4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Hier könnt ihr über Trailer, Video-Fazit & Co diskutieren.

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4P|BOT2
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4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von 4P|BOT2 » 29.03.2019 16:24



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Eisenherz
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von Eisenherz » 29.03.2019 17:40

Je älter ich werde, umso weniger Lust habe ich auf dermaßen frustrierende Games. Man wird halt nicht jünger. :mrgreen:

PfeiltastenZocker
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von PfeiltastenZocker » 29.03.2019 18:09

Ich war bei der Diskussion eher bei Jörg, ich finde es irgendwie schade dass sich heuzutage die Philosophie durchgesetzt hat dass jedes Spiel irgendwie jeder Gruppe von Spieler Spaß machen soll/muss. Das funktioniert bei mir nicht schon per definition nicht, da ich gerade im Falle von Spielen wie z.B Sekiro die Kompromislosigkeit schätze, ich möchte in eine Situation geworfen werden, die ich nur durch eigenes verbessern lösen kann ohne Kompromisse, ohne meinen eigenen Trieb zum Selbstbetrug zu unterdrücken. Ich finde diese Entwicklung kann man auch sehr gut am neuen Devil May beobachten, man wird so dermaßen zugeschissen mit Spielvereinfachungen, klar der "wahre Hardcore-Spieler würde das natürlich nie nutzen", nur an wen richtet sich das Spiel eigentlich wenn der Spielstil des "wahren Hardcore-Fans" auch nur noch eine von vielen alternativen Spielmöglichkeiten ist die sich lediglich in einer Punktewertung äußert.
So einige Spiele bieten mitlerweile offen optionen mit denen man jeglichen Schwierigkeitsgrad per Knopfdruck ausschalten, teilweise nachgepatched für Spieler die sich sowas gewünscht haben. Bei CrossCode z.B lässt sich sämtlicher Schaden den der Spieler erhält auf 0% schalten. Für mich geht das ab von dem was Spiele für mich immer ausgemacht haben und da war ein Mindestmaß an Schwierigkeitsgrad eine wichtige konstante, mit einer Erweiterung der Zielgruppe (und mit dem "next big thing" streaming wird sich garantiert noch mehr verändern) kommen mitlerweile völlig neue Perspektiven auf das Medium das bietet zwar auch vorteile sorgt jedoch für eine gewisse Homogenisierung von Spielerfahrungen, die Phrase: "You win the game" wie es auch im Video angesprochen wurde, kommt aus einer Zeit in der eben wirklich noch die Betrachtungsweise dominant war, dass sich der Spieler den Fortschritt und das Spielende verdienen muss. Dieses Gefühl sich diesen Fortschritt und die damit öffnende Spielwelt nach und nach aus eigener Kraft zu erschließen, sorgt bei mir für einen enorm hohen Dopamin-Schub.
Alle anderen Spielaspekte beugen sich dem Umstand, das ist sozusagen wie das Öl im Getriebe die Quintessenz, eine gute Story ist eben die Belohnung oder die Verpackung, mit ist besser und einschneidender, aber ohne die Quintessenz ist der Spielinhalt für mich einfach leer und fade. Verschwendete Zeit, so wie es wohl manche nach Feierabende bei schweren Spielen denken und diese aus jenen Gründen beenden.

Es gibt wirklich so viele unterschiedliche Spiele, ich würde mir viel lieber wünschen dass sich jedes dieser Spiele auf eine Vision und Entscheidung konzentriert anstatt es versuchen jeden Recht und potenziell interessante Entscheidungen zurückzuhalten oder zu verwässern. Das Videospiele das einzige Medium ist dass Progression von der Interaktion abhängig macht, wird viel zu oft als negativer Seiteneffekt gesehen, dabei glaube ich dass gerade dies noch so viel Raum für einzigartige Erlebenisse bietet. Wenn man immer nur auf den größten Konsens von Spielern schielt hält man das Potenzial von Videospielen zurück. Zumindest wäre so mein Eindruck aus künstlerischer, nicht wirtschaftlicher Sicht.

