Mein intensivstes Spielerlebnis

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Agitari
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Agitari »

Hier ein paar Beispiele meiner intensivsten Erfahrungen:

- Half Life 1: Die Szene, in der man den Aufzug hochfährt und zum 1. Mal den Marines begegnet. Die Musik dazu! [ich habe das Remake "Black Mesa" gespielt und war enttäuscht, dass da nicht die gleiche Musik kam...]
- Half Life 1: Die Szene, in der man am Rand des Canyons hinaustritt und da fliegt so ein Flugzeug vorbei.
- Deus Ex 1: Das Damenklo. :D
- Jedi Knight (Dark Forces II): Die Levels! Was hatte das für obergeniale Levels. Für die damalige Zeit!
- Battlefield 1942: Das Intro! "Bababa ba dam dam! Bababa da da dam!"
- System Shock 2: Das komplette Spiel. Ich will einen Nachfolger - sofort! Wenn muss ich dafür...
- Gran Turismo 1: Das Into. Das Menü. Das erste mal mit nem Kack-Auto Runden drehen. Alles an dem Spiel war super.
- Final Fantasy VII (PS1): Die Militärparade in dieser Hafenstadt. Und die Musik dazu. Kenne ich heute noch!
- Alien Trilogy: Ich muss gerade an das besch**** Colonial Marines denken...wie kann man nur so eine geniale Lizenz in den Sand setzen...
- Resident Evil 2: Die Szene, in der man den Facelicker zum ersten Mal "trifft". Heilige Milchkuh!
- Splinter Cell 1: Eigentlich das gesamte Spiel...

...und jetzt zu den etwas "neueren":
- Stalker: Shadow of Chernobyl: Der Level, in dem man zu diesem Gehirnwäsche-Apparat (bei dem Kraftwerk) kommt sowie der Schluss-Level. Allererste Sahn! Die Russe können's einfach!
- Call of Duty: Modern Warfare 1: Der "Schleich"-Level in Chernobyl.
- Call of Duty Black Ops 1: Die Mission in der man zwischen SR-71 Aufklärungsflugzeug und Soldate "switcht" ist eine der besten Sachen, die ich in den letzten Jahren gezockt habe. Überhaupt ist Black Ops für mich der Beste der neueren Cod-Teile. Jaja Cod, ich weiß...doof.
- Borderlands 2: Das Intro. Allein für das Intro hat das Spiel einen Oscar oder so verdient :Hüpf:
- Dead Space 1: Die ersten Spielminuten. Für mich vor ein paar Jahren einer DER Überraschungshits! Dead Space 2 war dann nicht mehr so toll. Teil 3 hab ich nicht gespielt.
- DayZ: Mindestens 50 Stunden in der Beta gezockt. Da ging ein Teil meiner Sommerferien für drauf. Sch*** drauf!
- Metro 2033: Ich habe vorher auch das Buch gelesen. Das Spiel war einer besten Ego-Shooter der letzten Jahre. Punkt. Atmosphäre zum Schneiden. Hunter - ich komme!
- Dark Messiah of Might and Magic: Relativ am Anfang des Spiels muss man bei Nacht in diesem Dorf einen Gnom (?) über die Dächer verfolgen. Wahnsinn! Einfach nur der Wahnsinn! Wie das gesamte Spiel.
- Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots: Ich habe da zum ersten Mal ein Metal Gear-Spiel gespielt. Der erste Level ist schon mal total krank und atmosphärisch eine glatte 1. Für solche Momente liebe ich Videospiele...und die Japaner, die diese Spiele programmieren.

Und ich muss noch an die Uncharted-Reihe denken. Aber so 100%ig haben mich Uncharted 2 oder 3 nicht in den Bann gezogen, so dass ich sagen könnte: Davon erzähle ich noch meinen Enkeln. Von System Shock 2 erzähle ich meinen Enkeln aber sicher. "Damals haben wir uns bei einer Auflösung von 1024x768 in die Hose gemacht. Klar, Euer Holodeck ist viel cooler, aber Shodan war eine Bank!"

kleiner Nachtrag:
- Operation Flashpoint 1985: Ja, hier stimmte einfach alles. Habe alle Addons, Mods - kurz gesagt, alles was damals so herging gespielt. Die letzte Mission der "Red Hammer" Kampagne war wohl mein schweißtreibendstes, da schwierigstes Spielerlebnis. Ich war an einem Dorf an der Küste - allein. Und ich musste einen Hind-Helikopter abschießen. Mit einer Panzerfaust. Ich hab's geschafft... :oops:
- Company of Heroes 1!!!
- Battlffield 4 Kampagne: Nein, war nur ein Witz :D
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Agitari
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Agitari »

