN style levelups and gear.
In practice, it seems to refer to a 2d game where you're not jumping on enemy heads."
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Sif
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Sif » 27.02.2020 12:16

Sir Richfield hat geschrieben:
27.02.2020 12:11
Mythal hat geschrieben:
27.02.2020 11:07
Das Problem war nicht, dass Ori besonders schwierig war sondern die Spitzen. In erster Linie waren das die Bosskämpfe aka Fluchtpassagen, die man unter Zeitdruck in einem Rutsch schaffen musste.
Dies. Wobei das handlebar war, wenn man erstmal erkannt hat, dass die Kraft in der Ruhe liegt. (Ist bei mir nicht sooo einfach. ;) )
Aber das waren dann auch "nur" Sprungpassagen, da kann man Muster auswendig lernen...
So oder so, ich freue mich schon sehr Ori 2. Ich bezweifle, dass es Hollow Knight übertreffen kann, aber besser als die meisten Metroidvanias dürfte es trotzdem werden.
Besser... in welcher Disziplin? :)

Hollow Knight hingegen ist für mich die Spitze des Bullshit Balancings. Alles, was Metroidesque an diesem Spiel ist, ist wunderbar, bis hinab zum "später fliege ich durch das Mobzeugs nur so durch". Aber die Bosse (Besser; Der Soul Tyrant oder wie die Traum Variante heißt) haben mich geknackt. Und dann habe ich gelesen, dass die DLC... mehr, NOCH HÄRTERE Bosse brachten. Danke, aber nicht mein Spiel.

ori war von der schwierigkeitr her perfekt in balance, in der definitd edition gab es bei den fluchtpassagen auch autosaves XD das die meißten das spiel zu schwer finden liegt wohl daran das es vom visuellen sehr viele spieler anspricht die nicht sehr gut in jump and run spielen sind.

hollowknight war super, aber die map sehr wirr. Hab es gleich durchgespielt wie es rausgekommen ist, leider gab es bei mir einen bug das ich die letzte aufrüstung nicht vornehemen konnte deshalb das DLC gar nicht mehr angefangen, Freu mich allerdings auch schon auf den Nachfolger.

Shovelknight hat mir auch sehr gefallen nicht zu leicht nicht zu schwer, die erweiterungen muß ich allerdings auch noch durchspielen.

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Khorneblume
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Khorneblume » 27.02.2020 12:22

Schwierig? Ja gut, bei der Flucht mit der Lava hat es mich einige male zerrissen. Am meisten Trail & Error dann bei der Flucht vor dem Vogel. Aber da diese Abschnitte ja kaum länger als eine Minute Zeit erforderten, war das auch nicht so dramatisch. Man konnte es ja direkt wieder versuchen.

Ich erinnere mich noch an die NES Zeiten, wenn man bei Megaman mehrere Final Stages am Stück schaffen musste, wo man jederzeit in die Stacheln fallen konnte. Gerade dieses nervige Unterwasser Level bei 3 oder 4. (ich meine 4) Stacheln an der Decke, an den Wänden, überall... einmal zu fest Jump Button drücken... Peng, Tot. Und nach der Tortur natürlich noch jeweils einen Boss. Waren die Leben weg, fing man wieder bei Final Stage1 ein. Das fand ich schon um einiges brutaler Sowas wünsche ich mir aus heutiger Sicht wirklich nicht mehr.

Ori war insgesamt rund. Nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht. Sicher eine Herausforderung, aber gewiss nicht unfair. Fand selbst die Rare 2D Hüpfer in SNES Zeiten teils erheblich schwerer. Erinnert sich noch jemand an dieses Unterwasser-Level (man könnte meinen ich hätte was gegen Unterwasser Levels) bei Donkey Kong 3, wo die Steuerung einmal komplett verdreht wurde? Links war rechts, oben unten, springen war abtauchen... DAS war mies. Saßen da Tage lang an der Konsole und haben geflucht ohne Ende. :lol:
Zuletzt geändert von Khorneblume am 27.02.2020 12:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Sir Richfield
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Sir Richfield » 27.02.2020 12:34