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The_Outlaw
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von The_Outlaw » 29.03.2019 18:31

Faszinierend, wie nach 4 Souls-Spielen und Bloodborne FromSoftware diese Debatte erneut befeuert. Auf dem Game Two-Kanal wurde letzte Woche auch darüber diskutiert. ^^
PfeiltastenZocker hat geschrieben:
29.03.2019 18:09
Ich war bei der Diskussion eher bei Jörg, ich finde es irgendwie schade dass sich heuzutage die Philosophie durchgesetzt hat dass jedes Spiel irgendwie jeder Gruppe von Spieler Spaß machen soll/muss.
Stimme ich absolut überein.

Ich versuche mir da vorzustellen, ob es Menschen gibt, die Schwierigkeiten mit einem anspruchsvollem Buch haben und damit zum Autor gehen mit der Forderung: ''Schreib das so, dass ich es verstehe!''

Gerade Kunst, die jedem gefallen will, ist für gewöhnlich sehr schlechte Kunst und in manchen(!) Fällen lässt sich das, denke ich, auch auf Videospiele übertragen. Zumindest habe ich einen gewissen Respekt vor Entwicklern, die dahingehend die Eier haben und an ihrer Vision festhalten.
FromSoftware hat diese Kritik ja sicher seit Demon's Souls schon oft genug gehört und was bringen sie nun mit Sekiro? Das Spiel mit dem Kampfsystem, das den vielleicht größten Lernprozess hat, aber die ungleich größere Genugtuung bietet, sobald es *Klick* macht und man nicht mehr 10 Minuten an einem Boss rumstochert, sondern plötzlich nach einer Minute die erste Phase schon geschafft ist. Ich habe, denke ich, nicht übermäßig gute Reflexe, aber der Flow im Kampf, wenn sich Angriffe und Paraden perfekt abwechseln und man die Oberhand hat, ist eine noch wesentlich größere Befriedigung als bei den SoulsBorne-Spielen.

Könnten sie mit einer Aufweichung der Formel mehr Spiele absetzen? Sicher, aber ich bezweifle, dass gerade Demon's und Dark Souls so einen bleibenden Eindruck bei vielen hinterlassen und ein Stück weit die Gaming-Landschaft bereichert und beeinflusst hätten.

Unter'm Strich: Nein, nicht jedes Spiel muss für jeden gemacht sein.

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code5
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von code5 » 29.03.2019 18:47

Pah, alles voll regressiv. Ihr seid keine Gamejournos! Denn: https://www.forbes.com/sites/davidthier ... -mode/amp/

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Hamurator
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von Hamurator » 29.03.2019 19:01

Ich bin auch definitiv eher der Story-Spieler und spiele in der Regel Spiele auch auf "Leicht" oder allenfalls höchstens auf "Normal". Mir geht es um die Geschichte und Inszenierung und nicht, um die Herausforderung. Gerade, wenn ich wissen will, wie es weitergeht, will ich nicht an einem Boss rumkrebsen.

Deswegen weiß ich auch nicht, ob ich mir die Dark Souls-Trilogie holen soll, weil ich genau weiß, ich werde wohl keines der Spiele je durchspielen. Aber mir wurde auch schon so viel über die Art des Geschichteerzählens vorgeschwärmt, dass ich doch neugierig bin.

Auf der anderen Seite muss man sich natürlich schon fragen, ob man Spiele zu einfach gestalten kann. Ich spiele im Moment Nier: Automata auf Leicht und habe stellenweise das Gefühl, dass durch die aktivierten Auto-Chips ich nicht mehr viel machen muss. Beim Hacking kommt mir das gelegen, beim Kämpfen... na ja, teils teils. Ich hab mal überlegt, ob ich mal kurz nichts mache und mal so beobachte, was passiert, da mit den Auto-Chips das Spiel beim Ausweichen assistiert als auch beim Angriff (primär Fernkampf). Hab's aber doch noch nicht über's Herz gebracht 2B als Versuchspuppe zu missbrauchen.^^;

Jedenfalls halte ich das eine wie das andere für legitim. Bevor ich das Video hier angesehen habe, habe ich mir die aktuelle DevPlay-Folge angesehen, in der es um das Thema Zukunftstrends ging und da wurde auch angesprochen, dass die Spielerschaft immer umfassender wird. Früher waren Videospiele ein Hobby von Schuljungs, heute spielen Mädchen, Jungs, Männer, Frauen im Alter von 10 bis 50 und egal, welcher sozialen Schicht sie angehören. Da ist es in meinen Augen nur verständlich, dass sich diese Unterschiedlichkeit auch im Spielemarkt zeigt.

