In Between - Test

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4P|BOT2
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In Between - Test

Beitrag von 4P|BOT2 »

Wie geht man mit dem bevorstehenden unausweichlichen Tod um? Mit den Konsequenzen, die Freunden und Bekannten bevorstehen? Diese Frage stellt sich der krebskranke Protagonist des Puzzle-Plattformers In Between: Während der Spieler sich den Kopf über Schwerkraft, Deckenlauf und Drehmechaniken zerbricht, grübelt sein Alter Ego über seine Gefühle und die Situation nach. Gelingt es, die beiden Ebenen ...

Hier geht es zum gesamten Bericht: In Between - Test
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Sephiroth1982
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Re: In Between - Test

Beitrag von Sephiroth1982 »

Schade. Hätte so viel mehr sein können. Vor allem weil Krebs durchaus ein Thema ist bei dem ich und bestimmt auch andere hier im Forum, mitreden können. Oft genug in der Familie, Verwandschaft und bei Freunden der Familie erlebt. Oft genug liebe Menschen verloren und auch selbst genetisch veranlagt. Ich schätze das Leben im Großstadtdschungel ist auch nicht gerade bekömmlich für ein gesundes Leben. Ich hoffe wirklich das die schlimmste Geißel der Menschheit auch bald ausgerottet wird. :(

Fuck. Lieber hätte ich den Test nie zu Gesicht bekommen. Geht mir irgendwie an die Substanz.
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Syfaa
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Re: In Between - Test

Beitrag von Syfaa »

@Sephi

Feel u bro.

Aber: Der Test sagt doch eigentlich nur, dass zu viel T'n'E drin ist. Ist bei zB Limbo, oder Never Alone (kann das eg.net review nur empfehlen) vor allem gegen Ende auch so. Sowas spielt man doch auch net weil man bis ins Detail ausgereiftes Gameplay ham will, sondern wegen der Story. Ob dich das bzw die dann abholt, musst Du selber herausfinden.

Sich der Erfahrung auf Grund von einem Test (no hate, jan) zu verwehren, wäre iwie etwas kurz gedacht, sephi. Was Dich berührt, kann Dir der Jan net sagen.
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Sephiroth1982
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Re: In Between - Test

Beitrag von Sephiroth1982 »

Ich würde es ja auch der Story wegen spielen, wenn es nur bei Story bleiben würde. Aber ich bin eine echte Null was Jump'n'Run Einlagen angeht. Da beiße ich mir schon im 1. Level von Super Mario die Zähne aus. Wirklich, ich habe da 2 linke Hände was Geschicklichkeitsspiele angeht.
Das_lachende_Auge
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Re: In Between - Test

Beitrag von Das_lachende_Auge »

Ganz ehrlich ich verstehe es nicht. Auf der Welt passieren jeden Tag schlimme Dinge. Menschen müssen leiden oder werden getötet. Warum muss man in einem Segment, welches eigentlich dazu dienen sollte für ein paar Stunden aus dieser schlimmen Welt auszubrechen, solche Thematiken spielerisch aufgreifen? Was bewegt jemanden dazu sich fühlen zu wollen wie ein Kriegsflüchtling oder ein Krebspatient? Man kann es ja nicht mal mit Filmen vergleichen, denn bei Videospielen geht es um Immersion. Wie gesagt, ich verstehe es nicht.

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Todesglubsch
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Re: In Between - Test

Beitrag von Todesglubsch »

Das_lachende_Auge hat geschrieben: Warum muss man in einem Segment, welches eigentlich dazu dienen sollte für ein paar Stunden aus dieser schlimmen Welt auszubrechen, solche Thematiken spielerisch aufgreifen?
Warum gibt's Bücher, die ernste Thematiken ansprechen? Warum gibt's Filme die ernste Thematiken ansprechen? Warum gibt's Bilder, die ernste Thematiken ansprechen? Warum sollen Videospiele hier ne Extrawurst bekommen? Ich dachte Videospiele sind Kunst und so.... :roll:
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Jondoan
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Re: In Between - Test

Beitrag von Jondoan »

Todesglubsch hat geschrieben:
Das_lachende_Auge hat geschrieben: Warum muss man in einem Segment, welches eigentlich dazu dienen sollte für ein paar Stunden aus dieser schlimmen Welt auszubrechen, solche Thematiken spielerisch aufgreifen?
Warum gibt's Bücher, die ernste Thematiken ansprechen? Warum gibt's Filme die ernste Thematiken ansprechen? Warum gibt's Bilder, die ernste Thematiken ansprechen? Warum sollen Videospiele hier ne Extrawurst bekommen? Ich dachte Videospiele sind Kunst und so.... :roll:
Warum gibst du diese Antwort? Warum gibt es diese Website überhaupt? Und warum dieses Forum?! WARUM GIBT ES MICH?!?!?! SINNKRISE!!!!