Sif hat geschrieben:
27.02.2020 12:16
ori war von der schwierigkeitr her perfekt in balance,
Nunjaaa. ;)
in der definitd edition gab es bei den fluchtpassagen auch autosaves XD
Und genau DAS hat bei mir dafür gesorgt, dass ich das Spiel nicht beenden konnte. Ich bin durch einen Lavafall geglitcht, das Spiel hat das gespeichert. Diesen Lavafall kann man aber von der Seite nicht abstellen und ich konnte nicht wieder durchglitchen.
Falls mich Jemand fragen sollte, warum ich Autosave als ALLEINIGE Möglichkeit als für den Allerwertesten betrachte...
hollowknight war super, aber die map sehr wirr.
Immer wieder erfrischend zu lesen, wie sich die Erfahrungen so unterscheiden. Mit der Map hatte ich wenig Probleme.

Den Nachfolger werde ich erstmal aus der Ferne betrachten. Wenn die weiterhin ihren Bossfetisch ausleben, verzichte ich lieber.
Shovelknight hat mir auch sehr gefallen nicht zu leicht nicht zu schwer, die erweiterungen muß ich allerdings auch noch durchspielen.
"Reine" Platformer (Ich weiß, dass man bei SK Ausrütung und Skills kaufen kann) sind nicht so meins. Shovelknight hat mich nie angesprochen. Ähnlich wie dieses Ninja Spiel vor Kurzem.
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Mythal
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Mythal » 27.02.2020 12:49

Sir Richfield hat geschrieben:
27.02.2020 12:11
Besser... in welcher Disziplin? :)

Hollow Knight hingegen ist für mich die Spitze des Bullshit Balancings. Alles, was Metroidesque an diesem Spiel ist, ist wunderbar, bis hinab zum "später fliege ich durch das Mobzeugs nur so durch". Aber die Bosse (Besser; Der Soul Tyrant oder wie die Traum Variante heißt) haben mich geknackt. Und dann habe ich gelesen, dass die DLC... mehr, NOCH HÄRTERE Bosse brachten. Danke, aber nicht mein Spiel.
In jeder.

Anders als bei Ori, wo diese Passagen überraschend schwer sind weil es ansonsten recht einfach ist, macht Hollow Knight nie einen Hehl daraus, dass die Kämpfe hart sind. Das macht das Spiel schon beim ersten Boss klar. Selbst normale Gegner können einem weh tun wenn man nicht aufpasst. Es ist in der DNA des Spiels. Von daher macht "Bullshit Balancing" für mich keinen Sinn.

Die DLC-Bosse sind rein optional. Wenn man Spaß an den Bossfights hat bekommt man damit mehr Futter.

PS: Grundsätzlich kannst du das Spiel auch durchspielen ohne die Dream-Bosse zu besiegen.

PfeiltastenZocker
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von PfeiltastenZocker » 27.02.2020 13:01

Ich denke mal dass der empfundene Schwierigkeitsgraf davon abhäbgt wie frequent man die Quicksave Funktion vorher genutzt hat. Bei Ori haben sie ausserdem nachträglich noch Schwierigkeitsgrade un der Definitive Edition platziert, soweit ich weiss gibt es den autosave in den Fluchtpassagen nur auf normal oder einfach (schwer ist der Originalschwierigkeitsgrad)
Das kann also durchaus für unterschiedliche Eindrücke sorgen.

Abseits dessen finde ich es schade dass schwierigere Spiele scheinbar nicht schön aussehen dürfe.

