http://forum.4pforen.4players.de/viewto ... 8#p4723938The Antago-Miez hat geschrieben: Bitte nicht nur Schwarz-Weiß-Denken... -.-
gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
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Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
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Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
Sorry - mein Fehler.greenelve hat geschrieben:http://forum.4pforen.4players.de/viewto ... 8#p4723938The Antago-Miez hat geschrieben: Bitte nicht nur Schwarz-Weiß-Denken... -.-
- Balla-Balla
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Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
Natürlich haben Videospiele auch etwas mit Politik zu tun. Wie sieht es wohl in Zukunft für ein Studio in der Türkei aus, dass games entwickelt, die nicht auf Regierungslinie liegen? Ich will gar nicht daran denken.
Wenn auf der gamescon die Politik ausgeklammert wird, verkommt das zur Farce. Wird sie nicht ausgeklammert, kann man sich auf einiges gefasst machen, was allerdings zu begrüßen wäre. Wer zu Diktaturen, Unterdrückung und Verhaftung tausender Unschuldiger schweigt, macht sich mit schuldig wie einst die Deutschen ab 33. Wenigstens darüber reden und anprangern muss man diesen Wahnsinn, auch wenn es kaum etwas bewirken dürfte. Es gibt schon in der Politik genügend Heuchler, die einen Erdogan hofieren, wenn´s denn nur den angeblichen deutschen Interessen dient.
Wahrscheinlich steht aber wie immer das business an erster Stelle und auch ein Spieler ist im Schnitt kein anderer Mensch als der Rest der verblödeten RTL2 Volkes.
Es ist zum Kotzen, was in der Türkei gerade abgeht, dass ein großer Teil der Bevölkerung diesen Faschismus mitträgt, macht es nicht besser, im Gegenteil. Hatten wir ja hier auch schon, mit demokratischer Wahl und allem Pipapo. Das verheerende Ergebnis ist bekannt.
Wenn auf der gamescon die Politik ausgeklammert wird, verkommt das zur Farce. Wird sie nicht ausgeklammert, kann man sich auf einiges gefasst machen, was allerdings zu begrüßen wäre. Wer zu Diktaturen, Unterdrückung und Verhaftung tausender Unschuldiger schweigt, macht sich mit schuldig wie einst die Deutschen ab 33. Wenigstens darüber reden und anprangern muss man diesen Wahnsinn, auch wenn es kaum etwas bewirken dürfte. Es gibt schon in der Politik genügend Heuchler, die einen Erdogan hofieren, wenn´s denn nur den angeblichen deutschen Interessen dient.
Wahrscheinlich steht aber wie immer das business an erster Stelle und auch ein Spieler ist im Schnitt kein anderer Mensch als der Rest der verblödeten RTL2 Volkes.
Es ist zum Kotzen, was in der Türkei gerade abgeht, dass ein großer Teil der Bevölkerung diesen Faschismus mitträgt, macht es nicht besser, im Gegenteil. Hatten wir ja hier auch schon, mit demokratischer Wahl und allem Pipapo. Das verheerende Ergebnis ist bekannt.
Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
So, hab den Thread mal an Annetta Kahane geschickt! Mal sehen was passiert 
Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
Ist natürlich jetzt schwer, KEINE zynischen Türkeiwitze zu machen...
Ich warte auf: Beyond Good & Evil 2, Star Citizen
Meine größten Enttäuschungen:
Stalker, GTA IV, Nintendo, Resident Evil IV, Journey, The Last of Us
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Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
Kommt drauf an, wie gut der Witz ist. 
Abgesehen von "Mount & Blade", das Eisenherz erwähnte, steckt der türkische Spielemarkt, was das Entwickeln von Games angeht (Konsumenten gibt's anscheinend wie fast überall genug) noch in den Kinderschuhen. Hier und da einige einfache Handyspiele, ansonsten noch sehr ausbaufähig. Mit dem Titel "Kabus 22", einem Resi-Verschnitt, der in einem monsterverseuchten Istanbul spielt, gelangen erstmals einige Sales außerhalb der eigenen Grenzen. Im Falle von "SüperCan" (kleiner Junge kämpft gegen Roboter, die einen Wald abholzen) wurde mit einer "sehr bekannten" US-Marke kooperiert, was ab Sekunde 43 kurz für Überraschung und Verwunderung sorgen dürfte.^^
Vielleicht geben sich ja einige kleinere Indie-Studios die Ehre, mal abwarten.
Ansonsten hätte es mich, auch mit dem großen Erfolg des jüngsten Witcher-Teils im Hinterkopf, sehr gefreut, wenn Polen als Partnerland (hier eine Übersicht veröffentlichter Spiele) gewählt worden wäre. Womit wir auch schon den schalen Türkenwitz hätten.
Earth 2150. Coole frühe Jugendjahre.
Bulletstorm uncut.
This War of Mine.
Hören Sie nun auf Radio 4Players den einen Song, als die Türkei noch durchweg Laune machte.

