GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
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- 4P|BOT2
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GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
CD Projekt hat seiner digitalen Distributionsplattform GOG.com eine Geldbeutel-Funktion (Wallet) hinzugefügt, um ähnlich wie bei Steam mit aufgeladenem Guthaben schnell und unkompliziert neue Spiele erwerben zu können. Zudem soll man so ohne zusätzliche Gebühren sein Budget verwalten und Bezahlmethoden kombinieren können:"Behalte das Gamingbudget von dir oder deiner Familie im Auge. Als Elternteil...
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- Paranidis68
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Re: GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
Wie ist das eigentlich, wenn Steam usw. das Guthaben verwalten. Die bekommen doch Zinsen dafür und wenn ja, wie und warum kontrolliert das niemand. Weiß da jemand was dazu? Man bedenke, was bei Millionen Nutzern da an Summen entstehen. Ich habe selber manchmal 5-10 Euro Monate da drauf, ohne es zu verbrauchen. Oder verwalten die das nicht über Konten?
- Kajetan
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Re: GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
Soweit ich weiß ... nein. Um mit dem Geld aus Wallets Geldgeschäfte betätigen zu können, müssen Valve und andere eine Bank-Lizenz erwerben. Was meines Wissens nicht der Fall ist. Das Geld liegt einfach "nur so" in den jeweiligen Wallets und darf nicht angerührt werden.Paranidis68 hat geschrieben:Wie ist das eigentlich, wenn Steam usw. das Guthaben verwalten. Die bekommen doch Zinsen dafür ...
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anasazy
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Re: GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
Steam ist keine Bank. Von daher gibt es auch keine Konten. Durch das aufladen deiner Steam Wallet machst du letztendlich nichts anderen als ein bestimmtes Produkt bei Steam zu kaufen. Nennen wir dieses Produkt der Einfachheit halber mal den "Steam Credit". Dieser Credit sieht dabei rein zufällig genau so aus wie die von die verwendete Währung (also Euro). Aber das Beste daran ist, Steam räumt dir nun die Möglichkeit ein, die von dir erworbenen Credits in entsprechender Menge (praktischer weise ist ein "Euro" in deiner Wallet auch einen echten Euro wert) gegen Spiele und was es sonst so gibt zu TAUSCHEN.Paranidis68 hat geschrieben:Wie ist das eigentlich, wenn Steam usw. das Guthaben verwalten. Die bekommen doch Zinsen dafür und wenn ja, wie und warum kontrolliert das niemand. Weiß da jemand was dazu? Man bedenke, was bei Millionen Nutzern da an Summen entstehen. Ich habe selber manchmal 5-10 Euro Monate da drauf, ohne es zu verbrauchen. Oder verwalten die das nicht über Konten?
- Hirtec
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Re: GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
Hmm, für mich eher uninteressant. Da habe ich mein Geld lieber auf dem Bankkonto.
- Paranidis68
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Re: GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
Nun, ich habe es verstanden. Aber, ist es denn 100% so, dass mit dem Geld quasi nix passiert? Woher weiß man, dass das Guthaben nicht auf "sagen wir ruhig Konto" eingezahlt wird. Also das Steam selber alles Geld irgendwo verwalten lässt und es bei Bedarf auch wieder abbuchen lässt. Also der Publisher oder Entwickler sein Geld aus diesen Sack bekommt, wenn ein Spiel auch wirklich gekauft wurde. Steam bunkert das Geld, also seinen Gewinn ja nicht im Tresor, sondern es funktioniert ja alles wie bei einer Bank. Ich zahle Ein und Steam zahlt Aus. Und damit meine ich natürlich nicht die aktuelle/abgeschlossene Transaktion, sondern genau das Geld, worüber wir ja schreiben
- Hirtec
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Re: GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
@Paranidis68: Valve wird das eingezahlte Geld als Umsatz mitnehmen. Du hast ja auch keine Möglichkeit das Geld wieder zur eigenen Bank zurückzutransferieren. Du kaufst bei Steam eine virtuelle Währung. Dein "physisches" Geld ist dann bei Valve gelandet und du kannst mit dem virtuellen Geld auf Shopping-Tour gehen.