Celeste übrigens bewirbt sich nicht als Hardcore Plattformer, sondern ist ei Hardcore Plattformer was sich als Spiel für jederman wirbt. Durch deb Assistenten-Modus sollen auch Genrefremde angezogen werde, was ich jedoch als unsinnig empfinde Genrefremde erleben es dann eher als eine Art Walking Simulator.
Zuletzt geändert von PfeiltastenZocker am 27.02.2020 13:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Sir Richfield
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Sir Richfield » 27.02.2020 13:14

Mythal hat geschrieben:
27.02.2020 12:49
In jeder.
:) Aber auch nur, weil du "die meisten" geschrieben hast. Da könnte ich jetzt jedes halbwegs funktionierende Metroidvania nehmen und sagen, es sei besser als die "meisten". Ori gehört für mich z.B. im Bereich "Ich bin ein Metroid...vania" so eher zum Durchschnitt. Aber das ist halt wieder so eine Geschmackssache.
Das macht das Spiel schon beim ersten Boss klar. Selbst normale Gegner können einem weh tun wenn man nicht aufpasst. Es ist in der DNA des Spiels. Von daher macht "Bullshit Balancing" für mich keinen Sinn.
Ich nenne ja auch die DNA Bullshit Balancing. ;)
Mir ist auch klar, dass ich die Dream Bosse nicht brauche, aber bis dato fand ich HK so gut, dass mich die Ehre gepackt hat. Bei den Bossen bis da kam ich auch damit klar, dass man Muster finden kann. (Wobei einer bei mir glitchte, sonst hätte ich bei dem wahrscheinlich schon das Handtuch geworfen). Beim Soul Tyrant finde ich kein Muster... Und dann habe ich halt gesehen, wie die anderen Bosse so drauf sind, bzw. was der White Palace ist und mir nur noch *pfffft" gedacht. ;)

Und was die normalen Gegner betrifft: Es ist halt ein Metroid Vertreter. Da ist es normal, dass man Anfangs bei jedem Gegner aufpassen muss. Wenn die Spiele (imho) gut sind, dann bekommt man im Verlauf des Spiels Fähigkeiten / Ausrütung / Werte, damit man durch die frühen Gegner wie heißes Messer durch Butter geht. Damit das Backtracking erträglich wird.
Ich sehe durchaus auch ein, dass das mein ganz persönliches Problem mit dem Spiel ist. Es gibt Leute, die die Bosse einfach fanden (Bzw. den Soul Tyrant und dann an anderen Bossen verzweifeln) und es gibt Leute, die Hollow Knight genau deshalb mögen.
Ich persönlich mag das auf die Weise gar nicht und ärgere mich ein wenig, dass ich das Ausmaß des ganzen erst bei 3/4 des Spiels erfahren habe.
Die DLC-Bosse sind rein optional. Wenn man Spaß an den Bossfights hat bekommt man damit mehr Futter.
Joah, der DLC ist halt auch optional... Das Spiel an sich halt auch. Und der Nachfolger erst.
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Miep_Miep
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Miep_Miep » 27.02.2020 13:47

Albtraumkönig Grimm hat mich dazugebracht, dieses Spiel nicht mehr anzufassen. Völlig übertrieben. Hollow Knight hat auch mMn ein Balancing Problem. Mal sehen, wie es im zweiten Teil wird,
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4P|Jan
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von 4P|Jan » 28.02.2020 00:05

Khorneblume hat geschrieben:
27.02.2020 12:22
Schwierig? Ja gut, bei der Flucht mit der Lava hat es mich einige male zerrissen. Am meisten Trail & Error dann bei der Flucht vor dem Vogel. Aber da diese Abschnitte ja kaum länger als eine Minute Zeit erforderten, war das auch nicht so dramatisch. Man konnte es ja direkt wieder versuchen.
Stimmt, fand ich auch nicht so wild.

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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von DitDit » 28.02.2020 07:56

Also Schwierig hätte ich Ori jetzt auch nicht eingeschätzt. Zum einen ist es so schon Recht kurz und linear für ein "Metroidvania" und zum anderen konnte man vor den vereinzelten kniffligen Passagen speichern und sie waren nie sehr lang. Klar konnte es einen vielleicht 50 Tode kosten, hat aber einen dann dennoch nicht länger als 20-30 Minuten aufgehalten weil man wie bei Super Meat Boy sofort wieder in der Action war. Gehört halt zum Spielprinzip das man leicht stirbt und wieder sofort da ist. Viel Sterben ist da für mich nicht automatisch schwer.

