Der neue Krieg der Spiele

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4P|BOT2
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Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von 4P|BOT2 » 07.06.2019 16:45

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Zuletzt geändert von dx1 am 07.06.2019 19:57, insgesamt 1-mal geändert.
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yopparai
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Re: Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von yopparai » 07.06.2019 17:02

Sony schenkt uns allen eine PS5 zu Weihnachten? Das ist aber nett. Danke Sony!

:Häschen:

Doc Angelo
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Re: Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von Doc Angelo » 07.06.2019 17:04

Gaming wird in wenigen Jahren so verbreitet und normal sein wie TV und Radio. Bin gespannt was das für die Spielequalität und die Entwicklung von Genres bedeutet. Ich denke das sich mehr AA-Studios herausbilden werden, die für kleinere Kundenkreise Spiele entwickeln werden.
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.

Ryan2k6
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Re: Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von Ryan2k6 » 07.06.2019 17:19

Doc Angelo hat geschrieben:
07.06.2019 17:04
Gaming wird in wenigen Jahren so verbreitet und normal sein wie TV und Radio. Bin gespannt was das für die Spielequalität und die Entwicklung von Genres bedeutet. Ich denke das sich mehr AA-Studios herausbilden werden, die für kleinere Kundenkreise Spiele entwickeln werden.
Beantwortest du deine Frage nicht schon selbst? Es wird wie Film und Musik. Und da weiß man ja wie sich die Qualität in den letzten 10-20 Jahren so entwickelt hat. Vor allem beim Film. Aus der Pate und die Verurteilten oder vom Winde verweht, wird Marvel, Avatar und Fast & Furious.

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Danny.
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Re: Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von Danny. » 07.06.2019 17:20

ich mach mich da gar nicht verrückt
jetzt sind wir halt die 'früher war alles besser'-Generation :Blauesauge:
ich freue mich auf die nächsten 8 Jahre mit der PS5 und werde meine physische Spielesammlung weiter aufstocken, mir schicke Steelbooks kaufen und sehen was kommt
enden die physischen Datenträger, werde ich meinem Hobby zwar nicht lebe wohl sagen, aber wahrscheinlich nur noch das spielen, was ich habe und das nachholen, was ich noch nicht hatte

im Filmebereich ist Streaming schon so extrem präsent und es gibt trotzdem weiterhin Blu Rays zu kaufen inkl. zig Collectors Editionen zu Filmen mit richtig teuren Steelbooks, etc.
ich hoffe es bleibt bei einer Coexistenz und wenn nicht was soll's... entweder habe ich dann schon so viele Spiele, dass es mich eh nicht mehr interessiert, oder ich denke in den ganzen Jahren dann anders, denn der Fortschritt ist nunmal nicht aufzuhalten und wer nicht mitzieht, bleibt leider als mürrischer alter Mann zurück :mrgreen:

auch wenn ich noch strikter Gegner von digitalen Spielen auf Konsolen bin, so muss ich doch auch sagen, dass ein Großteil meiner Spiele teilweise sehr verbuggt auf den Markt kamen (Days Gone, Metro Exodus), oder erweitert wurden (Forza Horizon 4), oder einfach sinnvolle Updates bekommen haben (God of War), sodass sie in der Urversion auf der Disc eh unspielbar oder zumindest unvollständig sind... meine Sammlung ist also schön zu sehen, aber sollte das alles mal abgeschaltet werden, nutzen sie mir eh kaum noch etwas

ich bin gespannt was für wahnsinnig gute Spiele uns in der nächsten und auch noch in dieser Generation erwarten und lasse Streaming bis auf unbestimmte Zeit links liegen :)

die Filme- und Spieleindustrie hat mir seit ich denken kann, aber besonders in den letzten 5 Jahren so unfassbar tolle Momente geliefert, ich bin einfach froh das erlebt zu haben, egal wie sich alles verändert
von Days Gone oder Metro Exodus komplett geplättet, freudig wie ein kleiner Junge in Avengers Endgame sitzend, mit Vorfreude Spiderman oder The Last of Us erwarten... what a time to be alive :Hüpf:

aber für eine Sache lege ich meine Hand ins Feuer - wir Hardcore-Zocker werden in der Spielebranche zwar nicht die führende 'Macht' sein, aber niemals so unwichtig, dass man uns ignorieren kann
und bei den ganzen talentierten Menschen die in dunklen Kellern hocken :Blauesauge: wird es immer irgendeine Möglichkeit geben, die Spiele von heute am Leben zu erhalten
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adler.Kaos
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Re: Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von adler.Kaos » 07.06.2019 17:35

