Project xCloud - Test

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4P|BOT2
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Project xCloud - Test

Beitrag von 4P|BOT2 » 24.09.2020 18:25

Anstatt das Cloud-Gaming als eigenen Dienst anzubieten, hat sich Microsoft dazu entschlossen, die Funktion in den Aboservice Xbox Game Pass (Ultimate) zu integrieren, um dessen Attraktivität zusammen mit dem angekündigten Deal rund um EA Play und der Bethesda-Übernahme noch weiter zu steigern. Wir haben es ausprobiert, um die Stärken und Schwächen beim Streaming zu analysieren.

Hier geht es zum gesamten Bericht: Project xCloud - Test

crazillo87
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Re: Project xCloud - Test

Beitrag von crazillo87 » 24.09.2020 21:26

Ich war im Preview des Game Streaming. Ich denke, der Service wird sich 2021, sobald die Xbox Series X-Blades installiert sind, nochmal sehr verbessern, und auch weitere Geräte sowie höhere Auflösungen erreichen.

Habe einiges Spiele bereits gestreamed, und war ebenfalls positiv überrascht. Selbst ein schnelles Spiel wie Devil May Cry 5 konnte ich wirklich gut zu Ende spielen demletzt in der Heimat.

Wenn ich es nicht überlesen haben sollte: Du solltest im Test unbedingt (!) erwähnen, dass das 5 Ghz-Band im Router aktiviert werden sollte. Der Unterschied ist wie Tag und Nacht.

Heute kam die News, dass Amazon seinen eigenen Streaming-Dienst Luna startet. Das zeigt schon, dass Microsofts Kauf von Bethesda auch aus diesem Kontext zu sehen ist. Viele, die zu lange auf Sony vs. Microsoft verhaftet waren, werden sich noch wundern.

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Tas Mania
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Re: Project xCloud - Test

Beitrag von Tas Mania » 24.09.2020 22:11

Mit der Zeit wird der Dienst besser.

Als ich meinen nicht so Technisch versierten freunden diese Möglichkeit gezeigt habe, waren Sie von der der Rolle. Sie haben mich ungläubig angeschaut und es nicht verstehen können :0

Ich hab glaube wir werden in nächster Zeit, sehr viele Casuals im gaming dazu gewinnen. Unser Markt wird immer größer :0

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Cirilla
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Re: Project xCloud - Test

Beitrag von Cirilla » 25.09.2020 00:17

Ich finde das für manche Titel recht interessant. Solche Spiele wie The Touryst, Streets of Rage 4, Hotspot Racing oder ähnliche "Grafikkaliber" sind auf dem Tab S7+ deutlich angenehmer zu ertragen als am 34" Monitor oder gar 77" Fernseher.

Fazit ist es läuft sehr gut wenn man einmal im Spiel ist. Das kann aber zuweilen je nach Spiel schon mal 1-2min dauern bis es los geht. Aber bei aufwendigen Spielen wie Gears 5 oder Forza Horizon 4 muss man zu viele grafische Abstriche in Kauf nehmen. Die Spiele ich dann doch lieber am PC oder bald der Series X in voller Grafikpracht. :)

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TaLLa
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Re: Project xCloud - Test

Beitrag von TaLLa » 25.09.2020 01:31

Gut Stadia war halt DoA, weil XCloud schon in Planung war. In dem Moment wo MS mit dem gesamten Xbox Environment einschreitet, ist Googles Idee sofort nutzlos.
Bild

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NomDeGuerre
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Re: Project xCloud - Test

Beitrag von NomDeGuerre » 25.09.2020 09:10

Also, so richtig rund lief das bei mir nicht, im Gegensatz zu Stadia, das ich aber auch erst rundmachen musste. Die Aussichten allerdings, O!M!G!
Sie nannten ihn Sausewind

suicide-samurai
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Re: Project xCloud - Test

Beitrag von suicide-samurai » 25.09.2020 10:23

Frage an alle Nutzer oder 4P:

Wie läuft es denn, wenn ich mein Handy/Tablet via WiFi oder HDMI Kabel an TV schließe. Wie ist die Qualität? Kommt man im Ansatz an Qualität von Xbox One S ran oder kann man sich gar den Kauf der Series S sparen? Sollte in jedem Fall mal diskutiert werden. Oder habe ich es überlesen? Finde den Aspekt durchaus relevant, da die Series S für mich eine reine GamePass Konsole wäre.

suicide-samurai
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Re: Project xCloud - Test

Beitrag von suicide-samurai » 25.09.2020 10:25

Unter Berücksichtigung verschiedener Bandbreiten natürlich. Dass ich bei 500Mbit ggf bessere Qualität erwarten kann als bei 50Mbit ist klar.
Zuletzt geändert von suicide-samurai am 25.09.2020 10:27, insgesamt 1-mal geändert.