Bei Hollow Knight widerspreche ich dem Bullshit Balancing. Eher das Gegenteil ähnlich wie Sekiro hat Hollow Knight zwar eine starke aber dafür sehr gut gemachte und sehr befriedigende Lernkurve. Ich hab in dem Spiel sogar geschafft die Platin zu holen und die eine letzte optionale Herausforderung Pantheon of Hallownest wo man gegen alle Bosse hintereinander kämpft war zwar Bockschwer aber selbst da hat man spürbar gemerkt man wird besser und besser. Man muss es nur wollen und Spaß an dem Kampfsystem haben. Und ich hatte noch bei keinem Spiel ein so befriedigendes Gefühl das ich durch "git gud" durchgegangen bin, aktiv und spürbar mitverfolgen konnte wie ich lerne und besser werde und schlussendlich es gemeistert habe.
Wenn ich jetzt zurückblicke, zu Beginn hatte ich noch arge Probleme direkt bei einem der ersten Bosse dem False Knight und jetzt kann ich fast alle Bosse no hit weghauen und selbst Nightmare King Grimm und Pure Vessel gehen first wenn nicht second try butterweich runter. Nur Absolute Radiance kann durch RNG einen ab und zu mal killen.
Miep_Miep hat geschrieben:
27.02.2020 13:47
Albtraumkönig Grimm hat mich dazugebracht, dieses Spiel nicht mehr anzufassen. Völlig übertrieben. Hollow Knight hat auch mMn ein Balancing Problem. Mal sehen, wie es im zweiten Teil wird,
In der HK Community neben Pure Vessel als einer der geilsten, spaßigsten und besten Kämpfe angesehen.
Wie gesagt viele Tode gleich nicht automatisch schwer. Es ist angedacht das man die Kämpfe öfter probiert.
Ich dachte Anfangs auch alter was ist das denn, völlig unmöglich der ist viel zu schnell. Und irgendwann kennt man seine Moves und tanzt mit ihm und haut ihn um ohne das er einen ankratzt.
Zuletzt geändert von DitDit am 28.02.2020 07:59, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Miep_Miep » 28.02.2020 10:57

DitDit hat geschrieben:
28.02.2020 07:56
Miep_Miep hat geschrieben:
27.02.2020 13:47
Albtraumkönig Grimm hat mich dazugebracht, dieses Spiel nicht mehr anzufassen. Völlig übertrieben. Hollow Knight hat auch mMn ein Balancing Problem. Mal sehen, wie es im zweiten Teil wird,
In der HK Community neben Pure Vessel als einer der geilsten, spaßigsten und besten Kämpfe angesehen.
Wie gesagt viele Tode gleich nicht automatisch schwer. Es ist angedacht das man die Kämpfe öfter probiert.
Ich dachte Anfangs auch alter was ist das denn, völlig unmöglich der ist viel zu schnell. Und irgendwann kennt man seine Moves und tanzt mit ihm und haut ihn um ohne das er einen ankratzt.
Naja vlt unterscheiden wir uns da einfach. Mir macht es keinen Spaß viele Stunden dafür zu verschwenden, mir die Moves einzuprägen. Ich spiele noch viele andere Spiele und möchte nicht 10 Stunden damit verbringen, an einem einzigen Boss zu sitzen. Das war schon bei Midir bei DS3 grenzwertig. Ich persönlich denke mir dann immer, dass ich in dieser Zeit so viel anderes hätte machen können :D Wenn ich das Gefühl habe, dass ich immens viel Zeit investieren müsste um vielleicht ein Ergebnis zu erzielen, entscheide ich mich dafür die Zeit in etwas anderes zu investieren. So wie früher in der Schule, wo ich für ne 1 in Mathe ewig viel hätte lernen müssen, also habe ich mich lieber mit ner 3 in diesem Fach zufrieden gegeben und die eingesparte Zeit dafür genutzt, drei andere Fächer zu lernen und dort ne 1 geschrieben :lol:

Bei den meisten Bossen in HK ging das Lernen der Moves "sehr" schnell und nach ein paar Toden hatte ich den Dreh raus. Aber dieser Boss treibt es (für mich) einfach zu weit.

