A Way Out - Test

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4P|BOT2
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A Way Out - Test

Beitrag von 4P|BOT2 »

Mit Brothers: A Tale of Two Sons konnte das Hazelight Studio schon 2013 auf Xbox 360 und PC beweisen, dass sie Geschichten mit viel Geduld erzählen und kooperative Abenteuer kreativ inszenieren können. Diesmal schlüpft ihr nicht in die Rolle zweier Brüder, sondern zweier verurteilter Verbrecher, die sich im Jahr 1972 im Gefängnis treffen. Dabei kann A Way Out nur zu zweit gespielt werden, entweder...

Hier geht es zum gesamten Bericht: A Way Out - Test
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Todesglubsch
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Re: A Way Out - Test

Beitrag von Todesglubsch »

Keine Aufwertung weil EA nichts dran verdient?! :D
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DonDonat
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Re: A Way Out - Test

Beitrag von DonDonat »

"einem überraschenden, aber schwach inszenierten sowie komplett unlogischen Finale."
Das interessiert mich jetzt schon :D
Nicht, dass ich es kaufen werde aber ein Let's Play werde ich mir sicher anschauen, so eine Beschreibung des Finales hab ich hier bei 4Players nämlich noch nie gelesen^^
I tried so hard and got so far
But in the end at doesn't even matter
I had to fall to lose it all
But in the end it doesn't even matter
- Linkin Park

RIP Chester :,(
Felerlos
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Re: A Way Out - Test

Beitrag von Felerlos »

Ich habe bisher ca. 2,5 Stunden gespielt und muss sagen, das Spiel ist unglaublich mies, aber irgendwie auch Guilty Pleasure. Ich frage mich was da für ein Ende kommt, das Writing finden wir durchgehend miserabel. Jeder Charakter, ja eigentlich jede Szene und jeder Satz ist so klischeebeladen, das glaubt man kaum. Der Vorteil an einem Co-Op Spiel ist aber eben, das man sich da gemeinsam darüber kaputtlachen kann und dann doch noch irgendwie seinen Spaß hat. Die Passagen, wo man sich gegenseitig hilft, wirken erzwungen ("Ups jetzt bin ich im Dunkeln in den falschen Gang gegangen, aber hej dadurch können wir uns nun gegenseitig Hindernisse aus dem Weg räumen"), das ganze Gameplay ist völlig irrelevant. Meist sind die einzigen Gegenstände mit denen man interagieren kann, auch diejenigen mit denen man interagieren muss. Das sind keine Rätsel, das ist nichts interessantes oder herausforderndes, das ist einfach nur ein "durchklicken", der Optionen, die man hat, bis zur nächsten Szene.

Trotzdem rettet Co-Op irgendwie einiges. Es ist teilweise so trashig, das man gemeinsam schon wieder sehr über die vielen Unzulänglichkeiten lachen kann und irgendwie dann doch relativ viel Spaß hat. Irgendwie ein "Plan 9 from outer Space" Effekt. So wird es vielleicht das schlechteste Spiel, das ich doch bis zum Ende spielen will.

Es schockt mich aber wirklich, dass dieses Spiel von den "A Tale of Two Brothers" Leuten kommt, was fantastisch war.
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Ultimatix
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Re: A Way Out - Test

Beitrag von Ultimatix »

Felerlos hat geschrieben: 23.03.2018 17:42 Ich habe bisher ca. 2,5 Stunden gespielt und muss sagen, das Spiel ist unglaublich mies, aber irgendwie auch Guilty Pleasure. Ich frage mich was da für ein Ende kommt, das Writing finden wir durchgehend miserabel.
Berichte dann mal später in Spoilern wie ihr das Ende fandet, ich wurde schon darüber gespoilert und fand es sehr interessant :lol:
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Flojoe
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Re: A Way Out - Test

Beitrag von Flojoe »

Ich will auch gespeilter werden was ist an dem Ende so mistig?
Brevita
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Re: A Way Out - Test

Beitrag von Brevita »

Sehr gutes Spiel! Es ist zwar Ultra leicht aber ich finde das Konzept sehr gelungen! Gerade diese 24 Präsentation mit den Split Screen finde ich gut. Es ist oft sehr spannend und Abwechslungsreich. Ich als Co op Fan will mehr solche Spiele
Briany
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Re: A Way Out - Test

Beitrag von Briany »

Dem schliesse ich mich an. Bin noch nicht ganz durch und man merkt dem Spiel an dass das Budget begrenzt war, man merkt dem Spiel aber ebenso die Leidenschaft an mit der da gearbeitet wurde und das zählt für mich sehr viel.
Schon lange nicht mehr so viel Spaß mit nem Kumpel im Coop gehabt wie hier.

Irgendwer meinte hier das die Gegenstände mit denen man interagieren kann, auch die Gegenstände sind mit denen man interagieren muss um weiter zu kommen.
Und das ist quatsch. Man kann in vielen Szenen mit Menschen und Gegenständen reden oder etwas tun, das für das Spielsgeschehen völlig irrelevant ist, die Welt aber sehr sehr glaubwürdig wirken lässt.
Ich wünschte mir solche Interaktionsmöglichkeiten für AAA Games, denn diese wirken oft steril. Kleinigkeiten wie auf eine Bank setzen oder ein herumstehendes Instrument benutzen beispielsweise.
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Dennisdinho
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Re: A Way Out - Test

Beitrag von Dennisdinho »

Ich habe das Spiel gerade mit meinem Kumpel beendet und wir fanden das Finale sehr interessant und emotional. Ein völlig unerwartetes Ende. Unlogisch war es nun wirklich nicht. Es wurde gut erklärt und man konnte dem Ganzen folgen.

