Spirit of the North - Test

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4P|BOT2
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Spirit of the North - Test

Beitrag von 4P|BOT2 » 11.11.2019 17:38

Spirit of the North möchte die atemberaubende Landschaft Islands einfangen und bedient sich atmosphärisch wie spielerisch bei den modernen Klassikern Ico und Journey. Warum das hüpflastige Rätselabenteuer mit Rotfuchs die Qualität beider Vorbilder deutlich verfehlt, erfahrt ihr im Test.

Hier geht es zum gesamten Bericht: Spirit of the North - Test

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Ribizli
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Re: Spirit of the North - Test

Beitrag von Ribizli » 11.11.2019 18:20

Die Landschaften sehen ja teilweise aus wie bei Death Stranding...nur mit Fuchs :lol:

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Ravejin
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Re: Spirit of the North - Test

Beitrag von Ravejin » 11.11.2019 18:53

okami für arme oder was :D

Tyrantino
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Re: Spirit of the North - Test

Beitrag von Tyrantino » 11.11.2019 19:32

Unsaubere Steuerung gab es auch bei dem "Meisterwerk" Last Guardian.

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Usul
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Re: Spirit of the North - Test

Beitrag von Usul » 11.11.2019 20:11

Tyrantino hat geschrieben:
11.11.2019 19:32
Unsaubere Steuerung gab es auch bei dem "Meisterwerk" Last Guardian.
Und?

CHEF3000
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Re: Spirit of the North - Test

Beitrag von CHEF3000 » 11.11.2019 20:22

Viele versuchen auf den Spuren von Souls, Journey, Limbo/Inside, Shadow of the Colossus & Co zu wandern.

Ihnen fehlt aber idR. die handwerkliche Klasse, der Zauber und die Vision.

Ein bissle Melancholie, kryptische Story & ein verträumtes Artdesign allein reichen nicht aus.

Es muss schon mehr sein als nur die Summe Ihrer Teile.
Ich entwickel mich gemäß den Prognosen der Agency !

Doc Angelo
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Re: Spirit of the North - Test

Beitrag von Doc Angelo » 12.11.2019 00:07

CHEF3000 hat geschrieben:
11.11.2019 20:22
Viele versuchen auf den Spuren von Souls, Journey, Limbo/Inside, Shadow of the Colossus & Co zu wandern.
Das ist mir auch aufgefallen. Es ist wirklich sehr selten, das ein Spiel den gleichen Zauber entfalten kann wie diese Titel. Es gibt mittlerweile einige Spiele, die auf dem Papier genau so aussehen, aber manchmal ein wenig so wirken, als wäre zu formelhaft an die Sache heran gegangen. Spirit of the North wäre eigentlich genau mein Fall. Aber ich habe in den letzten 2 Jahren zu viele Titel gekauft, in denen der Zauber doch recht schnell sein Ende gefunden hat.
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.

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Lohreck
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Re: Spirit of the North - Test

Beitrag von Lohreck » 12.11.2019 08:57

CHEF3000 hat geschrieben:
11.11.2019 20:22
Viele versuchen auf den Spuren von Souls, Journey, Limbo/Inside, Shadow of the Colossus & Co zu wandern.

Ihnen fehlt aber idR. die handwerkliche Klasse, der Zauber und die Vision.

Ein bissle Melancholie, kryptische Story & ein verträumtes Artdesign allein reichen nicht aus.

Es muss schon mehr sein als nur die Summe Ihrer Teile.
Hab es durch und sehe keinen Fehler in dem Text. Trifft leider zu 100% auf Spirit of the North zu.

Tyrantino
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Re: Spirit of the North - Test

Beitrag von Tyrantino » 12.11.2019 11:51

Usul hat geschrieben:
11.11.2019 20:11
Tyrantino hat geschrieben:
11.11.2019 19:32
Unsaubere Steuerung gab es auch bei dem "Meisterwerk" Last Guardian.
Und?
Hier wird es als Kritikpunkt aufgeführt. Das andere ist ein "Meisterwerk".

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Usul
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Re: Spirit of the North - Test

Beitrag von Usul » 12.11.2019 12:03

Tyrantino hat geschrieben:
12.11.2019 11:51
Hier wird es als Kritikpunkt aufgeführt. Das andere ist ein "Meisterwerk".
Du weißt aber schon, daß ein Spiel aus mehr als nur der Steuerung besteht, oder? Zumal die etwas problematische Steuerung im Last Guardian Test (übrigens von einem anderen Redakteur, das sollte man auch nicht vergessen) erwähnt wird.

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Re: Spirit of the North - Test

Beitrag von Tyrantino » 12.11.2019 15:22

Usul hat geschrieben:
12.11.2019 12:03
Tyrantino hat geschrieben:
12.11.2019 11:51
Hier wird es als Kritikpunkt aufgeführt. Das andere ist ein "Meisterwerk".
Du weißt aber schon, daß ein Spiel aus mehr als nur der Steuerung besteht, oder? Zumal die etwas problematische Steuerung im Last Guardian Test (übrigens von einem anderen Redakteur, das sollte man auch nicht vergessen) erwähnt wird.
Da es aber von sehr vielen als großer Störfaktor beschrieben wurde, der das Spielerlebnis massiv negativ beeinflusst hat ist es sehr naiv, das Spiel dann noch als Meisterwerk zu betiteln. Um nichts anderes geht es mir. Du hast natürlich Recht mit deinen Argumenten ;)

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Usul
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Re: Spirit of the North - Test

Beitrag von Usul » 12.11.2019 16:06

Tyrantino hat geschrieben:
12.11.2019 15:22
Da es aber von sehr vielen als großer Störfaktor beschrieben wurde, der das Spielerlebnis massiv negativ beeinflusst hat ist es sehr naiv, das Spiel dann noch als Meisterwerk zu betiteln.
Es kommt doch darauf an, ob diejenigen, für die es ein "Meisterwerk" ist, der Meinung sind, daß was auch immer als großer Störfaktor bezeichnet werden kann.

