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Ubisoft: Erwartet Budgetverdopplung
Verfasst: 16.06.2009 11:47
von 4P|BOT2
Während Sony, Nintendo und Microsoft derzeit lieber über die aktuelle Konsolengeneration plaudern, macht sich Yves Guillemot schon mal so
Ubisoft: Erwartet Budgetverdopplung
mmmhhh.......
Verfasst: 16.06.2009 11:47
von medium DF
tja ist eigentlich gut wenn die Qualität steigt und Wir Käufer diesen Aufpreis nicht zahlen müssen.
Falls man sich ein Spiel kauft.
:wink:
Verfasst: 16.06.2009 12:00
von johndoe797130
Stichwort Massenproduktion. Die Anfänge sieht man beim Bioware MMO wo sich die Designer bereits beschweren, dass der eine nicht weiß, was der andere macht und warum und weshalb überhaupt. Derlei Projekte verkommen schnell zum Industriestandard.
Vielleicht kaufen wir bald "elitäre Spiele" für 100-150€, so wie andere sich teure, maßangefertigte Sportwagen zulegen. Wäre doch mal was. Wenn ich dafür ein super Spiel bekomme, was mich Monate fesselt...
Verfasst: 16.06.2009 12:03
von Mexx4711
Der Guillemot von Ubisoft verteilt schon wieder Geld das er noch gar nicht verdient hat. :wink:
Erst mal abwarten ob AS II wirklich so gut wird. Früher hieß es mal, viele Köche verderben den Brei.
Das die Spiele teuerer werden, oder vielleicht nur noch online abrufbar sind, wird sich in der Zukunft herausstellen.
Im Endeffekt liegt es an uns Zockern, wie weit wir uns das Geld aus der Tasche ziehen lassen

oder ob wir jeden Trend den die Hersteller einführen auch mitmachen, z.B. nächste Generation der Konsolen.
Natürlich bin ich bereit für ein gutes Produkt, mein sauer verdientes Geld auszugeben, aber die sollen es bloß nicht übertreiben.
Also, erst den Bär erledigen und dann das Fell verteilen….. und nicht umgekehrt. :wink:
Verfasst: 16.06.2009 12:28
von DE_Aracos
Mexx4711 hat geschrieben:Der Guillemot von Ubisoft verteilt schon wieder Geld das er noch gar nicht verdient hat. :wink:
Erst mal abwarten ob AS II wirklich so gut wird. Früher hieß es mal, viele Köche verderben den Brei.
Das die Spiele teuerer werden, oder vielleicht nur noch online abrufbar sind, wird sich in der Zukunft herausstellen.
Im Endeffekt liegt es an uns Zockern, wie weit wir uns das Geld aus der Tasche ziehen lassen

oder ob wir jeden Trend den die Hersteller einführen auch mitmachen, z.B. nächste Generation der Konsolen.
Natürlich bin ich bereit für ein gutes Produkt, mein sauer verdientes Geld auszugeben, aber die sollen es bloß nicht übertreiben.
Also, erst den Bär erledigen und dann das Fell verteilen….. und nicht umgekehrt. :wink:
Ich würde dir im Prinzip ja Recht geben, aber leider ist es bei großen Unternehmen (und in der Games Branche zählt Ubisoft auf der Developerseite ja zu den größten) so das man schon Jahre vorher vorraussagen muss wieviel Bären, welche Art von Bären und auch was man in Zukunft für neue Bären jagen wird.
Nur so kann man auch "beweisen" ob die Bärenjagd auch in Zukunft so erfolgreich sein wird, sonst springen einem die Finanziers ab.
Verfasst: 16.06.2009 13:05
von Kajetan
DE_Aracos hat geschrieben:Nur so kann man auch "beweisen" ob die Bärenjagd auch in Zukunft so erfolgreich sein wird, sonst springen einem die Finanziers ab.
Richtig.
Und man kann an solchen Prognosen auch schon jetzt sehen, dass wir angesichts derartiger Entwicklungskosten NOCH weniger Neuerungen und Innovation seitens der Majors sehen werden. Wer 60 Millionen in einem Spiel investiert, der geht überhaupt kein Risiko mehr ein.
Was im Umkehrschluss auch bedeutet, dass mehr und mehr Leute auf kleine Nischenproduktionen und Indies aufmerksam werden, da sich die Majors immer stärker auf die jeweils größte Zielgruppe konzentrieren müssen und andere Geschmäcker gar nicht mehr bedienen können.