Aber da du auch diese Pantheon gemacht hast, erübrigt sich die Diskussion wohl ^^ Das würde ich niemals machen.
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von PfeiltastenZocker » 28.02.2020 12:30

DitDit hat geschrieben:
28.02.2020 07:56
Also Schwierig hätte ich Ori jetzt auch nicht eingeschätzt. Zum einen ist es so schon Recht kurz und linear für ein "Metroidvania" und zum anderen konnte man vor den vereinzelten kniffligen Passagen speichern und sie waren nie sehr lang. Klar konnte es einen vielleicht 50 Tode kosten, hat aber einen dann dennoch nicht länger als 20-30 Minuten aufgehalten weil man wie bei Super Meat Boy sofort wieder in der Action war. Gehört halt zum Spielprinzip das man leicht stirbt und wieder sofort da ist. Viel Sterben ist da für mich nicht automatisch schwer.
Ich denke die unterschiedlichen Empfindungen kommen daher, dass die Speicherpunkte in Ori anders als in Spiele wie Super Meatboy oder Celeste nicht fix sind. Der Spieler hat selbst die Verantwortung sich Speicherpunkte zu legen. Ich beispielsweise habe bis auf die wenigen automatischen Speicherpunkte nie Soul Links platziert und empfand das Spiel stellenweise sehr ausdauernd. Mit der Spielweise wird der Horu Berg plötzlich zum einfachsten Spielabschnitt, da dort nach jedem Lavaraum ein automatischer Speicherpunkt gesetzt wird.

Spieler welche die Funktion so weit ausnutzen wie es nur möglich ist, werden spätestens im Ginso-Baum ein unsanftes Erwachen bekommen, wenn man sich daran gewöhnt hat nie mehr als 5 Sekunden Spielfortschritt zu verlieren, wird man bei der Fluchtsequenz plötzlich mit einer Passage konfrontiert die es vom Spieler verlangt 1 komplette Minute voller Hektik konstant gut zu spielen. Man kann zahlreiche Beschwerden von Spielern auf Steam und Gamesfaq lesen, dass das Spiel ja "sooo schön" war bis zu diesem Zeitpunkt.
Am besten trifft es da Spieler welche die Speicherfähigkeit nutzen, das jedoch nicht zu exsessiv gebrauchen und die vorzugsweise mehr in den lilanen und roten Skilltree investieren, statt den weißen.

Naja da das Speichern jetzt automatisch erfolgt, bin ich froh dass alle Spieler, die Selben Erlebnisse und Voraussetzungen bekommen werden.
Zuletzt geändert von PfeiltastenZocker am 28.02.2020 12:31, insgesamt 1-mal geändert.

DitDit
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von DitDit » 28.02.2020 12:49

