Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

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Xris
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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von Xris » 05.08.2019 16:28

Ultima89 hat geschrieben:
05.08.2019 10:35
Antimuffin hat geschrieben:
04.08.2019 16:10
Die Switch ist beileibe keine starke Konsole, aber was du hier teilweise schreibst ist Schmwarrn.
Das ist keine rhetorische Frage, ich kanns mir nicht erklären: Warum sind die Konsolen von Nintendo technisch in aller Regel schwächer als die der Konkurrenz? Möchte man da jedes mal Kosten sparen? Ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass Nintendo nicht die Mittel hätte, bessere Hardware abzuliefern.

Lassen wir die Handhelds mal außen vor, mir gehts um die stationären Konsolen.
SNES seinerzeit eine technisch starke Konsole und sehr erfolgreich. Das gilt auch fuer das N64 und den Gamecube. Nur ist hier der Erfolg trotz qualitativ hochwertiger Exclusives und aktueller Grafik praktisch ausgeblieben. Nintendo hat beinahe 10 Jahre kein Land gegen Sony gesehen. Und da wundert es dich das sie sich eine andere Zielgruppe suchen? Die WII waere seinerzeit mit aktueller Hardware deutlich teurer als PS3 und 360 gewesen. Und damit unaktraktiv fuer die Meisten. Ohne Motion Eingabe waere sie ebenso untergegangen wie GC und N64.

Und so ähnlich verhält es sich halt auch mit der Switch. 2017 haette eine halbwegs aktuelle mobile Switch mit der Leistung einer amateur PS4 sicherlich mindestens 500 Euro gekostet. Das wird aber kaum jemand bezahlen wollen.

Ich bin übrigens auch nicht unbedingt ein Fan dieser Entwicklung. Vor die Wahl gestellt, ziehe ich eine aktuelle stationäre Konsole definitiv vor. Aber dafuer scheint der Markt nicht vorhanden.

Ryan2k6
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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von Ryan2k6 » 05.08.2019 16:39

Peter__Piper hat geschrieben:
05.08.2019 10:59
Wenn du ein wenig leidensfähig, was Grafik betrifft, bist.
Jagged Alliance 2 - noch heute unerreicht :man_tipping_hand:
Die Grafik wäre da weniger das Problem, aber ich glaube, ganz wie die alten XCOM Spiele, wäre mir das zu schwer. :lol:

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Ryan2k6
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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von Ryan2k6 » 05.08.2019 16:55

Was hat denn sie VITA zu Release gekostet? die hatte damals immerhin ne PS3 Leistung für unterwegs, was nicht wenig war für sowas mobiles.

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Ultima89
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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von Ultima89 » 05.08.2019 17:49

Xris hat geschrieben:
05.08.2019 16:28
SNES seinerzeit eine technisch starke Konsole und sehr erfolgreich. Das gilt auch fuer das N64 und den Gamecube. Nur ist hier der Erfolg trotz qualitativ hochwertiger Exclusives und aktueller Grafik praktisch ausgeblieben.
Das stimmt. Wenn man die Verkaufszahlen von Gamecube und N64 mit PS und PS2 vergleicht, zieht Nintendo eindeutig den kürzeren. Und wenn man mit N64 und GC starke Konsolen veröffentlicht plus gute Exklusivtitel und man steht trotzdem hinter der Konkurrenz, muss man sich was einfallen lassen. Und vor dem Hintergrund erklärt das natürlich einiges, was Nintendo anders als die Konkurrenz macht, um (zusätzliche) Einnahmen zu generieren.

Das führt aber zu einer neuen Frage: Warum war der Erfolg trotz qualitativer Ebenbürtigkeit bescheiden?

Ich meine, es liegt einfach an der Zielgruppe. Die war eher das jüngere Publikum und gewisse Schulhofdiskussionen gingen damals immer in die gleiche Richtung "N64? GC?? Ist doch was für Kinder!".

Mit der Wii, die ziemlich erfolgreich mit 100 mio verkauften Einheiten war, sehe ich das Zielgruppen-Argument als bestätigt an. Da gab es dann auch Spiele für Senioren und Mädels. Nehmen wir nur mal das erfolgreichste Spiel "Wii-Sports" - absolut keines, das sich an den klassischen Zocker, sondern an das breite Publikum richtet - rund 80 Mio verkaufte Einheiten.

yopparai
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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von yopparai » 05.08.2019 18:23

Ryan2k6 hat geschrieben:
05.08.2019 16:55
Was hat denn sie VITA zu Release gekostet? die hatte damals immerhin ne PS3 Leistung für unterwegs, was nicht wenig war für sowas mobiles.
Bei weitem nicht. Die Vita war für damalige Verhältnisse durchaus stark, keine Frage, irgendwo zwischen PS2 und 3, aber von einer PS3 war die eben doch noch Welten entfernt. Bei dem kleinen Screen war das aber auch nicht nötig. Hier mal ein direkter Vergleich zwischen einigen „baugleichen“ PS3 und Vita Titeln.






