Resident Evil 8 - Gerücht: Ego-Perspektive, mittelalterliche Umgebung und "Not A Hero" (Kein Held) als Vorbild

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Ribizli
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Re: Resident Evil 8 - Gerücht: Ego-Perspektive, mittelalterliche Umgebung und "Not A Hero" (Kein Held) als Vorbild

Beitrag von Ribizli » 10.02.2020 14:35

Ego Perspektive TOP!!
Mehr Action FLOP!!

ALso ich habe RE7 geliebt, jedenfalls die ersten 2/3 des Spiels...das letzte drittel wo die actoon ordentlich zugenommen hat waren mir persönlich schon zu viel "des guten".Ich hoffe wirklich die machen nicht den gleichen Fehler wie mit den alten Resis...mehr action ist nicht immer gleich besser!!

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fanboyauf3uhr
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Re: Resident Evil 8 - Gerücht: Ego-Perspektive, mittelalterliche Umgebung und "Not A Hero" (Kein Held) als Vorbild

Beitrag von fanboyauf3uhr » 10.02.2020 15:29

Danny. hat geschrieben:
09.02.2020 18:16
Hauptsache ich kann das Spiel in Ruhe erkunden und mich langsam vorarbeiten und muss nicht alle 5min durch die Map spacken weil wieder irgendein unbesiegbarer Clown auftaucht 'hust' Mr. X 'hust'

Stress ist ein absoluter game killer für mich und was ganz anderes als Horror
Ich fand das super mit dem :D

Es gibt allerdings Spiele die mich auch zu sehr stressen z. B. OUTLAST 2 - einfach keine 5 Sekunden Ruhe.

DitDit
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Re: Resident Evil 8 - Gerücht: Ego-Perspektive, mittelalterliche Umgebung und "Not A Hero" (Kein Held) als Vorbild

Beitrag von DitDit » 10.02.2020 15:49

Temeter  hat geschrieben:
10.02.2020 09:01
DitDit hat geschrieben:
10.02.2020 07:47
Mir ging es jetzt nur um Atmosphäre und da finde ich DS1 in diesem Genre bisher unerreicht. Die stille tote Raumstation. Die Grafik, die Hintergrundgeräusche. Das langsame Wahnsinnig werden. Die langsam stärker werdenden Halluzinationen.
Den Horroraspekt fand ich dann in DS2 stärker ja, da hat man dann mehr Wert auf Terror und Panik gelegt, mehr Stress, mehr Jump Scares usw.

Die Rückkehr auf die Ishimura war da aber auch ein grandioser Moment.
Ich mag das Spiel durchaus, aber so gut hat DS1 nicht für mich funktioniert. Teils verlor sich das Ding in zu viel Aktion und Backtracking.

Dieser "Stress"-Faktor nutzt sich für mich einfach sehr schnell ab, für mich ist das ähnlich wie Jumpscares, es ist aufregend, spannend, und das kollidiert oft einfach mit dem psychologischen Horror. Ein SOMA hat so gut wie nichts von der Aktion, aber das Spiel lässt einem selbst dann keine Ruhe, nachdem man den Abspann gesehen hat.

Und das ist für mich guter Horror, weniger die Aktion.

Wie gesagt, wenns einfach nur um Stress geht, da finde ich eine Partie SC2 oder Escape from Tarkov mittlerweile deutlich effektive, aber das ist kein Horror. Die Terror-Umschreibung passt da auch nicht ganz, dafür machen die Kämpfe meistens viel zu viel Spaß.
Sowas wie TEW2 ist größtenteils auch atmosphärisch extrem dicht, aber wirklicher Horror kommt da hauptsächlich in den Abschnitten auf, wo deine koventionellen Waffen weniger oder gar nichts bringen. Beides kombiniert sich für mich wunderbar; in DS1 oder RE4 fehlt es mir da an diesen Horrorabschnitten.

Besonders cool fand ich es in TEW2, dass das erste Gebiet auch plötzlich in ein Horror-Ding verwandeln konnte.
Natürlich nutzt sich so eine Open World auch mit der Zeit ab, aber für eine Weile hat das richtig gut gewirkt.
Mir ging es jetzt nur um Atmosphäre und da finde ich DS1 in diesem Genre bisher unerreicht. Die stille tote Raumstation. Die Grafik, die Hintergrundgeräusche.
Wo ich das gerade sehe; Ich fand die Raumstation in Alien Isolation dahingehend effektiver, obwohl selbst da spätestens der Flammenwerfer das Überleben ein bisschen zu einfach gemacht hat.
Gibt halt unterschiedliche Arten von Horror. Ist ja ein sehr weitläufiges Genre. Und jeder hat da seinen eigenen Geschmack.
Ich mag z.B. Action-Horror, aber bin weniger ein Fan von Torture-Horror wie z.B. SAW, Hostel. Andere mögen psychologischen Horror oder Splatter-Horror lieber.
Ich mag die Resi, DS und EW Spiele für das was sie sind und finde dafür eher Alien Isolation oder Outlast öde.