Miep_Miep hat geschrieben:
28.02.2020 10:57
DitDit hat geschrieben:
28.02.2020 07:56
Miep_Miep hat geschrieben:
27.02.2020 13:47
Albtraumkönig Grimm hat mich dazugebracht, dieses Spiel nicht mehr anzufassen. Völlig übertrieben. Hollow Knight hat auch mMn ein Balancing Problem. Mal sehen, wie es im zweiten Teil wird,
In der HK Community neben Pure Vessel als einer der geilsten, spaßigsten und besten Kämpfe angesehen.
Wie gesagt viele Tode gleich nicht automatisch schwer. Es ist angedacht das man die Kämpfe öfter probiert.
Ich dachte Anfangs auch alter was ist das denn, völlig unmöglich der ist viel zu schnell. Und irgendwann kennt man seine Moves und tanzt mit ihm und haut ihn um ohne das er einen ankratzt.
Naja vlt unterscheiden wir uns da einfach. Mir macht es keinen Spaß viele Stunden dafür zu verschwenden, mir die Moves einzuprägen. Ich spiele noch viele andere Spiele und möchte nicht 10 Stunden damit verbringen, an einem einzigen Boss zu sitzen. Das war schon bei Midir bei DS3 grenzwertig. Ich persönlich denke mir dann immer, dass ich in dieser Zeit so viel anderes hätte machen können :D Wenn ich das Gefühl habe, dass ich immens viel Zeit investieren müsste um vielleicht ein Ergebnis zu erzielen, entscheide ich mich dafür die Zeit in etwas anderes zu investieren. So wie früher in der Schule, wo ich für ne 1 in Mathe ewig viel hätte lernen müssen, also habe ich mich lieber mit ner 3 in diesem Fach zufrieden gegeben und die eingesparte Zeit dafür genutzt, drei andere Fächer zu lernen und dort ne 1 geschrieben :lol:

Bei den meisten Bossen in HK ging das Lernen der Moves "sehr" schnell und nach ein paar Toden hatte ich den Dreh raus. Aber dieser Boss treibt es (für mich) einfach zu weit.

Aber da du auch diese Pantheon gemacht hast, erübrigt sich die Diskussion wohl ^^ Das würde ich niemals machen.
Ja wir sind da dann einfach beim Thema Geschmack. Mir hat das Spiel und das Kampfsystem ungemein Spaß gemacht also hat sich das 1-2 Stunden üben von Nightmare Grimm sich für mich nicht wie Zeitverschwenden angefühlt sondern war für mich ganz normales Spielen. So wie es für andere Spaßig ist sich die Zeit zu nehmen und Landschaften in einem Level gemütlich und im Detail anzuschauen, während ich das höchstens im vorbeilaufen notiere und da mich weniger der Reiz packt.

Würde aber dennoch nicht von schlecht balanciert sprechen. Das sterben und wiederholen ist in diesem Spiel einfach ein fest angedachter Mechanismus. Der eine kann da mehr mit Anfangen der andere weniger. So wie halt bei vielen anderen Spielen auch wo man leicht stirbt aber dank Checkpoints oder Spielmechaniken sofort wieder im Geschehen ist für einen neuen Anlauf.

Ich glaub für das Pantheon hab ich 5-10 Stunden gebraucht. Aber ich hatte total Spaß dabei also war es das für mich auch Wert. Und das Gefühl es zu Bezwingen war einfach nur toll. Ich hab sogar alles aufgenommen da es erst vor kurzen war. Ich wollte da noch ein Video daraus zusammenschneiden wie ich überall auf die Schnauze bekomme :lol:

PfeiltastenZocker hat geschrieben:
28.02.2020 12:30
Ich denke die unterschiedlichen Empfindungen kommen daher, dass die Speicherpunkte in Ori anders als in Spiele wie Super Meatboy oder Celeste nicht fix sind. Der Spieler hat selbst die Verantwortung sich Speicherpunkte zu legen. Ich beispielsweise habe bis auf die wenigen automatischen Speicherpunkte nie Soul Links platziert und empfand das Spiel stellenweise sehr ausdauernd. Mit der Spielweise wird der Horu Berg plötzlich zum einfachsten Spielabschnitt, da dort nach jedem Lavaraum ein automatischer Speicherpunkt gesetzt wird.

Spieler welche die Funktion so weit ausnutzen wie es nur möglich ist, werden spätestens im Ginso-Baum ein unsanftes Erwachen bekommen, wenn man sich daran gewöhnt hat nie mehr als 5 Sekunden Spielfortschritt zu verlieren, wird man bei der Fluchtsequenz plötzlich mit einer Passage konfrontiert die es vom Spieler verlangt 1 komplette Minute voller Hektik konstant gut zu spielen. Man kann zahlreiche Beschwerden von Spielern auf Steam und Gamesfaq lesen, dass das Spiel ja "sooo schön" war bis zu diesem Zeitpunkt.
Am besten trifft es da Spieler welche die Speicherfähigkeit nutzen, das jedoch nicht zu exsessiv gebrauchen und die vorzugsweise mehr in den lilanen und roten Skilltree investieren, statt den weißen.

