Todesglubsch hat geschrieben: ↑02.06.2021 16:15Damit meinte ich, dass man relativ schnell alles (d.h. alle Karten) freigeschalten hatte. - Man hierfür nicht einmal den Boss legen musste. Was für mich ein Motivationsdämpfer war.
Hmmja, ich weiß, was du meinst. Wüsste da jetzt aber auch kein Allheilmittel. Bei Ring of Pain sind die Item Freischaltungen an "Achievements" gekoppelt und einige sind durch einfaches Spielen zu erreichen (Töte X Monster, spiele Y Mal, sterbe Z Mal), andere halt ein wenig... "spannender" zu erreichen...
Ich grübel, ob die Idee des Freischaltens ist, dass man nicht sofort mit einem Deck überfordert wird, sondern die freigeschalteten Karten erst "in Ruhe" kennenlernen kann.
Weil die Karten in einem Deck/die Relikte halt was anderes sind als die Schiffe bei FTL. (Ich weiß gerade nicht, woran die Charaktere bei StS gekoppelt sind...)
Bei StS, wie bei Monster Train, spielst du dir durch gewonnene Runs halt die Schwierigkeit frei und da sind dann irgendwann andere Taktiken notwendig, was das Spiel halt... interessant machen kann.
Aber das ist halt subjektiv. Ich habe StS halt im Modus "Platinieren" für mich entdeckt, weil das halt prima zu den Meetings passt, denen ich nur mit einem Ohr zuhören muss.
Zudem war der Gameplay-Loop bei StS für mich einfach zu lang, da man sich erst durch die leichten Ebenen hochkämpfen musste um dann oben ggfs. niedergemoscht zu werden - mit der einzigen Belohnung, dass du dir am Anfang ein einziges Mal einen ggfs². völlig unbrauchbaren Einmalbonus aussuchen durftest.
DAS ist bei Griftlands ebenso. Du hast da auch Elite Encouter und mit etwas Pech kann dich auch ein Trashmob rauskloppen, weil du keine passenden Karten hast (oder, wie ich, nicht genau hinliest).
Du bekommst dann EXP, die Karten grundsätzlich freischalten und von einem NPC einen Anfangsbonus.
Bis mir einer glaubhaft das Gegenteil beweisen kann ist Griftland ein StS Klon, nur mit mehr Story und bunt und Charakteren und so.
StS gehört immerhin zu den Deckbuildern, bei denen ich es zu den Bossen geschafft habe, bzw. bei denen mich das Deckbuilding nicht überfordert hat.
StS (sträflich ungetestet von 4P) ist ja auch nicht ganz umsonst ein Genrebooster. Gerade das Minimalistische, dieses "Easy to learn, hard to master" kam zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ich kann sonst auch genau NIX mit "Kartenspielen" anfangen... oder Roguelites. Aber StS war genau die richtige Mischung - für mich!
Monster Train z.B. ist mir schon fast zu viel des Guten, so viele Chars, so viele Karten, so viele Kombinationen, so viel BS bei bestimmten Bossen. (Auf die man sich immerhin vorbereiten kann. Monster Train macht das mit der Transparenz schon sehr richtig.) Und der letzte DLC macht's nur noch schlimmer...