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AdrianVeidt
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Re: Resident Evil 8 - Gerücht: Ego-Perspektive, mittelalterliche Umgebung und "Not A Hero" (Kein Held) als Vorbild

Beitrag von AdrianVeidt » 10.02.2020 16:04

Ich sehe schon ein neues RE6 auf uns zukommen, aber was soll man halt sagen.. der Erfolg gibt ihnen halt Recht...

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Temeter 
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Re: Resident Evil 8 - Gerücht: Ego-Perspektive, mittelalterliche Umgebung und "Not A Hero" (Kein Held) als Vorbild

Beitrag von Temeter  » 10.02.2020 22:15

Ribizli hat geschrieben:
10.02.2020 14:35
Ego Perspektive TOP!!
Mehr Action FLOP!!

ALso ich habe RE7 geliebt, jedenfalls die ersten 2/3 des Spiels...das letzte drittel wo die actoon ordentlich zugenommen hat waren mir persönlich schon zu viel "des guten".Ich hoffe wirklich die machen nicht den gleichen Fehler wie mit den alten Resis...mehr action ist nicht immer gleich besser!!
Joha, der Teil macht mir Sorgen. Die Aktion war der schwächste Teil von RE7, die Atmosphäre dagegen das beste.
DitDit hat geschrieben:
10.02.2020 15:49
Gibt halt unterschiedliche Arten von Horror. Ist ja ein sehr weitläufiges Genre. Und jeder hat da seinen eigenen Geschmack.
Ich mag z.B. Action-Horror, aber bin weniger ein Fan von Torture-Horror wie z.B. SAW, Hostel. Andere mögen psychologischen Horror oder Splatter-Horror lieber.
Ich mag die Resi, DS und EW Spiele für das was sie sind und finde dafür eher Alien Isolation oder Outlast öde.
Weißt du, wo ich das gerade nochmal lese... ist das überhaupt Horror, an dem du da Spaß hast? Habe schon ein par mal sowas gelesen (bzw erlebt) dass Leute missverstehen oder vergessen, was guten Horror überhaupt ausmacht.

Denn Horror ist immer psychologisch. Sei es basierend auf der Angst vor dem Unbekannten, dem Verdrängten/Unterbewussten, oder in der primitivsten Fassung, einfach nur Ekel.

Aktion mit sehr hohem Stressfaktor dagegen... das allein ist doch eigentlich kein, echter Horror, oder?

Wundere mich gerade selbst über die Definition.

DitDit
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Re: Resident Evil 8 - Gerücht: Ego-Perspektive, mittelalterliche Umgebung und "Not A Hero" (Kein Held) als Vorbild

Beitrag von DitDit » 11.02.2020 07:41

Temeter  hat geschrieben:
10.02.2020 22:15
DitDit hat geschrieben:
10.02.2020 15:49
Gibt halt unterschiedliche Arten von Horror. Ist ja ein sehr weitläufiges Genre. Und jeder hat da seinen eigenen Geschmack.
Ich mag z.B. Action-Horror, aber bin weniger ein Fan von Torture-Horror wie z.B. SAW, Hostel. Andere mögen psychologischen Horror oder Splatter-Horror lieber.
Ich mag die Resi, DS und EW Spiele für das was sie sind und finde dafür eher Alien Isolation oder Outlast öde.
Weißt du, wo ich das gerade nochmal lese... ist das überhaupt Horror, an dem du da Spaß hast? Habe schon ein par mal sowas gelesen (bzw erlebt) dass Leute missverstehen oder vergessen, was guten Horror überhaupt ausmacht.

Denn Horror ist immer psychologisch. Sei es basierend auf der Angst vor dem Unbekannten, dem Verdrängten/Unterbewussten, oder in der primitivsten Fassung, einfach nur Ekel.

Aktion mit sehr hohem Stressfaktor dagegen... das allein ist doch eigentlich kein, echter Horror, oder?