Finde es gut und richtig, dass Spiele so etwas ausprobieren. Allerdings bin ich immer noch von der Einstellung her so drauf, dass mir da Bücher und Musik, manchmal auch gute Filme, wesentlich "mehr" geben. Der Test liest sich doch eigentlich recht positiv. Ich finde, bei dieser Art von Spielen (wo das Gameplay hinter die Story tritt) könnte 4p echt auf Wertungen verzichten. Ich glaube, das wäre auch "spielepolitisch" nicht so fatal wie Wertungen zu AAA Titeln, die wohl wirklich für massig Klicks sorgen.
Haha, now wasn't that a toot'n a holla, haha!
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Usul
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Re: In Between - Test

Beitrag von Usul »

Das_lachende_Auge hat geschrieben:Warum muss man in einem Segment, welches eigentlich dazu dienen sollte für ein paar Stunden aus dieser schlimmen Welt auszubrechen, solche Thematiken spielerisch aufgreifen? Was bewegt jemanden dazu sich fühlen zu wollen wie ein Kriegsflüchtling oder ein Krebspatient?
Einfach links liegen lassen und nur das spielen, was dich interessiert. Damit ist allen geholfen.
Das_lachende_Auge
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Re: In Between - Test

Beitrag von Das_lachende_Auge »

Todesglubsch hat geschrieben:
Das_lachende_Auge hat geschrieben: Warum muss man in einem Segment, welches eigentlich dazu dienen sollte für ein paar Stunden aus dieser schlimmen Welt auszubrechen, solche Thematiken spielerisch aufgreifen?
Warum gibt's Bücher, die ernste Thematiken ansprechen? Warum gibt's Filme die ernste Thematiken ansprechen? Warum gibt's Bilder, die ernste Thematiken ansprechen? Warum sollen Videospiele hier ne Extrawurst bekommen? Ich dachte Videospiele sind Kunst und so.... :roll:
Du hast aber schon den Satz gelesen, in dem ich darauf hingewiesen habe, dass man es nicht mit Filmen vergleichen kann?

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Todesglubsch
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Re: In Between - Test

Beitrag von Todesglubsch »

Das_lachende_Auge hat geschrieben: Du hast aber schon den Satz gelesen, in dem ich darauf hingewiesen habe, dass man es nicht mit Filmen vergleichen kann?
Ja, nur der ist kompletter Bullshit :) Ein guter Film ist auch ein immersives Erlebnis, während andersrum nicht jedes Videospiel Immersion erzeugen muss.
Astorek86
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Re: In Between - Test

Beitrag von Astorek86 »

Jondoan hat geschrieben:Finde es gut und richtig, dass Spiele so etwas ausprobieren. Allerdings bin ich immer noch von der Einstellung her so drauf, dass mir da Bücher und Musik, manchmal auch gute Filme, wesentlich "mehr" geben.
Wobei es aber auch bei Spielen so ist, dass diese einen emotional richtig "treffen" können. "The Cat Lady" oder bei mir zuletzt "Fran Bow"* waren auch Spiele, die mich recht stark berühren konnten...

Bin allerdings bei diesem Spiel auch noch eher skeptisch eingestellt. Adventures etwa kann man so "nebenbei" spielen, dass man seine Konzentration problemlos auf die Geschichte legen kann. Ich kann mir allerdings schwer vorstellen, wie lt. Test präzise Jump'n Run-Mechaniken mit diesem Brocken Thematik zusammen harmonieren können, ohne dass beide Elemente zu sehr für sich stehen und voneinander abgekoppelt wirken...

*By the way eine Frage an die 4Players-Redaktion: Ist geplant, "Fran Bow" einem Test zu unterziehen? Finde, das Spiel hat generell ungewohnt wenig Aufmerksamkeit, was das Spiel wirklich nicht verdient hat^^...
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Syfaa
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Re: In Between - Test

Beitrag von Syfaa »

Das_lachende_Auge hat geschrieben:Ganz ehrlich ich verstehe es nicht. Auf der Welt passieren jeden Tag schlimme Dinge. Menschen müssen leiden oder werden getötet. Warum muss man in einem Segment, welches eigentlich dazu dienen sollte für ein paar Stunden aus dieser schlimmen Welt auszubrechen, solche Thematiken spielerisch aufgreifen? Was bewegt jemanden dazu sich fühlen zu wollen wie ein Kriegsflüchtling oder ein Krebspatient? Man kann es ja nicht mal mit Filmen vergleichen, denn bei Videospielen geht es um Immersion. Wie gesagt, ich verstehe es nicht.
Find deine Herangehensweise grundsätzlich zu einseitig.
Was einen dazu bewegt, ist doch einfach zu verstehen: eine andere Perspektive auf das Thema und wie von eben dieser aus damit umgegangen wird.

Was ich ganz ehrlich gesagt net versteh ist: wie man unter so nen Test (bei nahezu allen indies, kommt immer min einer an) schreiben kann, wie sonderbar die Leute sind die sowas spielen? Das impliziert dein Text nämlich für mich.

Was die Immersion angeht, gebt ich Dir nur zu 0,984% recht. Imo muss ein Spiel überhaupt net immersiv sein um gut zu sein. Kann, aber ist doch kein Standard. Der Begriff wird mittlerweile sowieso viel zu inflationär verwendet.