Abgesehen von "Mount & Blade", das Eisenherz erwähnte, steckt der türkische Spielemarkt, was das Entwickeln von Games angeht (Konsumenten gibt's anscheinend wie fast überall genug) noch in den Kinderschuhen. Hier und da einige einfache Handyspiele, ansonsten noch sehr ausbaufähig. Mit dem Titel "Kabus 22", einem Resi-Verschnitt, der in einem monsterverseuchten Istanbul spielt, gelangen erstmals einige Sales außerhalb der eigenen Grenzen. Im Falle von "SüperCan" (kleiner Junge kämpft gegen Roboter, die einen Wald abholzen) wurde mit einer "sehr bekannten" US-Marke kooperiert, was ab Sekunde 43 kurz für Überraschung und Verwunderung sorgen dürfte.^^
Vielleicht geben sich ja einige kleinere Indie-Studios die Ehre, mal abwarten.
Ansonsten hätte es mich, auch mit dem großen Erfolg des jüngsten Witcher-Teils im Hinterkopf, sehr gefreut, wenn Polen als Partnerland (hier eine Übersicht veröffentlichter Spiele) gewählt worden wäre. Womit wir auch schon den schalen Türkenwitz hätten.
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- Stalkingwolf
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Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
2 Sachen sollte man nie im Internet diskutieren. Religion und Politik.Wigggenz hat geschrieben:Politik im Internet geht generell nie gut.DARK-THREAT hat geschrieben:Politik in Videospiele-Foren geht nie wirklich gut... und mehr kann und will ich nicht dazu sagen. Ich habe nur sehr große Bedenken bei der aktuellen politischen Lage in der ganzen Welt.
Es kommt dabei nie was gutes bei heraus.
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Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
Das liegt aber nicht am Thema, sondern daran, dass die meisten Menschen nicht diskutieren können, es nie gelernt haben. Schau Dich doch nur mal auf 4P in Threads zu Spielethemen um ...Stalkingwolf hat geschrieben:2 Sachen sollte man nie im Internet diskutieren. Religion und Politik.Wigggenz hat geschrieben:Politik im Internet geht generell nie gut.DARK-THREAT hat geschrieben:Politik in Videospiele-Foren geht nie wirklich gut... und mehr kann und will ich nicht dazu sagen. Ich habe nur sehr große Bedenken bei der aktuellen politischen Lage in der ganzen Welt.
Es kommt dabei nie was gutes bei heraus.
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Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
Musst Du ja auch nichtWigggenz hat geschrieben:Sorry Kajetan, da gehe ich mal überhaupt nicht mit.
Es geht hier nicht um den Diktator, sondern um die Bevölkerung. Man will damit zeigen, dass man die Bevölkerung nicht in Sippenhaft nimmt, sie nicht ausgrenzt, nur weil sich da dummerweise ein Diktator an die Macht geputscht hat, bzw. ein gewählter Präsident größenwahnsinnig geworden ist.Diktatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht kooperieren. Da gibt es kein "Türen öffnen". Der Diktator kann die Aufmerksamkeit, die ihm die Aktion bringt positiv nutzen und stärkt sich nur noch mehr. Dieses "soft power" halte ich dementsprechend für Humbug, oder hast du Belege, dass das schon einmal ein Land aus der Diktatur geführt hat?
Als Beleg für die Wirksamkeit von Soft Power gilt übrigens das friedliche Ende der DDR. Hier ist die Bevölkerung mit wehenden Fahnen zum einstigen Klassenfeind übergelaufen, weil die eigene Führung den Leuten nichts, überhaupt nichts mehr bieten konnte, nur noch Druck und Repressalien. Im Westen gab es hingegen Reisefreiheit, bunte Werbung und Waren im Überfluß und Bananen. Deswegen ist die politische Wiedervereinigung nach dem Ende des SED-Diktatur auch so ratzfatz über die Bühne gelaufen. Man hatte die Nase voll von allem, was mit DDR zu tun hatte. Dass dabei so manches übereilt über Bord geworfen wurde, was man durchaus hätte behalten können ... klar, ist auch passiert.
Was letztendlich heisst ... nein, die gamescom ist kein CIA-Uboot, um Erdogan zu stürzen. Die gamescom ist nur die gamescom. Dialog und Kulturaustausch ist aber immer gut, wenn Populisten auf allen Seiten glauben, man könne mit Ausgrenzung und künstlich herbeigeführtem WIR gegen DIE das persönliche Machtsüpplein kochen.
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Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
Auch wenn ich Dir bei der Gamescom Recht gebe, das Ende der DDR lässt sich nicht mit dem Zustand in der Türkei vergleichen.Kajetan hat geschrieben:Musst Du ja auch nichtWigggenz hat geschrieben:Sorry Kajetan, da gehe ich mal überhaupt nicht mit.
