BioWare: 4Players-Talk

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4P|BOT2
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BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von 4P|BOT2 » 12.04.2019 12:27

Was ist aus BioWare geworden? Mathias und Jörg blicken zurück auf erfolgreiche Zeiten, analysieren den Niedergang sowie den Status quo eines ehemals großartigen Studios.

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Swar
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Re: BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von Swar » 12.04.2019 14:26

Also das letzte große Spiel von Bioware, das mich so richtig begeistern konnte war Jade Empire auf der guten alten Xbox, was danach folgte hat mich wenig beeindruckt, Dragon Age auf der Xbox 360 war eine technische Vollkatastrophe dazu dieses halbgare Kampfsystem, ironischerweise hat mir Teil 2 am besten Gefallen, gerade weil es ein gescheites Kampfsystem hatte, rückblickendbetrachtet ist Teil 3 auch nicht der Bringer und Jörg's Wertung von damals passt genau ins Bild. Mass Effect ist eine Hassliebe, ich hab's damals ebenfalls auf der 360 gezockt und meine Güte was für technischer Rotz das war und immer noch ist, den Teil müssten sie unbedingt eine Frischzellenkur verpassen, Teil 2 war einfach das klassische Abgrasen von Crewmitgliedern und dieses Planetenscannen ist ein eheblicher Störfaktor, Teil 3 hat am Ende ziemlich nachgelassen, zumal der MP Modus das Ende mitbeinflusst hat.
SpoilerShow
ich hab's einmal ohne MP Modus gespielt und die EMS so weit ausgebaut wie es eben nur ging, was ist passiert ? Shepard gestorben, dann im MP Modus gespielt und am Ende hat mein Shepard überlebt, was für ein Bullshit
In Andromeda konnte ich mich knapp 90 Spielstunden austoben und hab fast die 100 % geschafft, es hat durchaus Spaß gemacht, aber nochmal werde ich es nicht mehr spielen, zumal in der Milchstraße so viele Geschichten noch gibt, das reicht locker für 4 oder 5 weitere Teile, ich persönlich werde Bioware nicht vermissen, sollte EA das Studio schließen, sie müssten nur Mass Effect und Dragon Age an Studios verkaufen, die das Potenzial auch voll ausschöpfen können.

Kolelaser
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Re: BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von Kolelaser » 12.04.2019 14:37

Kann man auch leicht in Bioware vor EA und Bioware nach EA sagen. Obwohl Mass Effect schon richtig langweilig war meiner Meinung nach. Tote Schlauch Welten langweilige generische vorhersehbare Story einzige was noch recht gut war sind einige mehr und weniger gut geschriebene Begleiter. Dragon Age war jetzt auch nicht der Hammer da hat mir zur damaligen Zeit schon der erste Hexer Teil um WELTEN besser gefallen. Alles danach ist alles schrott. Wenigstens sind sie Konsequenz in ihrer Entwicklung das einzigst positive was ich sagen kann. Natürlich ist der Comedy Faktor bei den Müll den Bioware raus rotzt auch nicht zu verachten. Andromeda ist wirklich nur noch peinlich vom Writing bis zu der Grafik/Animationen das ist Stoff für einen Horror Film.

Weiß auch ehrlich gesagt nicht was noch für ein großes TamTam für dieses unterklassige Studio gemacht wird. Deren Platz wurde doch schon vor Jahren von anderen tollen Studios eingenommen die mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Studios wie CD Projekt , Larian oder Obsidian.

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Swar
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Re: BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von Swar » 12.04.2019 14:55

Kolelaser hat geschrieben:
12.04.2019 14:37
Obsidian
Oha Obsidian, deren Spiele sind technisch in der Regel auch eine Katastrophe, ich erinnere mich nur an das geniale Alpha Protocol. Die Geschichte, Charaktere und die Gadgets waren super, aber der Rest ist einfach Käse, ich weiß noch, so gegen Ende des Spiels als man durch eine chinesische Gartenanlage voll mit Wachen musste, plötzlich sind sämtliche Gegner verschwunden :lol: , also habe ich das Level neu gestartet und prompt wieder alle verschwunden und ich konnte einfach ohne Munition zu verschwenden durchmarschieren :D , vielleicht schiebt Microsoft die eine oder andere Million rüber, damit sie endlich technisch ausgereifte Spiele entwickeln können, das Know How haben sie auf jeden Fall.

