Thronebreaker: The Witcher Tales - Test

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Kajetan
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Re: Thronebreaker: The Witcher Tales - Test

Beitrag von Kajetan »

ssj3rd hat geschrieben: 19.10.2018 10:45 Habe Gwent damals beim Witcher nie richtig verstanden, habe mir aber auch keine Mühe gegeben. Gibt es im Spiel eine schöne Anleitung, oder geht man davon aus, dass man Gwent beherrscht?
Man geht davon aus, dass der Spieler Gwent kann. Das Tutorial ist lausig und zusätzlich zum Kartenspiel werden noch etliche andere Gameplay-Mechanismen in das Spiel gedrückt, die Einfluss auf das Kartenspiel nehmen können. Was davon sinnvoll ist oder nicht, ist wohl erst nach langer, intensiver Beschäftigung ersichtlich. Als Neuling klickt man nur ratlos rum, gewinnt manchmal, verliert öfters und verzweifelt an den unklaren, alles andere als hilfreichen Kartenbeschreibungen.

Dieser Titel scheint zu denen Spielen zu gehören, wo man als Newbie zuerst ein paar Stunden lang Grundlagen-Guides in einem Fan-Wiki lesen muss, um auf einen grünen Zweig zu kommen.
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Dr.Bundy
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Re: Thronebreaker: The Witcher Tales - Test

Beitrag von Dr.Bundy »

Mir ist in den letzten Monaten aufgefallen, wie gut die Tests von Gamestar sind. Das war vor 15 Jahren ganz anders, da gab eindeutig gekaufte Tests. Aber die Videos von denen fand ich gut erklärt, besser als eure. Ich habe in letzter Zeit nicht nur eure Tests, sondern auch mal paar Tests von denen gelesen und mir ist wiederholt aufgefallen, dass ich eure Tests nicht verständlich finde. Es fehlt mir der genaue Zusammenhang, was dieses Spiel ist oder in welchem Universum ist. Zum Beispiel:
"Gleich vorneweg: Witcher-Rollenspiel ist nicht gleich Geralt. Der Hexer hat zwar einen Gastauftritt, aber Thronebreaker spielt parallel zu seinen Buchabenteuern und erzählt die Geschichte von Königin Meve. Wir führen die unbeugsame Monarchin in den schicksalshaften zweiten Krieg gegen das einfallende Nilfgaard. "
Diese 3 Sätze bringen mir ein Aha-Effekt, obwohl ich euren Test zuerst gelesen habe. Und das ist nicht die einzige Stelle, wo mir der Test der Konkurrenz das Spiel etwas besser erklärt als euer. Zum Beispiel wird mir klarer, warum das Spiel manchmal frustrierend ist und keine 90% verdient. Das sollte nicht sein. Es ist wie geschrieben nicht das erste mal, dass ich mich manchmal fragte, wie ich ein von euch getestetes Spiel einordnen soll.
Jetzt: Freespace 2 ( %, 8,8), NES-Emulator, Gris (90%, 8,6), Die Siedler 3 (8,4), DUSK ( , 8,4), SNES- Emulator, Mega Drive – Emulator, RimWorld ( %, 8,8)

Bald: Bioshock Infinitive (92%, 8,6), Cities: Skylines (83%, 8,9), Doom (78%, 8,4), Far Cry 3 (68%, 8,3), Forza Horizon 3 (89%, 6,8), GTA 5 (90%, 7,7), Metro 2033 Redux ( ,7,9), Metro Last Light Redux ( , 7,6), Pillars of Eternity (90%, 8,3), Prey (90%, 8,0), Skyrim – SV (90%, 8,2), Stalker – SC und CoP, Starcraft 2 – LotV (88%, 8,3), The Witcher 3 (90%, 9,3)

Später: Alien: Isolation (83%, 8,5), Divinity: Original Sin 2 (88%, 8,3), Dragon Quest 11 (87% , 8,7), Final Fantasy 12 (90%, 8,8), Endless Space 2 (88%, 7,8), F1 2018 (86%, 7,3), Fallout 4 (90%, 5,4), Kingdom Come: Deliverance (68%, 8,1), Metro: Exodus, Pillars of Eternity 2: Dreadfire (90%, 8,0), Resident Evil 2 (88%, 9,1), Sekiro (90%, 7,7), Subnautica (83%, 8,3), Yakuza 0 ( %, 8,1)