Verfasst: 16.06.2009 14:41
von diehenne
Kajetan hat geschrieben:DE_Aracos hat geschrieben:Nur so kann man auch "beweisen" ob die Bärenjagd auch in Zukunft so erfolgreich sein wird, sonst springen einem die Finanziers ab.
Richtig.
Und man kann an solchen Prognosen auch schon jetzt sehen, dass wir angesichts derartiger Entwicklungskosten NOCH weniger Neuerungen und Innovation seitens der Majors sehen werden. Wer 60 Millionen in einem Spiel investiert, der geht überhaupt kein Risiko mehr ein.
Was im Umkehrschluss auch bedeutet, dass mehr und mehr Leute auf kleine Nischenproduktionen und Indies aufmerksam werden, da sich die Majors immer stärker auf die jeweils größte Zielgruppe konzentrieren müssen und andere Geschmäcker gar nicht mehr bedienen können.
Dem ist nichtsmehr hinzuzufügen. ...Vielleicht... sehr traurig.
Verfasst: 16.06.2009 14:53
von Shedao
Die Entwicklung ist ja jetzt schon bemerkbar.
Auf der einen Seite gibt es Spiele die als Blockbuster ausgelegt sind, dass sind meistens die, die mit toller grafik aber ohne viel Tiefe daherkommen. Auf der anderen Seite sind die Nischenprodukte die meist technisch einfacher, dafür auf gewagter und anspruchsvoller sind.
z.B.
H.A.W.K.S vs. Lock on / Black Shark
Need for Speed vs. Life for Speed
etc..
Verfasst: 16.06.2009 14:56
von BigBamDaddy
Es ist eher fraglich ob eine neue Konsolen_generation_ so schnell kommt. Bisher fährt man doch recht erfolgreich mit einfachem Zubehör und Revisionen für die aktuelle Generation. Xbox 360 in zig Versionen, PSP und DS in zig Versionen, neue Peripherie für alle 3 Heim-Konsolen und immer neue Distributionswege für Spiele.
Kommt mir so vor als wolle man diese Generation erstmal alle möglichen Optionen austesten.
Meiner Meinung nach wird aber viel Innovatives Zeug auch wieder verworfen werden. Beispielsweise Motion Controlling bei Xbox 360 und PS3, welche sich eventuell so gar nicht durchsetzt.
Letztendlich sind neue Wege nicht immer die besseren Wege, so dass man letztendlich doch auf alte Mechanismen zurückgreift.
Natürlich sind Entwickler/Publisher sehr euphorisch und versuchen diese Euphorie auf die Kunden zu übertragen. Die Realität sieht aber anders aus. Hochgehypte Technik relativiert dann ihre Klasse in der alltäglichen Anwendung und normalität stellt sich sehr schnell ein.
Natürlich werden Spieleproduktionen teurer. Aber nicht weil die nächste Generation so unglaublich viel besser wird, sondern weil der Markt wächst, die Konkurrenz nicht schläft und nur mit genügend Investitionen ein außergewönlich gutes Spiel zu realisieren ist.
Verfasst: 16.06.2009 15:33
von GoreFutzy
Naja, ich denke mal mit Splinter Cell und
Assassins Creed 2 gibts schon ordentlich was zu holen.
Man bedenke die 8Mio verkauften Einheiten von AC 1.
Verfasst: 16.06.2009 16:02
von Kajetan
diehenne hat geschrieben:Dem ist nichtsmehr hinzuzufügen. ...Vielleicht... sehr traurig.
Traurig? Wieso?
Ganz ehrlich, im Laufe der letzten Jahre sind mir die Spiele der Majors immer gleichgültiger geworden. Ich finde an deren Spielen immer weniger Gefallen, sie interessieren mich immer weniger. Dementsprechend weniger gebe ich natürlich Geld für deren Angebot aus. Freuen tun sich darüber Indies und Nischenanbieter, weil deren Spiele mir wiederum Freude bereitet haben und noch weiterhin bereiten werden.
Wenn ich überhaupt "traurig" bin, dann betrifft dies allenfalls mein einstiges Lieblingsgenre, den Ego-Shooter. Hier gibt es fast nur noch konsolig-lahmarschiges KnopfdruckdeckungsAutoHealSavepointAutoAim-Gebruzzel. Ist nicht mein Geschmack, gefällt mir nicht. Gibt es Alternativen? Nein. Es wird einfach nur der aktuelle Trend bis zum Erbrechen kopiert. Ich kann nur hoffen, dass in ein paar Jahren der dann aktuelle Trend (der so sicher kommen wird wie das Amen in der Kirche) wieder ein wenig mehr meinen Vorlieben entspricht. Dann sehen die Majors auch wieder das Innere meines Geldbeutels. Vorher nicht.
