CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

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Regis37
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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von Regis37 » 23.01.2020 21:59

Also ich denke, dass es Crunch oder wie auch immer man es nennen will, in jeder Branche bzw. in jedem Unternehmen gibt, in der die normalen Angestellten den Mist der Chefetage ausbaden müssen.

Ich arbeite z. B. in der Möbelbranche und erstelle Verkaufsunterlagen, Broschüren etc. Mit der Konzeption und Vorbereitung neuer Produkte fangen wir jedes Jahr früher an und schaffen es dennoch nie, mal eher fertig zu werden. Bedeuted für mich jedes Jahr in der letzten Juli-Woche: mit 12-Stunden-Tagen rechnen, damit die Unterlagen am ersten August-Werktag in die Druckerei können, damit die Unterlagen im September da sind.
Vor allem, da selbst in dieser letzten Woche der Chef noch mit Wünschen kommt...es sei denn, er ist im Urlaub...

Ich denke aber auch, dass es auch auf jeden persönlich ankommt, wie stark einen solch eine Phase belastet. Mich persönlich würde es natürlich freuen, eher fertig zu werden, aber mich juckt es am nächtsten Tag auch nicht mehr, dass ich gestern "schon wieder" Überstunden geschoben habe. (Ist ne persönliche Einstellungssache, die schwer zu erklären ist... :) )

TheQuestion4P
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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von TheQuestion4P » 23.01.2020 22:05

Kajetan hat geschrieben:
23.01.2020 16:43
...
Gut dargestellt, kennst dich offenbar gut aus. Ich arbeite als PM im IT-Bereich seit weit mehr als 10 Jahren und habe so etwas wie Crunchtime niemals zugelassen (wohlgemerkt, ich habe noch nie ein so großes Projekt wie Cyberpunk geleitet, nicht mal im Ansatz). Bisher hatte ich aber auch das Glück, mit meiner Planung und Steuerung nie für eine "Notwendigkeit" solcher Phasen gesorgt zu haben, und wenn "von oben" sowas gefordert wurde, verursacht durch Feature Creep oder Ungeduld, voreilige Versprechen an Geschäftspartnern und derlei, habe ich lieber meinen Job riskiert als mich und meine Kollegen darauf einzulassen. Bis heute bin ich eher bereit, den Job zu wechseln und sogar den generellen Beruf, als sowas mitzumachen, egal wie die finanziellen Einbußen wären. Ich arbeite nicht entlohnungsfrei und meine Kollegen gefälligst auch nicht und nein, "mit dem 'guten' Gehalt" ist das nicht einfach abgegolten ("Business-Sau" kann ich nämlich auch, und wer mich mehr Ackern lassen möchte, muss mehr für zahlen, und wenn ich es nicht möchte, dann soll er sich an unseren Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Vertrag erinnern). Mir ist bewusst, dass ich in der Sache "stur" bin, aber was soll ich sagen, ich habe Prinzipien, von denen ich nicht abzuweichen bereit bin. Crunchtime ist für mich schlichte Ausbeutung, Versagen der Planer (also meines) auf fachlicher Ebene oder eben meiner Bosse im gleichen Sinne oder manchmal auf moralischer Ebene. Und da können Mitforisten hier noch so sehr von "It's Business" schreiben (nicht, dass Ihr das jetzt massenhaft getan hättet, ist keine Anklage), für mich ist das ein Bsp. für die Verrohung unserer Gesellschaft, dass so etwas hingenommen, ja erwartet und bizarrerweise sogar zu einer Tugend umgedeutet wird.
Zuletzt geändert von TheQuestion4P am 23.01.2020 22:08, insgesamt 2-mal geändert.

5vor12
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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von 5vor12 » 23.01.2020 23:13

Gefühlt das erste Mal, dass ich von der IGDA höre. Haben die sich so lange zurückgehalten um den ausgestreckten Zeigefinger mahnend gen Polen zu erheben? Bei Crunchtimes jenseits des großen Teiches hört man ja eher was von Mitarbeitern, welche sich öffentlich beklagen...
Zuletzt geändert von 5vor12 am 23.01.2020 23:14, insgesamt 1-mal geändert.