Sonarplexus
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Re: Project xCloud - Test

Beitrag von Sonarplexus » 25.09.2020 10:46

Im Jahr 2000 war ich Prakitkant bei der "Kirch New Media AG". Deutschlands größte Privatsendergruppe wollte sich mit Video on Demand etablieren. Innerhalb kürzester Zeit wurden hunderte Mitarbeiter angestellt. Als Markenname wurde "Maxdome" gehandelt. Alles sehr schick, aber aufgrund der schlechten Bildqualität zum Scheitern verurteilt. Die Firma wurde 2002 wieder geschlossen.

Nun, 20 Jahre später, ist Streaming nicht mehr wegzudenken und dem TV-Angebot in praktisch allen Belangen überlegen, sogar in der Bildqualität.

Wir sehen gerade die unbefriedigenden Anfänge von Gaming on Demand. Es wird noch dauern. Irgendwann wird es ganz normal sein. Und genau wie Streaming das TV nicht völlig ersetzt hat, wird es auch weiterhin Spiele zum Installieren geben. (Medienkomplementaritätsgesetz)

futur
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Re: Project xCloud - Test

Beitrag von futur » 25.09.2020 11:01

Warum wird die Bildauflösung in dem die Spiele gestreamt werden nicht genannt oder habe ich das überlesen?!

Easy Lee
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Re: Project xCloud - Test

Beitrag von Easy Lee » 25.09.2020 12:30

Das Internet als solches ist für Spielestreaming zu störungsanfällig. Wenn die Daten nicht mindestens temporär auf das System des Users ausgelagert werden, kann das nichts zuverlässiges werden, egal wie viel Mühe man sich auf Seiten der Bereitstellung gibt.
Zuletzt geändert von Easy Lee am 25.09.2020 12:31, insgesamt 1-mal geändert.

ChrisJumper
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Re: Project xCloud - Test

Beitrag von ChrisJumper » 25.09.2020 21:16

TaLLa hat geschrieben:
25.09.2020 01:31
Gut Stadia war halt DoA, weil XCloud schon in Planung war. In dem Moment wo MS mit dem gesamten Xbox Environment einschreitet, ist Googles Idee sofort nutzlos.
Stadia ist doch nur eine Beta, für Googleaccounts, also das gesamte Android und Youtube Universum. Dagegen ist Microsoft ein kleines Licht. Das wird natürlich erst dann aus gerollt wenn die Bandbreite groß genug ist und sehr viele Abspielgeräte vp9 Codec per Hardware unterstützen.

Rate mal warum Nvidia ARM gekauft hat? Sie hoffen auf einen Zugriff auf die Grafikhardware in Smartphones um ein Ausrollen des Hardware-Codec-Supports zu unterbinden/manipulieren.

Da wird gerade mit sehr harten Bandagen gekämpft und letztlich geht es um Kunden und die Möglichkeit das Kundenerlebnis auf anderen Plattformen indirekt zu beeinflussen ohne das Aufsichtsbehörden es bemerken.

Kunden nehmen immer lieber den Service welcher schneller und flüssiger läuft. Microsoft hatte damals weil sie gegen Youtube mit ihrem Edgebrowser nicht angekommen sind (Google hat immer Änderungen vorgenommen damit das Windowserlebnis schlechter war). Bis Microsoft aufgegeben hat und anfing Googles Chrome Bibliothek zu nutzen.

Dabei sind beide Unternehmen eigentlich verfeindete Konkurrenten im Kampf um exklusive aktuelle Daten der Nutzer.

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casanoffi
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Re: Project xCloud - Test

Beitrag von casanoffi » 26.09.2020 14:17

suicide-samurai hat geschrieben:
25.09.2020 10:25
Unter Berücksichtigung verschiedener Bandbreiten natürlich. Dass ich bei 500Mbit ggf bessere Qualität erwarten kann als bei 50Mbit ist klar.
Die Frage ist, wie viel Bandbreite das System des Anbieters zulässt.
Wenn der Stream, sagen wir mal beispielsweise, nur maximal 70 MBit/s hergibt, dann ist es egal, ob jemand über eine 250er oder Gigabit-Glasfaserleitung verfügt.

Man muss sich im klaren sein, dass z. B. 4k mit 144Hz (um mal das Blut von Highend-PC-Gamern in Wallung zu bringen) nativ noch gar nicht drin sind, weil das die Server der Anbieter gar nicht auf den Weg bringen.