Es geht hier nicht um den Diktator, sondern um die Bevölkerung. Man will damit zeigen, dass man die Bevölkerung nicht in Sippenhaft nimmt, sie nicht ausgrenzt, nur weil sich da dummerweise ein Diktator an die Macht geputscht hat, bzw. ein gewählter Präsident größenwahnsinnig geworden ist.Diktatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht kooperieren. Da gibt es kein "Türen öffnen". Der Diktator kann die Aufmerksamkeit, die ihm die Aktion bringt positiv nutzen und stärkt sich nur noch mehr. Dieses "soft power" halte ich dementsprechend für Humbug, oder hast du Belege, dass das schon einmal ein Land aus der Diktatur geführt hat?
Als Beleg für die Wirksamkeit von Soft Power gilt übrigens das friedliche Ende der DDR. Hier ist die Bevölkerung mit wehenden Fahnen zum einstigen Klassenfeind übergelaufen, weil die eigene Führung den Leuten nichts, überhaupt nichts mehr bieten konnte, nur noch Druck und Repressalien. Im Westen gab es hingegen Reisefreiheit, bunte Werbung und Waren im Überfluß und Bananen. Deswegen ist die politische Wiedervereinigung nach dem Ende des SED-Diktatur auch so ratzfatz über die Bühne gelaufen. Man hatte die Nase voll von allem, was mit DDR zu tun hatte. Dass dabei so manches übereilt über Bord geworfen wurde, was man durchaus hätte behalten können ... klar, ist auch passiert.
Was letztendlich heisst ... nein, die gamescom ist kein CIA-Uboot, um Erdogan zu stürzen. Die gamescom ist nur die gamescom. Dialog und Kulturaustausch ist aber immer gut, wenn Populisten auf allen Seiten glauben, man könne mit Ausgrenzung und künstlich herbeigeführtem WIR gegen DIE das persönliche Machtsüpplein kochen.
Alleine kulturell könnte die Kluft nicht größer sein. Und Videospiele werden dort keine friedensbotschafter sein, in einem Land das dass Mittelalter für sich wiederentdeckt hat. Alleine die Tatsache das der Diktator bejubelt wird lässt jede Hoffnung auf eine demokratische Türkei im Keim ersticken.
Nein, Videospiele spielen dort überhaupt keine Rolle.


Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
Natürlich nicht. Deswegen vergleiche ich beide auch nicht.Arkatrex hat geschrieben:Auch wenn ich Dir bei der Gamescom Recht gebe, das Ende der DDR lässt sich nicht mit dem Zustand in der Türkei vergleichen.
Du musst Dir hier immer anschauen, wer hier aus welchen Gründen jubelt. Und vor allem, wer nicht oder nichts besonders laut. Und prompt wird aus dem monolithischen "DIE sind für DEN!" ein recht differenziertes Bild. Aber das nur dazu.Alleine die Tatsache das der Diktator bejubelt wird lässt jede Hoffnung auf eine demokratische Türkei im Keim ersticken.
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Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
In anbetracht dessen, wie in der Türkei durch die Moscheen die Menschen auf die Straße geschickt wurden und weder Opposition, noch Rest-Militär den Putsch mittrugen, kann man allerdings befürchten dass Gleichschaltung und Hirnwäsche recht weit fortgeschritten sind. Sicher sind nicht alle Türken Erdogan-Anhänger aber die dürften wohl derzeit zumindest das sagen haben.
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Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
Besonders erschreckend die hohe Zustimmung bei den Türken hier vor Ort. Da reden wir von Leuten, die schon paar Jährchen hier wohnen. Gelungene Integration!
http://www.spiegel.de/politik/ausland/t ... 60661.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/t ... 60661.html
Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
Weil die Opposition vollkommen zu Recht der Meinung ist, dass ein Militärputsch KEINE Lösung darstellt und daher abzulehnen ist, sind sie gleichgeschaltet?SethSteiner hat geschrieben:In anbetracht dessen, wie in der Türkei durch die Moscheen die Menschen auf die Straße geschickt wurden und weder Opposition, noch Rest-Militär den Putsch mittrugen, kann man allerdings befürchten dass Gleichschaltung und Hirnwäsche recht weit fortgeschritten sind. Sicher sind nicht alle Türken Erdogan-Anhänger aber die dürften wohl derzeit zumindest das sagen haben.
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Re: gamescom 2016: Die Türkei stellt als Partnerland die verbindende Kraft von Videospielen in den Mittelpunkt
Nein, das gehört eher in die Kategorie Hirnwäsche, auch wenn ich nicht ausschließen will, dass das alles seinen Grund im Scheitern des Putsches haben könnte. Die Opposition in der Türkei hat sich aber schon vorher nicht mit Ruhm bekleckert als man die eigenen Abgeordneten auslieferte. Meiner Meinung nach ist der Militärputsch eine Lösung und für die Türkei wohl die einzig verbliebene, die jetzt auch gescheitert ist um sie als Republik zu retten.