The Outer Worlds - Test

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Ryan2k6
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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von Ryan2k6 » 06.11.2019 15:29

Also ich war grad auf der Groundbreaker angekommen als ich abgebrochen habe und da war ich schon bei 10h. Ich bin aber auch überall rumgelaufen und hab die Startwelt erkundet und nach Kisten abgesucht. Von daher finde ich 20h auch schon recht wenig dafür dass man angeblich alles gemacht hat. :P

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Melcor
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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von Melcor » 06.11.2019 15:41

Civarello hat geschrieben:
06.11.2019 13:35
Das mit dem Budget sollte keine Entschuldigung FÜR Obsidian sein. Davon ab weiß man eben nicht ob Obsidian für New Vegas tatsächlich ein niedrigeres Budget zur Verfügung stand; ich auf jeden Fall habe nie wirklich etwas bzgl. des Budgets von NV gelesen; nur über die Entwicklungszeit. Genauso über das Budget eines The Outer Worlds.

Davon ab wäre ich aber nicht überrascht wenn Bethesda damals nach dem Erfolg von Fallout 3 durchaus ein höheres Budget zur Verfügung gestellt hätte als 2K jetzt bei The Outer Worlds. Vor allem auch wenn man sich so die Originalsprecher in New Vegas ansieht. Ron Perlman (klar, fürs Intro), Kris Kristoffersen, Danny Trejo, Michael Dorn etc. Während in The Outer Worlds mehr unbekannte Personen ihre Stimmen zur Verfügung stellen; darunter auch Leute die wohl hauptsächlich von YouTube bekannt sind. Davon ab wurde ein New Vegas im Gegensatz zu The Outer Worlds in mehreren Sprachen synchronisiert. Das sind Dinge die MICH eher glauben lassen dass ein New Vegas das höhere Budget hatte; selbst wenn die Entwicklungszeit bei The Outer Worlds etwas länger war. Aber wie gesagt soll das nicht als Entschuldigung rüberkommen. Daher frage ich mich wie du darauf kommst dass New Vegas ja sogar "Viel weniger Budget hatte als The Outer Worlds". Ernstgemeinte Frage.

Und ja, Disco Elysium IST wahrlich ein Fest für RPG-Fans. Steht in der Liste als "RPG des Jahres" auch bei mir vor The Outer Worlds. Auch wenn beide ziemlich unterschiedlich sind.
Zahlen liegen weder für Outer Worlds noch für New Vegas vor. Und wie viel für Voice Talent und Marketing ausgegeben wurde, können wir auch nicht wissen. Diese Faktoren haben aber auch keinen Einfluss auf die tatsächliche Qualität.

Aber wir können uns anhand von zwei Dingen ein paar Vorstellungen zum reinen Entwicklungsbudet machen, nämlich
Entwicklungszeit und Teamgröße. Und bei beiden hatte Outer Worlds deutlich mehr. Ohne Engine, Tools und Assets von Bethesda wäre ein Projekt wie NV in 18 Monaten mit einem relativ kleinem Team auch absolut unmöglich gewesen. Und wir erinnern uns ja wie das Ding lief als es rauskam.

Hat nichts mit Budget zu tun aber es ist Interessant zu sehen, dass beispielsweise das relativ kurze Outer Worlds scheinbar 8 Schreiber hatte, während New Vegas nur von drei Leuten geschrieben wurde.

Ryan2k6 hat geschrieben:
06.11.2019 14:09
Er findet TOW eben einfach nicht gut und NV viel besser, daher möchte er damit ausdrücken wie viel besser NV ja ist. Ich fand NV im Übrigen überbewertet, mochte F3 lieber. Aber das ist eben Geschmackssache.
Na, Fallout 3 ist ja auch besser als TOW - und dabei bin ich kein Fan der Bethesda Fallouts.
Zuletzt geändert von Melcor am 06.11.2019 16:35, insgesamt 1-mal geändert.