Preislich lag die glaub ich bei um die 250€ zum Release, aber ohne die völlig indiskutabel teuren Memorycards, die zum Betrieb damals leider noch nötig waren. Später kamen erstmal Bundles mit Karte und Downloadcodes und später eine neue Version mit etwas Onboardspeicher. Die 3G-Variante (über die man afaik aber eh nicht online spielen konnte) lag glaub ich bei 300.

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Der Chris
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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von Der Chris » 05.08.2019 18:44

Ultima89 hat geschrieben:
05.08.2019 17:49
Das führt aber zu einer neuen Frage: Warum war der Erfolg trotz qualitativer Ebenbürtigkeit bescheiden?

Ich meine, es liegt einfach an der Zielgruppe. Die war eher das jüngere Publikum und gewisse Schulhofdiskussionen gingen damals immer in die gleiche Richtung "N64? GC?? Ist doch was für Kinder!".
Und was lernen wir jetzt daraus? Du beantwortest dir deine Fragen doch selbst. In dem Markt, in dem reine Hardware-Specs zählen, hat Nintendo einfach keine Chance mehr. Seit dem N64 schon nicht, wie hier korrekt festgestellt wurde. Du lieferst die Argumente doch selbst, beschwerst dich aber, dass Nintendo sich nicht genau in diesen Markt stürzt. Ist irgendwie widersprüchlich. Warum sollte sich Nintendo nochmal mit MS um die Tischabfälle prügeln, die Sony fallen lässt? Es gibt eigentlich kein Argument mehr, das dafür spricht...vor allem nicht bei der Marktmacht, die Sony im Moment hat. Warum MS das tut ist mir schon fast nicht mehr klar.

Btw...geh mal davon aus, dass die Hardware von Nintendo zwar profitabel aber nicht komplett realitätsfern gerechnet ist. Leute die so n Chipset entwickeln machen keine €-pro-GHz-Preise in der gemischten Tüte. Nur weil relativ wenig Leistung am Start ist, muss das nicht heißen, dass die Hardware auch billig herzustellen ist. Das ist doch ne Milchmädchenrechnung. Da gibts schon noch den ein oder anderen Einflussfaktor was Hardwarekosten angehen. Geh mal davon aus, dass Sony die PS5 mit genauso spitzen Stift rechnet wie Nintendo die vergangenen und nächsten Konsolen. Oder glaubst du, dass irgendein Hardware-Hersteller dir irgendwas schenken würde?

yopparai hat geschrieben:
05.08.2019 12:43
DongDong hat geschrieben:
05.08.2019 11:46
yopparai hat geschrieben:
05.08.2019 10:47
Also für nen Hybriden mit Starttermin März 2017 und marktfähigem Preis gab‘s definitiv nichts technisch besseres an Technik als das, was sie eingebaut haben.
Doch....da hätte es auch besseres gegeben. Aber nicht zu dem Preis.....und Nintendo wollte die HW wenn es geht gar nicht oder so gering wie möglich subventionieren.
:lol:
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Ultima89
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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von Ultima89 » 06.08.2019 10:07

Der Chris hat geschrieben:
05.08.2019 18:44
Und was lernen wir jetzt daraus? Du beantwortest dir deine Fragen doch selbst. In dem Markt, in dem reine Hardware-Specs zählen, hat Nintendo einfach keine Chance mehr. Seit dem N64 schon nicht, wie hier korrekt festgestellt wurde. Du lieferst die Argumente doch selbst, beschwerst dich aber, dass Nintendo sich nicht genau in diesen Markt stürzt. Ist irgendwie widersprüchlich. Warum sollte sich Nintendo nochmal mit MS um die Tischabfälle prügeln, die Sony fallen lässt? Es gibt eigentlich kein Argument mehr, das dafür spricht...vor allem nicht bei der Marktmacht, die Sony im Moment hat. Warum MS das tut ist mir schon fast nicht mehr klar.
Bis zu dem Anstupser von Xris hatte ich tatsächlich nicht gewusst, dass das N64 und der GC so stark waren. Ich hatte nur im Hinterkopf, dass die Verkaufszahlen so schwach waren, aber nach eigener Recherche war ich doch ob der Leistung der Konsolen poitiv überrascht.