Unsicher: Okami HD (90%, 7,7)
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Skippofiler22
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Re: Thronebreaker: The Witcher Tales - Test

Beitrag von Skippofiler22 »

Ich dachte, hier geht es um die Tests von 4players.de. Aber so wie sich das Spiel anhört, ein "Western-Fantasy-Remake" der "Card-Games", die vor allem durch japanische Manga/Anime wie Yu-Gi-Oh oder Card-Captor Sakura im "Westen" weltbekannt wurden, ist eine Bewertung von mindestens 80% eine durchaus gute Bewertung.
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mafuba
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Re: Thronebreaker: The Witcher Tales - Test

Beitrag von mafuba »

Ich konnte es gestern ausfuerhlich bei einem Freund testen - nach ca. 1.5 Stunden habe ich enttauescht abgebrochen.

Das Spiel hat ein grosses Problem fuer mich und das heist Gwent.

Ich mag Card games an sich und spiele immer mal wieder eine Runde Hearthstone, Magic und manchmal sogar Yugioh online.

Bei der Kampagne wird man nach einem ganz knappen Tutorial in die Welt entlassen. Da ich mehr von der Spielmechanik erfahren wollte habe ich also die Karte aufgemacht und mir die naechsten puzzles gesucht - richtige Kaempfe hat man ja leider nicht zu Auswahl zu der Zeit.

Um die Raetsel zu loesen musste ich immer erstmal alle Karten studieren und dann war die Loesung sofort ersichtlich. Die Puzzles haben mir gar kein gefuehl von Befriedigung gegeben, dass man etwas geschafft/geloest hat sondern es hat sich mehr wie Arbeit angefuehlt.

Es mag sein, dass sich das spaeter aendert aber die ersten Stunden ware auf jeden Fall komplett unmotivierend fuer mich um weiterzuspielen.
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gollum_krumen
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Re: Thronebreaker: The Witcher Tales - Test

Beitrag von gollum_krumen »

Kajetan hat geschrieben: 24.10.2018 13:36
ssj3rd hat geschrieben: 19.10.2018 10:45 Habe Gwent damals beim Witcher nie richtig verstanden, habe mir aber auch keine Mühe gegeben. Gibt es im Spiel eine schöne Anleitung, oder geht man davon aus, dass man Gwent beherrscht?
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Entschuldigung, aber das ist doch maßlos übertrieben. Mit Rechtsklick auf die Karte werden dir alle Mechanismen erklärt. Wenn du wirklich stundenlang in Wikis verbringen musst, um zu begreifen, dass eine Einheit Punkte bringt, wenn man sie aufs Brett legt und der gewinnt, der zwei Runden des Spiels holt, dann frag ich mich, was du mit dem Kajetan gemacht hast, der hier normalerweise täglich seine Geistesschärfe unter Beweis stellt.
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Kajetan
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Re: Thronebreaker: The Witcher Tales - Test

Beitrag von Kajetan »

gollum_krumen hat geschrieben: 27.10.2018 12:18 Entschuldigung, aber das ist doch maßlos übertrieben. Mit Rechtsklick auf die Karte werden dir alle Mechanismen erklärt.
Werden sie nicht. Ich lese diese Erklärung und bin bei nicht wenigen Karten hinterher nicht schlauer als vorher.

Beispiel: "Der Regimentstrommler: Spiele die oberste Blitz-Einheit aus deinem Deck aus."
Was ist eine Blitz-Einheit?

Beispiel: "Wagenburg: Füge allen Einheiten in einer gegnerischen Reihe Schaden in Höhe der Rüstung dieser Einheit zu und entferne dann sämtliche Rüstung von dieser Einheit. Gib dieser Einheit 1 Rüstung, wann immer einer Karte in dieser Reihe erscheint"
Habe ich zuerst nicht verstanden. Erst als mir das Tutorial gezeigt hat, wie man diese Karte spielt, ist mir nicht die Beschreibung klar geworden, sondern die Karte. Die Beschreibung ist nämlich unvollständig und mißverständlich.

Dann hilft es auch nicht, dass einige Kartenbeschreibungen klar von jemandem übersetzt wurden, der Deutsch nicht als Muttersprache hat. Nicht falsch, aber so krude Grammatik, so dass ich einen Satz drei, viermal lese und dann immer noch nicht weiß, was man mir sagen möchte.

