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Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 15:48
von 4P|BOT2
Nach etwa 40 Stunden war Kazuma Kiryu 100 Kilometer gelaufen – gegangen, wohl gemerkt, nicht gerannt. Denn mit Yakuza 6 hat Sega virtuelle Kulissen erschaffen, die so lebendig wirken, dass ich nicht einfach hindurch sprinten konnte, sondern jeden Augenblick wie die Reise an einen exotischen Urlaubsort genossen habe. Offiziell war es das letzte Mal, dass Kazuma die Hauptfigur seines eigenen A...

Hier geht es zum gesamten Bericht: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Re: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 17:29
von LP 90
Interessanterweise sagen aber die meisten Fans die man so im Internet trifft, impotiert haben usw. dass der Teil absolut NICHT gelungen ist und den Vorgängern im umfang und Story ziemlich hinterherhinkt.

Ist schon ne vetrackte Sache mit dem Teil.

Re: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 18:07
von Raskir
Hmm die Tests sind aber doch verdammt positiv bisher. Auf dem Niveau von zero bisher. Bin mal gespannt was die ersten Amazon Rezension ubd User reviews ausspucken. Bisher lese ich meist positives.

Re: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 18:17
von Easy Lee
Als Harukas Baby mehrmals wie ein Football umhergeworfen wurde, ist mir beinahe die Kinnlade auf den Boden gekippt – mir fehlen ehrlich gesagt die Worte, um diesen unsäglichen Quatsch auch nur im Ansatz treffend zu beschreiben.
Schwarzer Humor ist eben noch lustiger, wenn niemand dabei mit dem Auge zwinkert. 8)

Der Infokasten zur Standard-PS4 erschreckt mich allerdings. Wann gab es zuletzt schwarze Balken? Das kenn ich nur aus grauen PS1-Vorzeiten.

Re: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 18:20
von LP 90
Raskir hat geschrieben: 16.03.2018 18:07 Hmm die Tests sind aber doch verdammt positiv bisher. Auf dem Niveau von zero bisher. Bin mal gespannt was die ersten Amazon Rezension ubd User reviews ausspucken. Bisher lese ich meist positives.
Ist bei Amazon Japan das schlechteste bewertetet Yakuza und wird im allgemeinen als viel schlechter angesehenen als Zero.
Hier mal ein etwas kritischerer Test, welcher auch eher der bisherigen Community-Meinung der Importeure entspricht (leichte Spoiler-Gefahr am Anfang)
https://www.destructoid.com/review-yaku ... 2903.phtml


Der Preis für die neue Engine ist nämlich fehlende Gebeiete, fehlenede Minispiele, schlechtere Substories und ein heruntergebrochenes Kampfsystem wie es aussieht.
Auch hat man für die Story mal soeben so gut wie alle Hauptfiguren neben Kiryu komplett ignoriert, wa ziemlich vielen sauer aufstößt.

Re: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 18:35
von 4P|Benjamin
LP 90 hat geschrieben: 16.03.2018 18:20Der Preis für die neue Engine ist nämlich fehlende Gebeiete,
Hier fehlt überhaupt nichts. In Kamurocho gibt's die nördlichsten Querstraßen/-wege nicht, dafür neue Höfe und Dächer, was mengenmäßig sogar in etwa dem vorherigen Gesamt-Kamurocho entspricht (Yakuza 4 mal außen vor gelassen). Außerdem gibt's mit Onomichi endlich wieder einen brandneuen und noch dazu ausnehmend schicken Schauplatz. Ich verstehe wirklich nicht, wie man das als Kritikpunkt anführen kann.
fehlenede Minispiele
Meiner Meinung nach ist es ein schlimmer Trugschluss, dass eine Fortsetzung alles enthalten muss, was im Vorgänger drin war. Yakuza 6 enthält so viele Minispiele und die meisten davon in deutlich verbesserter Form - das ist doch bedeutend wichtiger und spaßfördernder, als einfach alles einzubauen, was man zwischen die Finger bekommen kann. Von den vergleichsweise aufwändigen Clan-Kämpfen, auf die der Begriff Minispiel kaum noch zutrifft, ganz zu schweigen.
ein heruntergebrochenes Kampfsystem wie es aussieht
Kiryu ist agiler, lässt sich direkter steuern und die Animationen sind eine Klasse über denen in Kiwami bzw. davor. Gut, wer die verschiedenen Kampfstile mochte... ich war nie der größte Fan davon, sondern freu mich darüber, dass sich das Kampfsystem endlich mal wieder um das Wesentliche dreht.

