Call of Cthulhu - Test

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bl4ckj4ck
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von bl4ckj4ck » 09.11.2018 20:29

Wenn, dann ist das beste Cthulhu Spiel imemr noch Resident Evil 4.

Exakte 1:1 Kopie von Schatten über Innsmouth oder dem Film "Dagon".

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Dimpelmoser!
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von Dimpelmoser! » 09.11.2018 20:48

bl4ckj4ck hat geschrieben:
09.11.2018 20:29
Wenn, dann ist das beste Cthulhu Spiel imemr noch Resident Evil 4.

Exakte 1:1 Kopie von Schatten über Innsmouth oder dem Film "Dagon".
Wait, what?

F* U, NICHT WICHTIG GENUG, KEINE MÜHE
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von F* U, NICHT WICHTIG GENUG, KEINE MÜHE » 09.11.2018 20:52

nen dorf, untersetzt von nem kult, das dann iwas macht .. i guess?
klingt jetzt für mich nicht unbedingt per se nach lovecracfts shadow over innsmouth, sondern einfach nach horror trope standards^^. ist auch nicht so als hätte es vor lovecraft keine fischmenschen-verschwörungsgeschichten gegeben

dem spiel wird nachgesagt, dass es an den Film Dagon angelehnt ist, der wiederum eine grottige oder wenigstens fragwürdige umsetzung von Shadow over Innsmouth ist. hab ich aber nicht gesehen also kann ich nicht unbedingt beurteilen
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NewRaven
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von NewRaven » 09.11.2018 20:55

bl4ckj4ck hat geschrieben:
09.11.2018 20:29
Wenn, dann ist das beste Cthulhu Spiel imemr noch Resident Evil 4.
Exakte Kopie? Naja, nee, meiner Meinung nach nicht wirklich... ein Dorf mit irren Hinterwäldlern (ohne Wald... dafür mit Wasser) und ein paar Typen mit Kutte macht nun noch keine exakte Kopie ;) Zweifelsfrei hat sich RE4 ordentlich von insbesondere Dagon inspirieren lassen, aber es hat meiner Meinung nach nicht einmal annähernd die Atmosphäre erschaffen, die ich mit Lovecraft verbinde - zu keiner Sekunde und ich hatte auch nicht den Eindruck, dass es das überhaupt versucht hätte.

Ich würde ebenfalls Dark Corners Of The Earth in Hinsicht Atmosphäre da als die bisher beste Umsetzung ansehen... allerdings... naja, genau die Stelle, die Jörg in der Einleitung lobend erwähnt hat, die Flucht aus dem Hotelzimmer, war auch die Stelle an der ich nicht mehr weiter kam, weil das verdammte Spiel dort jedesmal gecrasht ist. Ich hab also nur einen eher kleinen Teil davon selbst spielen können und den Rest auch nur gesehen, insofern kann ich nicht sagen, wie es dann atmosphärisch so war, als sich der Fokus mehr auf die Action verlagerte. Call of Cthulhu - also dieses Spiel hier... nee, irgendwas stört mich da. Es ist nicht die Technik, da bin ich wohl weit weniger empfindlich als viele andere... es sind auch nicht die zu leichten Rätsel (wenn ich Spiele will, wo die Rätsel die Kopfnüsse sind, die mich am Fortschreiten hindern, spiel ich ein gutes Adventure, keinen Rollenspiel-Walking-Simulator-Alles-Mögliche-Mix), aber ich hab mir jetzt um mir eine Kaufentscheidung zu holen, die ersten zwei Lets Play-Folgen angesehen (etwa die ersten 60 Minuten) und irgendwas Wichtiges hat nicht Klick gemacht... und ich kann nicht mal genau sagen, was. Aber vielleicht find ich das nach einer dritten Folge raus - und falls nicht, dann eben nicht... mehr brauch ich mir dann eh nicht ansehen, denn dann kann ich mir den Kauf sowieso sparen. :D
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bl4ckj4ck
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von bl4ckj4ck » 09.11.2018 21:00

Jaja, bisschen überspitzt, aber man merkt schon wo man sich inspiriert hat, mehr von Dagon als Schatten über Innsmouth, aber im Endeffekt passt das schon.

Selbst das Vieh Del Lago, Wassermonster Del Lago // Dagon ?
Oder spanisches Dorf = wie bei Dagon.
Freundin wird entführt = Präsidententochter wird entführt.
Findet im Dorf einen Weggefährten = Der Besoffski bei Dagon.
...
...

Als ich Resident Evil 4 das erste mal gespielt habe, hab ich mir direkt gedacht, die hätten auch gleich Dagon auf den Titel labeln können, hätte keiner was gemerkt XD

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cM0
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von cM0 » 10.11.2018 01:29

JunkieXXL hat geschrieben:
09.11.2018 17:58
An dieser Stelle mal zwei Mystery-Buchtipps zum Trost für das vermurkste Spiel: "Das Eulentor" von Andreas Gruber ist eine nette Hommage auf Lovecraft. Und "Die schwarze Ziege der Wälder mit den tausend Jungen" ist das Monster in seinem Roman "Der Judas-Schrein".
Andreas Gruber hat meiner Meinung nach so einige lesenswerte Bücher geschrieben. Den Empfehlungen schließe ich mich daher einfach mal an.