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Kobba
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von Kobba » 29.03.2019 19:10

code5 hat geschrieben:
29.03.2019 18:47
Pah, alles voll regressiv. Ihr seid keine Gamejournos! Denn: https://www.forbes.com/sites/davidthier ... -mode/amp/

'Sekiro: Shadows Dies Twice' Needs To Respect Its Players And Add An Easy Mode

Und Dubstep Musik, Panzer und nen God-Mode, ich möcht Panzer fahren, Dubstep Musik hören und unverwundbar sein, der Entwickler hat das zu respektieren!
blunted downtempo beats, abstract hip-hop, trip-hop, lo-fi and all kinds of intelligent chilled grooves

http://dustedwax.org/

Mazikeen
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von Mazikeen » 29.03.2019 19:16

Meine Faszination an schweren Spielen wurde surch Sekiro erstmal gebrochen. Bei aller liebe die ich seit Demon Souls für solche Art von Games habe, ist mir Sekiro dann doch ne Nummer zu hoch gewesen. Ich habe mich zwar bis zum Endgegner durchgekämpft, doch vorerst is Schluss...ich kann nicht mehr.

Sekiro hat mir in der vergangenen Woche so viel Frust beschert, dass ich die ganze Woche ne aggresive Grundstimmung hatte. Die in wildem gefluche und Controllerwürfen geendet hat...ne...bin auch eher mittlerweile die Generation die es dann doch etwas händelbarer braucht.

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sabienchen
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von sabienchen » 29.03.2019 19:17

absolute Zustimmung.

Wenn ich nach der Arbeit zum zocken komme, dann hab ich auch meist auch eher Lust auf etwas "seichtes".
[VNs, JRPGs oder auch Sachen wie ein Spiderman letztes Jahr]
Aber ich suche mir auch gerne meine "Herausforderungen" wenn ich mir mal etwas mehr Zeit zum spielen nehmen kann.

Das waren dann in letzter Zeit Sachen wie "Super Life of Pixel" [PS4 prePatch mit glitched levels ^^]
RE2 Remake Hardcore S+ Rang oder halt jetzt n weng Sekiro.
Fühlt sich einfach gut an Spiele zu "meistern".

Wenn ich dran denke, dass ich in Ninja Gaiden [die neuen Teile] insgesamt wohl ca. 600Stunden reingesteckt habe und jetzt immer mal wieder gerne zwischendurch das ein oder andere Level auf Master Ninja beinahe No-Dmage durchrushen kann, dann ist das mit dem Wissen, dass es mal richtig schwer war, ein sehr befriedigendes Gefühl.
[..nunja.. ca. 5 Bosse in allen 3 Teilen + Razor's Edge zusammen bereiten auch mir noch richtige Probleme .. und meine letzte Session ist mitlerweile auch schon wieder n Weilchen her... und wenn ich meinen Skill mit anderen Spielern vergleiche.. dann komm ich mir auch wieder sehr "klein" vor..^^]

....und wer sich über Sekiro's Schwierigkeitsgrad beschwert..
Hier mal ein Ausschnitt der ersten Standard Gegner im ersten Kapitel des ["leichteren"*] NG Sigma 2 auf Master Ninja..


//Für viele gilt Vanilla NG 2 als schwerer...tatsächlich ist Sigma 2 allerdings in manchen Aspekten härter.

Hamu-Sumo hat geschrieben:
29.03.2019 19:01
Jedenfalls halte ich das eine wie das andere für legitim. Bevor ich das Video hier angesehen habe, habe ich mir die aktuelle DevPlay-Folge angesehen, in der es um das Thema Zukunftstrends ging und da wurde auch angesprochen, dass die Spielerschaft immer umfassender wird. Früher waren Videospiele ein Hobby von Schuljungs, heute spielen Mädchen, Jungs, Männer, Frauen im Alter von 10 bis 50 und egal, welcher sozialen Schicht sie angehören. Da ist es in meinen Augen nur verständlich, dass sich diese Unterschiedlichkeit auch im Spielemarkt zeigt.
Dagegen hat auf bis ein paar Idioten sicher niemand etwas.
Ich eprsönlich habe bspw. nur was dagegen, dass man einem Entwickler, der sich bewusst für sein Spieldesign entschieden hat "aufzwingen" möchte, auch ja allen Spielertypen gerecht zu werden.
Zuletzt geändert von sabienchen am 29.03.2019 19:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Suppenkeks
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von Suppenkeks » 29.03.2019 19:29

Sofern ein Spiel nicht die MegaMan-DNA hat (Cuphead wäre beispielsweise eines), soll mir der Schwierigkeitsgrad mal reichlich egal sein.