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muecke-the-lietz
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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von muecke-the-lietz » 06.11.2019 16:12

Ryan2k6 hat geschrieben:
06.11.2019 15:29
Also ich war grad auf der Groundbreaker angekommen als ich abgebrochen habe und da war ich schon bei 10h. Ich bin aber auch überall rumgelaufen und hab die Startwelt erkundet und nach Kisten abgesucht. Von daher finde ich 20h auch schon recht wenig dafür dass man angeblich alles gemacht hat. :P
Spiel es erstmal durch, um dir ein vollständiges Bild zu machen. Bis zur Groundbreaker war das für mich ein klarer GOTY Kandidat. Rund um Edgewater dümpelt man schon ziemlich lange rum. Und lass es insgesamt vielleicht auch 25 Stunden gewesen sein, ich habe es nicht mehr auf dem Schirm. Aber der Punkt ist - es ist mMn nach zu kurz. Bietet zu wenig Umfang. Gerade die Hauptstory ist wirklich erschreckend kurz und bleibt erstaunlich flach. Und die spielt hier ja schon noch eine größere Rolle als bei den Bethesda Fallouts. Das ist für mich schon ein herber Kritikpunkt, weil du hier ja auch nicht 20 - 25 Stunden auf dem Niveau eines God of Wars unterhalten wirst, sondern unterm Strich ist es halt ein Fallout im Weltraum, mit viel Luft zwischen dem eigentlichen Inhalt. Denn wie hast du deine 10 Stunden rund um Edgewater verbracht? Da ist halt auch schon viel klassisches OW Gameplay bei, obwohl das Spiel natürlich keine zusammenhängende Open World hat.

Wie gesagt, bei mir kam die Ernüchterung gegen Ende der Story hin, wo man langsam gemerkt hat, dass es bald vorbei ist, und dass das alles nicht so cool ist, wie man anfangs noch glaubte. Vieles irgendwie auch einfach liegen gelassen wird. Die Story erschreckend und flach bleibt und Byzantium ein schlechter Witz ist, nachdem, was man im vorhinein alles dazu gehört hat.

Und wie gesagt - der mangelnde Umfang wirkt sich ja auch massiv auf das Gameplay aus, welches dadurch auch entsprechend oberflächlich bleibt.

Klingt jetzt alles furchtbar negativ, das Spiel fand ich schon cool. Aber in diesem Falle hätte ich gerne viel viel mehr erlebt, gerade auch in der Hauptstory.
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Civarello
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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von Civarello » 06.11.2019 16:29

Melcor hat geschrieben:
06.11.2019 15:41

Hat nichts mit Budge zu tun aber es ist Interessant zu sehen, dass beispieslweise das relativ kurze Outer Worlds scheinbar 8 Schreiber hatte, während New Vegas nur von drei Leuten geschrieben wurde.
Auch hier die Frage, wie kommst du auf 8 Leute ? Ich habe ein paar Sachen verfolgt während der Entwicklung, und eigentlich waren es hauptsächlich 2 Namen die aufgetreten sind: Leonard Boyarsky, der zusammen mit Tim Cain auch Fallout 1 und 2 gemacht hat war für die Lore, das Worldbuilding etc. verantwortlich, und Megan Stark für die Dialoge bzw. das narrative Design des Spiels. Auch hier ist die Frage nicht böse gemeint, sondern wirklich aus Interesse ob es da Infos gibt die ich nicht gelesen habe. Tim Cain ist als Co-Director (neben Leonard Boyarsky) ja auch am Spiel beteiligt, aber hauptsächlich im Gameplay-Bereich.

