Hellblade - Tameem Antoniades: "Es gibt keinen Grund, dass sich Spiele nicht um ernste Themen drehen können."
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- 4P|BOT2
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Hellblade - Tameem Antoniades: "Es gibt keinen Grund, dass sich Spiele nicht um ernste Themen drehen können."
Wie viele ernste Themen verträgt ein Videospiel? Um diese Frage ging es in einem Gespräch des britischen Magzins Develop mit Tameem Antoniades, der als kreativer Kopf von Ninja Theory seit vielen Jahren Spielfiguren mit Charakterzügen und Motiven erschafft, die über den Willen die Welt zu retten hinausgehen. In Hellblade stellt der Schöpfer von Heavenly Sword, Enslaved und DmC: Devil May Cry immer...
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- MrLetiso
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Re: Hellblade - Tameem Antoniades: "Es gibt keinen Grund, dass sich Spiele nicht um ernste Themen drehen können."
Ich freue mich ziemlich auf das Spiel. Aber auch hier habe ich mittlerweile das Gefühl, dass zuviel geredet und zu wenig gezeigt wird.
- Stalkingwolf
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Re: Hellblade - Tameem Antoniades: "Es gibt keinen Grund, dass sich Spiele nicht um ernste Themen drehen können."
Das ist doch heute leider normal. blablablabla/Making off/behind the scene/blablabla.
Als ich das über die Schizophrenie gelesen habe wurde ich aber schon skeptisch.
Irgendwie hoffte ich ja das Hellblade ein neues Heavenly Sword wird. Auch wenn sie es abstreiten, so sieht die Hauptdarstellerin genau wie Kai aus.
Als ich das über die Schizophrenie gelesen habe wurde ich aber schon skeptisch.
Irgendwie hoffte ich ja das Hellblade ein neues Heavenly Sword wird. Auch wenn sie es abstreiten, so sieht die Hauptdarstellerin genau wie Kai aus.
- 4P|Benjamin
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Re: Hellblade - Tameem Antoniades: "Es gibt keinen Grund, dass sich Spiele nicht um ernste Themen drehen können."
Man muss natürlich erst mal abwarten, aber stimmt wohl: Das bis jetzt Gezeigte wirkt weniger markant als in den bisherigen Spielen. Was natürlich auch daran liegt, dass sie mit einem viel kleineren Team dran arbeiten und deshalb einige Elemente über Routinen erschaffen, anstatt dass überall mehrere Designer Hand anlegen. In einem früheren Video hatten sie das mal gesagt, wenn ich mich recht entsinne. Im Zweifelsfall glaube ich aber erst mal, dass Hellblade trotzdem ein spielerisch und visuell tolles Spiel wird. 
- MrLetiso
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Re: Hellblade - Tameem Antoniades: "Es gibt keinen Grund, dass sich Spiele nicht um ernste Themen drehen können."
Stimmt wohl - sie hat mich auch gleich an Kai erinnert. Allerdings gefällt mir das Grundprinzip sehr gut! Auch das Thema Schizophrenie kann ich mir in einem solchen Titel sehr gut vorstellen. Aber ewig lange zu erzählen, was man alles machen will und möchte, und was alles geplant ist, dann aber nur Material zeigen, dass nichts aussagt, ist etwas mau. Vielleicht interpretier ich auch ungewollt schon wieder zu viel in das Spiel hinein... 
Bin jedenfalls gespannt. Hmm.. vielleicht ist die Ähnlichkeit mit Kai ja gar kein Zufall...
Bin jedenfalls gespannt. Hmm.. vielleicht ist die Ähnlichkeit mit Kai ja gar kein Zufall...