Ohne bei den Hardwarekosten mitreden zu können, weil ich da keine Zahlen hab ... schätze ich mal, dass Nintendo nur dann mit Sony mithalten könnte, wenn es dieselbe Auswahl von Spielen + starke Exklusivtitel wie Zelda und Co. anböte.

Auf der Switch ist das aber illusorisch, weil es schon an der Leistung scheitert. Und an dem, was in im neuen 4P-Kommentar von Benjamin moniert wurde.

yopparai
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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von yopparai » 06.08.2019 10:30

Ultima89 hat geschrieben:
06.08.2019 10:07
Ohne bei den Hardwarekosten mitreden zu können, weil ich da keine Zahlen hab ... schätze ich mal, dass Nintendo nur dann mit Sony mithalten könnte, wenn es dieselbe Auswahl von Spielen + starke Exklusivtitel wie Zelda und Co. anböte.
Der große Denkfehler ist, dass wenn zwei Unternehmen mehr oder weniger austauschbare Angebote haben (relativ starke, stationäre Hardware, starke Exklusivtitel, technisch aufwendige Drittanbietertitel), dass dann auch automatisch eine ähnliche Verbreitung auf dem Markt folgt. Dem ist nicht so. Du musst zumindest in manchen Punkten besser sein als dein Konkurrent, wenn du ihm aus einer schwächeren Position heraus Kunden streitig machen willst. Warum sollte denn jemand, der mit den Playstations und ihren Marken aufgewachsen ist zu Nintendo wechseln wollen? Wegen Zelda und Metroid? Das funktioniert so nicht, man muss nunmal davon ausgehen, dass einem im Plastaytion-Ökosystem sozialisierten Zocker God of War und Uncharted wichtiger sind als Metroid und Zelda. Der Gamecube (und eigentlich auch die XBox) hat genau das vorgemacht. Starke Hardware, die üblichen Exklusivtitel und durchaus ne zeitlang sehr guter 3rd-Party-Support. Ansonsten nichts, was die Konsole abhebt. Derweil haben die Playstation-Zocker weiter Playstations gekauft, was auch völlig verständlich ist. Wenn ich keinen Grund habe ein Risiko mit einem Plattformwechsel einzugehen, dann tu ich das auch nicht.
Deshalb macht Nintendo sein eigenes Ding. Und umgekehrt gilt jetzt auch das gleiche: Einem Nintendo-Zocker, der mit den Nintendo-Marken aufgewachsen ist, würde Sony auch nicht unbedingt so leicht eine PS mit mehr oder weniger den gleichen Hardwareeigenschaften (Mobilität) andrehen können.
Ultima89 hat geschrieben:
06.08.2019 10:07
Auf der Switch ist das aber illusorisch, weil es schon an der Leistung scheitert. Und an dem, was in im neuen 4P-Kommentar von Benjamin moniert wurde.
Was ist illusorisch, dass sie mithalten können? Newsflash: Sie können mithalten. Sehr gut sogar. Die verkaufen im Moment mit der gleichen Geschwindigkeit wie Sony zum selben Zeitpunkt im PS4 Lebenszyklus. Und das obwohl sie bislang weder eine generelle Preissenkung noch Revisionen gebracht haben. Die Softwarezahlen sind so hoch wie nie, weil sie sich ohnehin gezwungenermaßen relativ unabhängig gemacht haben von Drittanbietern, was natürlich dazu führt, dass sie das meiste selbst verkaufen. Es gibt jetzt schon fünf Titel mit über zehn Millionen verkauften Einheiten, weit überwiegend zum Vollpreis wohlgemerkt. Auch der Downloadanteil (und damit der Profit) steigt und steigt. An Software kommen auch noch ein paar ganz dicke Eisen und die Lite wird den Markt ebenfalls nochmal erweitern. Um die muss man sich im Augenblick *wirklich* keine Sorgen machen.

Ich glaub dir ja, dass du eine andere Ausrichtung bevorzugen würdest. Warum auch nicht, ich würde bei Sony auch eine andere Ausrichtung bevorzugen. Aber dennoch muss man den beiden Unternehmen zugestehen, dass sie mit ihren Strategien sehr erfolgreich sind. Wenn dir die von Sony mehr zusagt als die von Nintendo, dann kann ich dir nur raten auch darin zu investieren.

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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von Astorek86 » 06.08.2019 10:42

Bissl Geschichte zu Nintendo, weil ich aus irgendwelchen Gründen grade Bock drauf hatte^^:
Spoiler
Show
N64 und GameCube traf halt voll ins Marketing bei Sony, die seit der PS1 behaupteten, "erwachsenere" Spiele zu veröffentlichen. Das ganze Gerede darum, dass Nintendo-Spiele angeblich für Kinder seien, stammte hauptsächlich zu der Zeit.