Hatte noch was vergessen:

Wing Commander 3! Mehr brauche ich wohl nicht sagen...

und etwas später:

Dark Souls/Demons Souls: Habe die Spiele nie durchgespielt, aber das was ich gesehen habe, reicht vollkommen aus.
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Kryt1cal
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Kryt1cal »

Agitari hat geschrieben:Hier ein paar Beispiele meiner intensivsten Erfahrungen:

- Half Life 1: Die Szene, in der man den Aufzug hochfährt und zum 1. Mal den Marines begegnet. Die Musik dazu! [ich habe das Remake "Black Mesa" gespielt und war enttäuscht, dass da nicht die gleiche Musik kam...]
- Half Life 1: Die Szene, in der man am Rand des Canyons hinaustritt und da fliegt so ein Flugzeug vorbei.
Kann ich dir definitiv zustimmen. Diese Szenen bekomme ich einfach nicht aus meinen Kopf heraus. :mrgreen:

Shenmue 1: Erste Szene, wie Ryu ins Haus eeilt, weil Lan Di seinen Vater bedroht. Ich war einfach von der Grafik der Gesichter geplättet. Das war 2000 /2001 ? Komplett Weihnachten mit diesem Meisterwerk verbracht. Das war das erste richtige Open World Spiel auf der Konsole :)
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schockbock
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von schockbock »

Agitari hat geschrieben:Borderlands 2: Das Intro. Allein für das Intro hat das Spiel einen Oscar oder so verdient :Hüpf:
Bei dem Song kann man nicht viel falsch machen (ich empfehle The Heavy sowieso mal jedem, der auf gute Musik steht), aber- um im Bild zu bleiben- das abrupte Ende des Films ist heißer Anwärter auf eine Goldene Himbeere. Grad wenn man's sich wohlig bequem gemacht hat im tollen Flair: Zack, aus... Borderlands 2- Logo :?

Topic:

Final Fantasy 7. und zwar einmal die Szene in Cosmo Canyon, wo Bugenhagen Nanaki über das wahre Schicksal seines Vaters aufklärt. Mann... hab ich schon wieder was im Auge...
Aber das fällt wohl eher unter "emotionalstes Spielerlebnis".
Und zweitens die Flucht aus dem ShinRa-HQ, nachdem man in diesem menschenleeren Zellenkomplex aufwacht und anschließend auf "wo ist sein %&$"# Kopf?" trifft :D Hab mir nie wieder in einem Nicht-Horrorspiel (und wahrscheinlich auch in einigen Horrorspielen) so ins Hemd gemacht wie in diesem Level.
Demon's Souls gehört neuerdings auch in die besprochene Kategorie, und da spar ich mir mal die Erläuterung.
Und jetzt dürft Ihr mich alle mal mit dem Stock durch's Dorf jagen: Doom 3. Jaja, Ist gameplaytechnisch nicht das Gelbe vom Ei, aber damals war ich extrem fasziniert von dem Gefühl, mich nahtlos durch eine verlassene Marsstation zu schlagen. Id schafft es durch zusammenhängendes und detailreiches Leveldesign den Eindruck zu vermitteln, dass man genauso dem geschäftigen Alltagstreiben der Bewohner hätte beiwohnen können, wär man nur ein paar Stunden früher eingetroffen. Da hat mich auch die vielgescholtene Eintönigkeit nicht gestört, nach dem Motto: Naja, ist halt eine Marsstation, die soll nicht abwechslungsreich sein, sondern funktionabel. So viel Immersion konnte selbst Half Life 2 bei mir nicht erzeugen.
Mein All Time Classic- schon etwas in die Jahre gekommen- ist und bleibt aber Secret of Evermore- da wollte das intensive Spielerlebnis gar nicht mehr aufhören. Wer's zu 16 bit-Zeiten gespielt hat, kann das wahrscheinlich nachvollziehen. :)
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Agitari
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Agitari »

Mit Doom 3 muss ich Dir Recht geben. Ich fand vor allem die Licht- und Schatteneffekte super! Weiß noch, dass damals meine Mutter mir beim Doom 3 zocken zugeschaut hat. (Ja, ich hab ne coole Mutter ;)). Und noch ein Bonuspunkt von Doom 3: Die relativ lange Spielzeit. Ich war wirklich froh, als ich das Teil durch hatte.
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von frostbeast »

boobybobby hat geschrieben:Final Fantasy 7. und zwar einmal die Szene in Cosmo Canyon, wo Bugenhagen Nanaki über das wahre Schicksal seines Vaters aufklärt. Mann... hab ich schon wieder was im Auge...
Aber das fällt wohl eher unter "emotionalstes Spielerlebnis".
Das war ja eher dämlich. "Oh er ist versteinert.....Moment.....Da haste ne Goldene Nadel". Und schon wäre er geheilt gewesen. Also weine nicht darüber :p