Ich nutze seit über 2 Jahren einen dedizierten PC-Streaming-Dienst (shadow), der sehr leistungsstarke Hardware anbietet - aber die Streaming-Technik ist immer noch auf 70 Mbit/s beschränkt, somit schaut man immer noch in die Röhre, wenn man die genannten 4k/144Hz anpeilt.
Nicht, weil die Hardware es nicht hergeben würde, sondern weil der Stream es noch nicht schafft, die nötige Bandbreite zur Verfügung zu stellen.

Warum? Keine Ahnung, bin kein Experte ^^


Aber - was auch Michael Krosta im Test bereits erwähnt hat - viel wichtiger für ein zufriedenstellendes Streaming-Erlebnis ist die Qualität der Internetleitung im Bezug auf Stabilität, weniger auf Geschwindigkeit.

Mit einer 50down/10up Leitung kann man problemlos 1080p/60fps streamen und dabei, wenn die Latenz dementsprechend niedrig und stabil ist, keinen Unterschied zu lokaler Hardware spüren.
No cost too great. No mind to think. No will to break. No voice to cry suffering.

Gesichtselfmeter
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Re: Project xCloud - Test

Beitrag von Gesichtselfmeter » 26.09.2020 16:32

suicide-samurai hat geschrieben:
25.09.2020 10:23
Frage an alle Nutzer oder 4P:

Wie läuft es denn, wenn ich mein Handy/Tablet via WiFi oder HDMI Kabel an TV schließe. Wie ist die Qualität? Kommt man im Ansatz an Qualität von Xbox One S ran oder kann man sich gar den Kauf der Series S sparen? Sollte in jedem Fall mal diskutiert werden. Oder habe ich es überlesen? Finde den Aspekt durchaus relevant, da die Series S für mich eine reine GamePass Konsole wäre.
Also die Idee halte ich als Laie für überflüssig. Du streamst doch nicht über deinen Router und Wifi auf dein Handy um dann wieder an den TV zu streamen. Das wäre noch mehr Latenz und mögliche Übertragungsfehler. ABER: die meisten TVs werden doch die Xcloud-App installieren können. Also brauchst Du den Umweg über Handy/Tablet gar nicht.

Ja, wenn Du mit minimaler Latenz leben könntest, wäre in der Theorie Streaming der Series S zumindest in dem Punkt überlegen, dass Du bis 4K gehen könntest. Deshalb habe ich immer gesagt: die Series S ist nicht zukunftssicher. Sowohl für Käufer neuer TVs, bei mittlerweile 350€ Einstiegspreis wirds bei den meisten wohl ein 4K werden, als auch bei all denen, die sich mit Streaming anfreunden können.

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Re: Project xCloud - Test

Beitrag von casanoffi » 26.09.2020 17:43

suicide-samurai hat geschrieben:
25.09.2020 10:23
Wie läuft es denn, wenn ich mein Handy/Tablet via WiFi oder HDMI Kabel an TV schließe. Wie ist die Qualität? Kommt man im Ansatz an Qualität von Xbox One S ran oder kann man sich gar den Kauf der Series S sparen? Sollte in jedem Fall mal diskutiert werden. Oder habe ich es überlesen? Finde den Aspekt durchaus relevant, da die Series S für mich eine reine GamePass Konsole wäre.
Wie der Kollege über mir schon schrieb - besser wäre es, die Xbox App direkt auf dem TV zu installieren, wenn es diese Möglichkeit gibt. Nur, weil die App über Android läuft, heißt das noch lange nichts.

Einen Verbindung zwischen Smartphone/Tablet zu TV über Wifi kann ich definitiv nicht empfehlen.
Das wäre tatsächlich die letzte Notlösung, wenn man gar keine andere Wahl hat, aber damit könnte man vermutlich im besten Fall Spiele spielen, bei denen Latenz keine Rolle spielt.


Mit "die gleiche Qualität wie eine XBSS" ist eigentlich der falsche Ansatz. Die reine Bildqualität kann hier prinzipiell schon erreicht werden, auch wenn der Stream natürlich immer eine gewisse Komprimierung hat. Hierbei ist entscheidend, welche Art der Komprimierung eingesetzt wird, aktuelle Codes sind da schon sehr weit und man kann - je nach Größe des Bildschirms - mit dem bloßen Auge keinen Unterschied ausmachen, solange die Bandbreite hoch genug ist.

Wie ich schon schrieb, mein Streaming-Anbieter liefert bis zu 70 MBit/s und damit kann ich eine Auflösung von 1440p mit 60fps erreichen, ohne dass ich mit bloßem Auge einen Unterschied zu lokaler Hardware erkenne.
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