Liesel Weppen
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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von Liesel Weppen » 23.01.2020 23:23

Finanzberater hat geschrieben:
23.01.2020 20:09
Crunch? Ach monatelang Überstunden schieben weil die Firma keine weiteren Leute anstellen will/kann (oder die Planung unter aller Sau ist). Ach ja Alltag in vielen Gewerben nur kümmert es da keinen.
Weit verfehlt. Crunch kommt dann zustande, wenn es am Ende eng wird. Das hat absolut gar nichts mit Produktionssteigerung zu tun. Da bringts auch absolut gar nichts Leute einzustellen. Bis die sich halbwegs eingearbeitet hätten, ist die Sache schon gelaufen. Da helfen nichtmal Experten, weil selbst Experten kennen sich in genau diesem Projekt nicht aus, soviel allgemeine Ahnung und Erfahrung die auch haben mögen.
Leute einstellen hilft nur mittel- bis langfristig. Am Ende bringt das gar nichts. Das sind keine Leiharbeiter-Jobs wie z.B. Erntehelfer, die jeder DAU ungelernt machen kann. Wenn ich als Softwareentwickler in ein neues Projekt komme, reiße ich erstmal Tage/Wochen gar nichts, ganz besonders nicht, wenn das Projekt schon im Endstadium ist. Wegen 2-3 Monaten lohnt es sich nicht da jemanden einzustellen. Der kennt sich nicht aus und kriegts auch nicht rechtzeitig hin. Der verschlimmerts eher nur indem er ahnungslos rumbastelt. Und wenns dann vorbei ist, brauchst du ihn nicht mehr.

Liesel Weppen
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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von Liesel Weppen » 23.01.2020 23:35

TheQuestion4P hat geschrieben:
23.01.2020 22:05
Gut dargestellt, kennst dich offenbar gut aus. Ich arbeite als PM im IT-Bereich seit weit mehr als 10 Jahren und habe so etwas wie Crunchtime niemals zugelassen
Wir sind zum Glück Dienstleister und kommen häufig sowieso erst in Projekte, wenns eh schon lichterloh brennt, also dann, wenn der Kunde eh schon gemerkt hat, das er es selber, alleine eh nicht mehr schaffen kann.
Weil wir aber Dienstleister sind, schlägt die Beschäftigung finanziell direkt durch. Egal obs dann schon brennt oder ob "Hilfe" frühzeitig angefordert wurde, wenn wir crunchen sollten, wirds enorm teuer. Bei uns holt also folglich niemand eine 1-Mann-Arbeitskraft, wenns eh schon brennt (und das man neu im Projekt keine Wunder vollbringt, wird gleich mitverkauft). Das wäre viel zu teuer, da holt man dann eher 3 Mann-Leute und beschäftigt die regulär, da hat man mehr davon und es kostet weniger.
Crunch lohnt sich nie, WENN man sich an Arbeitsgesetze wie in Deutschland halten muss und seine Mitarbeiter nicht verbrennen will.
Das Hauptproblem mMn sind fehlende (oder nicht eingehaltene) Arbeitsgesetze und (meist junge) Mitarbeiter, die meinen so was reißen zu können und das dann auch noch freiwillig und häufig ohne jeglichen oder kläglichen ausgleich freiwillig machen.
So jung und dumm war ich auch mal. Das Ende vom Lied: Ich war ausgebrannt, gedankt hats mir keiner, bezahlt schon gar nicht und ich wurde noch angeschissen, weils doch nicht rechtzeitig fertig wurde. Bin dann gegangen (und wenn es hierzulande keine Straftatbestände wie Körperverletzung gäbe, hätte ich den Gaumen meines Chefs mit meinem Fuß durch seinen Arsch gekitzelt). Zu meiner Freude zu einem Zeitpunkt, wo es dem Chef (mal wieder) so überhaupt nicht passte. Ich hab meine Lektion aber dadurch gelernt. Wenn ich daran denke... wenn ich aufm Heimweg damals mal einen Unfall gehabt hätte, wäre die Kacke aber sowas von am dampfen gewesen.
Zuletzt geändert von Liesel Weppen am 23.01.2020 23:36, insgesamt 1-mal geändert.

