The Master Builder hat geschrieben: ↑11.07.2023 23:52
PixelMurder hat geschrieben: ↑11.07.2023 17:04
So sehr ich auch den Einsatz bewundere, hat ihr niemand gesagt, dass das hier nicht dasselbe Bethesda ist, wie das, das Morrowind gemacht hat?
Ohne sie persönlich zu kennen, behaupte ich einfach mal ganz dreist, dass sie intelligent genug ist, das zu wissen, und es ihr nicht um eine ganz bestimmte Bethesda-Entwicklerteam-Besetzung geht, sondern um Bethesda im Allgemeinen.
Würde sogar behaupten, dass das nicht wirklich relevant ist für die eigentliche Entäuschung die ihr bevor steht, wenn sich ihr Traum erfüllen sollte.
Es ist nicht selten, dass Leute behaupten den Unterschied zwischen gaming und game development zu kennen und dann dennoch einen Realitätscheck bekommen, wenn man den zum Großteil sehr nüchtern Alltag eines tatsächlichen Entwicklers erlebt. Ich denke das hat dann auch weniger mit Naivität, als zum einen viel mehr der Außendarstellung der Branche zu tun. Ist immer alles sehr "awesome, fun, blessed, talented,...". Zum anderen weiß man auch selten, wieviel zusätztliche Arbeit notwendig ist, um ein heutiges Spiel zu produzieren, bevor man es tatsächlich mal erlebt hat, da dieser Teil komplet unsichtbar im letztendlichen Produkt ist.
Gerade bei Games der Größe von Starfield würde ich erwarten, dass sich die Motivation, die sie zu Verfügung hatte um dieses Kompendium zu schreiben nur begrenzt so aufrecht erhalten lässt. Es kommt sicherlich ein Stück weit drauf an, wo sie landen würde, aber als Intern oder im besten Fall Junior, muss man seinen Einfluss - allen die es nicht hören wollen - eher erklären, als bei dem fertigen Produkt irgendwo auf den Bildschrim zeigen zu können.
Ich glaube "double A" ist was man anvisieren will, wenn einem Einfluss aufs eigentliche Spiel aber auch gewisse Relevanz in der Gaming Kultur wichtig ist. Indies schaffen letzteres leider oft nur mit Glück.