Wundere mich gerade selbst über die Definition.
Das Thema hatten wir schon öfter in diesem Forum. Was ist eigentlich Horror? Und die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Zum einen hat jeder vor etwas anderem Angst und bei jedem entfalten sich unterschiedlich starke Gefühle des Unwohlseins je nach Thema.

Nehmen wir Mr X. Ich fand ihn eher witzig und harmlos wie er dir planlos und lahm hinterherstampft. Andere finden ihn eher nervig und stressig aber nicht auf angsteinflößende Art, wiederrum andere finden alleine sein Aussehen richtig schaurig oder spüren pure Panik und Terror wenn er hinter denen her ist.

Horror in Fiktion ist nochmal ein eigenes Thema für sich. Horror in Filmen, Spielen und Büchern du überrascht was alles unter das Thema Horror fällt. Es ist nicht nur Angst vor dem Unbekannten oder Ekel. Z.B. Slasher Movies wo eher mit der Angst um das Überleben oder Angst vor dem Übermächtigen thematisiert wird.
Zuletzt geändert von DitDit am 11.02.2020 07:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Temeter 
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Re: Resident Evil 8 - Gerücht: Ego-Perspektive, mittelalterliche Umgebung und "Not A Hero" (Kein Held) als Vorbild

Beitrag von Temeter  » 11.02.2020 08:44

DitDit hat geschrieben:
11.02.2020 07:41
Temeter  hat geschrieben:
10.02.2020 22:15
DitDit hat geschrieben:
10.02.2020 15:49
Gibt halt unterschiedliche Arten von Horror. Ist ja ein sehr weitläufiges Genre. Und jeder hat da seinen eigenen Geschmack.
Ich mag z.B. Action-Horror, aber bin weniger ein Fan von Torture-Horror wie z.B. SAW, Hostel. Andere mögen psychologischen Horror oder Splatter-Horror lieber.
Ich mag die Resi, DS und EW Spiele für das was sie sind und finde dafür eher Alien Isolation oder Outlast öde.
Weißt du, wo ich das gerade nochmal lese... ist das überhaupt Horror, an dem du da Spaß hast? Habe schon ein par mal sowas gelesen (bzw erlebt) dass Leute missverstehen oder vergessen, was guten Horror überhaupt ausmacht.

Denn Horror ist immer psychologisch. Sei es basierend auf der Angst vor dem Unbekannten, dem Verdrängten/Unterbewussten, oder in der primitivsten Fassung, einfach nur Ekel.

Aktion mit sehr hohem Stressfaktor dagegen... das allein ist doch eigentlich kein, echter Horror, oder?

Wundere mich gerade selbst über die Definition.
Das Thema hatten wir schon öfter in diesem Forum. Was ist eigentlich Horror? Und die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Zum einen hat jeder vor etwas anderem Angst und bei jedem entfalten sich unterschiedlich starke Gefühle des Unwohlseins je nach Thema.

Nehmen wir Mr X. Ich fand ihn eher witzig und harmlos wie er dir planlos und lahm hinterherstampft. Andere finden ihn eher nervig und stressig aber nicht auf angsteinflößende Art, wiederrum andere finden alleine sein Aussehen richtig schaurig oder spüren pure Panik und Terror wenn er hinter denen her ist.

Horror in Fiktion ist nochmal ein eigenes Thema für sich. Horror in Filmen, Spielen und Büchern du überrascht was alles unter das Thema Horror fällt. Es ist nicht nur Angst vor dem Unbekannten oder Ekel. Z.B. Slasher Movies wo eher mit der Angst um das Überleben oder Angst vor dem Übermächtigen thematisiert wird.
Guter Punkt, der Gedanken kamm mir schon beim schreiben des posts. Horror is eine extrem persönliche Angelegenheit. Kommt immer drauf an, wie sehr ein Spiel dein Gehirn zum Arbeiten bringen kann. Und das geht auf vielerlei Art.

Allerdings bedeutet das natürlich auch, das Horror immer psychologisch ist. Aus Neugier, was hältst du von Amnesia und Soma? Das wären traditionellere Horrorspiele, weniger Gameplay-orientiert als ein RE oder Alien Isolation, sondern rein auf Atmosphäre und Psychologie getrimmt?
Zuletzt geändert von Temeter  am 11.02.2020 08:44, insgesamt 1-mal geändert.