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TheoFleury
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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von TheoFleury » 24.01.2020 00:52

Das einzige was mich stört an diesem großartigen Projekt.... <--- Es dauert zu lange bis es offiziell veröffentlicht wird...Wen interessiert da schon negative Presse?

Bewerbe mich offiziell als Freizeit Mitarbeiter....Wenn das tausende andere Modder auch tun, kommt das Spiel schon nächsten Monat raus...Also alles flockig , nur keine Turbulenzen , die Polen sind unsere Freunde und den Amerikanern weit voraus auch wenn dafür der ein oder andere Mitarbeiter ausgequetscht werden muss. (Als ob das nur in der Spielebranche so wäre)

It's capitalism baby! :) Wenn das Spiel alles rockt interessiert es danach niemanden mehr...Hart aber (un)fair

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monthy19
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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von monthy19 » 24.01.2020 09:50

Ich denke, das der finanzielle Druck am Ende eines Produktes den Ausschlag über die Heftigkeit des Crunches definiert.
Die Firmen verdienen bis zum Release kein Geld mit diesem Produkt.
Man lebt also von den Einnahmen des alten Produktes.
Wenn die Reserven dann immer weiter schrumpfen, steigt der Druck und damit auch die Wahrscheinlichkeit auf einen Crunch.
Es geht immer nur ums Geld. Wie und wo es herkommt, ist dann sch egal. Mitarbeiter werden dann auf Nummer und Zahlen reduziert. Am Ende zählt nur das Ergebnis. Der Rest ist vernachlässigbar.
Das ist eine Signatur...

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Khorneblume
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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von Khorneblume » 24.01.2020 10:01

Liesel Weppen hat geschrieben:
23.01.2020 23:23

Weit verfehlt. Crunch kommt dann zustande, wenn es am Ende eng wird. Das hat absolut gar nichts mit Produktionssteigerung zu tun.
Die ersten Mitarbeiter Aussagen wurden bei CDR schon vor 2 Jahren gehört das der Crunch bei Cyberpunk noch extremer ist als bei Witcher. Wann beginnt eine Endphase für Dich? 2,5 Jahre vor Release? :Häschen:

Sieht eher aus als hätte der Laden keinerlei Planung.
Zuletzt geändert von Khorneblume am 24.01.2020 10:02, insgesamt 2-mal geändert.

Liesel Weppen
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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von Liesel Weppen » 24.01.2020 10:46

Khorneblume hat geschrieben:
24.01.2020 10:01
Die ersten Mitarbeiter Aussagen wurden bei CDR schon vor 2 Jahren gehört das der Crunch bei Cyberpunk noch extremer ist als bei Witcher. Wann beginnt eine Endphase für Dich? 2,5 Jahre vor Release? :Häschen:
Theoretisch vor jeder Deadline. Ob das jetzt ne interne Vorführung bei der Geschäftsleitung ist um zu zeigen wie weit man ist, oder der Marktrelease macht dabei nicht unbedingt einen Unterschied.

Ich war auch schon in Projekten, da war quasi jede dritte Woche Crunch, weil am Monatsende das Meeting mit dem Geldgeber ausstand und da musste gezeigt werden, das man den Zeitplan einhält, also am Ende von Monat X musste Feature A und B drin sein und funktionieren. Wenn das ein paar mal daneben gegangen wäre, würde der Geldhahn zugedreht und das Projekt gestorben. Gab also mal wieder schön Druck. Und wie eben schon mehrmals beschrieben, natürlich ein in Monate/Jahre vorab erstellter Plan, den man dann meinte unbedingt so einhalten zu müssen, wie man sich das vorher mal ausgemalt hat.
Khorneblume hat geschrieben:
24.01.2020 10:01
Sieht eher aus als hätte der Laden keinerlei Planung.
Naja, wenn die an CP vor 2,5 Jahren schon so gearbeitet haben, dann kann man das nichtmehr Crunch nennen, sondern dann scheint das bei denen der Normalzustand zu sein.
Ka, entweder haufenweise begeisterte Entwickler, die das freiwillig machen, oder haufenweise dumme Entwickler, die das halt einfach so mit sich machen lassen.
Zuletzt geändert von Liesel Weppen am 24.01.2020 10:53, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von Khorneblume » 24.01.2020 10:53