Kolelaser
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Re: BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von Kolelaser » 12.04.2019 15:38

Swar hat geschrieben:
12.04.2019 14:55
Kolelaser hat geschrieben:
12.04.2019 14:37
Obsidian
Oha Obsidian, deren Spiele sind technisch in der Regel auch eine Katastrophe, ich erinnere mich nur an das geniale Alpha Protocol. Die Geschichte, Charaktere und die Gadgets waren super, aber der Rest ist einfach Käse, ich weiß noch, so gegen Ende des Spiels als man durch eine chinesische Gartenanlage voll mit Wachen musste, plötzlich sind sämtliche Gegner verschwunden :lol: , also habe ich das Level neu gestartet und prompt wieder alle verschwunden und ich konnte einfach ohne Munition zu verschwenden durchmarschieren :D , vielleicht schiebt Microsoft die eine oder andere Million rüber, damit sie endlich technisch ausgereifte Spiele entwickeln können, das Know How haben sie auf jeden Fall.
Alpha Protocol (mit all seinen Fehlern) ist immer noch besser und hat mehr Seele als alles was Bioware die letzten 10 Jahre veröffentlicht hat. Und es ist eher noch eins der mit Abstand schwächeren Obsidian Spiele..

Tomby
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Re: BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von Tomby » 12.04.2019 15:40

Danke für das sehr amüsante und tolle Talk, und danke alle alle anderen im Forum immer weiter so!
Ich hatte mal Baldurs Gate gespielt und sonst bin ich mit den Bioware Spielen noch nicht warm geworden.
Mein erstes Rollenspiel Schachtel war Drakkhen auf dem Amiga und danach mit Riesen Abstand Morrowind (Bethesda) bis Witcher3.

Was die EA Manager scheinbar selbst bald bräuchten ist ein - (CHO) Chief Executive Manager.
Der die Mitarbeiter Glücklich macht und die Doku von Playing Hard passt auch schön dazu.
Man Weiß heut zu Tage ist es unübersichtlich schwerer zu Früher ein Spiel nach Anspruch zu gestalten,
denn der Grad von Anspruch ist nicht mehr auf dem Atari niveau und mögen alle Seiten zufrieden gestellt werden.

Artimas
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Re: BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von Artimas » 12.04.2019 15:46

Was für ein Talk, ich bin sehr begeistert. Inhaltsvoll, Kritisch, Kompetent und erfrischend Unreißerisch. Danke!

crazillo87
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Re: BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von crazillo87 » 12.04.2019 16:06

Diese Art von Content macht euch besonders. Toll!

Kann weitgehend zustimmen. Euch ist die abnehmende Qualität von Bioware auch schon viel früher als anderen Magazinen aufgefallen. Da gab es viele, die Dragon Age: Inquisition noch zum GOTY wählten. Sie haben ihre Stärken völlig vergessen (insbesondere Party-Interaktion, Entscheidungen mit Konsequenzen, narratives Gamedesign) und können maximal mit dem Gameplay und Kampfsystem noch mithalten.

Den Einfluss von EA habt ihr gut herausgestellt, alleine schon bei den Problemen der Frostbyte-Engine könnte man wohl ein ganz eigenes Videos machen.

Was mir am meisten Sorgen macht: Auch um Bethesda steht ein großes Fragezeichen nach Fallout 76, allerdings sind die unabhängig, haben als Publisher gute Titel finanziert und könnten die Kurve nochmal kriegen. Die Landschaft für große Rollenspiele wird wohl zunächst weiter von CD Project Red, den aufstrebenden Larian Studios und vielleicht mit mehr finanziellen Mitteln bald auch von Obsidian und inXile bestückt werden. Gute, westliche Rollenspiele mit ansprechendem Budget werden eher seltener. Alleine deshalb ist es ein Drama mit Bioware.

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Todesglubsch
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Re: BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von Todesglubsch » 12.04.2019 16:22

Ich bin ja mittlerweile soweit und behaupte: Bioware hatte nie wirklich Qualität.
Sie haben sich den Ruf von RPG-Assen nur deshalb greifen können, weil BG konkurrenzlos und zur rechten Zeit erschien.

Was nicht heißen soll, dass BG schlecht war. Gut, das D&D-Regelwerk ist schnodder, aber dafür kann man nichts. Das Balancing ist in Ordnung (so wie es D&D eben erlaubt), die Story funktioniert einigermaßen, die Charaktere (in Teil 2) unterhaltsam. Also ein "gutes" Spiel, aber wirklich "außergewöhnlich"?