DitDit
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Re: Resident Evil 8 - Gerücht: Ego-Perspektive, mittelalterliche Umgebung und "Not A Hero" (Kein Held) als Vorbild

Beitrag von DitDit » 11.02.2020 11:34

Temeter  hat geschrieben:
11.02.2020 08:44
Guter Punkt, der Gedanken kamm mir schon beim schreiben des posts. Horror is eine extrem persönliche Angelegenheit. Kommt immer drauf an, wie sehr ein Spiel dein Gehirn zum Arbeiten bringen kann. Und das geht auf vielerlei Art.

Allerdings bedeutet das natürlich auch, das Horror immer psychologisch ist. Aus Neugier, was hältst du von Amnesia und Soma? Das wären traditionellere Horrorspiele, weniger Gameplay-orientiert als ein RE oder Alien Isolation, sondern rein auf Atmosphäre und Psychologie getrimmt?
Ich persönlich mag eher Action-Horror und ich bin ein riesen Fan vom Gameplay der Spiele wie Resi4-6, Dead Space 1-3 und Evil Within 1-2. Das Third-Person ballern mit dem kontinuierlichen Aufrüsten des Charakters und das Upgraden des Arsenals in Combo mit dem Horror und Action Setting (also das man die Gegner auch aktiv bekämpft) macht mir einfach viel Spaß. Irgendwie hat die First Person bei Resi 7 mir da das Spielgefühl weggenommen. Ich bin gespannt auf Resi8 freue mich aber erstmal richtig auf Resi3Remake.
Und auch auf Doom Eternal wobei da die First Person für mich wieder funktioniert weil der Fokus eher auf schneller movevementstarker brachialer Action statt auf Horror liegt.

Alient Isolation hab ich gespielt und irgendwo in der Mitte abgebrochen. Die Atmospähre war super aber irgendwann hab ich mich Gameplaymäßig gelangweilt. Ich bin einfach nicht der Typ für schleichen oder nur rumlaufen und erkunden. (selbe Grund warum ich Open World Spiele nur ok bis gut finde. Zuviel Leerlauf für meinen Geschmack. Aber dafür Metroidvanias super finde)
Amnesia war dasselbe Problem. Soma hab ich nie gespielt.

Unterm Strich macht mich die News zu Resi 8 aber dennoch sehr kurios und ich bin echt gespannt wie das Endergebniss aussehen wird.

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Temeter 
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Re: Resident Evil 8 - Gerücht: Ego-Perspektive, mittelalterliche Umgebung und "Not A Hero" (Kein Held) als Vorbild

Beitrag von Temeter  » 11.02.2020 11:51

DitDit hat geschrieben:
11.02.2020 11:34
Ich persönlich mag eher Action-Horror und ich bin ein riesen Fan vom Gameplay der Spiele wie Resi4-6, Dead Space 1-3 und Evil Within 1-2. Das Third-Person ballern mit dem kontinuierlichen Aufrüsten des Charakters und das Upgraden des Arsenals in Combo mit dem Horror und Action Setting (also das man die Gegner auch aktiv bekämpft) macht mir einfach viel Spaß. Irgendwie hat die First Person bei Resi 7 mir da das Spielgefühl weggenommen. Ich bin gespannt auf Resi8 freue mich aber erstmal richtig auf Resi3Remake.
Und auch auf Doom Eternal wobei da die First Person für mich wieder funktioniert weil der Fokus eher auf schneller movevementstarker brachialer Action statt auf Horror liegt.

Alient Isolation hab ich gespielt und irgendwo in der Mitte abgebrochen. Die Atmospähre war super aber irgendwann hab ich mich Gameplaymäßig gelangweilt. Ich bin einfach nicht der Typ für schleichen oder nur rumlaufen und erkunden. (selbe Grund warum ich Open World Spiele nur ok bis gut finde. Zuviel Leerlauf für meinen Geschmack. Aber dafür Metroidvanias super finde)
Amnesia war dasselbe Problem. Soma hab ich nie gespielt.

Unterm Strich macht mich die News zu Resi 8 aber dennoch sehr kurios und ich bin echt gespannt wie das Endergebniss aussehen wird.
Das mein ich: Sprich, die Aktion macht dir Spaß... dann kann aber eigentlich kaum Horrorfeeling aufkommen. Horrorspiele machen keinen Spaß, das geht direkt gegen den Sinn der Dinger.

Was mich halt zur Frage brachte, ob du Horror mit Stress verwechselt. Aktion+Stress, sprich das Spiel setzt den Spieler ordentlich unter Druck, kann Spass machen, aber das ist halt etwas anderes als Horror.

Doom dagegen hat doch so oder so keinen Horror.

