Seite 1 von 4

Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 11:30
von 4P|BOT2
Trotz anders lautender Versprechen führte Overkill Software vor kurzem Mikrotransaktionen in ihren kooperativen Gangster-Shooter Payday 2 ein. Nach massiven Protesten der Community ruderte man allerdings zurück und sorgte für eine Möglichkeit, einen wichtigen käuflichen Geldschrank-Bohrer auch ohne echtes Geld freispielen zu können. In einer öffentlichen Diskussion auf Reddit (via PCGamer.com) erk...

Hier geht es zur News Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Re: Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 11:47
von schefei
Was haben sie sich den da gedacht? Wer bis jetzt kein Payday 2 gekauft hat wird das auch nicht nach unzähligen Updates tun. Lieber gleich einen besseren Nachfolger entwickeln anstatt ewig am gleichen Spiel herumzuschrauben.

Warum man für Updates die eigentlich auch noch kostenlos sein sollten dreimal so viele Entwickler braucht wie für das eigentliche Spiel muss mir auch mal jemand erklären.

Re: Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 11:48
von breakibuu
Was haben die denn erwartet? Man kann doch nicht mal eben seine Belegschaft verdreifachen, in der Hoffnung dass man genügend DLC absetzt um alles zu finanzieren.

Re: Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 11:49
von Liesel Weppen
Hab mir Payday 2 im letzten Wintersale für 5€ oder so gekauft. War eigentlich für eine LAN im Januar gedacht, nur wollte da dann irgendwie keiner Payday spielen. Jetzt liegts immernoch ungespielt in meiner Steam Bibliothek. Vielleicht klappts ja dieses Jahr auf einer LAN.

Aber mit der ganzen DLC-Flut, ist bei mir sowieso nichts zu holen. Ich steh nicht so drauf, mir Spiele häppchenweise zu kaufen. Mit einem großen Update einmal im Jahr oder Payday 3 wäre prinzipiell mehr drin.
Was soll das eigentlich werden? Das neue Serienformat, statt Spielfilmen, bei Computerspielen, oder wie?

Re: Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 11:57
von heretikeen
Wow. Das ist ja mal richtig armselig. Ein Spiel im Nachhinein durch Ingame-Käufe rentabler zu machen, weil es nicht oft genug verkauft wurde? Ein Tritt in die Eier der armen Schweine, die das Spiel gekauft haben.

Re: Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 11:58
von Usul
Wenn die Entwickler folgendes sagen:
We understand that there is a lot of fury, anger and disappointment with us adding this. From an economical standpoint however, completely based on statistics, we can already see that the Black Market update is working as we intended.
Dann klingt das für mich zumindest so, als ob sich die Entscheidung teilweise zumindest auszahlt. Man mag die generelle Fähigkeit der Leute in Zweifel ziehen, aber da ihnen die Nutzerstatistiken vor und nach Einführung der MT vorliegen, könnte ja vielleicht doch was daran sein, daß das Modell für sie richtig ist. (Ohne MT hier preisen zu wollen - weder spiele ich Payday 2 noch nutze ich MT.)

P.S.: Ein kleiner Übersetzer-Tipp: "rainy day" mal im Wörterbuch nachschlagen. ;)

Re: Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 11:59
von Alex011
Schwache Umsatzzahlen? Ganz ehrlich, das ist eine Lüge

Re: Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 11:59
von Obscura_Nox
Vielleicht liegt es daran dass es gefühlt alle 2 Wochen um 80% reduziert angeboten wird, inklusive Free Trial Weekend.

Re: Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 12:05
von tacc
Schwache Umsatzzahlen? Und das hat man nicht schon im März kommen sehen? Da hätte man auch gleich einen Nachfolger anfangen können.

http://www.overkillsoftware.com/two-mor ... -payday-2/

Re: Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 12:09
von Kajetan
Obscura_Nox hat geschrieben:Vielleicht liegt es daran dass es gefühlt alle 2 Wochen um 80% reduziert angeboten wird, inklusive Free Trial Weekend.
Nein. Solche Maßnahmen ERHÖHEN den Umsatz z.T. drastisch. Valve hat das mehrfach an ausgesuchten Beispielen demonstrieren können. Umsatzsteigerungen (nicht einfach nur mehr verkaufte Einheiten, sondern tatsächlich MEHR Geld) um etliche hundert Prozent und vergleichsweise anhaltend hohe Umsätze noch Tage & Wochen nach einem Sale.