Kotor hatte Balancingprobleme, Jade Empire ne schwache Story und schwaches Charaktersystem, NWN 1 hatte eine hundsmiserable SP-Kampagne (Großteil der Entwicklung ging ja in das Toolset und die Kampagne wurde, laut eigener Aussage, kurz vor knapp zusammengehämmert) und Mass Effect... naja, gutes Spiel, aber die RPG-Elemente gingen zurück. Auch Dragon Age: Origins fand ich rückwirkend betrachtet nur gut, aber eben nichts herausragendes mehr.

Da sind mir die Obsidian-Titel schon mehr im Gedächtnis geblieben, trotz der Bugs. Aber sie hatten besseres Writing und blieben mir generell mehr im Gedächtnis, als die Bioware-Grundversionen aus denen sie enstanden sind. Mir fällt z.B. kein einziger interessanter Charakter aus NWN 1 ein (wenn man Deekin nicht mitzählt), aber ich erinnere mich noch an die Konflikte zwischen den Charakteren (z.B. Sand / Qara ) in NWN 2.


Wie dem auch sei: Ich habe nie verstanden, wieso EA Interesse an Bioware hatte. Ich glaube das haben sie selbst auch nie. Spätestens, seit bei EA SP-Titel tot sind, muss sich doch irgendein Schlipsträger mal gefragt haben, wieso man so ne große, auf SP-RPGs spezialisierte Spieleschmiede überhaupt im eigenen Portfolio braucht.
Aber anstatt zu verkaufen, wird halt runtergewirtschaftet.

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NewRaven
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Re: BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von NewRaven » 12.04.2019 17:15

Ich fand den Talk jetzt nicht so berauschend, weil er einfach aus zwei Personen bestand, die sich in ihrer Meinung ja eh nur gegenseitig bestärkt haben und im Prinzip das erzählt haben, was "man" im großen Ganzen im Netz ja eh bereits über Bioware/EA meint. Interessanter wäre der Talk mit zwei verschiedenen Positionen gewesen (also nicht mit 2 Menschen, die das Gespräch ja schon mit der Grundhaltung starten, dass Bioware seit der EA-Übernahme nur noch Mist abliefert). Und kuckt man sich beispielsweise die Verkaufszahlen von Inquisition an, gibts die ja durchaus. Und falls "Spieler" hier ein zu niedriger Maßstab als Gesprächspartner gewesen wären, hätte man ja auch irgendwen von einem der vielen Magazine einladen können, die nen Award gezückt haben, falls man selbst keinen Redakteur hat, für den Bioware noch nicht gänzlich dooooooooomed ist. So war das irgendwie nur ein Niederknüppeln von jemand, der - keineswegs ganz zu unrecht, klar - eh schon am Boden liegt und sich nicht mal wehren kann. Wenn man jetzt durch Jason Schreiers Artikel und Anthem als Flop einen solchen Beitrag bringt, hätte man sich da vielleicht thematisch mehr auf die im Artikel angeprangerten Zustände und auf Anthem selbst konzentrieren sollen.

Außerdem hat mir der Talk eher suggeriert, Bioware KÖNNTE nicht mehr gut... ich glaub aber eher, Bioware DARF nicht mehr gut in dem, was sie eigentlich gut konnten. Auch hier ist Inquisition wieder ein gutes Beispiel: die meisten Dinge, in denen Bioware "traditionell" gut ist, sind auch in Inquisition vorhanden, im Gegensatz zu Dragon Age 2. Storyausarbeitung, Charakterdevelopment, Charakterinteraktion, Lore... das alles steckt auch genauso gut in Inquisition wie es in Origins steckte... nur ist es in ganz viel anderem Mist, vom Multiplayeraufsatz über die Einflusspunkte, die Hinterlande, den Sammel- und Klitzerkram bis hin zu belanglosen "MMO-Quests", tief verbuddelt. Die haben also meiner Meinung nach nicht ihre Fähigkeiten verloren, sie müssen nur EAs Checkliste für Dinge, die gerade "in" sind abarbeiten und in den Fokus rücken und das zieht die Qualität der Spiele für viele Spieler, mich eingeschlossen, nach unten. Aber wenn die von Bioware könnten, wie sie wollen würden? Dann hätten sie vermutlich nie Anthem produziert und könnten vermutlich zumindest an ihrer glorreicheren Tage anschließen (also vielleicht nicht BG2-Qualität, aber zumindest Origins-Qualität) - trotz vieler Personalwechsel.

Wo es allerdings ein wirkliches Problem gibt, sind eben offenbar die Arbeitsbedingungen und auch, wie man mit der diesbezüglichen Kritik umgeht. Da kam quasi null Einsicht, nur sehr wenig Gelobe auf Besserung und stattdessen ein riesiger "was fällt euch eigentlich ein darüber zu berichten"-Mittelfinger. Geht gar nicht und auch wenn ich sonst kein großer Kotaku-Fan bin, bin ich dankbar für solche Dinge, die Schreier ja durchaus recht häufig mit Berichten ans Tageslicht bringt.