Dazu das passende Comic
http://www.vgcats.com/comics/?strip_id=176

Und bevor hier jemand mit Aeriths tot kommt. Hier eine gute Erklärung, wieso Cloud sie in Wirklichkeit umgebracht hat ;)
http://www.youtube.com/watch?v=tEJ_3_wY ... 9&index=56
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schockbock
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von schockbock »

frostbeast hat geschrieben:Das war ja eher dämlich. "Oh er ist versteinert.....Moment.....Da haste ne Goldene Nadel". Und schon wäre er geheilt gewesen. Also weine nicht darüber :p
Aber es geht doch gar nicht um die Goldene Nadel (die in dem Spiel übrigens noch Weich hieß), sondern um diesen Moment erhabener Stille, als der kleine Löwe auf den Vorsprung springt und sagt, er ist Nanaki von Cosmo Canyon, Sohn des großen Kriegers Seto, und dann den Mond anheult und dann...
Ach was red ich. Geh AAA-COD-Holzlatten-Games spielen. :Häschen:


(Der Comic ist trotzdem lustig.)
frostbeast
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von frostbeast »

boobybobby hat geschrieben:
frostbeast hat geschrieben:Das war ja eher dämlich. "Oh er ist versteinert.....Moment.....Da haste ne Goldene Nadel". Und schon wäre er geheilt gewesen. Also weine nicht darüber :p
Aber es geht doch gar nicht um die Goldene Nadel (die in dem Spiel übrigens noch Weich hieß), sondern um diesen Moment erhabener Stille, als der kleine Löwe auf den Vorsprung springt und sagt, er ist Nanaki von Cosmo Canyon, Sohn des großen Kriegers Seto, und dann den Mond anheult und dann...
Ach was red ich. Geh AAA-COD-Holzlatten-Games spielen. :Häschen:


(Der Comic ist trotzdem lustig.)
Goldene Nadel kann man es auch nennen
http://diamondtree.npage.de/die-items/die-items.html

PS: Abgesehen von Titanfall, habe ich nie COD oder BF gespielt :p
Ausserdem hast du noch Ass Ass ins Creed vergessen . Das gehört ja auch zu dem Müll
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Mooswälder »

Shenmue I und II auf der Dreamcast - War das ein tolles Spiel! Zum Träumen!
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Agitari
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Agitari »

Leider kommen da keine Nachfolger zu Shemnue, oder? :|
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Paul Spaten
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Paul Spaten »

Agitari hat geschrieben:Leider kommen da keine Nachfolger zu Shemnue, oder? :|
Gib mal in einer Suchmaschine Deiner Wahl die Begriffe Shenmue und Kickstarter ein....
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Bedameister
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Bedameister »

Bioshock Infinite: Burial at Sea Episode 2

Angefangen beim Intro welches nur vom epochalen Ende überboten werden konnte.
Am Ende ist mir ein lautes "Oh mein Gott" von den Lippen gehuscht gefolgt von intensiver Gänsehaut und leichtem Zittern
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Billie?
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Billie? »

Bedameister hat geschrieben:Bioshock Infinite: Burial at Sea Episode 2

Angefangen beim Intro welches nur vom epochalen Ende überboten werden konnte.
Am Ende ist mir ein lautes "Oh mein Gott" von den Lippen gehuscht gefolgt von intensiver Gänsehaut und leichtem Zittern
this
unglaublich wie hier die Welt und Story von Infinite mit der von Bioshock 1 verknüpft wird, und wie alles Sinn zu ergeben scheint. Alles top inszeniert, Gänsehaut für ne gute Minute am Ende. Ein super DLC, wer Infinite gespielt hat, muss im Grunde auch Burial at Sea spielen, denn das ist das richtige Ende.
Gratisspiele
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Gratisspiele »

Werbung wegeditiert, User aus Raum und Zeit verbannt
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Juiced-Fan
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Re: Mein intensivstes Spielerlebnis

Beitrag von Juiced-Fan »

Mein wohl intensivstes Spielerlebnis war die Selbstmordmission in Mass Effect 2 und der
Spoiler
Show
Tod von Mordin
in Mass Effect 3... die Spieleserie und die Charaktere sind mir im Laufe der Zeit so ans Herz gewachsen, dass ich wirklich Gänsehaut hatte.
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