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maho76
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Re: Hellblade - Tameem Antoniades: "Es gibt keinen Grund, dass sich Spiele nicht um ernste Themen drehen können."
und so nebenbei haben Last Of Us und andere wohl überdeutlich gezeigt dass auch eine "erwachsene" geschichte mit innerlich zerissenen Protagonisten durchaus für den Mainstream geeignet ist solange das ganze nicht vollkommen kryptisch oder zu sehr in den Vordergrund gehoben wird und sich auf einer zweiten ebene bewegt (für diejenigen die das ganze ignorieren und einfach nur ein game zocken wollen ohne über den inhalt nachzudenken). sowas muss nicht zwingend nur von titeln wie the-cat-lady abgehandelt werden... wobei die Industrie mit dem schizo-zug vorsichtig sein sollte weil das Thema sich so langsam häuft ohne darin neue Spielarten/varianten (des themas) zu bieten sondern auch diese games meist schon nach schema-F geschrieben sind. wäre gerade bei einem so komplexen Thema wie Schizophrenie schade.Vor eventuellen zurückweisenden Reaktionen fürchte sich Antoniades dabei nicht. Immerhin entstehe das Spiel mit einem so überschaubaren Budget, dass Ninja Theory nur solche Spieler anzusprechen müsse, die ein echtes Interesse an dem Spiel haben. "Wir wollen die Leute nicht von etwas überzeugen, von dem sie nicht überzeugt sind", so Antoniades.
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johndoe758499
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Re: Hellblade - Tameem Antoniades: "Es gibt keinen Grund, dass sich Spiele nicht um ernste Themen drehen können."
Viel blabla und am Schluss kommt wieder nichts bei rum wie so üblich. Am Besten wurde es in Black Mirror umgesetzt.
Erst einmal Release abwarten dann sehen wir ob die großen Töne gerechtfertigt sind oder sich wieder auf einen Stereotyp Charakter bezieht der so tiefgründig ist wie eine Scheibe Salami
Erst einmal Release abwarten dann sehen wir ob die großen Töne gerechtfertigt sind oder sich wieder auf einen Stereotyp Charakter bezieht der so tiefgründig ist wie eine Scheibe Salami
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Baralin
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Re: Hellblade - Tameem Antoniades: "Es gibt keinen Grund, dass sich Spiele nicht um ernste Themen drehen können."
Nun ja. Mir war ja TLoU zu ernst - vor allem im Vergleich mit anderen Spielen von Naughty Dog wie Uncharted. Aber gut, das war nicht der einzige Kritikpunkt, den ich gegen über TLoU habe.maho76 hat geschrieben:und so nebenbei haben Last Of Us.
"Two brothers" hingegen war ernst und das mochte ich sehr.
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Oguz-Khan
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Re: Hellblade - Tameem Antoniades: "Es gibt keinen Grund, dass sich Spiele nicht um ernste Themen drehen können."
Die eigentliche Frage lautet nicht wieviel ernst ein Spiel vertragen kann, sondern wieviel Spiel ein ernstes Thema verträgt. Schon das Wort Spiel impliziert ein auf Vergnügen und Unterhaltung gezieltes Medium. Es gelang einem Spiel nur selten vielleicht in Silent Hill 2, Spec Ops:The Line und Alien Isolation, wirklich erwachsen zu wirken. Was es braucht ist eine Neudefinition des klassischen Videospiels.
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heretikeen
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Re: Hellblade - Tameem Antoniades: "Es gibt keinen Grund, dass sich Spiele nicht um ernste Themen drehen können."
Meine Meinung. Im Vorfeld lässt sich immer viel schwadronieren über die tiefgründigen Charaktere, und am Ende ist es dann halt doch wieder nur zufällig gezogenes Gimmick aus der Lostrommel (dieses Mal halt nicht schwul, sondern schizophren).Rachlust hat geschrieben:Viel blabla und am Schluss kommt wieder nichts bei rum wie so üblich. Am Besten wurde es in Black Mirror umgesetzt.
Erst einmal Release abwarten dann sehen wir ob die großen Töne gerechtfertigt sind oder sich wieder auf einen Stereotyp Charakter bezieht der so tiefgründig ist wie eine Scheibe Salami
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Das_lachende_Auge
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Re: Hellblade - Tameem Antoniades: "Es gibt keinen Grund, dass sich Spiele nicht um ernste Themen drehen können."