Allerdings macht ein Sale aus einem nicht gut laufenden Titel kein neues CoD. Payday 2 hat sich wohl grundsätzlich nicht gut genug verkauft. Die Entwickler haben mit mehr gerechnet, haben danach ihre Planung ausgerichtet und müssen jetzt zusehen, dass sie neue Einnahmequellen finden. Sowas passiert. Sogar den großen Majors. Man erinnere sich an EA, wo nach dem kommerziellen Flop von MoH Warfighter klammheimlich das gesamte Marketingbudget eingefroren wurde, weil die prognostizierten Einnahmen dieses Titel nicht stattgefunden haben. Das potentielle Geld aus den Prognosen aber schon verplant war.

Re: Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 12:12
von johndoe984149
breakibuu hat geschrieben:Was haben die denn erwartet? Man kann doch nicht mal eben seine Belegschaft verdreifachen, in der Hoffnung dass man genügend DLC absetzt um alles zu finanzieren.
Minimalen Einsatz Maximal Geld verdienen aber oft unterschätzt man den Spieler(Kunden) und überschätzt sich selber Extrem :)
Dann Wundert man sich über die folgen das man bei so ein großartiges Spiel nicht laufend ohne Ende der Spieler Geld ausgibt und sogar beim Geld ausgeben noch eine Gegenleistung erwartet.
So in der Art geht es immer schlimmer in den letzten 10 Jahren bis in unserer Zeit ab...... :twisted:

Re: Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 12:14
von Liesel Weppen
Ohne genaue Zahlen kann man da nur raten, aber wenn sich Payday 2 als Grundspiel schon zu schlecht verkauft hat, dann ist man mit diesem DLC-Weg ebenfalls automatisch voll auf dem Holzweg. Das kann dann ja gar nicht gehen.
Das hätte man aber deutlich früher erkennen können (sollen) und dann frag ich mich, warum die ihre Belegschaft mal eben verdreifachen. Also ich frage mich grundsätzlich, warum die die überhaupt verdreifacht haben, aber ich verstehs noch weniger, wenn dann das ganze Spiel angeblich nicht so gut laufen soll, wie erwartet.
Shackal hat geschrieben: Minimalen Einsatz Maximal Geld zu verdienen
Die Belegschaft zu verdreifachen ist definitiv nicht "minimaler Einsatz", da würde ich eher erwarten, das 2/3 der Belegschaft gegangen wird, wenn das Grundspiel fertig ist.

Re: Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 12:15
von Nightmare King Grimm
breakibuu hat geschrieben:Was haben die denn erwartet? Man kann doch nicht mal eben seine Belegschaft verdreifachen, in der Hoffnung dass man genügend DLC absetzt um alles zu finanzieren.
This.

Ist für mich einfach die dämlichste 'Entschuldigung' überhaupt. 'Hey, wir waren damals so motiviert, da haben wir einfach unsere Belegschaft verdreifacht! Und das tolle: ihr sollt das jetzt bezahlen! Wir brechen dafür auch unsere Versprechen!'

Re: Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 12:15
von JCD
wenn mikrotransaktionen nicht den spielfluß verändern sehe ich da eigentlich kein problem. aber so wie es mir scheint hat das ganze spielsystem von pd2 ein problem mit items usw. unsinnige freischaltungen usw.

ich fande pd ansich nie verkehrt ohne es jemals gespielt zu haben ich habe mir gelegentlich videos angeschaut aber hatte halt andere spiele im sinn.

Re: Payday 2: Schlechte Verkäufe machten laut Entwickler Mikrotransaktionen nötig

Verfasst: 26.10.2015 12:34
von Slayer123
bei solchen nachträglichen entscheidungen würde ich mir in zukunft dreimal überlegen, nochmal ein spiel dieses entwicklers zu kaufen. vertrauen scheint ja gar nichts mehr wert zu sein bei einigen.