Publisher werden dann wie gehabt von Valve ausbezahlt, wenn jemand ihr Produkt kauft. Ob die Kunden dann per Guthaben, Paypal oder Kreditkarte bezahlt haben, ist dem Publisher egal bzw. das bekommt der auch gar nicht zu Gesicht.
GOG versucht hier was ähnliches aufzubauen.
Publisher werden dann wie gehabt von Valve ausbezahlt, wenn jemand ihr Produkt kauft. Ob die Kunden dann per Guthaben, Paypal oder Kreditkarte bezahlt haben, ist dem Publisher egal bzw. das bekommt der auch gar nicht zu Gesicht.
GOG versucht hier was ähnliches aufzubauen.
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anasazy
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Re: GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
Wann immer du bei Steam Geld ausgibst, sei es ein Spiel oder weil du deine Wallet auflädst, schließt du einen Kaufvertrag mit Steam (und nicht etwa mit dem Entwickler oder Publisher) und das Geld wandert als EINNAHME auf deren Konto. Fertig! Dein Geld hat rechtmäßig den Besitzer gewechselt und du hast was dafür bekommen (entweder ein Spiel oder einen Gutschein in Wert von z.B. 5 € den man dir als Steam Wallet verkauft hat.Paranidis68 hat geschrieben:Nun, ich habe es verstanden. Aber, ist es denn 100% so, dass mit dem Geld quasi nix passiert? Woher weiß man, dass das Guthaben nicht auf "sagen wir ruhig Konto" eingezahlt wird. Also das Steam selber alles Geld irgendwo verwalten lässt und es bei Bedarf auch wieder abbuchen lässt. Also der Publisher oder Entwickler sein Geld aus diesen Sack bekommt, wenn ein Spiel auch wirklich gekauft wurde. Steam bunkert das Geld, also seinen Gewinn ja nicht im Tresor, sondern es funktioniert ja alles wie bei einer Bank. Ich zahle Ein und Steam zahlt Aus. Und damit meine ich natürlich nicht die aktuelle/abgeschlossene Transaktion, sondern genau das Geld, worüber wir ja schreiben
Steam fürt nun (im übertragenen Sinne) eine Strichliste welche Spiel wie oft im einem Monat verkauft wurde und kauft dann stark vereinfacht ausgedrückt am Ende des Monats die entsprechenden Produkte/Dienstlestungen/Lizenzen bei den jeweiligen Entwickler oder Publisher. Bezahlt aus der eigenen Brieftasche! "Dein" Geld spielt zu diesem Zeitpunkt schon lange keine Rolle mehr.
EDIT: Hirtec über mir hat's noch einfacher und verständlicher formuliert. Danke!
- die-wc-ente
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Re: GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
Immer mehr Banken führen "Strafzinsen" für gut situierte ein, wird also Zeit seine Kohle wo anders zu parken.Hirtec hat geschrieben:Hmm, für mich eher uninteressant. Da habe ich mein Geld lieber auf dem Bankkonto.
Und was sind schon 100.000 Euro Guthaben auf dem Steam Konto ?!
- Paranidis68
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Re: GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
Ah ja. Also bin ich selber schuld, wenn ich mein Geld da liegen lasse^^anasazy hat geschrieben:Wann immer du bei Steam Geld ausgibst, sei es ein Spiel oder weil du deine Wallet auflädst, schließt du einen Kaufvertrag mit Steam (und nicht etwa mit dem Entwickler oder Publisher) und das Geld wandert als EINNAHME auf deren Konto. Fertig! Dein Geld hat rechtmäßig den Besitzer gewechselt und du hast was dafür bekommen (entweder ein Spiel oder einen Gutschein in Wert von z.B. 5 € den man dir als Steam Wallet verkauft hat.Paranidis68 hat geschrieben:Nun, ich habe es verstanden. Aber, ist es denn 100% so, dass mit dem Geld quasi nix passiert? Woher weiß man, dass das Guthaben nicht auf "sagen wir ruhig Konto" eingezahlt wird. Also das Steam selber alles Geld irgendwo verwalten lässt und es bei Bedarf auch wieder abbuchen lässt. Also der Publisher oder Entwickler sein Geld aus diesen Sack bekommt, wenn ein Spiel auch wirklich gekauft wurde. Steam bunkert das Geld, also seinen Gewinn ja nicht im Tresor, sondern es funktioniert ja alles wie bei einer Bank. Ich zahle Ein und Steam zahlt Aus. Und damit meine ich natürlich nicht die aktuelle/abgeschlossene Transaktion, sondern genau das Geld, worüber wir ja schreiben
Steam fürt nun (im übertragenen Sinne) eine Strichliste welche Spiel wie oft im einem Monat verkauft wurde und kauft dann stark vereinfacht ausgedrückt am Ende des Monats die entsprechenden Produkte/Dienstlestungen/Lizenzen bei den jeweiligen Entwickler oder Publisher. Bezahlt aus der eigenen Brieftasche! "Dein" Geld spielt zu diesem Zeitpunkt schon lange keine Rolle mehr.