Naja da das Speichern jetzt automatisch erfolgt, bin ich froh dass alle Spieler, die Selben Erlebnisse und Voraussetzungen bekommen werden.
Aber du schreibst selber auch nur 1 komplette Minute. Das ist für mich nicht lang. Das ist so die länge von so ziemlich jedem Level in einem Jump and Run spiel. Da wird auch von dir erwartet meist nicht in irgendwelche Abgründe zu stürzen und sauber zu Spielen.
Ich finde da kann man Schwierigkeitsempfinden für abziehen. Es ist einfach angedacht das man da stirbt und wiederholt. Wenn man Ori ohne sterben durchspielen könnte wäre das Spiel in 1-2 Stunden durch.

Schwierigkeitsgrad find ich steigt enorm an wenn Spiele von dir verlangen mehrere Minuten bis hin zu zweistellingen Zeiten perfekt und konzentriert zu Spielen wo jeder Fehler gnadenlos bestraft wird und man wieder von vorne anfangen darf. Oder wenn der erwartetet Skill so hoch ist das man selbst nach etlichen Stunden nichtmal in die Nähe von schaffbar kommt. Ja ich weiß das bei jedem der Schwierigkeitsgrad anders ist nach dem eigenen Können. Aber wir reden halt im Allgemeinen und da gehe ich dann auch vom Durchschnitt aus. Das man die Checkpoints frei setzen kann senkt finde ich eigentlich noch den Schwierigkeitsgrad da man dann welche unmittelbar vor dem kniffligen Sprung setzen kann und nicht wie vom Entwickler vor eventuellen ganzen kniffligen Passagen.
Zuletzt geändert von DitDit am 28.02.2020 12:52, insgesamt 1-mal geändert.

Ryan2k6
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Ryan2k6 » 28.02.2020 15:54

Miep_Miep hat geschrieben:
28.02.2020 10:57
Mir macht es keinen Spaß viele Stunden dafür zu verschwenden, mir die Moves einzuprägen. Ich spiele noch viele andere Spiele und möchte nicht 10 Stunden damit verbringen, an einem einzigen Boss zu sitzen. Das war schon bei Midir bei DS3 grenzwertig. Ich persönlich denke mir dann immer, dass ich in dieser Zeit so viel anderes hätte machen können :D Wenn ich das Gefühl habe, dass ich immens viel Zeit investieren müsste um vielleicht ein Ergebnis zu erzielen, entscheide ich mich dafür die Zeit in etwas anderes zu investieren.
Mich wundert, dass du mit der, mir sehr ähnlichen, Einstellung überhaupt sowas wie Dark Souls, Hollow Knight und Co spielst. Denn genau das ist ja dort das Prinzip. Versuchen, scheitern, noch mal. Ich habe nur DS2 gespielt, aber da gab es Stellen, die musste ich so cheesen, dass ich die Gegner so lange gekillt habe und dann gestorben bin, bis kein Respawn mehr kam. Das war für mich einfach nicht mehr spaßig. Ich habs zwar auch durchgespielt, aber mit der Erkenntniss, sowas spiele ich nicht mehr, die Frustmomente machen mir persönlich einfach zu wenig Spaß für das bisschen Euphorie wenn man es geschafft hat.

Ori habe ich auch gespielt und hab es zwei mal abgebrochen, am Ende aber doch noch beendet. Und auch da muss ich mir Teil 2 sehr genau anschauen, ob ich mir das noch mal gebe, so schön es auch ist. Solche Spiele frusten mich einfach zu sehr. Trifft übrigens auch auf Fifa zu. :Blauesauge:
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