Nachdem früher bereits viele Spieler online damit geprallt haben, wie toll sie dieses und jenes Spiel durchspielen können, hab ich mich auch lange daran versucht, ein Spiel so schwer wie möglich zu schaffen und am besten auf 100%, ansonsten ists Dreck.
Eine scheiß Mentalität, hat mir viele Jahre das zocken eher verdorben, als dass ich etwas wirklich genießen konnte.

Daher jucken mich auch etwa die Souls-Spiele nicht, weil es mir persönlich keinen Spaß bereitet, wenn ich andauernd platt gemacht werde und nicht weiß, woran ich bin.

Hab mir heute Yoshi für Switch gekauft, so wundervoll simpel und wenn es doch anspruchsvoller werden soll, kann ich noch immer später auf 100% gehen.

Tomb Raider mit seinen Rätseleinlagen kann man auf schwer stellen, das bezieht sich eher auf die paar Gegnerwellen, welche man hin und wieder hat, doch das ist nichts, wo ich mich dran ergötze.

Und falls es wirklich mal was schweres sein soll, gebe ich mir den Online-Modus eines Spiels, die meisten, welche man heute bei Shootern, Rennspielen oder Prüglern antrifft, spielen eh, als würden sie keinen Schlaf brauchen und 25h an acht Tagen in der Woche durchzocken.

Haltet von mir, was ihr wollt, doch für mich passt das alles so, wenn ich ein Spiel auch entspannt durchspielen kann, ohne dabei in Frust zu enden.
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Freya Nakamichi-47
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von Freya Nakamichi-47 » 29.03.2019 19:32

Eisenherz hat geschrieben:
29.03.2019 17:40
Je älter ich werde, umso weniger Lust habe ich auf dermaßen frustrierende Games. Man wird halt nicht jünger. :mrgreen:
Geht mir auch so. Wobei ich gar nicht weiß, ob das so mit dem Älterwerden zu tun hat. Man kann es auch damit übertreiben, übers Alter zu lamentieren. Manchmal klingen wir hier, mich eingeschlossen, bei 4P wie 'ne Rentnergang. Ich bin auch wie die beiden im Video in den 80ern mit Arcade-Maschinen "sozialisiert" worden, aber nuja, deshalb gehöre ich ja wohl noch nicht zum alten Eisen. Kukident, Rollator und Treppenlift sind noch ein Weilchen hin.

Spiele sind eben heute im Mainstream angekommen, mit allen guten wie schlechten Konsequenzen. Gute Konsequenzen sind, daß wir da heute eine enorme Auswahl und auch eine Produktionsqualität haben, die es früher so nicht gab. Schlechte Konsequenzen sind, daß manche Spiele sich wie von selbst spielen. Es soll halt jeder den Schlußvorhang zu sehen bekommen, man will nicht zu viele Kunden verprellen, und dann kommt eben sowas wie "Assassin's Creed", "Uncharted" oder "Red Dead Redemption" bei raus. Schon interessant und auch ein tolles Erlebnis, aber spielerisch ohne jeden Anspruch. Das ist ein bißchen so wie Beyoncé oder Robbie Williams: ganz nett, aber irgendwie auch nicht ernstzunehmen. Popcorn-Mainstream halt. Kann ja auch Spaß machen, ich gebe mich manchmal auch gerne dem Mainstream hin. Ich kann auch nicht den ganzen Tag Goethe lesen und dazu Arnold Schönberg auf 3Sat laufen lassen.

Aber es gibt sie doch noch, die bockschweren Spiele: "Assetto Corsa", "Super Meat Boy", "Hollow Knight", die "Souls"-Dinger (die ich nie gespielt habe), "Cuphead", die ganzen Online-Wettkämpfe. "The Last of Us" habe ich mal auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad durchgespielt, danach war ich reif für die Insel. Oder wer es bei "Rayman Legends" wirklich zur Meisterschaft bringen will, der hat sich ordentlich was vorgenommen. Die Auswahl ist doch da.