Liesel Weppen hat geschrieben:
24.01.2020 10:46
Khorneblume hat geschrieben:
24.01.2020 10:01
Die ersten Mitarbeiter Aussagen wurden bei CDR schon vor 2 Jahren gehört das der Crunch bei Cyberpunk noch extremer ist als bei Witcher. Wann beginnt eine Endphase für Dich? 2,5 Jahre vor Release? :Häschen:
Theoretisch vor jeder Deadline. Ob das jetzt ne interne Vorführung bei der Geschäftsleitung ist um zu zeigen wie weit man ist, oder der Marktrelease macht dabei nicht unbedingt einen Unterschied.
Khorneblume hat geschrieben:
24.01.2020 10:01
Sieht eher aus als hätte der Laden keinerlei Planung.
Naja, wenn die an CP vor 2,5 Jahren schon so gearbeitet haben, dann kann man das nichtmehr Crunch nennen, sondern dann scheint das bei denen der Normalzustand zu sein.
Ka, entweder haufenweise begeisterte Entwickler, die das freiwillig machen, oder haufenweise dumme Entwickler, die das halt einfach so mit sich machen lassen.
Oder eben ein beständiges Kommen und gehen. Was durchaus eine Erklärung für Verschiebungen sein könnte. Ständig wieder neue Leute einlernen kostet viel Zeit. (und Geld)
Für mich inzwischen ein guter Indikator wo ich einkaufe. Wenn ich in einen Laden reinkomme und jedes mal von einem neuen Mitarbeiter begrüßt werde, sagt das (meist) viel über die dortigen Zustände. Bei einem richtig guten Laden sieht man meist die immer gleichen Gesichter.

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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von Liesel Weppen » 24.01.2020 10:56

Wenn die bei CP ein beständiges Kommen und Gehen haben, dann ist es aber schon erstaunlich, wie sie mit so fluktuaktiver Mannschaft solche Titel wie Witcher 3 oder eben Cyberpunk hinkriegen.
Das ist nämlich nicht nur zeitraubendes dauerndes neu einlernen, sondern so kann sich auch nicht wirklich Expertise aufbauen.

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Spiritflare82
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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von Spiritflare82 » 24.01.2020 11:07

Gibt nix uninteressanteres als diese ewige Crunch Diskussion...jemand der zu einem AAA studio geht sollte inzwischen wissen was da abläuft. Tut mir weder leid noch sonstwas, die bekommen dementsprechende Boni wenn das Spiel gut wird und haben danach erstmal sehr lange frei.

Kann jeder entscheiden ob er Bock auf sowas hat oder nicht. Klar mags da youngsters geben denen da gehörig der A. aufgerissen wird und die sich das anders vorgestellt haben...aber das in allen Bereichen, nicht nur in der Spielebranche.

Selbst Indie Devs crunchen, nur können die selber entscheiden wieviel und es wird nicht diktiert.

Außerdem gibts hunderte andere Jobs abseits der Spielebranche wo Crunch normal ist. Da denkt wohl keiner dran. Was ist mit Selbstständigen?

Die Diskussion um Crunch in der Spielebranche hat inzwischen lächerliche Ausmaße erreicht, es gibt keine AAA Spiele ohne Überstunden, sollte jedem klar sein.