Gerade wenn dich Alien Iso oder Amnesia langweilt, deutet das ja ebenfalls darauf hin, dass du Gameplay suchst, nicht Horror.
Zuletzt geändert von Temeter  am 11.02.2020 11:54, insgesamt 2-mal geändert.

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Sevulon
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Re: Resident Evil 8 - Gerücht: Ego-Perspektive, mittelalterliche Umgebung und "Not A Hero" (Kein Held) als Vorbild

Beitrag von Sevulon » 12.02.2020 09:39

Temeter  hat geschrieben:
11.02.2020 11:51
Das mein ich: Sprich, die Aktion macht dir Spaß... dann kann aber eigentlich kaum Horrorfeeling aufkommen. Horrorspiele machen keinen Spaß, das geht direkt gegen den Sinn der Dinger.

Was mich halt zur Frage brachte, ob du Horror mit Stress verwechselt. Aktion+Stress, sprich das Spiel setzt den Spieler ordentlich unter Druck, kann Spass machen, aber das ist halt etwas anderes als Horror.

Doom dagegen hat doch so oder so keinen Horror.
Genau so sehe ich das auch. Ein Spiel wird nicht dadurch zum Horrorspiel nur weil man gruselige Gegner wie Geister, Dämonen oder Zombies bekämpft..

Horror entsteht durch Hilfslosigkeit. Dem nicht in der Lage sein sich wirklich wehren zu können. Ich will in einem Horrorspiel dem Gegner idealerweise gar nicht erst begegnen, ich will vor ihm wegrennen oder mich verstecken: Weil ich Angst vor ihm haben sollte.

Wenn ich dagegen sogar aktiv den Kampf suche nach dem Motto "Komm her, dich mach ich platt!" in bester Action-Adventure, RPG oder Shooter-Manier - und damit auch noch Erfolg habe - dann hat das mit Horror nichts zu tun. Im Gegenteil, dann bin ich ja plötzlich derjenige vor dem die Gegner Angst haben sollten.
Zuletzt geändert von Sevulon am 12.02.2020 09:52, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Resident Evil 8 - Gerücht: Ego-Perspektive, mittelalterliche Umgebung und "Not A Hero" (Kein Held) als Vorbild

Beitrag von Halueth » 12.02.2020 09:58

Sevulon hat geschrieben:
12.02.2020 09:39
Temeter  hat geschrieben:
11.02.2020 11:51
Das mein ich: Sprich, die Aktion macht dir Spaß... dann kann aber eigentlich kaum Horrorfeeling aufkommen. Horrorspiele machen keinen Spaß, das geht direkt gegen den Sinn der Dinger.

Was mich halt zur Frage brachte, ob du Horror mit Stress verwechselt. Aktion+Stress, sprich das Spiel setzt den Spieler ordentlich unter Druck, kann Spass machen, aber das ist halt etwas anderes als Horror.

Doom dagegen hat doch so oder so keinen Horror.
Genau so sehe ich das auch. Horror entsteht durch Hilfslosigkeit. Dem nicht in der Lage sein sich wirklich wehren zu können. Ich will in einem Horrorspiel dem Gegner idealerweise gar nicht erst begegnen, ich will vor ihm wegrennen oder mich verstecken: Weil ich Angst vor ihm haben sollte.
Wenn ich dagegen sogar aktiv den Kampf suche nach dem Motto "Komm her, dich mach ich platt!" in bester Action-Adventure, RPG oder Shooter-Manier - und damit auch noch Erfolg habe - dann hat das mit Horror nichts zu tun.
Aber ich dachte es wärw hier schon geklärt, dass Horror immer etwas persönliches ist und jeder was anderes darunter versteht. Ich finde auch ein Resident Evil 2 Remake als Horror, auch wenn ich dort die Gegner besiegen kann (ausgenommen Mr. X). Resident Evil 4 war dagegen zwar weniger Horror, aber eben immernoch etwas, splattermäßig eben. Doom 3 konnte ich teilweise Nachts alleine in der Wohnung nicht mehr spielen, obwohl ich mich dort ja noch besser zur Wehr setzen kann. Aber die Jumpscares haben bei mir gut gewirkt ^^ Anderen entlockt das nichtmal ein müdes lächeln, und die stehen dann eben mehr auf den psychologischen Horror im Sinne davon, dass man sich nicht wehren kann, die Gegner übermächtig sind und alles eher geheimnisvoll ist. Solche Spiele gefallen mir auch, aber sie erzeugen ein teilweise so krasses empfinden der Hilflosigkeit, dass ich kaum ein Spiel dieser Machart durchgespielt habe. Ich mag einfach keine übermächtigen Gegner, die man nicht bekämpfen kann. Mr. X war da eine Ausnahme, aber den hat man ja auch nicht das ganze Spiel über an der Backe.