Plus: Sony setzte u.a. stark auf Multimedia; die erste PS konnte problemlos Musik-CDs abspielen, die PS2 hat einen (zur damaligen Zeit) genauso teuren DVD-Player, den damals jeder Filmfan haben wollte, überflüssig gemacht.

Zugegeben aber auch: Beim N64 noch auf Module zu setzen, war im Nachhinein eine blöde Idee. Programmiertechnisch macht es alles einfacher, weil Daten aus dem Modul in Windeseile gelesen werden können während die CD noch rödelt, dafür hatte die CD (wenn man die damalige Zeit berücksichtigt) immens viel Speicher, die man mit beeindruckenden Filmsequenzen füllen konnte...

Dass die Doku für Entwickler zum N64 auch kaum brauchbar für Nicht-chinesische Devs war, hat auch nicht gerade zur Verbreitung der Konsole beigetragen^^. Ist halt auch deshalb schade, weil der N64 technisch stellenweise der PS voraus war; PS hatte bei 3D-Titeln etwa große Probleme mit "warpenden" Texturen, was man nur entweder mit massivem Performance-Verlust (Texturen zeitnah austauschen) oder dem Einschränken der Erkundungsmöglichkeiten umgehen konnte. Der N64 hatte das Problem von Anfang an nicht...

Nach dem GC zog sich Nintendo ja erstmal für eine Generation aus dem "normalen" Gaming-Bereich zurück und belieferte mit Wii eine völlig neue Casual-Zielgruppe. Die - verglichen zur Konkurrenz miserable Leistung zum Trotz - sich abartig gut verkaufte und als eindeutiger "Winner" der damaligen Konsolengeneration herausstellte; kein Wunder dass Nintendo mit der WiiU erstmal dieselbe Strategie eine Generation später fortführte. Was daraus wurde, wissen wir ja alle^^...
schätze ich mal, dass Nintendo nur dann mit Sony mithalten könnte, wenn es dieselbe Auswahl von Spielen + starke Exklusivtitel wie Zelda und Co. anböte.
Naja, Nintendo kann ja "durchaus" (Untertreibung!) mitmischen mit der Switch. Zwar mehr im Handheld-Bereich, aber das macht Nintendo extrem erfolgreich und ich glaube schon, dass da durchaus auch Kunden abgezogen werden, die sich stattdessen eher eine PS4 gekauft hätten^^...

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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von yopparai » 06.08.2019 10:51

Astorek86 hat geschrieben:
06.08.2019 10:42
Dass die Doku für Entwickler zum N64 auch kaum brauchbar für Nicht-chinesische Devs war, hat auch nicht gerade zur Verbreitung der Konsole beigetragen^^.
Ich weiß nicht ganz wo du das her hast, aber... man findet die Doku im Netz. Die ist englisch. Alles andere wäre auch seltsam, da Silicon Graphics die Kiste entwickelt hat, nicht irgendein Chinese.

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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von Astorek86 » 06.08.2019 12:19

yopparai hat geschrieben:
06.08.2019 10:51
Astorek86 hat geschrieben:
06.08.2019 10:42
Dass die Doku für Entwickler zum N64 auch kaum brauchbar für Nicht-chinesische Devs war, hat auch nicht gerade zur Verbreitung der Konsole beigetragen^^.
Ich weiß nicht ganz wo du das her hast, aber... man findet die Doku im Netz. Die ist englisch. Alles andere wäre auch seltsam, da Silicon Graphics die Kiste entwickelt hat, nicht irgendein Chinese.
Sorry, ich hätts konkretisieren sollen: Ich meine damit hauptsächlich den Microcode des N64, der zwar änderbar war - aber vonseiten Nintendo erstmal nicht herausgerückt wurde und wohl performancemäßig viel ändern konnte. Wenn man denn Zugriff drauf gehabt hätte...

https://en.wikipedia.org/wiki/Nintendo_ ... #Microcode

Ich meine mich auch an aktuellere NeoGAF-Artikel erinnern zu können, die das ebenfalls ansprachen, auf die Schnelle finde ich die aber grade nicht mehr. Ich such mal und editiere es später hier rein, wenn ich sie wieder finde^^...

