Das Ding macht wirklich Spaß. Hier mal ein kleines Review von mir (Reviewecke für das Spiel noch nicht freigeschalten, da 4P meint, dass es noch nicht veröffentlicht ist

)
Epistory – Typing Chronicles ist ein Action-Adventure mit Rollenspielelementen und Typing-Interaktionsmechanik.
Wir reiten auf unserem Fuchs durch eine märchenhafte Welt deren Flora und Fauna teilweise dem Bösen anheimgefallen ist. Besonders schön ist das Artdesign. Die Umgebung ist hierbei im Origamistil gehalten. Das Design der Gegner und unserer Protagonistin samt Fuchs fügt sich gut in den Stil ein.
Es gibt zwei Modi, den Bewegungs- und den Schreibmodus. Im Bewegungsmodus schreiten wir durch die Welt, wechseln aber ständig in den Schreibmodus und zurück (alternativ auch automatisch). Im Schreibmodus kämpfen und interagieren wir. Jedes Objekt oder feindliche Subjekt hat ein Wort (oder mehrere) über seinem Kopf stehen, welche wir so schnell wie möglich eintippen. Dabei sammeln wir Erfahrung und öffnen neue Gebiete.
Mit den Erfahrungspunkten können wir unter anderem die Komboanzeige verlangsamen, die Fuchslaufgeschwindigkeit erhöhen oder auch die Fähigkeit erwerben, dass ein Feind nach Eingabe seines Wortes etwas von uns weggestoßen wird.
Anfangs können wir nur weiße Wörter schreiben bzw. lesen, später kommen noch verschiedene Farben hinzu, welche für ein bestimmtes Element stehen wie beispielsweise Eis oder Feuer. Auch zwischen den Elementen wechseln wir später hin und her, da bestimmte Feinde nur mit bestimmten Element aufgehalten werden können.
Das Voranschreiten auf der Karte wird durch eine Erzählerin begleitet, womit die Geschichte vorangetrieben wird.
In der deutschen Version (vermutlich auch in der englischen) wird das durch Untertitel ergänzt welche in die Umgebung eingepasst präsentiert werden. Jedoch ist es in einem hektischen Kampf leider fast unmöglich sie zu lesen, daher sollte man schon gute Englischkenntnisse mitbringen, denn vertont wurde das Spiel nur auf englisch. Immerhin verbleiben die deutschsprachigen Untertitel auf dem Boden bzw. der Umgebung, mit Ausnahme der handschriftlichen, welche die Stimme bzw. Gedanken des Mädchens darstellen – die verschwinden leider zu schnell.
Das Niveau zieht später ordentlich an. Es ist also von Vorteil, wenn man das Zehnfingersystem halbwegs beherrscht.
Wenn ich an einer Stelle scheiterte war das meist bei mir unbekannten Wörtern, bzw. welche die man selten schreibt. Vorzugsweise Wörter mit scharfem S, das man gerne mal verfehlt. Auch sollte man aufpassen nicht die Shifttaste zu drücken, dann ist ein Ableben ziemlich wahrscheinlich, da man dann das scharfe S nicht mehr drücken kann und bis man es bemerkt, hat man oft bereits das Zeitliche gesegnet.
Für geübte Tipper ist es absolut empfehlenswert. Es fordert ordentlich und verbessert die Tippkünste. Für Ungeübtere ist es auch einen Blick wert, solang einigermaßen Frustresistenz und Spaß am Tippen vorhanden ist.