Damn, ich komme mir hier vor wie ein Hardcore-Fanboy der sein neues Lieblingsspiel verteidigt. Falls das so rüberkommen sollte.......das ist nicht meine Absicht. Wie gesagt bin ich mir der Schwächen auch bewusst, gewichte sie wohl einfach nur anders. Aber ich bin halt auch neugierig wenn jemand behauptet ein New Vegas hätte ja ein viel geringeres Budget gehabt, obwohl es dazu keine Infos gibt.
Zuletzt geändert von Civarello am 06.11.2019 16:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von Civarello » 06.11.2019 16:33

Sorry, Doppelpost

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Melcor
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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von Melcor » 06.11.2019 16:41

Civarello hat geschrieben:
06.11.2019 16:29

Auch hier die Frage, wie kommst du auf 8 Leute ? Ich habe ein paar Sachen verfolgt während der Entwicklung, und eigentlich waren es hauptsächlich 2 Namen die aufgetreten sind: Leonard Boyarsky, der zusammen mit Tim Cain auch Fallout 1 und 2 gemacht hat war für die Lore, das Worldbuilding etc. verantwortlich, und Megan Stark für die Dialoge bzw. das narrative Design des Spiels. Auch hier ist die Frage nicht böse gemeint, sondern wirklich aus Interesse ob es da Infos gibt die ich nicht gelesen habe. Tim Cain ist als Co-Director (neben Leonard Boyarsky) ja auch am Spiel beteiligt, aber hauptsächlich im Gameplay-Bereich.

Damn, ich komme mir hier vor wie ein Hardcore-Fanboy der sein neues Lieblingsspiel verteidigt. Falls das so rüberkommen sollte.......das ist nicht meine Absicht. Wie gesagt bin ich mir der Schwächen auch bewusst, gewichte sie wohl einfach nur anders.
Kurz vorweg, uff, ich muss meine Nachrichten echt korrekturlesen - gleich zwei Tippfehler in einem kurzem Zitat :lol:

Die Info hab ich direkt aus den Credits, die ich mir eben nochmal auf Youtube angesehen habe. Natürlich erzählen die meist nur die halbe Geschichte. Leonard Boyarsky wird da nur als Director gelistet, deshalb hab ich ihn nicht zu den Writern gezählt. Habe aber ansonsten keinerlei Info dazu, lasse mich hier also gerne eines Besseren belehren.

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Swar
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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von Swar » 07.11.2019 20:31

22 Spielstunden auf der Uhr
Spoiler
Show
ich habe auf dem Planeten Monarch einen Frieden zwischen den streitenden Parteien erfolgreich ausgehandelt, leider musste Graham daran glauben und aktuell treibe mich gerade auf den scheinbar sauber geleckten Hauptkonzernplanet herum, vorausgesetzt ihr besucht nicht die Ruheständler :lol:
auch sehr amüsant sind die Begleiter
Spoiler
Show
Ellie und Nyoka veranstalten regelmäßig Schießübungen im Frachtraum und fragen sich was wohl passiert, wenn eine Kugel die Bordwand trifft, Parvati hat unfallfrei ihr Date überstanden, aber leider konnte ich mangels Wahrnehmung nicht alle Details herausquetschen und neuerdings liegt Nyoka total besoffen in ihrer Kabine und redet im Schlaf, während Sam das Geschehen kommentiert
für mich ein GotY Kandidiat :D

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TheoFleury
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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von TheoFleury » 07.11.2019 23:40

Stimme den meisten zu das New Vegas das eindeutig bessere RPG war / ist. Wenn man noch den endlosen Mod Support dazurechnet.... ;)

Wie gesagt mein Problem war wohl das ich mich zu sehr blenden lassen habe von Kritiken und Youtube Videos. Ich hatte einfach eine falsche Erwartungshaltung und ich finde Obsidian kann es normalerweise viel besser und komplexer. Finde TOW ist eher ein kleiner Rückfall. Nicht die totale Enttäuschung, aber doch recht ernüchternd wenn man es selber spielt.

Mir ist es einfach viel zu oberflächlich für ein RPG anno 2019. Keine Steigerung zu New Vegas für mich. Sieht aber natürlich jeder anderst.... Dann doch lieber ein Kingdom Come Deliverance...Vielleicht beim nächsten mal Obsidian!