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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von ronny_83 » 06.08.2019 14:29

Mit den heutigen Baukästen der Hardware-Anbieter hätte nicht mal Nintendo ein Problem, irgendwas überpropotional leistungsfähiges auf den Markt zu bringen. Die Zeiten von Experimentbauteilen sind vorbei. Sony und MS bedienen sich aus den Regalen von AMD. Nintendo hat Nvidia. Das Nintendo ausreichend leistungsfähige Entwickler-Tools und Betriebssysteme liefern können, haben sie mit der Switch bewiesen. Und auch deren Hardware und Featureliste ist nicht weniger gut ausgestattet als bei der Konkurrenz. Nur auf andere Nutzung ausgerichtet. Ich finde die Ausrichtung der Hardware für Flexibilität und Mobilität aber wesentlich intelligenter und eigenständiger. Man misst sich nicht unbedingt direkt mit Sony und MS und hat trotzdem einen großen Markt an potenziellen Kunden zu Verfügung.

Ultima89
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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von Ultima89 » 06.08.2019 18:30

yopparai hat geschrieben:
06.08.2019 10:30
Ultima89 hat geschrieben:
06.08.2019 10:07
Ohne bei den Hardwarekosten mitreden zu können, weil ich da keine Zahlen hab ... schätze ich mal, dass Nintendo nur dann mit Sony mithalten könnte, wenn es dieselbe Auswahl von Spielen + starke Exklusivtitel wie Zelda und Co. anböte.
Der große Denkfehler ist, dass wenn zwei Unternehmen mehr oder weniger austauschbare Angebote haben (relativ starke, stationäre Hardware, starke Exklusivtitel, technisch aufwendige Drittanbietertitel), dass dann auch automatisch eine ähnliche Verbreitung auf dem Markt folgt. Dem ist nicht so. Du musst zumindest in manchen Punkten besser sein als dein Konkurrent, wenn du ihm aus einer schwächeren Position heraus Kunden streitig machen willst. Warum sollte denn jemand, der mit den Playstations und ihren Marken aufgewachsen ist zu Nintendo wechseln wollen? Wegen Zelda und Metroid? Das funktioniert so nicht, man muss nunmal davon ausgehen, dass einem im Plastaytion-Ökosystem sozialisierten Zocker God of War und Uncharted wichtiger sind als Metroid und Zelda. Der Gamecube (und eigentlich auch die XBox) hat genau das vorgemacht. Starke Hardware, die üblichen Exklusivtitel und durchaus ne zeitlang sehr guter 3rd-Party-Support. Ansonsten nichts, was die Konsole abhebt. Derweil haben die Playstation-Zocker weiter Playstations gekauft, was auch völlig verständlich ist. Wenn ich keinen Grund habe ein Risiko mit einem Plattformwechsel einzugehen, dann tu ich das auch nicht.
Deshalb macht Nintendo sein eigenes Ding. Und umgekehrt gilt jetzt auch das gleiche: Einem Nintendo-Zocker, der mit den Nintendo-Marken aufgewachsen ist, würde Sony auch nicht unbedingt so leicht eine PS mit mehr oder weniger den gleichen Hardwareeigenschaften (Mobilität) andrehen können.
Das macht Sinn. Auch wenn meine Meinung natürlich nicht verallgemeinerbar ist, bin ich dennoch bereit, zu wechseln.
Nach dem Spielen von BotW bin ich vorsichtiger geworden, weil es mir nicht ganz so zusagte. Bisher habe ich 3-4 Spiele auf der Liste, die ich mir für die Switch zulegen würde. Aber es ist vernünftigl, dass man sich nur für eine Handvoll Spiele idR keine neue Konsole zulegt. Es sei denn, es würde sowas Monumentales wie Xenoblade für die Wii U damals dabei rauskommen. Da hab ich 200 Stunden reingesteckt und bin immer noch bei nur 60% Komplettierung. Will damit sagen: Wenn sich das, mit dem man aufgewachsen ist, ändert, dürfte ein Abfluss der Zielgruppe nicht ganz unwahrscheinlich sein. Denn geändert hat sich Zelda, die Handhabung der Konsole, die Anzahl der wirklichen Top-Titel etc. Nur sieht man das nicht an den Verkaufszahlen. Einfach weil sich ie Zielgruppe massiv geändert hat.

yopparai hat geschrieben:
06.08.2019 10:30
Was ist illusorisch, dass sie mithalten können? Newsflash: Sie können mithalten. Sehr gut sogar. Die verkaufen im Moment mit der gleichen Geschwindigkeit wie Sony zum selben Zeitpunkt im PS4 Lebenszyklus.
"Mithalten" war auf die Situation bezogen, in der die Switch dieselben Spiele plus ihre Exklusvies anbieten würde. Ich meinte, dass schon die grafisch schlechtere Umsetzung eher dazu führt, dass die Leute PS4 wählen. Aber dazu würde auch gehören, dass man auf PS4 wie auf Swtich dieselben Download-Inhalte anbietet. Dass also die Auswahl der Software im wesentlichen gleich ist und die Unterschiede nur noch durch Form der Konsole, des Controllers, sowie die Leistung und die Exklusives definiert werden. Da war eben die Frage, ob die Verkaufszahlen hier annährend gleich wären.

