Where the Water Tastes Like Wine - Test

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4P|BOT2
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Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von 4P|BOT2 » 30.12.2019 10:20

Die Vereinigten Staaten Mitte der 30er Jahre: Die Golden Gate Bridge ist gerade im Entstehen, die Große Depression hat eine weltweite Wirtschaftskrise ausgelöst, in den USA sind ein Viertel aller Menschen arbeitslos. Das ist die Bühne, auf der Johnnemann Nordhagen über die Mythen und Legenden erzählt, von denen ‘Merica getragen wurde. Bei seinem Erscheinen auf PC war Where the Water Tas...

Hier geht es zum gesamten Bericht: Where the Water Tastes Like Wine - Test

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HardBeat
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Re: Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von HardBeat » 30.12.2019 12:10

Also direkte Konkurrenz für Death Stranding? :twisted:

Aber mal im Ernst, wir bewegen uns selbst immer mehr hin zu den Menschen in Wall-E. Muss es denn so weit kommen?

Selbst wandern zu gehen geht jetzt nicht mehr? Frische Luft atmen, möglicherweise dabei noch natürliches Vitamin D3 tanken? Ja aber dabei lernt man ja nix über Amerika meint ihr? Wie wäre es mit einem Hörbuch über die USA? Kann man wunderbar beim wandern hören sofern man allein unterwegs ist und nicht auf Naturgeräusche steht...

Jetzt kommt sicher einer mit die Switch ist ja mobil, da kann man so was ja in Bus, Bahn oder im Wartezimmer spielen....könnte man, man könnte aber auch ein Buch lesen, vielleicht sogar eins was bildet?

Spiele sollen Unterhaltung bieten, Dinge die man im Alltag nicht selbst erleben kann, aber wandern kann jeder außer die verschwindend wenigen die es eben nicht können.

Die einzige Daseinsberechtigung für dieses Spiel sind eben die gehbehinderte Menschen, aber wir wissen ja alle das es nicht bei denen bleibt die das spielen und sich immer mehr vor der echten Welt verschließen... :|
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4P|Benjamin
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Re: Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von 4P|Benjamin » 30.12.2019 12:53

Es geht doch aber nicht ums Wandern selbst, sondern um Geschichten und Mythen und wie DIE durchs Land getragen werden.

Ryan2k6
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Re: Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von Ryan2k6 » 30.12.2019 13:55

HardBeat hat geschrieben:
30.12.2019 12:10
Die einzige Daseinsberechtigung für dieses Spiel sind eben die gehbehinderte Menschen, aber wir wissen ja alle das es nicht bei denen bleibt die das spielen und sich immer mehr vor der echten Welt verschließen... :|
Damit hast du nebenbei auch jeden, der gerne reale Simulatoren spielt abgewatscht. Warum LAndwirtschaftssimulator, wenn man doch selber Bauer werden kann?

Muss denn immer alles einen Sinn haben oder ergeben? Kann nicht jeder so entspannen wie er will? Ob ich dabei nun Fallen Order oder das hier spiele, ob ich nun die Verurteilten oder Transformers schaue, ob ich Asterix lese oder Dostojewski, ob ich laufen gehe oder aufm Balkon liege.

Kann man nicht mal aufhören anderen Menschen immer sagen zu müssen was "besser" wäre? Wir haben nur ein Leben, kann doch jeder so gestalten wie er möchte. Der erhobene Zeigefinger ist irgendwann nur noch nervig.
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HardBeat
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Re: Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von HardBeat » 30.12.2019 16:38

Ryan2k6 hat geschrieben:
30.12.2019 13:55
HardBeat hat geschrieben:
30.12.2019 12:10
Die einzige Daseinsberechtigung für dieses Spiel sind eben die gehbehinderte Menschen, aber wir wissen ja alle das es nicht bei denen bleibt die das spielen und sich immer mehr vor der echten Welt verschließen... :|
Damit hast du nebenbei auch jeden, der gerne reale Simulatoren spielt abgewatscht. Warum LAndwirtschaftssimulator, wenn man doch selber Bauer werden kann?

Muss denn immer alles einen Sinn haben oder ergeben? Kann nicht jeder so entspannen wie er will? Ob ich dabei nun Fallen Order oder das hier spiele, ob ich nun die Verurteilten oder Transformers schaue, ob ich Asterix lese oder Dostojewski, ob ich laufen gehe oder aufm Balkon liege.