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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von Knarfe1000 » 08.11.2019 10:30

Die Spielzeit liegt doch etwa im Bereich von Alpha Protocol. Und das war genial und hatte einen hohen Wiederspielwert.
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muecke-the-lietz
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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von muecke-the-lietz » 08.11.2019 10:55

Knarfe1000 hat geschrieben:
08.11.2019 10:30
Die Spielzeit liegt doch etwa im Bereich von Alpha Protocol. Und das war genial und hatte einen hohen Wiederspielwert.
Alpha Protokoll hatte aber kein Open World Gameplay, sondern war ein stringent runter erzähltes lineares Agenten Spiel. Das macht schon einen Unterschied. TOW geht ja nicht wirklich 25 -30 Stunden, nur weil man so viel Zeit im Spiel verbringt. TOW, obwohl es keine Open World im modernen Sinne hat, hat doch aber viele OW Gameplay Elemente. Erkunden von relativ großen Maps, Hinlatschen und Zurücklatschen, Rumreisen von Planet zu Planet und Aufgaben anzunehmen und abzuschließen. Kurzum - es hat recht wenig Inhalt, der einfach ziemlich stark gestreckt ist. Die Hauptstory besteht vielleicht aus höchstens 2, 3 Stunden Spielzeit, der Rest sind einige coole Nebenquests, Erkundung und Ladezeiten.

Das macht schon einen Unterschied wie ich finde. Die Zeit im Spiel macht Spaß, wirklich. Ich hatte wirklich viele magic Moments, aber unterm Strich war es mir einfach ein bisschen zu wenig und zu oberflächlich. Ich mein, ein Mass Effect geht auch nicht sooo viel länger, kam mir aber soooo viel mehr vor, weil es einfach viel mehr richtig gute Hauptmissionen gab. Ist irgendwie schwierig zu beschreiben. Vielleicht hätten einfach ein paar mehr richtig gute Nebenquests ganz gut getan, in denen man mehr von der Welt erfährt und wo auch schon mehr Themen aus der Hauptstory angeschnitten werden und sich einfach ein größeres Gesamtbild ergeben hätte. Aber dafür ist die Hauptstory leider wiederum viel zu flach, als das man da noch mehr nebenher hätte rausholen können.

Ich klinge wie ein Hater, das bin ich wirklich nicht. Ich will nur meinen Punkt mit dem Inhalt klar machen, der mir zu gering ausfällt. Unterm Strich würde ich dem Spiel irgendwas zwischen 80 und 84 % geben. Also, ich fand das schon klasse.
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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von TheoFleury » 09.11.2019 00:27

Mass Effect (3) war viel epischer, imposanter, Erwachsener.... Atmosphärisch damals ein Sci-Fi Killer mit einem eigenem Universum und vielen super interessanten Charakteren / Rassen. da hat sich Bioware richtig Mühe gegeben und war sehr kreativ (Geiles eigenes Universum erschaffen).

Da wirkt ein TOW sehr schüchtern und einfältig und geht sowieso eher in bunte , humorige Fallout Richtung vom gesamten Stil her....Wie eine Independent Kopie vom größeren Bruder. Vergleich mit ME eher seltsam?

Ich bleibe dabei, Obsidian könnte es viel besser, komplexer und Eigenständiger. Aber wer weiß, wahrscheinlich waren es verschiedene Faktoren die zu diesem halbgaren Ergebniß führten (Niedriges Budget, Zuviel reinpfuscherei vom Publisher wie das Spiel sein soll (Eher massentauglich, unernst und bunt, Anfänglich wirkende Komplexität eher oberflächlich mit fortschreitender Spieldauer usw)

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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von dx1 » 09.11.2019 00:45

