Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
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Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
Paradox Interactive (Europa Universalis, Hearts of Iron) will sich für mehr Frauen in der Spielentwicklung einsetzen: Der schwedische Publisher gab heute bekannt, dass er zum "Founding Ambassador", also einer Art Botschafter für die Initiative Women in Games wird: "Paradox Interactive wird als Stockholmer Founding-Ambassador das Wachstum der Organisation von Women in Games unterstützen, dabei helf...
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- Todesglubsch
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Re: Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
Wollte schon motzen, aber Frauen in der Spielentwicklung finde ich nicht schlecht.
Und bevor jemand von der Seite kommt: Nein, ich habe nichts gegen weibliche Charaktere in Spielen. Ich habe aber etwas gegen Quotenbesetzungen in- und außerhalb von Spielen.
Und bevor jemand von der Seite kommt: Nein, ich habe nichts gegen weibliche Charaktere in Spielen. Ich habe aber etwas gegen Quotenbesetzungen in- und außerhalb von Spielen.
Re: Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
Änderet das "Stockholmer Founding" in "Stockholm Syndrom". Damit werdet ihr sicher mehr Erfolg haben
Re: Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
So lange es wirklich Frauen vom Fach- und keine fanatischen Genderideologinnen sind, deren Hauptinteresse darin besteht, das Medium zu diskreditieren, find ich das gut.
Re: Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
Ja, richtig. Oftmals gehts ja auch gerade darum, dass man Mädchen schon in der Schulzeit zeigt "Guckt mal, das kann ne Frau genauso gut", siehe Girls Day. Hat sich bereits in so einigen naturwissenschaftlichen, typischen Männerdomänen bewährt und ich glaube die Azubis sind auch ganz froh, wenn unter den 30 Jungs nicht nur eine Chemikerin hocktTodesglubsch hat geschrieben:Wollte schon motzen, aber Frauen in der Spielentwicklung finde ich nicht schlecht.
Und bevor jemand von der Seite kommt: Nein, ich habe nichts gegen weibliche Charaktere in Spielen. Ich habe aber etwas gegen Quotenbesetzungen in- und außerhalb von Spielen.
Haha, now wasn't that a toot'n a holla, haha!
- Sephiroth1982
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- Registriert: 05.05.2009 15:24
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Re: Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
Dagegen habe ich nichts, sofern die weiblichen Bewerberinnen besser, oder gleich gut sind, wie die männlichen Counterparts. Wenn es aber bloß um die Erfüllung von Quoten geht, dann sehe ich schwarz für Paradox.
-
EvilGabriel
- Beiträge: 319
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Re: Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
Ist das eine Meldung wert?
Ich meine, das ist ja recht löblich, aber irgendwie verursachen solche Meldung immer den Beigeschmack, als würden die Firmen solche Entscheidungen eher aus Publicitygründen fällen.
Sollen sie es doch einfach machen, anstatt es an die große Glocke zu hängen.
So entsteht eher folgender Eindruck: "Seht her, wir setzen uns für Frauen ein! Schaut, wie toll wir sind!"
Ich meine, das ist ja recht löblich, aber irgendwie verursachen solche Meldung immer den Beigeschmack, als würden die Firmen solche Entscheidungen eher aus Publicitygründen fällen.
Sollen sie es doch einfach machen, anstatt es an die große Glocke zu hängen.
So entsteht eher folgender Eindruck: "Seht her, wir setzen uns für Frauen ein! Schaut, wie toll wir sind!"
- Balla-Balla
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Re: Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
Paradox - noch nie gehört.
Klingt für mich aber eher anstrengend, das Vorhaben. Verstehe sowieso bis heute nicht, was daran sexistisch oder rassistisch sein soll, einfach die Besten zu nehmen, sex, gender, race, handycap, age - scheissegal.
Bestimmte Gruppen wg. minority usw. zu bevorzugen, finde ich eher sexistsich-rassistisch. Du bekommst dann den Job nicht, weil du weiss, Mann, hetero bist? Ist das etwa nicht diskriminierend?
Wenn man so etwas nötig hat, stimmt doch eher mit einem selbst etwas nicht. Ich beurteile Menschen seit je her nach Sympathie, musste mich nie zwingen, nett zu nem colored oder gay zu sein. Hatte aber auch kein Problem, ihn als Arsch zu verdammen, so er denn eines war.
Man meint es eigentlich gut, macht dann aber genau das Gegenteil. Ein Zeichen unserer Zeit.
Klingt für mich aber eher anstrengend, das Vorhaben. Verstehe sowieso bis heute nicht, was daran sexistisch oder rassistisch sein soll, einfach die Besten zu nehmen, sex, gender, race, handycap, age - scheissegal.
Bestimmte Gruppen wg. minority usw. zu bevorzugen, finde ich eher sexistsich-rassistisch. Du bekommst dann den Job nicht, weil du weiss, Mann, hetero bist? Ist das etwa nicht diskriminierend?
Wenn man so etwas nötig hat, stimmt doch eher mit einem selbst etwas nicht. Ich beurteile Menschen seit je her nach Sympathie, musste mich nie zwingen, nett zu nem colored oder gay zu sein. Hatte aber auch kein Problem, ihn als Arsch zu verdammen, so er denn eines war.