Egal ob Resi 8 nun in der Ego- oder Thirdperson Perspektive spielt, ich hoffe sie übertreiben es nicht ganz so krass mit der Action. Resi 6 hatte damals so verheisungsvoll angefangen und war dann nur noch eine reine Ballerbude, das hatte wirklich nichts mehr mit Horror zu tun. Da sollten sie einen guten Spagat schaffen, wie eben beim Resi 2 Remake, oder Resi 7 in den ersten beiden Dritteln...

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Onekles
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Re: Resident Evil 8 - Gerücht: Ego-Perspektive, mittelalterliche Umgebung und "Not A Hero" (Kein Held) als Vorbild

Beitrag von Onekles » 12.02.2020 10:54

Jo, in VR würd ich mir das geben.

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Re: Resident Evil 8 - Gerücht: Ego-Perspektive, mittelalterliche Umgebung und "Not A Hero" (Kein Held) als Vorbild

Beitrag von Temeter  » 12.02.2020 15:40

Halueth hat geschrieben:
12.02.2020 09:58
Aber ich dachte es wärw hier schon geklärt, dass Horror immer etwas persönliches ist und jeder was anderes darunter versteht. Ich finde auch ein Resident Evil 2 Remake als Horror, auch wenn ich dort die Gegner besiegen kann (ausgenommen Mr. X). Resident Evil 4 war dagegen zwar weniger Horror, aber eben immernoch etwas, splattermäßig eben. Doom 3 konnte ich teilweise Nachts alleine in der Wohnung nicht mehr spielen, obwohl ich mich dort ja noch besser zur Wehr setzen kann. Aber die Jumpscares haben bei mir gut gewirkt ^^ Anderen entlockt das nichtmal ein müdes lächeln, und die stehen dann eben mehr auf den psychologischen Horror im Sinne davon, dass man sich nicht wehren kann, die Gegner übermächtig sind und alles eher geheimnisvoll ist. Solche Spiele gefallen mir auch, aber sie erzeugen ein teilweise so krasses empfinden der Hilflosigkeit, dass ich kaum ein Spiel dieser Machart durchgespielt habe. Ich mag einfach keine übermächtigen Gegner, die man nicht bekämpfen kann. Mr. X war da eine Ausnahme, aber den hat man ja auch nicht das ganze Spiel über an der Backe.

Egal ob Resi 8 nun in der Ego- oder Thirdperson Perspektive spielt, ich hoffe sie übertreiben es nicht ganz so krass mit der Action. Resi 6 hatte damals so verheisungsvoll angefangen und war dann nur noch eine reine Ballerbude, das hatte wirklich nichts mehr mit Horror zu tun. Da sollten sie einen guten Spagat schaffen, wie eben beim Resi 2 Remake, oder Resi 7 in den ersten beiden Dritteln...
Natürlich ist Horror ein persönliches, praktisch intimes Ding, aber das heißt ja nicht, dass Euphorie plötzlich als Horror gewertet werden kann :ugly:

Was du zu Doom 3 sagst ist verständlich, das ist das unheimlichste der Doomse IMO, sogar Doom 1/2 mögen damals unheimlich gewesen sein, aber hier gehts ja um Doom 2016/Eternal, welchen es an Gruselfaktor mangelt^^

Ich finde das interessant, weil ich für eine Zeit selbst immer weniger empfänglich für Horrormedien geworden bin, und dabei praktsich vergessen habe, wie sich guter Horror anfühlt. Konnte ich auch bei anderen beobachten, da verwechselt man machmal Stress mit Horror.
Egal ob Resi 8 nun in der Ego- oder Thirdperson Perspektive spielt, ich hoffe sie übertreiben es nicht ganz so krass mit der Action. Resi 6 hatte damals so verheisungsvoll angefangen und war dann nur noch eine reine Ballerbude, das hatte wirklich nichts mehr mit Horror zu tun. Da sollten sie einen guten Spagat schaffen, wie eben beim Resi 2 Remake, oder Resi 7 in den ersten beiden Dritteln...
100% Zustimmung. Mit Ausnahme von Resi6, da war schon einiges an überzogenem Action-Bullshit Zeugs am Anfang. :Blauesauge:
Zuletzt geändert von Temeter  am 12.02.2020 15:40, insgesamt 1-mal geändert.

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