Und so wirkt Thronebreaker auf mich. Die Ingame-Erklärungen sind von jemandem geschrieben worden, der Gwent für Leute erklärt, die Gwent bereits kennen. Als Neuling habe ich nicht wirklich viel davon.
Wenn du wirklich stundenlang in Wikis verbringen musst, um zu begreifen, dass eine Einheit Punkte bringt, wenn man sie aufs Brett legt und der gewinnt, der zwei Runden des Spiels holt, dann frag ich mich, was du mit dem Kajetan gemacht hast, der hier normalerweise täglich seine Geistesschärfe unter Beweis stellt.
Hasi, was man tun soll, ist ja nicht mein Problem, sondern was ich mit den Karten anfangen soll, die man mir dafür zur Verfügung stellt :)

Und erneut weise ich darauf hin, dass CDP dem leichtesten Schwierigkeitsgrad wohl nicht versehentlich die Option mitgegeben haben alle Kämpfe auf Wunsch zu skippen. Warum macht man das? Weil man weiß, dass das Spiel für Neulinge nicht gut erklärt wird und man Käufern, die Gwent nicht verstehen, zumindest die Möglichkeit geben will der Story zu folgen.
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Flojoe
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Re: Thronebreaker: The Witcher Tales - Test

Beitrag von Flojoe »

Throne breaker spielt sich aber auch irgendwie anders man muss ja auch Kartenrätsel lösen die nix mit den Kämpfen aus dem f2p gwent zu tun haben, da bin ich auch drüber gestolpert.
tomtom73
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Re: Thronebreaker: The Witcher Tales - Test

Beitrag von tomtom73 »

Das ist doch ein Spiel nach meinem Geschmack: kurzweilig, mit toller Story und markanten Charakteren, stellenweise bockschwer dann wieder leicht und unterhalsam. Weiterentwicklung des Decks macht stets Sinn ohne dass es eine Killertaktik gegen alle Gegner gibt und doch gibt es Möglichkeiten umzuswitchen, wenn man sieht, dass man mit den gewählten Karten diesem oder jenem Gegner nicht beikommen kann...
Gebt mir bitte mehr davon, Geld hab ich genug, dank der Grütze, die sich selbst AAA tituliert, Call of Battlefields, Diablos Castle und Sidefaller 76 - die können mir alle gestohlen bleiben.
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Re: Thronebreaker: The Witcher Tales - Test

Beitrag von Ultima89 »

tomtom73 hat geschrieben: 02.11.2018 20:20 Gebt mir bitte mehr davon, Geld hab ich genug, dank der Grütze, die sich selbst AAA tituliert, Call of Battlefields, Diablos Castle und Sidefaller 76 - die können mir alle gestohlen bleiben.
Für mich der "Comment of the year"!
:König:

Im Übrigen .... +1
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Skippofiler22
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Re: Thronebreaker: The Witcher Tales - Test

Beitrag von Skippofiler22 »

Oder halt eben "Red Dead Assassins Odyssey".

(Soll eine Anspielung auf die Spielweise des Letsplayers Gronkh sein.)
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CroGerA
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Re: Thronebreaker: The Witcher Tales - Test

Beitrag von CroGerA »

Spiele es seit gestern. Also für 25 Euro ist das ein super Spiel für Fans von The Witcher / Gwent. Habe jetzt 10 Stunden drin. Auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad muss man schon ein wenig rechnen und ganz genau spielen um die Rätsel zu schaffen, aber bisher alle geschafft. Ich finde die Wertung und das Spiel ganz passabel.
Nichts entsteht, nichts vergeht, alles ändert sich.

Singleplayer-Spiele mit täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Quests/Herausforderungen sollten mit -50 Punkten bewertet werden!
johndoe1197293
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Re: Thronebreaker: The Witcher Tales - Test

Beitrag von johndoe1197293 »

Hieß es nicht, das Spiel würde auf PC definitiv nur über GOG vertrieben werden?
Ich habe mich gerade auf steam eingeloggt und was sehe ich...Thronebreaker! :?
Was ist denn da passiert?
Dass es irgendwann auch auf steam erscheint, konnte man sich ja denken, aber dass es dort so schnell veröffentlicht wird, überrascht mich doch etwas.
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