EDIT: Hirtec über mir hat's noch einfacher und verständlicher formuliert. Danke!
- Kajetan
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Re: GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
Wenn Du auf Zinsen aus bist ... ja!Paranidis68 hat geschrieben:Ah ja. Also bin ich selber schuld, wenn ich mein Geld da liegen lasse^^
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Seppel21
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Re: GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
Nein. Du schliesst lediglich einen Mietvertrag bei steam ab. Der Kaufbutton ist eine Lüge.anasazy hat geschrieben:Wann immer du bei Steam Geld ausgibst, sei es ein Spiel oder weil du deine Wallet auflädst, schließt du einen Kaufvertrag mit Steam (und nicht etwa mit dem Entwickler oder Publisher) und das Geld wandert als EINNAHME auf deren Konto.
Bei GOG kauft man die Spiele.
Was mir diese Wallet aber bringen soll, verstehe ich immer noch nicht so genau. Ob ich jetzt meine Paysafecard in der Schublade liegen habe, oder den darauf enthaltenen Betrag in die GOG-Wallet "überweise", ist doch im Grunde dasselbe. Und die Gebühr die mir per Kauf mit Paysafecard abgezogen wird ist so gering, dass es mich nicht juckt.
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johndoe1775814
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Re: GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
Das ist nichts anderes als die Vorbereitung auf Microtransaktionen, wie sie ja z.B. in CDPs eigenem Gwent-Spiel zum Einsatz kommen werden.
- Paranidis68
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Re: GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
Na, es hat etwas mit Kaufanreiz zu tun. Wenn du bei Steam 10 Mücken drauf hast und wartest, dass was brauchbares kommt, oder im Sale angeboten wird, dann ist der Kauf meist keine zweite Überlegung wert. Meistens hat man ja immer Geld übrig. Achte mal auf die Paypal Aufladung und was es gerade nicht gibt. Also welchen Betrag man nicht im einzelnen Laden kann. Aber das ist nur eine Feststellung. Natürlich kann man immer 5 Mücken laden und kommt trotzdem ganz gut hin. Der Sinn erschließt sich mir aber nicht. Und egal, wie du das anstellst. Du hast immer was übrig. Und was du drauf hast, das kannst du nicht mehr entfernen. Es ist also schon verbuchtes Geld, was Steam quasi schon gehört. Es dümpelt nur da rum. Aber es wird auch nicht schlecht. Besser ist es eigentlich, wenn man immer mit PayPal direkt bucht. Man muss ja kein Guthaben haben^^Twycross448 hat geschrieben:Das ist nichts anderes als die Vorbereitung auf Microtransaktionen, wie sie ja z.B. in CDPs eigenem Gwent-Spiel zum Einsatz kommen werden.
- Asturaetus
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Re: GOG.com: Geldbeutel-Funktion eingeführt
Möglich. Macht aber auch in anderen Zusammenhängen Sinn. Wie z.B. für User die Wechselkurse oder Transaktionsgebühren bei Ihren Banken zahlen müssen, für die einfachere Abwicklung von Reklamationen, oder für den Storecredit den man bei GOG für den Ausgleich von regionalen Preisdifferenzen erhält.Twycross448 hat geschrieben:Das ist nichts anderes als die Vorbereitung auf Microtransaktionen, wie sie ja z.B. in CDPs eigenem Gwent-Spiel zum Einsatz kommen werden.