Zum Thema: Ich hatte keine allzu hohen Erwartungen an "Call of Cthulhu", ein etwas bessere Spiel hätte ich mir trotzdem erhofft. Kaufen werde ich es nicht.
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Grauer_Prophet
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von Grauer_Prophet » 10.11.2018 03:06

Schade :cry:
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Bingzhu
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von Bingzhu » 10.11.2018 06:35

heretikeen hat geschrieben:
09.11.2018 16:04
Literarischer Kopernikus? Klar, er hat die Grundlagen des Mythos gelegt, der heute noch (bzw heute mehr denn je) an allen Ecken und Enden zitiert und ausgelutscht wird, aber ein bahnbrechendes Genie war Lovecraft keineswegs. Dafür ist er eindeutig zu sehr von Poe (besonders bei den inflationär gebrauchten Adjektiven) und Ashton Smith beeinflusst.
Who the fuck is Ashton Smith?

Man kann es auch übertreiben.

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Spiritflare82
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von Spiritflare82 » 10.11.2018 19:15

warum macht man immer solche weichei spiele wenns um Lovecraft geht? wo ist mal was wirklich schockierendes, das holt doch keinen hinterm Ofen vor was da in den Games los ist...

F* U, NICHT WICHTIG GENUG, KEINE MÜHE
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von F* U, NICHT WICHTIG GENUG, KEINE MÜHE » 10.11.2018 19:19

Was meinst du mit solche "Weichei"-Spiele? Es ist nicht so, als wären Lovecraft-Geschichten für ihre Brutalität oder Grausamkeit bekannt. Das Genre ist, bezogen auf das Investigative, schon nicht verkehrt gewählt. Gibt einige Geschichten, in denen der Protagonist sich aus Manuskripten und Zeugenaussagen etwas zusammenreimt oder recherchiert.
BYE

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Spiritflare82
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von Spiritflare82 » 10.11.2018 19:23

das ist alles total altbacken und seicht inszeniert, wenn Bloodborne bisher die beste Inszenierung von "Cosmic Horror" hatte läuft irgendwas verkehrt...

Die Cthulhu Spiele sind allesamt sowas von langweilig, das kann man sicher auch spannender machen. Denke mal da ist oftmals das Budget schuld und das einfach die falschen Leute am Ruder sitzen. Man könnte das ganze wesentlich(!) gruseliger gestalten als es bisher der Fall war...

F* U, NICHT WICHTIG GENUG, KEINE MÜHE
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von F* U, NICHT WICHTIG GENUG, KEINE MÜHE » 10.11.2018 19:37

Hm, so gesehen ist da schon was dran. Gerade das Spiel litt wohl sehr unter dem Entwicklerwechsel und Geldmangel
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CthulhuLover
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von CthulhuLover » 10.11.2018 21:17

bl4ckj4ck hat geschrieben:
09.11.2018 20:29
Wenn, dann ist das beste Cthulhu Spiel imemr noch Resident Evil 4.
Imho Bloodborne und das obwohl es an sich kein Cthulhu-Spiel ist... :ugly:

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Alex Roivas
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von Alex Roivas » 10.11.2018 22:00

Eternal Darkness ist das beste. Es hat halt Worte und Namen von Lovecraft aus rechtlichen Gründen weggelassen, ansonsten ist es DAS Lovecraft Spiel überhaupt, eventuell kommt Corners of the World von einer Storyline näher dran, aber vom Feeling her nicht. Auch das Gameplay und die Magie und die Rätsel sind von keinem anderen Spiel zurzeit zu toppen. Dazu die Bosskämpfe und der Endkampf, immer noch Gänsehaut wenn ich dran denke. Ein HD Remake wäre DER Knaller.

Man mag sicher subjektiv zu einem anderen Ergebnis kommen aber faktisch ist in Eternal Darkness so viel drin von dem zeug wie in keinem anderen. Dann heißt es eben nur Antorbok und Magormor statt Nyarlathotep und Ghatanothoa.

Wäre Eternal Darkness 6 Jahre später erschienen hätte man sicher die originalen Bezeichnungen. Ich fands sogar mal abwechslungsreich alles neu zu lesen.

@ Bloodbourne :

Könnte mir jemand erklären was daran Chthulhu ist ? Das mein ich auch nicht hintervotzig, ernstgefragt. Denn ich habe nur ne Stunde gespielt und mal nem Kumpel zugeschaut und nicht mehr als ein Japano Mixtape bekannter Monster und Werwölfe, Zombies und Konsorten erkennen können.

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rSchreck
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von rSchreck » 10.11.2018 22:48

Alex Roivas hat geschrieben:
10.11.2018 22:00
[...]
Könnte mir jemand erklären was daran Chthulhu ist ? Das mein ich auch nicht hintervotzig, ernstgefragt. Denn ich habe nur ne Stunde gespielt und mal nem Kumpel zugeschaut und nicht mehr als ein Japano Mixtape bekannter Monster und Werwölfe, Zombies und Konsorten erkennen können.
Mindestens gen Ende des Spiels macht das durchaus Sinn Lovecrafts Einfluss auch in Bloodborne zu verorten. Der "Cosmic Horror" und auch einige direktere Zitate sind dann sehr präsent. Im DLC z.B. gibt es ein "Dorf", das direkt einer von Lovecraft's Geschichten entsprungen sein könnte. Das ist auch das "Tolle" an Bloodborne: Es beginnt wie ein "typischer" britischer Horror-Roman und mündet dann irgendwann im Wahnsinn. Du brauchst allerdings erst eine gewisse "Einsicht" um das in Gänze "begreifen" zu können.

Ich hoffe ich habe mich nun so vage wie nötig ausgedrückt. Es lohnt sich definitiv, das Spiel, wenn du Lovecraft-Fan bist... IMO
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