Aber das ist sehr theoretisch.
yopparai hat geschrieben:
06.08.2019 10:30
Es gibt jetzt schon fünf Titel mit über zehn Millionen verkauften Einheiten, weit überwiegend zum Vollpreis wohlgemerkt. Auch der Downloadanteil (und damit der Profit) steigt und steigt. An Software kommen auch noch ein paar ganz dicke Eisen und die Lite wird den Markt ebenfalls nochmal erweitern. Um die muss man sich im Augenblick *wirklich* keine Sorgen machen.
Dass Nintendo auf seine Art erfolgreich ist, hab ich nie bestritten. Und es war glasklar, dass sie nach dem Erfolg der Wii so weitermachen - Motion und casual. In dieser eher breiteren Ausrichtung sehe ich komischerweise aber die Konzentration auf recht kleine Zielgruppen, die nur durch die hohe Anzahl ihrer Mitglieder zu hohen Verkaufszahlen führen: Eigentliche Nichtspieler.

Denn durch die Wii wurden selbst Senioren angesprochen. Auch der DS brachte so einige Titel mit sich, die eher das weibliche Publikum bedienen sollten. Beides Gruppen, die nicht gerade prominent waren bis zum Zeitpunkt der Wii. Es wurde einfach jeder an Bord geholt. Bis auf den "klassischen" Spieler.

Und da habe ich mich als klassicher Spieler zurückgewiesen gefühlt. Mir hat das Motion-Gedöns nicht zugesagt, beim Games-Shopping musste ich erstmal durch diese ganzen Kawashimas und Tierpensions-Titel klicken. Nein, ich wollte einfach klassisches Gaming ohne Rumgefuchtel und zig extra-Controller aka Fernbedienung und Lasso. Ich habe sogar auf Zelda Skyward Sword verzichtet - und bis dahin jeden Zelda-Titel mitgenommen.

Und da hat mich Sony in dieser dunkelsten Stunde eher abgeholt. Der Wechsel zur Konkurrenz geht also recht schnell. Fairerweise muss ich sagen, dass ein Platin-Qualitäts-Shin Megami Tensei 5 und eine Switch Lite mich sofort wieder auf Linie brächten - vorausgesetzt, die Schriftgröße ist nicht so klein, wie von einigen befürchtet. Denn die Lite eliminiert das Rumhantieren mit den Sticks, da die fest montiert sind und ist dadurch gleichzeitig handlicher.

Umgekehrt würde ich auf die PS5 verzichten, wenn die jetzt mit Motion-Controller(n) um die Ecke kommt.

Aber das ist nur meine Meinung und dass ein klassischer Spieler nicht zwingend ein Problem mit einer neuen Art von Bedienung haben muss, ist klar. Natürlich lässt sich auch eine Meta-Diskussion drüber aufmachen, was nun ein klassischer Spieler ist. Das sei mal dahingestellt.

yopparai
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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von yopparai » 06.08.2019 19:49

Ziemlich Off-Topic
Show
Ultima89 hat geschrieben:
06.08.2019 18:30
Dass Nintendo auf seine Art erfolgreich ist, hab ich nie bestritten. Und es war glasklar, dass sie nach dem Erfolg der Wii so weitermachen - Motion und casual. In dieser eher breiteren Ausrichtung sehe ich komischerweise aber die Konzentration auf recht kleine Zielgruppen, die nur durch die hohe Anzahl ihrer Mitglieder zu hohen Verkaufszahlen führen: Eigentliche Nichtspieler.
Hmmm... das tun sie aber doch eigentlich nicht wirklich mehr? Eigentlich haben sie das schon seit der U als zentrales Ziel aufgegeben. Die ist damals zwar noch mit Nintendoland gestartet, aber eben auch mit Zombi U. Später kamen Dinge wie Bayonetta und eben Xenoblade.

Inzwischen ist das doch längst kein Fokus mehr. Von 1, 2 Switch als Joycon Techdemo spricht heute (zum Glück) niemand mehr und Labo ist zwar was für Kinder bzw. deren Eltern, aber nicht notwendigerweise für klassische Nichtspieler. Du merkst das auch am Marketing: Labo kommt nichtmal in Directs vor. Das ist strikt getrennt.