Dass Kiryu irgendwann im Wesentlichen alles konnte, was zuvor mal auf vier Charaktere aufgeteilt war, ergab für mich ohnehin wenig Sinn. ;) Wie gesagt: Quantität ist nicht Qualität.
Auch hat man für die Story mal soeben so gut wie alle Hauptfiguren neben Kiryu komplett ignoriert, wa ziemlich vielen sauer aufstößt.
Aber ganz ehrlich: Die Serie ist ja nicht weg vom Fenster. Nur ist das hier erst mal Kiryus Abschied, des Typen, der die Serie mehr als zehn Jahre lang getragen hat. Da bin ich dann lieber ganz bei ihm, als dass alles drin ist, nur damit alles irgendwie drin ist.

Ich will nun wirklich niemandem erzählen, wie er das Spiel zu finden hat. Aber persönlich hätte ich schon vor Jahren ein fokussiertes, modernes Yakuza jedem in die Breite gegangenen Aufguss vorgezogen und es ist doch schön, dass wenigstens EIN Teil der Hauptserie das mal so macht. :)

Re: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 18:45
von Raskir
Das hört sich für mich sehr stark danach an dass viele Leute dem Spiel vorwerfen anders zu sein. Wenn Ben da recht hat und Qualität zunimmt während die Inhalte abnahmen, aber immer noch reichlich vorhanden ist, dann nehme ich das mit handkuss. Ich mein von was reden wir hier? Ein Spiel dass dutzende minigames hatte, und es fehlen die Hälfte? Riesige Open world die nicht so riesig ist wie in einem der Vorgänger? Ich mein kommt schon :D

Re: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 18:52
von 4P|Benjamin
Eben. ;) Seh ich zumindest auch so. Und SO viel anders ist es ja gar nicht. Aber in vielen Details (für meinen Geschmack) einfach eine ganze Ecke besser.

Re: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 19:42
von LP 90
4P|Benjamin hat geschrieben: 16.03.2018 18:52 Eben. ;) Seh ich zumindest auch so. Und SO viel anders ist es ja gar nicht. Aber in vielen Details (für meinen Geschmack) einfach eine ganze Ecke besser.
Raskir hat geschrieben: 16.03.2018 18:45 Das hört sich für mich sehr stark danach an dass viele Leute dem Spiel vorwerfen anders zu sein. Wenn Ben da recht hat und Qualität zunimmt während die Inhalte abnahmen, aber immer noch reichlich vorhanden ist, dann nehme ich das mit handkuss. Ich mein von was reden wir hier? Ein Spiel dass dutzende minigames hatte, und es fehlen die Hälfte? Riesige Open world die nicht so riesig ist wie in einem der Vorgänger? Ich mein kommt schon :D


Bevor weiter auf mich eingedroschen wird erstmal vorweg:
Ich habe das Spiel noch nicht gespielt, meine Kopie kommt via Play-Asia erst Anfang April.
Deswegen kann ich auch kein persönliches Fazit abgeben,

Was ich aber oben erwähnt habe waren Warnungen von Bekannten, die die japanische Version gespielt haben und mir
von eher entäuschenden Sachen berichtet haben. So ist es beim kapmf nicht unbedingt die fehleden Stile die kritisiert werden, sondern auch massiv weniger Heat Moves. Bei den Minispielen fehlen wohl halt die für die Serie typische Kampfarena, es gibt kaum noch Glücksspiel und auch kein Bowling mehr. All das hat mir zum Beispiel riesig Spaß gemacht in der Serie und es macht mich halt vorsichtig wenn ich sowas höhre dann, vor allem wenn ich persönlich nciht nachvollziehen kann bisher wo die anderen Spiele so qualitativ besser sein sollen, auch hier höhre ich gegensätzliches. So bezeichnet der oben verlinkte Test den von dir gelobten Clan-Creator als beseres Mobile-SPielchen. Kombiniere dass dann mit den Fakt das wohl der gesamte Champion-Distrikt und Hotel-Distrikt fehlen, für mich feste Bestandteile Kamuruchos, ohne wirkliche Erklärung, macht mich dann halt vorsichtig.

Diejenigen die halt das japansiche SPiel gespielt haben und auch sonst japansiche Infos bezüglich Yakuza verfolgen meinten halt das dies an der neuen Engine und zu wenig Entwicklungszeit gelegen hat. Manh hat demnach Grafik und unter anderem durchgängigen Voice-Acting (was dann doch wirklich toll ist)dem quantitativen(qualitativen?) Inhalt vorangestellt. Das ist dann halt nur in der Präsentation modern, aber im wirklichen Inhalt ein Schritt zurück.