Weil im Video von "Verweichlichung" gesprochen wurde: Ich glaube, wir sind nicht verweichlicht, sondern eher überversorgt und pappsatt. Was, ich bin gefrustet? Schnell mal YT konsultieren. Klappt immer noch nicht? Hau weg, den Scheiß, ich hab ja noch meinen Pile of shame. Und nächste Woche kommt ja sowieso ... Ich glaube, das hat alles weniger mit dem Alter zu tun, als vielmehr damit, daß wir, spielemäßig, im Überfluß leben. Da muß man halt mal gegensteuern, entschleunigen, minimalisieren und sich gezielt einen Achttausender vornehmen, statt faul über Teletubbies-Hügel zu wandern. Man muß es sich nur mal vornehmen. Erster Schritt: Weniger Spiele kaufen. Dafür aber die, die man hat, mal wieder etwas ernsthafter angehen. Das hat gleich zwei Vorteile: Man spielt intensiver und spart auch noch Kohle dabei.

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C64Delta
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von C64Delta » 29.03.2019 19:50

Die Faszination schwerer Spiele besteht darin, dass die Kosten für kaputte Controller, abgerissene Kabel und zerstörte Konsolenports viel höher sind, als die Anschaffung des Spiels selbst.

Das ist eh das Problem bei Computerspielen: man kann seine Wut / Aggression nicht "gesund" abbauen.
Beim Fußball oder Sport kannst du rennen oder dich verausgaben, wenn du wütend bist. Am Ende bist du ausgeglichen.

Bei frustigen Spielen ist das nur ein Self-Mind-Fuck. Total ungesund sowas.

Dann doch lieber die chilligen, "ich hab jetzt Feierabend" - Games!
Zuletzt geändert von C64Delta am 29.03.2019 21:42, insgesamt 1-mal geändert.

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sabienchen
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von sabienchen » 29.03.2019 19:55

C64Delta hat geschrieben:
29.03.2019 19:50
Die Faszination schwerer Spiele besteht darin, dass die Kosten für kaputte Controller, abgerissene Kabel und zerstörte Konsolenports viel höher sind, als die Anschaffung des Spiels selbst.
Ich habe in meinen Leben noch nie einen Controller wegen nem Spiel kaputt gemacht (Nunja.. "ausgenudelt" hab ich den ein oder anderen [v.a. die Analogsticks] schon. ^^).. geschweige denn iwo rumgeworfen..

Ich habe das bisher immer nur so als Redensart betrachtet. ^^
Das ist eh das Problem bei Computerspielen: man kann seine Wut / Agression nicht "gesund" abbauen.
Beim Fußball oder Sport kannst du rennen oder dich verausgaben, wenn du wütend bist. Am Ende bist du ausgeglichen.
Aber du scheinst mit dem Sport zumindest ein Ventil für deine aufgestauten Aggressionen gefunden zu haben.. freut mich zu hören. :Häschen:
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Freya Nakamichi-47
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von Freya Nakamichi-47 » 29.03.2019 20:01

sabienchen hat geschrieben:
29.03.2019 19:55
Ich habe in meinen Leben noch nie einen Controller wegen nem Spiel kaputt gemacht
Ich auch nicht. Rumgebrüllt habe ich schon wie ein Berserker, meine Nachbarn halten mich bestimmt für einen Psycho, aber ich hab auch noch keinen Controller aus Wut geschrottet. Der Trick besteht darin, den Arm schnell zu bewegen, dann aber früh loszulassen, sodaß das Eingabegerät sanft auf einer weichen Unterlage zu landen kommt. ;)

Ryan2k6
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele

Beitrag von Ryan2k6 » 29.03.2019 20:10

sabienchen hat geschrieben:
29.03.2019 19:17
...
Bei dem Video, kommt das schwere für mich eher aus der furchtbaren Kamera :mrgreen:

Ich bin auch eher am fluchen, als Sachen zu zerstören. Kann nicht nachvollziehen, wie Leute ihre Fernseher zerkloppen können. Zum fluchen bringt mich aber auch schon FIFA :Blauesauge:
Zuletzt geändert von Ryan2k6 am 29.03.2019 20:13, insgesamt 1-mal geändert.

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