Nintendo hat längst gemerkt, dass die Wii-Zielgruppe sich heute mit Smartphones vergnügt. Die sind weg, die kommen auch nicht wieder. Bei dir selbst mag Zelda nicht geklickt haben (womit du nicht allein bist), aber das Spiel ist so hardcore wie es nur geht. Und das hat die Switch verkauft.

Natürlich versucht Nintendo wo es geht die größtmögliche Zielgruppe zu erreichen. Daher gibt es bei Mario Kart ne Fahrhilfe, für die, die das brauchen, und die 2D-Plattformer haben auch gern mal nen „Easy-Mode“. Aber den muss ich ja nicht nutzen. Ein Donkey Kong ist heute genauso knüppelhart wie damals und alles andere als casual, wenn ich das will.

Von daher: Ja, Nintendo hat sicher ne Menge für Einsteiger (um mal von dem Wort „Casual“ wegzukommen) im Angebot. Das ist der Trick. Langfristig denken und sich die Kunden ranziehen.

Das heißt aber lange nicht, dass sie bei der Switch so weitermachen wie bei der Wii. Glaub mir, dann wär ich längst ganz weit weg.
Ultima89 hat geschrieben:
06.08.2019 18:30
Denn durch die Wii wurden selbst Senioren angesprochen. Auch der DS brachte so einige Titel mit sich, die eher das weibliche Publikum bedienen sollten. Beides Gruppen, die nicht gerade prominent waren bis zum Zeitpunkt der Wii. Es wurde einfach jeder an Bord geholt. Bis auf den "klassischen" Spieler.

Und da habe ich mich als klassicher Spieler zurückgewiesen gefühlt. Mir hat das Motion-Gedöns nicht zugesagt, beim Games-Shopping musste ich erstmal durch diese ganzen Kawashimas und Tierpensions-Titel klicken. Nein, ich wollte einfach klassisches Gaming ohne Rumgefuchtel und zig extra-Controller aka Fernbedienung und Lasso. Ich habe sogar auf Zelda Skyward Sword verzichtet - und bis dahin jeden Zelda-Titel mitgenommen.

Und da hat mich Sony in dieser dunkelsten Stunde eher abgeholt. Der Wechsel zur Konkurrenz geht also recht schnell. Fairerweise muss ich sagen, dass ein Platin-Qualitäts-Shin Megami Tensei 5 und eine Switch Lite mich sofort wieder auf Linie brächten - vorausgesetzt, die Schriftgröße ist nicht so klein, wie von einigen befürchtet. Denn die Lite eliminiert das Rumhantieren mit den Sticks, da die fest montiert sind und ist dadurch gleichzeitig handlicher.

Umgekehrt würde ich auf die PS5 verzichten, wenn die jetzt mit Motion-Controller(n) um die Ecke kommt.

Aber das ist nur meine Meinung und dass ein klassischer Spieler nicht zwingend ein Problem mit einer neuen Art von Bedienung haben muss, ist klar. Natürlich lässt sich auch eine Meta-Diskussion drüber aufmachen, was nun ein klassischer Spieler ist. Das sei mal dahingestellt.
Ich kann das übrigens sehr, sehr gut nachvollziehen. Weil es mir ganz ähnlich ging. Obwohl die Wii eigentlich, wenn man ganz genau hingeschaut hat, durchaus auch eine ganze Menge überraschend klassischer Titel hatte. Die hab ich damals aber auch nicht wirklich gesehen, dafür war zuviel Bowling und Ponyhof.

Entsprechend lief das bei mir so: Wii gekauft, Zelda gespielt. Hier und da den ein oder anderen Nintendo-Titel. Dann lange nix. Videospiele waren bei mir bestimmt 2-3 Jahre schlicht tot. Dann, irgendwann stand ich zufällig vorm Gamestop und erinnerte mich, dass da ja mal was war. Ich rein, umgeguckt, Xenoblade gefunden. Keine Ahnung was das war, aber ein RPG? Sah interessant aus. Gegooglet. Große Augen bei den Wertungen. Spiel gekauft, über 100h durchgesuchtet, Soundtrack aus Japan importiert, das ganze Programm.

Da ich aber sonst nicht so viel in der Richtung auf der Wii gefunden hab (außer später The Last Story) war mein nächster Kauf eine PS3. Ja, Nintendo hat mir mit Xenoblade quasi die Konkurrenz schmackhaft gemacht, könnte man sagen. Die nächsten Konsolen waren eine Vita, irgendwann die U because why not (die ich viiiel lieber mochte als die Wii, obwohl die Hardware ne mittlere Katastrophe war), und dann die PS4. Letztere war dann für mich letztendlich ein halber Reinfall, aber das konnte ich damals nicht ahnen. Die Vita mochte ich.