Schöner Kommentar. Aber irgendwie stimmt er mich traurig und bestätigt ein Gefühl, dass ich seit einiger Zeit in mir trage: Dass ich diesem Hobby, meinem wohl liebsten, irgendwann resigniert den Rücken zuwende und mich andersweitig beschäftige...
Aber dann fällt mir immer ein, dass man die Vergangenheit viel zu oft verklärt und ich bin persönlich eh immer skeptisch auf Neues reagiere. Und wenn ich in zwanzig Jahren halt immer noch Games aus dem ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts spiele, dann ist es halt so.
Höre ja auch immer noch Musik von vor zwanzig Jahren und lese Bücher, die weit älter sind.
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NomDeGuerre
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Re: Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von NomDeGuerre » 07.06.2019 17:37

Schöner Kommentar, guter Blickwinkel.
Mein Napoleon-Komplex ist voll ausgewachsen

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Usul
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Re: Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von Usul » 07.06.2019 17:43

Ryan2k6 hat geschrieben:
07.06.2019 17:19
Beantwortest du deine Frage nicht schon selbst? Es wird wie Film und Musik. Und da weiß man ja wie sich die Qualität in den letzten 10-20 Jahren so entwickelt hat. Vor allem beim Film. Aus der Pate und die Verurteilten oder vom Winde verweht, wird Marvel, Avatar und Fast & Furious.
Es gibt immer noch gute bis sehr gute Filme - und mittlerweile sogar Serien. Wenn du also Ausnahmefilme wie Pate, die Verurteilten oder Vom Winde verweht auf der einen Seite nimmst, könntest du auch versuchen, Ausnahmeproduktionen auf der Gegenseite zu nehmen - damit der Vergleich fair bleibt.
Alleine wenn wir bei den Superhelden-Verfilmungen bleiben, haben wir in den letzten Jahren teilweise hervorragende Werke gehabt, die sich über das normale Einerlei des Genres erhoben haben: Black Panther und Wonder Woman und wohl auch Captain Marvel haben z.B. das Rollenverständnis von Schwarzen bzw. Frauen nachhaltig geändert. Logan ist ein herrlicher Abgesang auf das Genre selbst. Die gesamte Marvel-Strategie, die sich über mehrere Jahre und zig Filme zieht, ist an und für sich schon ein Wagnis (auch wenn man nicht alle Filme gut findet).
Martian, Arrival, Gravity und vor allem Interstellar sind fantatische Sci-Fi-Filme, die ich persönlich nicht mehr missen will.
Gone Girl, Mad Max, La La Land, Split, John Wick, Sully, Creed, Imitation Game, Green Book, The Post, The Shape of Water, Grand Budapest Hotel...

Bevor das jetzt falsch verstanden wird: Ich möchte keinen der Filme als allgemeingültig fantastisch bezeichnen. Aber es gibt gute Filme. Handwerklich anders als alte Filme - aber das ist ja nachvollziehbar.

Und mit Serien fange ich erst gar nicht an... denn ich schau nicht so viele, aber die Masse, die durch die Anbieter entsteht, bringt eben auch Qualität mit sich. Dem Konsumenten obliegt es halt, für sich das Passenden zu finden - und nicht einfach alles zu konsumieren.

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Stryx
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Re: Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von Stryx » 07.06.2019 17:49

Hübscher Kommentar. Ich für meinen Teil kann nichts mit Streaming anfangen. Allein beim Inputlag hab ich schon die Schnauze voll.
4P|BOT2 hat geschrieben:
07.06.2019 16:45
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Übrigens, der Link funktioniert nicht.

AyCaramba123
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Re: Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von AyCaramba123 » 07.06.2019 17:55

Die Qualität bei Spielen, Software, Filmen und Serien und vorallem die Möglichkeiten steigen stetig an. Das dabei auch viel Mist herauskommt ist eben so, aber niemand muss es konsumieren. Gerade bei Serien haben wir in den letzten Jahren durch Netflix und Co. enorme Sprünge gemacht. Sowohl in der Menge als auch in der Qualität. Bei den Filmen fallen mir z.B. die neueren Batman-Filme ein. Das sind für mich schon Klassiker und einfach überragende Filme. Herr der Ringe schaue ich auch immer wieder gerne. Filme vor 1990? Bis auf der Pate habe ich mir da niemals einen Film zweimal angeschaut.

Was allgemein immer wichtiger wird sich die richtigen Sachen herauszusuchen, sonst wird man überschüttet mit durchschnittlicher Masse. Außerdem sollte man darauf hören, was einem selbst gefällt. Für jede Nische wird doch heute etwas produziert. Ich mag z.B. Nintendo-Spieler sehr gerne.

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Flojoe
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Re: Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von Flojoe » 07.06.2019 17:58

Input-Lag, FPS Begrenzung (30fps) und Controller Only sind beim Game-Streaming meine größten Sorgen.