Was kurz davor geschah war leider der größte Schwachpunkt von A Way Out. Werde aber nicht drauf eingehen aus Spoilergründen.

Insgesamt ein sehr gutes Spiel mit innovativem Gameplay, interessanten Charakteren wirklich guter Grafik, vor allem bei dem Budget, aber leider schwachen Actionsequenzen zum Großteil.

Höhe 70er bzw. niedrige 80er Wertung von mir.
"Wer am Mobiltelefon spielt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren."
canidas
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Re: A Way Out - Test

Beitrag von canidas »

Haben es vorhin beendet, das Finale ist so dermaßen behämmert, unglaublich. Wenn man in Anbetracht dieses Endes das Spiel Revue passieren lässt, verkommt alles zu einer riesigen Farce. Sehr schade.
Ansonsten wurde alles gesagt. Das Spiel ist vieeeeel zu leicht (habe es mit meiner Freundin ohne viele Tode durchgespielt, und das will wirklich was heißen ;) ), die Spielmechanik über weite Strecken eher schwach.
Trotzdem hat es es Spaß gemacht. Man merkt wohin die Reise gehen soll, es hakt allerdings noch etwas in der Ausführung. Ich sehe aber großes Potenzial für zukünftige Projekte ähnlicher Machart.
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Vin Dos
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Re: A Way Out - Test

Beitrag von Vin Dos »

Innovatives gameplay? Echt jetzt?
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dx1
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Re: A Way Out - Test

Beitrag von dx1 »

Vin Dos hat geschrieben: 24.03.2018 01:16 Innovatives gameplay? Echt jetzt?
https://en.wikipedia.org/wiki/Gameplay
u.a.:
Socialization: the degree of the set of game attributes, elements and resources that promote the social factor of the game experience in group. This kind of experience provokes appreciating the video game in a different way, thanks to the relations that are established with other players or with other characters of the game that help the player to resolve jointly the game challenges in a collaborative, competitive or cooperative way. The game socialization allows players to have a totally different game experience when they play with other persons and promote new social relationships thank to the interaction among them. In addition to this, socialization also is present at how the social connections that we have are projected with the group in the characters of the video game and context in which the game is realized. For example, choosing the player to be connected or to share something, interacting, obtaining information, asking for help, or negotiating for some items, and how our influence with the other character is positive or negative to achieve the game objectives. To promote the social factor it is advisable to develop new shared challenges that help players to integrate and being satisfied with the new game rules and objectives, creating a set of collective emotions where players (or characters) encourage and motivate themselves to overcome the collective challenges
und
Artistic Playability: the quality of the video game arts and aesthetics in the game elements: visual graphics, sound effects, music and melodies, storyline and storytelling and how these elements are shown in the video game.
Klar, es ist schwer bis unmöglich, vollständig neues Gameplay zu erschaffen, aber die Kombination allein auf diese beiden Punkte bezogenen Elemente, die in diesem Spiel steckt, ist wohl nicht in vielen anderen Spielen zu finden, die bisher erschienen sind: (Couch-)Co-Op, dynamischer Splitscreen, Schwerpunkt auf der Handlung, kein Einzelspielermodus … — welche Spiele kannst Du nennen, die drei dieser vier Punkte erfüllen?
Refuse > Reduce > Reuse > Repair > Recycle > Rot!
If you can't do something smart, do something right.
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Vin Dos
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Re: A Way Out - Test

Beitrag von Vin Dos »

Ich beziehe mich mit gameplay auf das was ich bisher gesehen habe und das war für mich Heavy Rain gameplay. Bißchen rumlaufen, bißchen Knopf drücken, das war's. Und das finde ich ziemlich schwach. Co-op schön und gut, aber ich bin mittlerweile so satt von manchen "gameplay"-Elementen. Zum 100x an ne Wand stehen um deinem Partner hoch zu helfen. Zum splitscreen, finde ich eigentlich eher nervig, aber das ist Geschmacksache.

Kann sein dass zum gameplay mehr dazu gehört als das was ich darunter verstehe. Trotzdem finde ich da nichts großartig Innovativ. Ok die Präsentation mit splitscreen lasse ich mal durchgehen. Obwohl man das auch schon kennt von Filmen/Serien.
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Re: A Way Out - Test

Beitrag von Erkannt »

Es ist immer gefährlich mit Innovation zu werben. Meistens hat es das was angepriesen wird dann doch schon irgendwo mal gegeben. Eigentlich soll ein Spiel nur Spaß machen. Wenn man sich aber zu sehr über solche Dinge aufregt, ist man vielleicht schon generell nur noch schwer für Spiele empfänglich, weil man ein Spielgefühl sucht, dass man sich nur erfüllen kann, wenn man sich eben nicht dauernd den Kopf über das Spiel zerbricht. Bugs und andere Gamebreaker mal außen vorgelassen natürlich.
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aeri0r
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Re: A Way Out - Test

Beitrag von aeri0r »

Mir hats sehr gut gefallen, schöne Regie / Stimmung / Pacing. Gameplaytiefe hat es weniger, aber ich denke das war auch nicht der Anspruch hier.

Wer einen interaktiven, spaßigen Film im Coop in Überüberüberlänge sucht und entspannt mit einem Freund zocken will, ist hier genau richtig. Mehr Zeit Unterhaltung als im Kino, fürs gleiche Geld.
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