Und: Falls Anthem oder das folgende Anthem Age wirklich der möglicherweise letzte Sargnagel sein sollte, dürfte solche Meldungen nicht dafür sorgen, dass dieser Sargnagel von EA langsamer in die Kiste gehämmert wird.
Zuletzt geändert von NewRaven am 12.04.2019 18:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von Atlan- » 12.04.2019 17:40

Artimas hat geschrieben:
12.04.2019 15:46
Was für ein Talk, ich bin sehr begeistert. Inhaltsvoll, Kritisch, Kompetent und erfrischend Unreißerisch. Danke!
Genau so seh ich es auch.

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Re: BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von Funkee » 12.04.2019 17:46

EA macht Studios aus Profitgier kaputt. Nichts Neues.

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Sunblaster
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Re: BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von Sunblaster » 12.04.2019 18:00

Bioware hat sich einfach viel zu weit aus seiner Komfort- Zone entfernt. Storytelling und starke Charaktere waren mal Biowares Markenzeichen und jetzt machen sie nur noch Onlinegames und „Liveservices“. Wie soll man eine gute Geschichte erzählen wenn keine Immersion möglich ist? Wie soll man interessante Charaktere zeichnen, wenn die wichtigsten Figuren mit denen man interagiert andere Spieler sind? Das schließt sich gegenseitig aus. Und selbst wenn die guten Entwickler (die so klug waren zu gehen) noch da gewesen wären, hätten sie bei Anthem nichts retten können.

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mafuba
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Re: BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von mafuba » 12.04.2019 18:17

Auch wenn ihr beide ziemlich die selbe Meinung bezüglich Bioware vertritt fand ich den Talk sehr informativ und auch unterhaltsam. Ich könnte euch studenlang zuhören und freue mich auf jeden neuen Talk :)

Zum Thema:

Dragon Age origins ist eines meiner top 10 lieblingsspiele aller Zeiten. Ich hab das vor einem Jahr nochmal durchgespielt und es hat nichts von seiner faszination verloren. DA 2 war noch ok. DA:I seelenloser schrott.

Mass Effect fand ich alle 3 Teile gut. Das Ende vom Teil 3 fand ich erfrischend anders. Das ein Studio nachträglich, dass Ende ändert um die Fans glücklich zu stellen kann man positiv oder negativ Auslegen. Mir war das Egal, denn ich war mit meinem Ende glücklich. Seltsamerweise steht halt die Masse immernoch auf (erzwungene) happy ends.

Jade Empire fand ich gut genau wie KOTOR 1.

Bioware hatte ein wirklich gutes händchen interessante Charactere mit einer guten Gruppendynamik sowie interessante Geschichten und "Welten" zu erschaffen. Ich konnte früher stundenlang vor meinem Röhrenmonitor in Bioware Spiele versinken und habe alles um mich herum vergessen. Seit dem die beiden Chefs weg sind und spätestens seit DA:I und MA:A hat Bioware auch seine Magie verloren.

Bioware kann und wird nicht mehr ein gutes Spiel produzieren - leider.

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Stalkingwolf
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Re: BioWare: 4Players-Talk

Beitrag von Stalkingwolf » 12.04.2019 18:21

Todesglubsch hat geschrieben:
12.04.2019 16:22
Ich bin ja mittlerweile soweit und behaupte: Bioware hatte nie wirklich Qualität.
Sie haben sich den Ruf von RPG-Assen nur deshalb greifen können, weil BG konkurrenzlos und zur rechten Zeit erschien.

Was nicht heißen soll, dass BG schlecht war. Gut, das D&D-Regelwerk ist schnodder, aber dafür kann man nichts. Das Balancing ist in Ordnung (so wie es D&D eben erlaubt), die Story funktioniert einigermaßen, die Charaktere (in Teil 2) unterhaltsam. Also ein "gutes" Spiel, aber wirklich "außergewöhnlich"?
BG1 und 2 waren außergewöhnliche Spiele. Enorme Spieltiefe, interessante Quest und Charaktere. Sehr gutes zusammenspiel innerhalb der Gruppe was vorher nur Ishar ganz gut hinbekommen hat.
Aber man darf auch nicht übersehen das Black Isle da auch enorm ihre Finger im Spiel hatten.
he who fights with monsters might take care lest he thereby become a monster

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