Man meint es eigentlich gut, macht dann aber genau das Gegenteil. Ein Zeichen unserer Zeit.
- Balla-Balla
- Beiträge: 2398
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Re: Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
Echt? Wie wäre es dann mal damit: Wir stellen jeden/jede ein, wenn er/sie gut ist, Fragen nach sex-race sind uns völlig wurscht. Allerdings bevorzugen wir auch niemanden, nur weil er bestimmte Merkmale hat.ronny_83 hat geschrieben:Die Spielebranche ist aber nun mal ne öffentlichkeitswirksame Branche. Und da gilt es eben auch, Dinge nach außen zu tragen, auch der Konkurrenz/ den Mitbewerbern wegen (z.B. Bereitschaft zeigen, Vorreiter sein zu wollen). Und die Unterbesetzung von Frauen in bestimmten Berufsgruppen ist auch ein politisches Thema. Von daher ist es vverständlich, dass diese Sachen nach außen getragen werden.EvilGabriel hat geschrieben:Ist das eine Meldung wert?
Ich meine, das ist ja recht löblich, aber irgendwie verursachen solche Meldung immer den Beigeschmack, als würden die Firmen solche Entscheidungen eher aus Publicitygründen fällen.
Sollen sie es doch einfach machen, anstatt es an die große Glocke zu hängen.
So entsteht eher folgender Eindruck: "Seht her, wir setzen uns für Frauen ein! Schaut, wie toll wir sind!"
Genau das machen nämlich die Rechten, wo ist dann der Unterschied?
Re: Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
Ich würde mich dafür einsetzen das die qualifizierteste Person einen Job bekommt egal ob Frau/Mann/Schwarz/Weiß/Gelb/Grün etc. Aber ist ja nicht mein Unternehmen. Hab von "Paradox Interactive" auch noch nie gehört. Machen die Handy Spiele oder Free2Play ?
Zuletzt geändert von EllieJoel am 13.09.2016 10:40, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun, finde ich. Wenn man eine unterrepräsentierte Gruppe fördern will, bedeutet das nicht, daß man in diesem Zuge die überrepräsentierte Gruppe in dem Augenblick unfair behandeln muß.EllieJoel hat geschrieben:Ich würde mich dafür einsetzen das die qualifizierteste Person einen Job bekommt egal ob Frau/Mann/Schwarz/Weiß/Gelb/Grün etc.
In diesem speziellen Fall: Die qualifizierteste Person soll und wird einen Job bekommen - aber in der Branche ist das momentan größtenteils ein Mann, weil Frauen (im Vergleich zum Bevölkerungsanteil) deutlich unterrepräsentiert sind. Das Ziel ist also, die Zahl der Frauen zu erhöhen, die sich überhaupt um solche Jobs bewerben UND die Qualifikationen haben, auf Basis derer man sie vorziehen würde.
Dann bist du schlecht informiert. Informiere dich und schreib danach deinen Rant.Balla-Balla hat geschrieben:Paradox - noch nie gehört.
Siehe oben.Klingt für mich aber eher anstrengend, das Vorhaben. Verstehe sowieso bis heute nicht, was daran sexistisch oder rassistisch sein soll, einfach die Besten zu nehmen, sex, gender, race, handycap, age - scheissegal.
Nicht nur bei Geschlechterdiskussionen, sondern mithin bei allen Diskussionen, in denen es um eine Ungleichheit geht, kommt von vielen Vertretern derjenigen Gruppe, die nicht vom jeweiligen Problem betroffen ist, dieses Argument: "Behandelt doch alle gleich, dann ist alles super!"
Ist es aber eben nicht. Denn die Entscheidung, wer welchen Job bekommt, ist nur der letzte Schritt auf einem langen Weg, der bis dorthin geführt hat - und dieser Weg kann sehr wohl Hürden aufweisen, über die man diskutieren kann. Bzw. die man versuchen kann aus dem Weg zu räumen. Das heißt nicht, daß bei diesem letzten Schritt - wer einen Job bekommt - eine Ungleichbehandlung stattfinden muß.
Re: Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
Na dann ist ja nicht mein Unternehmen wenn die es sich leisten können dann viel Spaß. Es wird immer Berufsgruppen geben wo Geschlechter weniger vertreten sind. Beim Zahnarzt oder Zahnärztin sind die Helfer zu 100% weiblich. Einen männlichen Friseur sehe ich auch eher selten. Aber die können natürlich machen was sie wollen wenn sie es sich leisten könnte nicht zuerst nach Qualifikation zugucken bitte. Dann soll aber auch niemand meckern wenn wieder tausende Leute in der Spielebranche entlassen werden weil man nichts auf die Kette bekommt.Usul hat geschrieben:Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun, finde ich. Wenn man eine unterrepräsentierte Gruppe fördern will, bedeutet das nicht, daß man in diesem Zuge die überrepräsentierte Gruppe in dem Augenblick unfair behandeln muß.EllieJoel hat geschrieben:Ich würde mich dafür einsetzen das die qualifizierteste Person einen Job bekommt egal ob Frau/Mann/Schwarz/Weiß/Gelb/Grün etc.
