ChrisJumper hat geschrieben: ↑19.05.2019 18:28
MrLetiso hat geschrieben: ↑19.05.2019 18:18
Selbst wenn es als Krankheit anerkannt werden würde, würden Spieleverbände einen Teufel tun, für die Bekämpfung Geld auszugeben
Gibt es eigentlich auch eine Lese- bzw. Fernsehsucht?
Ja. Wichtig ist aber das man halt das die Nutzung überproportional wird und den Menschen, als auch das Sozialleben dadurch stark schädigt.
Man darf das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Von daher finde ich es absolut in Ordnung das man darüber spricht und vor allem als Gamer oder jugendlicher das Risiko nicht unterschätzt. Man muss halt drauf achten und selber beobachten wie viel Zeit man da rein steckt.
Eben ganz besonders weil die Daten dazu mittlerweile fast automatisch erfasst werden und so zum Arbeitgeber, der Bank, der Versicherung, der Krankenkasse oder der Webseite die man gerade besucht zur Verfügung stehen.
Ich bezweifle stark, dass eine Spielesucht allein an der Zeit die man mit Videogames verbringt bestimmen kann. Dazu gehört doch etwas mehr.
Dinge wie vernachlässigen von Sozialen Kontackten, Schule und Arbeit und anderen Verpflichtungen eben auf Grund des Spielens gehören da rein.
Und hey, ein Fußballer, Leichtathlet, Turner oder Boddybuilder wird sehr viel Zeit mit dem Training verbringen und auch darunter Leiden eben solche Dinge. Somit würde ich nicht sagen, dass diese Kriterien automatisch mit einer Sucht in Verbindung zu bringen sind. Alle Sportprofis oder jene die daran arbeiten es zu werden, wären sonst Süchtig.
Zumindest bei Menschen die "Esport" Aktiv sind sollten dann eben mit gleichem Maße gemessen werden wie entsprechende Athleten anderer Sportarten auch.
Wichtig wären die Gründe, warum jemand Spielt. Ist es eine Flucht aus der Realität, das verdrängen von Problemen und dann auch das Gefühl, nicht mehr aufs Gamen verzichten zu können, dann ist darüber nach zu denken, ob der Gamer in dem Fall ein Problem hat
Ich befürchte aber, dass dort wieder mit zweierlei Maß gemessen werden wird. Hier wird sicher gerne dann die Zeit die jemand Zockt als Kriterium für viele schon ausreichen um den Patienten als Suchtkrank zu bezeichnen. Mit zweierlei Maß wird im Bezug auf Videospiele schon seit Jahren gemssen. Ein Inglorious Bastards konnte ohne Probleme Natzisymbole nutzen, da es als Kunst angesehen wurde, ein Wolfenstein wurde bis heute verboten.
Videospiele wurden bis vor kurzem nicht als Kunst und Kulturgut anerkannt geschweige denn gefördert. Vereine konnten nicht gebildet werden und spielen galt anders als Filmegucken als verschwendete Lebenszeit, und zwar bei vielen generell, ohne auf den Inhalt jener Spiele zu achten. Videospiele werden auch von vielen nicht als Hobby angesehen, egal wie umfangreich dieses auch betrieben wird. Und nun, wird eben auch bei der Suchtfrage sicher erst mal nicht so sehr unterschieden wie bei anderen dingen wie exzessievemm Lesen oder auch Sport.
Sorry für meine RechtschreibungIch bezweifle stark, dass eine Spielesucht allein an der Zeit die man mit Videogames verbringt bestimmen kann. Dazu gehört doch etwas mehr.
Dinge wie vernachlässigen von Sozialen Kontackten, Schule und Arbeit und anderen Verpflichtungen eben auf Grund des Spielens gehören da rein.
Und hey, ein Fußballer, Leichtatlett, Turner oder Boddybuilder wird sehr viel Zeit mit dem Training verbringen und auch darunter Leiden eben solche Dinge. Somit würde ich nicht sagen, dass diese Kriterien automatisch mit einer Sucht in Verbindung zu bringen sind. Alle Sportprofis wären sonst Süchtig.
Zumindest bei Menschen die "Esport" Aktiv sind sollten dann eben mit gleichem Maße gemessen werden wie entsprechende Sporttrainings.
Aber wie gesagt, mit Zweierlei Maß wird bei Videospielen seit Jahren gemessen. Sei es mit der Frage ob Spiele als Kunst und Kulturgut anerkannt werden (erst seit Kurzem der Fall) und somit Nazisymbole automatisch problematisch waren. Ein Inglorious Bastards konnte auch ohne Geschichtlicher Relevanz unter dem Deckmantel der Kunst veröffentlicht werden, anders wie ein Wolfenstein. Gewallt in Videospielen stumpft offiziel viel mehr ab wie Gewallt in Filmen und Büchern. Konsens-Meinung.
Und nun, da Videospiele nun ihr Hobby auch in Vereinen ausleben können, muss etwas neues her bei dem mit zweierlei Maß gemessen werden kann und auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden muss.
Somit wird sicher sehr schnell davor gewarnt wenn der Sohnemann mehr als 2 Stunden am Tag Spielt und auch mal die Hausaufgaben über das Training für das nächste Turnier vergisst oder gar mal nicht so viel Bock auf Freunde hat, weil er gerade an einer überaus Spannenden Story hängt. Vorischt liebe Mutter, der Junge ist sicher am suchten. Tut er gleiches wenn er im Turnverein trainiert ist es halt Sport, da gehören Opfer bringen dazu.
Ich bin der festen Überzeugung, nur um das zu unterstreichen, dass es eine Videospielsucht gibt. Nur wie diese dann beurteilt wird, wird sicher anders laufen wie bei "Sportsüchtigen". Die können sich nämlich auch in ihre eigenen Welt flüchten und alles um sich herrum vernachlässigen, ganz ohne Profisport-Ambitionen, einfach nur weil sie nicht mehr anders können!