Kommts nur mir so vor oder sehen die Charaktere von Ninja Theory alle irgendwie immer gleich aus was so Augen, Nase, Mundpartie betrifft?
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Das_lachende_Auge
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Re: Hellblade - Tameem Antoniades: "Es gibt keinen Grund, dass sich Spiele nicht um ernste Themen drehen können."
Muahahah SpecOps erwachsen? Irgendwie hat sich das für mich angefühlt als ob man einfach mal so tun wollte wirklich erwachsen zu sein. Die "harten" Szenen wirkten sowas von erzwungen und haben mir das Spielgefühl verdorben. Das Ende war dann dementsprechend auch ein Witz.Oguz-Khan hat geschrieben:Die eigentliche Frage lautet nicht wieviel ernst ein Spiel vertragen kann, sondern wieviel Spiel ein ernstes Thema verträgt. Schon das Wort Spiel impliziert ein auf Vergnügen und Unterhaltung gezieltes Medium. Es gelang einem Spiel nur selten vielleicht in Silent Hill 2, Spec Ops:The Line und Alien Isolation, wirklich erwachsen zu wirken. Was es braucht ist eine Neudefinition des klassischen Videospiels.
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nawarI
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Re: Hellblade - Tameem Antoniades: "Es gibt keinen Grund, dass sich Spiele nicht um ernste Themen drehen können."
Ich freue mich tierisch auf das Spiel. Nebenbei, weil mir Enslaved und DMC unglaublich gut gefallen haben.
Aber vor allem dieser Aspekt der Geisteskrankheit gefällt mir - Storymäßig ist es hoffentlich gut umgesetzt, aber vor allem Spielerisch tun sich ja ne Menge Chanzen auf: Die Macher dürfen ja so richtig durchdrehen, was das Artdesign und Leveldesign angeht. Da ja alles was man sieht auch nur eingebildet sein kann, können sie fast alles machen was sie so wollen.
Festgeglaubte Wege und der Boden unter den Füßen könnte sich plötzlich auflösen. Unterhaltungen mit NPCs können sich nur im Kopf der Hauptperson abgespielt haben. Nichtmal die Schwerkraft muss vorhanden sein.
Natürlich kann das auch gewaltig in die Hose gehen. Die Szenen, wo sich Nathen in Uncharted 3 durch die Wüste haluziniert hat, sind mir (ganz allein und höchstpersönlich) gewaltig auf die Nerven gegangen.
Die Scarecrow-Räume in Batman: Arkham Asylum wiederum haben ein paar Möglichkeiten angedeutet, was da so möglich ist und stellen mMn das Highlight von Arkahm Asylum dar.
Uuuuund wenn Hellblade als ganzes Spiel darauf ausgelegt ist, könnte uns was echt cooles erwarten.
Aber vor allem dieser Aspekt der Geisteskrankheit gefällt mir - Storymäßig ist es hoffentlich gut umgesetzt, aber vor allem Spielerisch tun sich ja ne Menge Chanzen auf: Die Macher dürfen ja so richtig durchdrehen, was das Artdesign und Leveldesign angeht. Da ja alles was man sieht auch nur eingebildet sein kann, können sie fast alles machen was sie so wollen.
Festgeglaubte Wege und der Boden unter den Füßen könnte sich plötzlich auflösen. Unterhaltungen mit NPCs können sich nur im Kopf der Hauptperson abgespielt haben. Nichtmal die Schwerkraft muss vorhanden sein.
Natürlich kann das auch gewaltig in die Hose gehen. Die Szenen, wo sich Nathen in Uncharted 3 durch die Wüste haluziniert hat, sind mir (ganz allein und höchstpersönlich) gewaltig auf die Nerven gegangen.
Die Scarecrow-Räume in Batman: Arkham Asylum wiederum haben ein paar Möglichkeiten angedeutet, was da so möglich ist und stellen mMn das Highlight von Arkahm Asylum dar.
Uuuuund wenn Hellblade als ganzes Spiel darauf ausgelegt ist, könnte uns was echt cooles erwarten.