In diesem speziellen Fall: Die qualifizierteste Person soll und wird einen Job bekommen - aber in der Branche ist das momentan größtenteils ein Mann, weil Frauen (im Vergleich zum Bevölkerungsanteil) deutlich unterrepräsentiert sind. Das Ziel ist also, die Zahl der Frauen zu erhöhen, die sich überhaupt um solche Jobs bewerben UND die Qualifikationen haben, auf Basis derer man sie vorziehen würde.
Re: Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
Aber warum? Ist es nicht legitim zu fragen, warum es so wenige Arzthelfer gibt? Oder so wenig Friseure (auch wenn ich das mit den Friseuren eher andersrum sehe)? Ist ja nicht so, daß man bei diesen Beispielen körperliche Unterschiede als Argument nennen könnte wie in einigen Handwerksbranchen oder etwa bei körperlicher Schwerstarbeit in der Metallverarbeitung z.B.EllieJoel hat geschrieben:Es wird immer Berufsgruppen geben wo Geschlechter weniger vertreten sind. Beim Zahnarzt oder Zahnärztin sind die Helfer zu 100% weiblich. Einen männlichen Friseur sehe ich auch eher selten.
Wie gesagt: Das eine hat mit dem anderen nur bedingt (wenn überhaupt) etwas zu tun. Wenn ich JETZT eine Hilfskraft für meine Zahnarztpraxis einstellen will, muß ich keinen schlechter qualifizierten Mann nehmen... kann aber dennoch ab sofort an den entsprechenden Stellschrauben zu drehen beginnen, daß ich in 10 Jahren z.B. auch aus deutlich mehr männlichen Kandidaten auswählen kann.Aber die können natürlich machen was sie wollen wenn sie es sich leisten könnte nicht zuerst nach Qualifikation zugucken bitte.
Re: Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
Der Tenor, das "es ja grundsätzlich in Ordnung wäre wenn Frauen in der Spielentwicklung arbeiten, aber nur wenn sie denn genauso gut oder besser als ihre männlichen Kollegen sind" kann man mal mit Verstand Revue passieren lassen.
Niemand braucht die Akzeptanz oder Absolution eines Dritten um in einem Job zu arbeiten. Wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer einstellt wird das schon einen Grund haben. In einigen wenigen Fällen mag das vielleicht sogar eine Quote sein. Zum Beispiel die 5 Prozent-Quote über die sich kein Mensch aufregt.
Wenn ein Kerl einen Job in der Branche bekommt interessiert das niemande. Wird eine Frau eingestellt muss erstmal evaluiert werden ob Sie es denn wirklich verdient hat. Einige wenige Spezialisten sehen dann auch schon das Matriarchat am Horizont heraufziehen.
Niemand braucht die Akzeptanz oder Absolution eines Dritten um in einem Job zu arbeiten. Wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer einstellt wird das schon einen Grund haben. In einigen wenigen Fällen mag das vielleicht sogar eine Quote sein. Zum Beispiel die 5 Prozent-Quote über die sich kein Mensch aufregt.
Wenn ein Kerl einen Job in der Branche bekommt interessiert das niemande. Wird eine Frau eingestellt muss erstmal evaluiert werden ob Sie es denn wirklich verdient hat. Einige wenige Spezialisten sehen dann auch schon das Matriarchat am Horizont heraufziehen.
-
johndoe724410
- Beiträge: 1609
- Registriert: 14.02.2008 13:05
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Re: Paradox Interactive: Wird Botschafter der "Women in Games"-Kampagne
was kotzt mich dieses thema langsam an...
wir haben überigens auch frauen in unserer entwicklung sitzen -> sind allerdings erst auf den 2. bis 3. blick als solche zu erkennen. hier stimmt das klischee noch...
im übrigen sind die frauen die mir beim zocken begegnet sind, bleiben wir mal bei cod, völlig überdrehte schnallen gewesen die keine 10 sekunden ohne fick doch und du blöder wixxer (ins micro schreiend) ausgekommen sind... -> gleich muten
"normale" frauen, die als solche wahrgenommen werden wollen und sich so auch verhalten, zocken in meiner realität nicht und haben auch sonst nicht viel mit "gaming" und/oder computer zu tun..
das ist meine realität und sichtweise
wir haben überigens auch frauen in unserer entwicklung sitzen -> sind allerdings erst auf den 2. bis 3. blick als solche zu erkennen. hier stimmt das klischee noch...
im übrigen sind die frauen die mir beim zocken begegnet sind, bleiben wir mal bei cod, völlig überdrehte schnallen gewesen die keine 10 sekunden ohne fick doch und du blöder wixxer (ins micro schreiend) ausgekommen sind... -> gleich muten
"normale" frauen, die als solche wahrgenommen werden wollen und sich so auch verhalten, zocken in meiner realität nicht und haben auch sonst nicht viel mit "gaming" und/oder computer zu tun..
das ist meine realität und sichtweise