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Freya Nakamichi-47
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Re: Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von Freya Nakamichi-47 » 07.06.2019 18:22

Google hat einen langen Atem. Es geht nicht um kurzfristige Erfolge, sondern erstmal darum, einen Fuß in die Tür zu bekommen. Wer in Schland auf dem Dörpen lebt, kann häufig noch nicht einmal Netflix gucken -- der wird über Stadia wohl nur müde lächeln. Aber die technischen Probleme wird man in ein paar Jahren im Griff haben.

Die PS5 werde ich mir wohl noch holen -- ob es dann überhaupt noch eine PS6 geben wird, ist schon gar nicht mehr so sicher. Wenn Streaming eines Tages bedeutet, daß ich jederzeit überall daddeln kann und mir gar keine Hardware dafür kaufen muß, dann muß ich sagen: Da bin ich wohl Zielgruppe! Ich bin zwar IT-Freak, aber ich hasse Kabelsalat und vollgestopfte Wohnungen. Ich bin froh über jedes Gadget, das ich einsparen kann.

Und sollte dereinst mal das Internet ausfallen, dann kommt es eben zum Äußersten: Dann besuche ich meine Freunde. ;)

Ryan2k6
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Re: Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von Ryan2k6 » 07.06.2019 18:22

Usul hat geschrieben:
07.06.2019 17:43
Es gibt immer noch gute bis sehr gute Filme - und mittlerweile sogar Serien. Wenn du also Ausnahmefilme wie Pate, die Verurteilten oder Vom Winde verweht auf der einen Seite nimmst, könntest du auch versuchen, Ausnahmeproduktionen auf der Gegenseite zu nehmen - damit der Vergleich fair bleibt.
Alleine wenn wir bei den Superhelden-Verfilmungen bleiben, haben wir in den letzten Jahren teilweise hervorragende Werke gehabt, die sich über das normale Einerlei des Genres erhoben haben: Black Panther und Wonder Woman und wohl auch Captain Marvel haben z.B. das Rollenverständnis von Schwarzen bzw. Frauen nachhaltig geändert. Logan ist ein herrlicher Abgesang auf das Genre selbst. Die gesamte Marvel-Strategie, die sich über mehrere Jahre und zig Filme zieht, ist an und für sich schon ein Wagnis (auch wenn man nicht alle Filme gut findet).
Martian, Arrival, Gravity und vor allem Interstellar sind fantatische Sci-Fi-Filme, die ich persönlich nicht mehr missen will.
Gone Girl, Mad Max, La La Land, Split, John Wick, Sully, Creed, Imitation Game, Green Book, The Post, The Shape of Water, Grand Budapest Hotel...

Bevor das jetzt falsch verstanden wird: Ich möchte keinen der Filme als allgemeingültig fantastisch bezeichnen. Aber es gibt gute Filme. Handwerklich anders als alte Filme - aber das ist ja nachvollziehbar.

Und mit Serien fange ich erst gar nicht an... denn ich schau nicht so viele, aber die Masse, die durch die Anbieter entsteht, bringt eben auch Qualität mit sich. Dem Konsumenten obliegt es halt, für sich das Passenden zu finden - und nicht einfach alles zu konsumieren.
Ich wollte damit nur zeigen, was früher finanziell erfolgreich war und was heute. Dass es auch heute noch gute Filme gibt ist klar, aber die sind mitunter nicht mehr so erfolgreich, weil der Mainstream eben woanders ist. Und ob Black Panther oder Wonder Woman bzw. Captain Marvel groß was für Rollenverständnis getan haben, sehe ich auch eher kritisch. Nur weil es einen Superheldenfilm mit vorwiegend Dunkelhäutigen Schauspielern gab, heißt das nicht, dass sie in Hollywood plötzlich besser angesehen sind oder für große Rollen in Frage kommen. Hatte eher das Gefühl das Gegenteil ist der Fall, weil alle mit den Augen rollen und meinen die SJW wären wieder am Werk (was natürlich Unsinn ist).

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Ryan2k6
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Re: Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von Ryan2k6 » 07.06.2019 18:24

Freya Nakamichi-47 hat geschrieben:
07.06.2019 18:22
Und sollte dereinst mal das Internet ausfallen, dann kommt es eben zum Äußersten: Dann besuche ich meine Freunde. ;)
Das ist natürlich gelogen, als IT-Freak hat man nämlich gar keine Freunde. :mrgreen:

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Freya Nakamichi-47
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Re: Der neue Krieg der Spiele

Beitrag von Freya Nakamichi-47 » 07.06.2019 18:26

Ryan2k6 hat geschrieben:
07.06.2019 18:24
Freya Nakamichi-47 hat geschrieben:
07.06.2019 18:22
Und sollte dereinst mal das Internet ausfallen, dann kommt es eben zum Äußersten: Dann besuche ich meine Freunde. ;)
Das ist natürlich gelogen, als IT-Freak hat man nämlich gar keine Freunde. :mrgreen:
Ich meinte latürnich meine Fäißbuck-Freunde. :D

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