Kann man nicht mal aufhören anderen Menschen immer sagen zu müssen was "besser" wäre? Wir haben nur ein Leben, kann doch jeder so gestalten wie er möchte. Der erhobene Zeigefinger ist irgendwann nur noch nervig.
Das ist doch totaler Quatsch. Jeder kann von jetzt auf gleich wandern aber nicht mal eben auf die schnelle Landwirt werden, oder Polizist, oder Feuerwehrmann. Es spielen nicht nur 12-16 jährige, sondern auch die die schon lange im festen Berufsleben stehen. Ganz zu schweigen die Tatsache das du nicht mal eben einen Beruf ausüben kannst, wandern kannst du jetzt sofort ohne Ausbildung, ohne zigtausend Dinge zu lernen. Ich denke den Rest kannst du dir jetzt selbst zusammenreimen...

Das ist auch kein erhobener Zeigefinger, dass ist einfach nur ein Hinweis. ;)
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HardBeat
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Re: Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von HardBeat » 30.12.2019 16:39

4P|Benjamin hat geschrieben:
30.12.2019 12:53
Es geht doch aber nicht ums Wandern selbst, sondern um Geschichten und Mythen und wie DIE durchs Land getragen werden.
Dann sollte die Überschrift aber nicht "Der einzig echte Wandersimulator" heißen wenn es nicht ums Wandern selbst geht :!:
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Tscherno
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Re: Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von Tscherno » 30.12.2019 19:27

Hast die switch jetzt 5 Punkte Abzug bekommen, weil der Modus, den die anderen Plattformen gar nicht haben, kleine Texte hat?

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Hokurn
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Re: Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von Hokurn » 30.12.2019 20:18

HardBeat hat geschrieben:
30.12.2019 16:38
Das ist doch totaler Quatsch. Jeder kann von jetzt auf gleich wandern aber nicht mal eben auf die schnelle Landwirt werden, oder Polizist, oder Feuerwehrmann. Es spielen nicht nur 12-16 jährige, sondern auch die die schon lange im festen Berufsleben stehen. Ganz zu schweigen die Tatsache das du nicht mal eben einen Beruf ausüben kannst, wandern kannst du jetzt sofort ohne Ausbildung, ohne zigtausend Dinge zu lernen. Ich denke den Rest kannst du dir jetzt selbst zusammenreimen...

Das ist auch kein erhobener Zeigefinger, dass ist einfach nur ein Hinweis. ;)
Früher haben wir Leute noch an der frischen Luft erschossen!

Lies dir doch mal den Test durch, schau dir ein wenig Bildmaterial an und du wirst schnell merken, dass es mehr vereint als das Thema Wandern. Deine Argumentation hat ein bisschen was von der Sportspieldiskussion, dass man eben auch den Sport in Wirklichkeit nachgehen könnte. Das schließt sich zum einen ja nicht aus wie man an Hand von hunderten Profisportlern die bekanntermaßen zocken sehen kann und zum anderen ist die Umsetzung doch eine andere als das aktive Betreiben einer Sportart oder dem Wandern. Insofern finde ich, dass die Daseinsberechtigung durchaus gegeben ist.

Btw habe ich bei der Informationssuche zu Lonely Mountains: Downhill ein Testvideo gesehen, wo der Tester beschreibt mit dem Spiel selbst Gefallen an der Sportart gefunden zu haben und mittlerweile sein zweiter oder drittes Mountain Bike sein eigen nennt. ;)
Zuletzt geändert von Hokurn am 30.12.2019 20:21, insgesamt 2-mal geändert.

Mc K.
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Re: Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von Mc K. » 31.12.2019 15:01

Hi,
informativer, kompakter Einblick, danke. Der erste Absatz unter "Vergissmeinnicht" ist übrigens doppelt - vielleicht liegt das aber auch an meinem Browser...

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Usul
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Re: Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von Usul » 02.01.2020 00:48

Hokurn hat geschrieben:
30.12.2019 20:18
Btw habe ich bei der Informationssuche zu Lonely Mountains: Downhill ein Testvideo gesehen, wo der Tester beschreibt mit dem Spiel selbst Gefallen an der Sportart gefunden zu haben und mittlerweile sein zweiter oder drittes Mountain Bike sein eigen nennt. ;)
Ich habe - auch - wegen Lonely Mountains wieder Lust am Radeln gekriegt und mir nach ca. 20 Jahren wieder ein Rad gekauft. (Allerdings keine Downhill-Schleuder, sondern was Uncooles mit Licht und Schutzblech und so)

Von daher halte ich von dem bestimmt nett gemeinten Hinweis von HardBeat nicht wirklich viel.