Nehmen wir 2001 von Stanley Kubrick als Beispiel. Es gibt sehr viele Leute, die den Film langweilig finden und dabei sogar regelmäßig einschlafen. Soll man nun aufgrunddessen aufhören, es als Meisterwerk zu bezeichnen, wenn man nicht zu diesen Leuten gehört?

Oder noch besser, ein Autobeispiel: Der VW Käfer wird von vielen als leistungsschwache Grütze empfunden, die sie nicht einmal geschenkt annehmen würden. Soll man nun aufgrunddessen aufhören, den Käfer als automobiles Meisterwerk zu bezeichnen, wenn man nicht zu diesen Leuten gehört?

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Re: Spirit of the North - Test

Beitrag von Tyrantino » 12.11.2019 16:20

Usul hat geschrieben:
12.11.2019 16:06
Tyrantino hat geschrieben:
12.11.2019 15:22
Da es aber von sehr vielen als großer Störfaktor beschrieben wurde, der das Spielerlebnis massiv negativ beeinflusst hat ist es sehr naiv, das Spiel dann noch als Meisterwerk zu betiteln.
Es kommt doch darauf an, ob diejenigen, für die es ein "Meisterwerk" ist, der Meinung sind, daß was auch immer als großer Störfaktor bezeichnet werden kann.

Nehmen wir 2001 von Stanley Kubrick als Beispiel. Es gibt sehr viele Leute, die den Film langweilig finden und dabei sogar regelmäßig einschlafen. Soll man nun aufgrunddessen aufhören, es als Meisterwerk zu bezeichnen, wenn man nicht zu diesen Leuten gehört?

Oder noch besser, ein Autobeispiel: Der VW Käfer wird von vielen als leistungsschwache Grütze empfunden, die sie nicht einmal geschenkt annehmen würden. Soll man nun aufgrunddessen aufhören, den Käfer als automobiles Meisterwerk zu bezeichnen, wenn man nicht zu diesen Leuten gehört?
Ich weiß worauf du hinaus willst. Man kann es aber nicht vergleichen, weil es hier nicht um Geschmackssache geht sondern um Spielbarkeit. Denn 2001 ist objektiv, egal wie man ihn persönlich findet ein Meisterwerk. Das sage ich und verstehe gleichzeitig, warum man einschläft. Wenn man aber bei einem Spiel sowas wichtiges wie die Spielbarkeit absichtlich außer acht lässt um es subjektiv Meisterwerk zu nennen find ich das unprofessionell.

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Usul
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Re: Spirit of the North - Test

Beitrag von Usul » 12.11.2019 16:26

OK, dann sind wir aber wieder am Anfang unseres Kreislaufs: Die Gewichtung der verschiendenen Aspekte und das unterschiedliche Empfinden von "Problemen". Offensichtlich gibt es eine Menge Leute, die die Steuerung bei Last Guardian nicht so beschissen finden, daß sie weiterhin von einem Meisterwerk sprechen. Weil die Steuerung vllt. nicht besonders schlimm ist oder weil so vieles andere an dem Spiel stimmt.
Und bei Spirit of the North ist das augenscheinlich nicht der Fall.

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Hokurn
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Re: Spirit of the North - Test

Beitrag von Hokurn » 27.11.2019 18:00

Tyrantino hat geschrieben:
12.11.2019 16:20
Usul hat geschrieben:
12.11.2019 16:06
Tyrantino hat geschrieben:
12.11.2019 15:22
Da es aber von sehr vielen als großer Störfaktor beschrieben wurde, der das Spielerlebnis massiv negativ beeinflusst hat ist es sehr naiv, das Spiel dann noch als Meisterwerk zu betiteln.
Es kommt doch darauf an, ob diejenigen, für die es ein "Meisterwerk" ist, der Meinung sind, daß was auch immer als großer Störfaktor bezeichnet werden kann.

Nehmen wir 2001 von Stanley Kubrick als Beispiel. Es gibt sehr viele Leute, die den Film langweilig finden und dabei sogar regelmäßig einschlafen. Soll man nun aufgrunddessen aufhören, es als Meisterwerk zu bezeichnen, wenn man nicht zu diesen Leuten gehört?

Oder noch besser, ein Autobeispiel: Der VW Käfer wird von vielen als leistungsschwache Grütze empfunden, die sie nicht einmal geschenkt annehmen würden. Soll man nun aufgrunddessen aufhören, den Käfer als automobiles Meisterwerk zu bezeichnen, wenn man nicht zu diesen Leuten gehört?
Ich weiß worauf du hinaus willst. Man kann es aber nicht vergleichen, weil es hier nicht um Geschmackssache geht sondern um Spielbarkeit. Denn 2001 ist objektiv, egal wie man ihn persönlich findet ein Meisterwerk. Das sage ich und verstehe gleichzeitig, warum man einschläft. Wenn man aber bei einem Spiel sowas wichtiges wie die Spielbarkeit absichtlich außer acht lässt um es subjektiv Meisterwerk zu nennen find ich das unprofessionell.
Warum hat die "Seite Meisterwerk" unrecht und die "Seite der letzte Dreck wg. der Steuerung" recht?

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