Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 11:47
von 4P|BOT2
Teil 1 mauserte sich trotz grober technischer Unzulänglichkeiten zum Geheimtipp für Spiele-Connaisseure. Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise macht genau da weiter: Die Präsentation ist eine Zumutung - trotzdem ist der Horror-Krimi um FBI-Agent Francis York Morgan ein Erlebnis und damit ein cooler Switch-Exklusivtitel.
Re: Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 12:12
von Randall Flagg
Ich hoffe so sehr, dass es irgendwann einen PC-Release gibt ...
Re: Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 12:20
von darkchild
Schöner Test Matthias, ganz allgemein mag ich Deinen Stil sehr.
Hab's mir dann doch bestellt, weil mich das alles einfach zu sehr anspricht, der erste Teil vor Charme fast platzte und Last of Us bis zum zweiten Durchgang erstmal noch sacken muss
Dass es technisch mies wird, war wohl von Anfang an klar und auch wenn ich's gerne in schön UND flüssig hätte, gehört es doch irgendwie auch dazu.
Ebenso mag ich, dass das "Horrorgameplay" wohl deutlich zurückgefahren wurde und man mehr Richtung Adventure geht (wie auch ursprünglich für Teil 1 geplant). So toll Teil 1 auch war, die Gegner waren überwiegend einfach lästig und die Shootermechanik zu lahm und spassbefreit. Hauptsache, die Charaktere sind schrullig und interessant.
Re: Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 12:20
von tacc
Ein"Befriedigend" für ein Spiel, dem man durchaus unspielbarkeit attestieren kann? Ja gut, wenn ihr meint. Ich würde die Messlatte schon etwas höher hängen.
Re: Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 12:34
von Nearx
Hab den ersten Teil geliebt. Habe eine Switch und werde es trotzdem (noch) nicht kaufen aus zwei Gründen.
1. Framerate ist ein oberwitz und verursacht nur beim zuschauen übelste Kopfschmerzen. Die Original Xbox Version lief sehr stabil. PC spiel ich es mit 60 FPS. Das hier sind 10-12FPS. Traurig sowas zu veröffentlichen. ES IST UNSPIELBAR. Allein dafür würde das Spiel von mir höchstens 50% kriegen. Das muss gepatcht werden vorher werde ich kein Cent für ausgeben. Kein Grund warum es so mies läuft auf der Switch. GTA 3 sieht auf der PS2 um Welten besser aus.
2. Viel zu teuer für so ein "Billig" Spiel. Das original 360 Spiel hat 19,99 gekostet genau der richtige Preis für so eine Z Produktion. 50€ ist wohl die übelste Abzocke für den Preis kriegt man bald Cyberpunk. 25€ ist das Maximum das ich dafür ausgebe wenn es irgendwann mal gepatcht ist und im Sale ist gucke ich es mir nochmal an.
Wie ein Spiel mit teilweise 10-12 FPS 70% kriegen kann ist mir ehrlich gesagt ein absolutes Rätsel.
Re: Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 13:01
von Todesglubsch
Nearx hat geschrieben: ↑13.07.2020 12:34Das hier sind 10-12FPS.
Jetzt übertreib nicht. Laut Techntests isses in manchen Regionen sogar einstellig
Das original 360 Spiel hat 19,99 gekostet genau der richtige Preis für so eine Z Produktion.
30€ bei Release.
Nearx hat geschrieben: ↑13.07.2020 12:34
Wie ein Spiel mit teilweise 10-12 FPS 70% kriegen kann ist mir ehrlich gesagt ein absolutes Rätsel.
Keine Sorge, zum Ausgleich wird bei nem Switch-Port der leicht ruckelt dann wieder 20% abgezogen
Muss ja immer noch DP1 spielen, das immerhin auf der PS3 installiert ist. Die im Schrank steht. Naja, vielleicht, wenn dieser Teil mal funktionierend auf ne andere Konsole geportet wird.
Re: Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 13:19
von 4P|Matthias
darkchild hat geschrieben: ↑13.07.2020 12:20
Schöner Test Matthias, ganz allgemein mag ich Deinen Stil sehr.
1.000 Dank
Re: Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 13:36
von Sethdiabolos
Ich muss den ersten Teil immer noch spielen, liegt seit locker 10 Jahren auf meiner Pile of Shame. Das Teil 2 so schlecht läuft schreckt mich aber schon ab und ich werde ihn selbst bei Gefallen des ersten Teils wohl eher meiden.
Re: Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 13:44
von Black Stone
WTF - Da war die Fanbrille aber mal strahlend rosa. Wenn das obige Video tatsächlich den Testmuster entspricht (wovon ich erstmal ausgehe), sollte bei der Wertung - genau wie bei der Framerate - spätestens bei 30 Schluss sein.
Ja, ich gebe zu, ich habe den ersten Teil schon als völlig überbewertet empfunden - selbst mit dem 59er Metascore der PC-Version; aber das Ding hier schießt ja endgültig den Vogel ab.