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Xris
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Re: Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von Xris » 02.01.2020 03:03

Usul hat geschrieben:
02.01.2020 00:48
Hokurn hat geschrieben:
30.12.2019 20:18
Btw habe ich bei der Informationssuche zu Lonely Mountains: Downhill ein Testvideo gesehen, wo der Tester beschreibt mit dem Spiel selbst Gefallen an der Sportart gefunden zu haben und mittlerweile sein zweiter oder drittes Mountain Bike sein eigen nennt. ;)
Ich habe - auch - wegen Lonely Mountains wieder Lust am Radeln gekriegt und mir nach ca. 20 Jahren wieder ein Rad gekauft. (Allerdings keine Downhill-Schleuder, sondern was Uncooles mit Licht und Schutzblech und so)

Von daher halte ich von dem bestimmt nett gemeinten Hinweis von HardBeat nicht wirklich viel.
War schon eine gute Entscheidung. Ein Mountainbike ist vollkommen unpraktisch als Alltags- oder Radtouren Bike. Bin mal eine Weile eins meiner alten, ausgedienten MTBs in der Stadt gefahren. Es gibt immer noch kein Schutzblech dafür dass dich einigermaßen sauber hält auf dem Weg zur Arbeit und Co. Und Licht zum anstecken ist in einer Zeit in der praktisch jedes Standard Bike einen Narbendynamo hat, ebenso unpraktisch. Aber der Trend ist heutzutage eh eher Rennrad. Bevorzugt Stahlmonster in Retro 80er Jahre Design oder tatsächlich Original aus dieser Zeit. Eine wahre Freude für die Knochen auf innerstädtischen Radwegen.

Hatschii
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Re: Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von Hatschii » 02.01.2020 12:01

Tscherno hat geschrieben:
30.12.2019 19:27
Hast die switch jetzt 5 Punkte Abzug bekommen, weil der Modus, den die anderen Plattformen gar nicht haben, kleine Texte hat?
Sieht tatsächlich so aus. Aber wir reden von einem Spielemag, dass es fertig gebracht hat, Nintendo bei den Awards trotz eines halben Dutzends exklusiver Spielehits im 2. Halbjahr 2019 beinah völlig zu ignorieren, beim Publisher des Jahres hinter Sony zu setzen (die im abgelaufenen Jahr so gut wie nix Nennenswertes vorzuweisen hatten) und dafür Labo VR und Mario Kart Tour als Gurke bzw. Enttäuschung des Jahres zu wählen.

Ersteres ein von der restlichen Fachpresse überraschend gut bewertetes Produkt, dass als gelungene, kleine VR Spielerei seinen Zweck mehr als erfüllt, letzteres ein zugegeben unterdurchschnittliches Mobile Game, dass für konsolenaffine Gamer aber auch ohne Belang ist und sein Dasein mit 20 Millionen ebenso dürftiger Rip off Apps für Smartphones teilt.

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Usul
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Re: Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von Usul » 02.01.2020 16:11

Xris hat geschrieben:
02.01.2020 03:03
War schon eine gute Entscheidung. Ein Mountainbike ist vollkommen unpraktisch als Alltags- oder Radtouren Bike.
Wobei ich aber die aktuellen MTBs von der Geometrie her ganz praktisch finde. Und auch eher auf breite Reifen stehe. Daher wurde es am Ende bei mir ein günstiges Cube-Modell, das an sich ein MTB ist, aber von Cube noch in einer Variante mit Nabendynamo, Ständer, Gepäckträger, Lichtwerk und einigermaßen erträglichen Schutzblechen ausgestattet ist - ich muß also vorerst nicht selbst Hand anlegen.

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NomDeGuerre
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Re: Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von NomDeGuerre » 02.01.2020 16:47

Kommt auch auf die Umgebung, Touren und allgemeine Anforderungen an, aber so ein MTB kann ein guter Allrounder sein und auch in vielen Städten ein paar Vorteile bringen. Ich zieh die Grenze eher bei Rädern ohne Bremsen..
Mein Napoleon-Komplex ist voll ausgewachsen

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4P|Benjamin
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Re: Where the Water Tastes Like Wine - Test

Beitrag von 4P|Benjamin » 02.01.2020 18:41

Tscherno hat geschrieben:
30.12.2019 19:27
Hast die switch jetzt 5 Punkte Abzug bekommen, weil der Modus, den die anderen Plattformen gar nicht haben, kleine Texte hat?
Den Abzug gibt es, weil die Texte nicht an die Bildschirmgröße angepasst wurden, ja. Die sind elementarer Bestandteil des Spiels - wenn man sie unterwegs dann nur mit Mühe lesen kann, ist das kein gutes Spieldesign bzw. wurde selbiges nicht sorgfältig übertragen. Ich verstehe den kritischen Einwand an der Stelle ehrlich gesagt nicht. Das Spiel funktioniert einfach nicht so gut, wie es müsste. Hast du es denn auf Switch unterwegs, am besten während einer Fahrt mit dem ÖPNV mal gespielt?
Zuletzt geändert von 4P|Benjamin am 02.01.2020 18:49, insgesamt 1-mal geändert.

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