TheoFleury hat geschrieben:
09.11.2019 00:27
Mass Effect (3) war … damals ein Sci-Fi Killer …
Da hast Du Dich doch nur unglücklich ausgedrückt. Oder?
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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von TheoFleury » 09.11.2019 01:05

dx1 hat geschrieben:
09.11.2019 00:45
TheoFleury hat geschrieben:
09.11.2019 00:27
Mass Effect (3) war … damals ein Sci-Fi Killer …
Da hast Du Dich doch nur unglücklich ausgedrückt. Oder?
Du machst mich unsicher.... :D

Erweiterung meines Gedankens: Bioware hat es sich damals nicht nebenbei aus den Fingern gezogen.... In TOW stinkt alles nach Fallout, nach dem großen Vorbild! Wonach stinkte denn Mass Effect? Klar hatte es Inspirationen und Einflüße aus anderen Quellen, aber niemals wirkte es wie eine Kopie oder Nachahmung eines anderen Spieles und war somit Eigenständig und damals schon ein mehr als nur solider Brocken für Fans epischer Sci Fi-Action die sich auch an ein eher "Erwachsenes" Publikum richtet ("Witcher 3", das später erschien, hat alles relativiert) ;)

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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von Civarello » 09.11.2019 01:12

TheoFleury hat geschrieben:
09.11.2019 00:27
Mass Effect (3) war viel epischer, imposanter, Erwachsener.... Atmosphärisch damals ein Sci-Fi Killer mit einem eigenem Universum und vielen super interessanten Charakteren / Rassen. da hat sich Bioware richtig Mühe gegeben und war sehr kreativ (Geiles eigenes Universum erschaffen).

Da wirkt ein TOW sehr schüchtern und einfältig und geht sowieso eher in bunte , humorige Fallout Richtung vom gesamten Stil her....Wie eine Independent Kopie vom größeren Bruder. Vergleich mit ME eher seltsam?

Ich bleibe dabei, Obsidian könnte es viel besser, komplexer und Eigenständiger. Aber wer weiß, wahrscheinlich waren es verschiedene Faktoren die zu diesem halbgaren Ergebniß führten (Niedriges Budget, Zuviel reinpfuscherei vom Publisher wie das Spiel sein soll (Eher massentauglich, unernst und bunt, Anfänglich wirkende Komplexität eher oberflächlich mit fortschreitender Spieldauer usw)
Macht auch Sinn den dritten Teil einer Serie mit dem ersten einer anderen zu vergleichen; eine Serie die darüber hinaus noch andere Medien (Bücher) hervor gebracht hat die ebenfalls zur Geschichte und Lore beigetragen haben. Dabei muss man gar nicht Teil 3 nennen. Ich bin der Meinung dass ein Mass Effect 1 in Punkto Story und Storytelling einem The Outer Worlds voraus war. Als RPG allerdings.....und in diesem Punkt war Mass Effect 1 meiner Meinung nach noch der stärkste Teil; ab Teil 2 rutschte die Serie für meinen Geschmack ZU sehr in die Action-Sparte. Deshalb ist Mass Effect 1 bis heute auch mein Favorit der Serie.

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Re: The Outer Worlds - Test

Beitrag von dx1 » 09.11.2019 01:37

TheoFleury hat geschrieben:
09.11.2019 01:05
dx1 hat geschrieben:
09.11.2019 00:45
TheoFleury hat geschrieben:
09.11.2019 00:27
Mass Effect (3) war … damals ein Sci-Fi Killer …
Da hast Du Dich doch nur unglücklich ausgedrückt. Oder?
Du machst mich unsicher.... :D
Ein "XYZ-Killer" macht "XYZ" obsolet. Entweder ist der "XYZ-Killer" so herausragend, dass das Publikum kein Interesse mehr am ähnlichen Produkt "XYZ" hat, oder der "XYZ-Killer" ist so schlecht, dass für eine Weile das ganze Genre "XYZ" (hier: SciFi) gemieden wird.

Vielleicht meinst Du: "Mass Effect (3) war … damals ein Killer-Sci-Fi(-Spiel) …" – im Sinne von "Hammerspiel".
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