Trotzdem werden die Sachen gekauft wie sonstwas, am Ende juckts eh keinen. Meine ich nichtmal blöde, ist aber so. Zuvor wird sich darüber ausgelassen und wenn das Spiel dann kommt rennen doch alle los und kaufen es.
Zuletzt geändert von Spiritflare82 am 24.01.2020 11:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von Kajetan » 24.01.2020 11:09

Spiritflare82 hat geschrieben:
24.01.2020 11:07
...
WOANDERS ABER AUCH ist kein Argument, sondern nur eine faule Ausrede, um sich mit einem Thema nicht mehr beschäftigen zu müssen.
https://seniorgamer.blog/
Senior Gamer - Deutschlands führendes Gamer-Blog für alte Säcke!

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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von Spiritflare82 » 24.01.2020 11:14

Kajetan hat geschrieben:
24.01.2020 11:09
Spiritflare82 hat geschrieben:
24.01.2020 11:07
...
WOANDERS ABER AUCH ist kein Argument, sondern nur eine faule Ausrede, um sich mit einem Thema nicht mehr beschäftigen zu müssen.
das ist keine faule Ausrede, das ist einfach so.. das gibts überall und bei Jobs wo viel Kohle drin ist ist gibts umso mehr Crunch.

darüberhinaus ist es mir persönlich komplett Wurst was da läuft, wie gesagt, steht keiner mit einer Knarre da und zwingt Leute Spieleentwickler zu werden. kann jeder selbst entscheiden ob er da bock drauf hat oder nicht. ich halte es für sehr naiv zu denken das man dort einen normalen Arbeitstag hat.
DetlefDeathmatch hat geschrieben:
23.01.2020 17:54
Für mich wäre es auch kein Problem, wenn sie das Spiel um ein ganzes Jahr oder notfalls noch länger nach hinten schieben, wenn es dadurch keine Crunch-Phase für die Entwickler gäbe und das Produkt dadurch am Ende besser wird. Leider sehen das sehr viele (ich vermute vor allem jüngere) Spieler nicht so, es gibt gelegentlich ja sogar Nachrichten von Morddrohungen gegenüber Entwicklern, wenn ein Spiel verschoben wird.
jedes verschieben eines Spiels kostet immens Kohle und führt zu umso mehr Crunch
Zuletzt geändert von Spiritflare82 am 24.01.2020 11:15, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: CD Projekt RED: Kritik von IGDA zur Crunch-Aussage des Studios

Beitrag von Khorneblume » 24.01.2020 11:22

Spiritflare82 hat geschrieben:
24.01.2020 11:14
Kajetan hat geschrieben:
24.01.2020 11:09
Spiritflare82 hat geschrieben:
24.01.2020 11:07
...
WOANDERS ABER AUCH ist kein Argument, sondern nur eine faule Ausrede, um sich mit einem Thema nicht mehr beschäftigen zu müssen.
das ist keine faule Ausrede, das ist einfach so.. das gibts überall und bei Jobs wo viel Kohle drin ist ist gibts umso mehr Crunch.

darüberhinaus ist es mir persönlich komplett Wurst was da läuft, wie gesagt, steht keiner mit einer Knarre da und zwingt Leute Spieleentwickler zu werden. kann jeder selbst entscheiden ob er da bock drauf hat oder nicht. ich halte es für sehr naiv zu denken das man dort einen normalen Arbeitstag hat.
DetlefDeathmatch hat geschrieben:
23.01.2020 17:54
Für mich wäre es auch kein Problem, wenn sie das Spiel um ein ganzes Jahr oder notfalls noch länger nach hinten schieben, wenn es dadurch keine Crunch-Phase für die Entwickler gäbe und das Produkt dadurch am Ende besser wird. Leider sehen das sehr viele (ich vermute vor allem jüngere) Spieler nicht so, es gibt gelegentlich ja sogar Nachrichten von Morddrohungen gegenüber Entwicklern, wenn ein Spiel verschoben wird.
jedes verschieben eines Spiels kostet immens Kohle und führt zu umso mehr Crunch
Also wenn sie in Indien nicht mit der Knarre zur Arbeit gezwungen werden, hast Du auch kein Problem mit Kleidung aus Kinderarbeit? :mrgreen:

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