Von daher kann ich das gut verstehen, denn es ging mir lange auch so. Die Wii hat mich fast vergrault. Ich hasse bis heute „Fuchtelsteuerungen“ aller Art mit voller Inbrunst. Ich hab die trotz einer ziemlich umfangreichen Bibliothek auf der Switch bislang aber nicht einmal nutzen müssen. Selbst ARMS hab ich nie damit gespielt. Viel mehr Spiele damit als das fallen mir so spontan auch gar nicht ein.

Ich glaub um die „Vercasualisierung“ Nintendos muss man sich heute weniger Sorgen machen denn je. Schau dir die Directs an. Die wissen an wen sie verkaufen. Sachen wie Astral Chain gibst du nicht in Auftrag um die Oma zu überzeugen. Auch die Indies zielen nicht in die Richtung, mit ihren ganzen Metroidvanias und Rundenstrategietiteln.

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Der Chris
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Re: Mutant Year Zero: Road to Eden - Test

Beitrag von Der Chris » 07.08.2019 07:55

Ultima89 hat geschrieben:
06.08.2019 10:07
Bis zu dem Anstupser von Xris hatte ich tatsächlich nicht gewusst, dass das N64 und der GC so stark waren. Ich hatte nur im Hinterkopf, dass die Verkaufszahlen so schwach waren, aber nach eigener Recherche war ich doch ob der Leistung der Konsolen poitiv überrascht.

Ohne bei den Hardwarekosten mitreden zu können, weil ich da keine Zahlen hab ... schätze ich mal, dass Nintendo nur dann mit Sony mithalten könnte, wenn es dieselbe Auswahl von Spielen + starke Exklusivtitel wie Zelda und Co. anböte.

Auf der Switch ist das aber illusorisch, weil es schon an der Leistung scheitert. Und an dem, was in im neuen 4P-Kommentar von Benjamin moniert wurde.
Für Microsoft geht das doch schon nicht mehr auf. Warum sollte Nintendo da so viel besser bei abschneiden? Ich versteh ja den Wunsch grundsätzlich...ich würde auch keine Nintendo "Power-Konsole" von der Bettkante stoßen. Das Problem ist aber, dass das einzig und allein der Fan- bzw. Nerd-Traum ist, der aber keine relevanten Marktanteile fahren würde. Um wirklich erfolgreich zu sein ist es halt keine gute Idee ein drittes gleichförmiges Angebot in den Markt zu schicken und sich darauf zu verlegen nur einen Teil aus diesem Markt zu erkämpfen, der von anderen bereits definiert wurde und ausführlich beackert wird. Nintendo würde zu diesen Teil des Marktes nicht wirklich vergrößern oder neu definieren können. Dann ist Nintendo auch auf die Exklusivtitel reduziert und Leute entscheiden sich nicht mehr für ein anderes Hardwarekonzept + Exklusivtitel sondern für Konsole B die genau wie Konsole A ist und sich nur durch Exklusivtitel unterscheidet. Man stellt die Leute im Endeffekt 1 zu 1 vor die Wahl zwischen Mario und Uncharted...und das geht im Zweifel eher schlecht für Nintendo aus.

Wenn Nintendo aber etwas anderes macht, dann haben sie wieder die Chance ihre Zielgruppe neu zu definieren, anstatt sich mit dem kleineren Stück des Kuchens, der bereits abgesteckt ist, zufrieden geben zu müssen. Wenn man ehrlich ist, dann ist die Xbox doch schon komplett über. Gerade an diesem Punkt gibt es keine schlechtere Idee als sich in denselben Markt zu stürzen. Man sieht auch an Microsoft mit wie viel Aufwand es verbunden ist sich da zu behaupten. Diesen Aufwand muss man auch erstmal betreiben wollen/können.

Tatsächlich gibt es aktuell nichts woran es bei der Switch scheitert.

yopparai hat geschrieben:
06.08.2019 19:49
Ich glaub um die „Vercasualisierung“ Nintendos muss man sich heute weniger Sorgen machen denn je. Schau dir die Directs an. Die wissen an wen sie verkaufen. Sachen wie Astral Chain gibst du nicht in Auftrag um die Oma zu überzeugen. Auch die Indies zielen nicht in die Richtung, mit ihren ganzen Metroidvanias und Rundenstrategietiteln.
Nintendo hat mMn unter den großen Titeln aktuell das Portfolio, das noch am wenigsten "casual" ist. Stand jetzt find ich Sony deutlich mehr "casual".
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