Das selbe höhre ich auch über Yakuza Kiwami 2, was ja in Japan schon draussen ist. Es fehlt wohl auch hier dank extrem kurzer Entwicklungszeit ein im Original vorhandener Abschnitt und eltiche zusammenhängende SUbstories (Club Adam).
Durch den fehlenden Abschnitt musste wohl am Ende auch die Story umgeschrieben werden um um den herum zukommen.

Ich weiß halt nicht genau was ich erwarten kann. Deswegen ja auch der Kommentar mit der vertrakten Sache oben.
Es gibt komplett unterschiedliche Einschätzungen zu dem Teil.

Re: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 19:43
von Jondoan
Also ich habe in meiner Zocker Vita genau drei Teile gezockt (erst Teil 4, dann Teil 3 und schließlich sogar Kenzan importiert) und ich hatte viel Spaß damit. Die restlichen Erscheinungen sind an mir vorbeigegangen, wohl aufgrund der teilweisen späten Releases. Bin auf jeden Fall interessiert, aber vielleicht hole ich erstmal Yakuza Zero nach.

In welchem Teil war das mit den verschiedenen Kampfstilen? Am coolsten fand ich Tanimura mit seinem Jiu-Jitsu / Aikidoo. Gibt es in dieser Richtung was in Zero? Im neuen vermutlich eher nicht, nehme ich mal an.

Re: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 19:44
von LP 90
Jondoan hat geschrieben: 16.03.2018 19:43 Also ich habe in meiner Zocker Vita genau drei Teile gezockt (erst Teil 4, dann Teil 3 und schließlich sogar Kenzan importiert) und ich hatte viel Spaß damit. Die restlichen Erscheinungen sind an mir vorbeigegangen, wohl aufgrund der teilweisen späten Releases. Bin auf jeden Fall interessiert, aber vielleicht hole ich erstmal Yakuza Zero nach.

In welchem Teil war das mit den verschiedenen Kampfstilen? Am coolsten fand ich Tanimura mit seinem Jiu-Jitsu / Aikidoo. Gibt es in dieser Richtung was in Zero? Im neuen vermutlich eher nicht, nehme ich mal an.
Ja, Zero hat verschieden Kampfstile.
Yakuza Kiwami auch.

6 hat keine.

Re: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 20:46
von flo-rida86
ich freu mich drauf.
auch wenn englische untertitel immer wieder ein krampf ist.

Re: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 20:47
von flo-rida86
LP 90 hat geschrieben: 16.03.2018 17:29 Interessanterweise sagen aber die meisten Fans die man so im Internet trifft, impotiert haben usw. dass der Teil absolut NICHT gelungen ist und den Vorgängern im umfang und Story ziemlich hinterherhinkt.

Ist schon ne vetrackte Sache mit dem Teil.
da hab ich aber was anderes gehört.

Re: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 20:48
von flo-rida86
Serious Lee hat geschrieben: 16.03.2018 18:17
Als Harukas Baby mehrmals wie ein Football umhergeworfen wurde, ist mir beinahe die Kinnlade auf den Boden gekippt – mir fehlen ehrlich gesagt die Worte, um diesen unsäglichen Quatsch auch nur im Ansatz treffend zu beschreiben.
Schwarzer Humor ist eben noch lustiger, wenn niemand dabei mit dem Auge zwinkert. 8)

Der Infokasten zur Standard-PS4 erschreckt mich allerdings. Wann gab es zuletzt schwarze Balken? Das kenn ich nur aus grauen PS1-Vorzeiten.
gabs die nicht auch bei the evil within 1 und the order?
erscheint mir jedenfalls auf der ps4 nicht so ungewöhnlich.

Re: Yakuza 6: The Song of Life - Test

Verfasst: 16.03.2018 23:04
von Melcor
Unerklärliche Peinlichkeiten würzen diese skurrile Mischung, ohne dass das wichtige Augenzwinkern des Regisseurs erkennbar wäre. Als Harukas Baby mehrmals wie ein Football umhergeworfen wurde, ist mir beinahe die Kinnlade auf den Boden gekippt – mir fehlen ehrlich gesagt die Worte, um diesen unsäglichen Quatsch auch nur im Ansatz treffend zu beschreiben.
Bitte? Ihr erwähnt doch sogar Takeshi-san davor. Baby Football trifft doch genau dessen absurden Humor, oder etwa noch nie etwas abseits seiner Yakuza Filme gesehen?