Verfasst: 16.06.2009 16:23
von Z101
Man sieht doch jetzt schon bei den teuren PS360-Produktionen wo der Trend hinführt. GTA4 oder Halo3 sind nur noch bombastische Abziehbilder eines Spiels.
Innovation, Kreativität oder Anspruch hat bei solchen Budgets keinen Platz mehr. Man schaue sich nur im Kino an, wie stumpfsinnig die teuren Blockbuster sind.
Verfasst: 16.06.2009 16:44
von Mr.Yeah
Z101 hat geschrieben:Innovation, Kreativität oder Anspruch hat bei solchen Budgets keinen Platz mehr. Man schaue sich nur im Kino an, wie stumpfsinnig die teuren Blockbuster sind.
Diese Sätze haben mir eine Idee gebracht: Wie wäre es mit mehr Spielen zu Büchern?
Es gibt genügend Blockbuster, die auf Büchern basieren: Die Basis-Story steht schon, sodass mehr Zeit und Geld für die Blender-Effekte ausgegeben werden kann.
Es gibt genügend Filme zu Büchern und Spiele zu Filmen (somit auch Spiele zu Filmen zu Büchern), aber aktuelle Spiele zu Büchern gibt es nicht. Ich würde mich über ein Spiel, was auf Diabolus basiert, freuen. Könnte mir eine Variation von
Uplink Richtung Action-Adventure vorstellen.
Verfasst: 16.06.2009 16:45
von dcc
Wenn die games so teuer werden, dann merken die das Grafik eigentlich total wurscht ist.
Ich freue mich mehr auf das neue New Mario auf der WII wie auf irgendwelche 3D Shooter.
Außerdem könnten die mal anfangen zu standardisieren. Z.b. eine Firmenübergreifende MEGA KI die man für alles nutzen kann. Das bisl gepfusche was die da derzeit machen hatten wir schon vor 15 Jahren.
Bereits da gewesenes verrotet im Niemandsland statt das ganze zu verwerten und sich mehr um das Spiel selbst zu kümmern.
Aber so ist das mit dem Kapitalismus.
Ist im RL nicht anders. Überbevölkerung (Firmen), Mangel (Geld), Krieg (Reduzierung) und dann funktioniert es wieder
Meine Kristallkugel sagt das wir in der Zukunft einen oder zwei riesige Entwickler haben werden die games standardisiert entwickeln statt jedem eine individuelle engine zu verpassen.
Verfasst: 16.06.2009 16:49
von DE_Aracos
Wenn ich überhaupt "traurig" bin, dann betrifft dies allenfalls mein einstiges Lieblingsgenre, den Ego-Shooter. Hier gibt es fast nur noch konsolig-lahmarschiges KnopfdruckdeckungsAutoHealSavepointAutoAim-Gebruzzel. Ist nicht mein Geschmack, gefällt mir nicht. Gibt es Alternativen? Nein. Es wird einfach nur der aktuelle Trend bis zum Erbrechen kopiert. Ich kann nur hoffen, dass in ein paar Jahren der dann aktuelle Trend (der so sicher kommen wird wie das Amen in der Kirche) wieder ein wenig mehr meinen Vorlieben entspricht. Dann sehen die Majors auch wieder das Innere meines Geldbeutels. Vorher nicht.
Ich finde es ja schon fast belustigend wenn ich die meisten der neueren Shooter ohne überhaupt nachzudenken schon auf schwer stellen muss um überhaupt noch die Art von Herausforderung zu kriegen die ich noch von den alten Shootern kenne
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B2Topic:
Eine Budgeterhöhung und damit eine Vergrößerung der Manpower die ich bei einem Spiel einsetzen kann, könnte in manchen Bereichen aber auch eine echte Bereicherung sein.
Vor allem wenn ich an die MMOS denke, wo doch vor allem was das Leveldesign und Questdesign manchmal doch mehr die Copy Paste Funktion benutzt wird als wirklich überlegt.
Mit einem höheren Budget könnte ich hier unter Umständen einiges rausholen, auch wenn die meisten Firmen das Budget wohl eher für Marketing (von Publisherseite) oder für die Grafik (Developerseite) benutzen werden.
Versteht mich nicht falsch, Ich liebe geile Grafikblockbuster, aber wenn das auf Kosten des Contents und der Contentqualität ist dann möchte ich lieber wieder kleinere Budgets und mehr Spielspaß
Wobei Ich ja große Hoffnung auf Bioware lege was das angeht!
Hoffe die Jungs und Mädels enttäuschen nicht

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