Re: Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 13:52
von Randall Flagg
Okay, nachdem ich den Test gelesen habe bin ich skeptisch: Kommt Teil 2 an den Charme des Vorgängers ran? Deadly Premonition lebte von den schrulligen Figuren, die sich selbst viel zu ernst nahmen und dadurch großartigen Humor fabrizierten. In Teil 1 hat man gefühlt ein paar Dutzend Charaktere kennengelernt, hier im Test scheint es aber effektiv nur 4 oder 5 zu geben, auf die York tatsächlich trifft.
Re: Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 14:46
von 4P|Matthias
Randall Flagg hat geschrieben: ↑13.07.2020 13:52
Okay, nachdem ich den Test gelesen habe bin ich skeptisch: Kommt Teil 2 an den Charme des Vorgängers ran? Deadly Premonition lebte von den schrulligen Figuren, die sich selbst viel zu ernst nahmen und dadurch großartigen Humor fabrizierten. In Teil 1 hat man gefühlt ein paar Dutzend Charaktere kennengelernt, hier im Test scheint es aber effektiv nur 4 oder 5 zu geben, auf die York tatsächlich trifft.
Es sind tatsächlich einige illustre Personen - nach meinem Gefühl nicht 30, aber auch nicht nur 10. Ich mag die Figuren sehr - einige nehmen sich total ernst, andere sind einfach nur seltsam. Mir gefiel das Autofahren in Teil 1 irgendwie besser als das Skaten und auch die Rolle des Forrest Kaysen fand ich sehr besonders. Da ist in Teil 2 nicht so ganz das passende Pendant da. Die Figuren sind aber trotzdem ziemlich cool.
Re: Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 14:50
von KleinerMrDerb
Also ich mochte den Ersten "trotz" seiner Fehler und nicht wegen seiner Fehler...
Wenn Teil 2 nun 10 Jahre später absichtlich diese Fehler wieder einbaut und scheinbar noch schlimmer macht, dann bin ich raus.
Teil 1 kann ich da noch einen Welpenschutz anrechnen... sie konnten es scheinbar nicht besser aber beim zweiten Teil... keine Chance.
Kann die Wertung absolut Null nachvollziehen
Hier hätte man das Spiel abliefern können was Viele im ersten Teil trotz der Macken gesehen haben aber es wurde voll daneben geschossen.
Re: Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 15:01
von Kajetan
KleinerMrDerb hat geschrieben: ↑13.07.2020 14:50
Wenn Teil 2 nun 10 Jahre später absichtlich diese Fehler wieder einbaut und scheinbar noch schlimmer macht, dann bin ich raus.
Teil 1 kann ich da noch einen Welpenschutz anrechnen... sie konnten es scheinbar nicht besser aber beim zweiten Teil... keine Chance.
Kann die Wertung absolut Null nachvollziehen
Hier hätte man das Spiel abliefern können was Viele im ersten Teil trotz der Macken gesehen haben aber es wurde voll daneben geschossen.
Das ist der Gothic-Effekt.
Fans, die nicht wollen, dass sich auch nur ein Pixel verändert und Entwickler, die für einen verbesserten Nachfolger, der dennoch den Kern des Vorgängers erhält, nicht die nötige Kompetenz haben. Und beide, solche Fans und solche ENtwickler, begeben sich dann eine Filterblase, wo man sich gegenseitig auf die Schultern klopft, während die Welt aussenherum ob dieser selbstgewählten Ignoranz nur den Kopf schüttelt.
Re: Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 15:08
von KleinerMrDerb
Kajetan hat geschrieben: ↑13.07.2020 15:01
Das ist der Gothic-Effekt.
Fans, die nicht wollen, dass sich auch nur ein Pixel verändert und Entwickler, die für einen verbesserten Nachfolger, der dennoch den Kern des Vorgängers erhält, nicht die nötige Kompetenz haben. Und beide, solche Fans und solche ENtwickler, begeben sich dann eine Filterblase, wo man sich gegenseitig auf die Schultern klopft, während die Welt aussenherum ob dieser selbstgewählten Ignoranz nur den Kopf schüttelt.
Klingt irgendwie einleuchtend aber zumindest kann man Piranha Bytes nicht vorwerfen, dass ihre Nachfolger technisch schlechter sind als die Vorgänger.
Gegen ein Deadly Premonition 2 mit all seinen absurden Designentscheidungen welches aber technisch rund läuft hätte ich ja nichts - das wäre für mich der Gothic-Effekt und der ist ansich OK - aber was hier abgeliefert wird geht gar nicht.
Teil 1 (2010) war ein Spiel das wie aus der Last Gen wirkte und die Last-Gen lag damals 5 Jahre zurück.... Teil 2 wirkt immer noch genauso nur liegt die besagte Generation mittlerweile 15 Jahre zurück.
Re: Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise - Test
Verfasst: 13.07.2020 15:11
von Kajetan
KleinerMrDerb hat geschrieben: ↑13.07.2020 15:08
Klingt irgendwie einleuchtend aber zumindest kann man Piranha Bytes nicht vorwerfen, dass ihre Nachfolger technisch schlechter sind als die Vorgänger.