@Sephi

Du hast aber 2 Daumen, oder ^^? :Häschen:

€: Glubschi war schneller, wesentlich
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Das_lachende_Auge
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Re: In Between - Test

Beitrag von Das_lachende_Auge »

Todesglubsch hat geschrieben:
Das_lachende_Auge hat geschrieben: Du hast aber schon den Satz gelesen, in dem ich darauf hingewiesen habe, dass man es nicht mit Filmen vergleichen kann?
Ja, nur der ist kompletter Bullshit :) Ein guter Film ist auch ein immersives Erlebnis, während andersrum nicht jedes Videospiel Immersion erzeugen muss.
Wie alt bist du? Kompletter Blödsinn? Ok hier mal nur für dich erklärt: Es ist ein großer Unterschied ob ich mir einen Film anschaue über Leute die Hungern und Not leiden und mit denen mitfiebere oder ob ich diese Person wirklich spiele. Im spiel hänge ich dann zwei Stunden da und suche nach Nahrung und sonst passiert nichts. Das würde bei einem Film so niemals vorkommen und wenn doch würde ihn keiner gucken. Sag nicht einfach Bullshit wenn du zu wenig Erfahrung hast. So ein kleiner Tip fürs Leben ;)

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Das_lachende_Auge
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Re: In Between - Test

Beitrag von Das_lachende_Auge »

Syfaa hat geschrieben:
Das_lachende_Auge hat geschrieben:Ganz ehrlich ich verstehe es nicht. Auf der Welt passieren jeden Tag schlimme Dinge. Menschen müssen leiden oder werden getötet. Warum muss man in einem Segment, welches eigentlich dazu dienen sollte für ein paar Stunden aus dieser schlimmen Welt auszubrechen, solche Thematiken spielerisch aufgreifen? Was bewegt jemanden dazu sich fühlen zu wollen wie ein Kriegsflüchtling oder ein Krebspatient? Man kann es ja nicht mal mit Filmen vergleichen, denn bei Videospielen geht es um Immersion. Wie gesagt, ich verstehe es nicht.
Find deine Herangehensweise grundsätzlich zu einseitig.
Was einen dazu bewegt, ist doch einfach zu verstehen: eine andere Perspektive auf das Thema und wie von eben dieser aus damit umgegangen wird.

Was ich ganz ehrlich gesagt net versteh ist: wie man unter so nen Test (bei nahezu allen indies, kommt immer min einer an) schreiben kann, wie sonderbar die Leute sind die sowas spielen? Das impliziert dein Text nämlich für mich.

Was die Immersion angeht, gebt ich Dir nur zu 0,984% recht. Imo muss ein Spiel überhaupt net immersiv sein um gut zu sein. Kann, aber ist doch kein Standard. Der Begriff wird mittlerweile sowieso viel zu inflationär verwendet.

@Sephi

Du hast aber 2 Daumen, oder ^^? :Häschen:

€: Glubschi war schneller, wesentlich
Also findest du es normal, wenn man als gesunder Mensch den Wunsch hegt, sich in einem Krebspatienten rein zu versetzen?

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Astorek86
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Re: In Between - Test

Beitrag von Astorek86 »

Das_lachende_Auge hat geschrieben:Also findest du es normal, wenn man als gesunder Mensch den Wunsch hegt, sich in einem Krebspatienten rein zu versetzen?
Ich glaube, hier liegt ein grundsätzliches Problem vor, dass es weniger um das Spiel ansich, sondern um die grundsätzliche Bewertung von Inhalten handelt, mit dem man selbst ein Problem hat.

Es gehört zu unserem Leben dazu und ist auch völlig normal, dass der Mensch einen Blick, eine andere Perspektive einnehmen möchte, um bestimmte Thematiken besser verstehen zu können. Und es gibt nunmal auch Menschen, die den Blick bewusst auf für sie unangenehme Themen richten. Aus welchen Gründen das passiert, ist sogar relativ zweitrangig...

Alternativ kannst du auch versuchen, das Spiel von der anderen Perspektive, z.B. eines Entwicklers, zu sehen: Es besteht die Möglichkeit, dass das Spiel auch eine Aussage vom Entwickler ist, um mit der Thematik umgehen zu können. Sowas ist mit anderen Medien auch nicht gerade ungewöhnlich (z.B. schreiben auch viele darüber) und bei Spielen auch nicht das erste Mal, mit unangenehmen Thematiken umzugehen (siehe z.B. Papo & Yo, oder The Binding of Isaac).

Ich möchte gerne mehr dazu schreiben, vermute aber, dass ich bei dir dabei auf Taube Ohren stoße. Deine Frage ist schließlich auch bewusst provokativ formuliert ("Den Wunsch hegen" ist nicht annähernd dasselbe, wie "eine andere Perspektive einnehmen"...). Kommt offen gestanden ziemlich kalt rüber, wie du sie formulierst...
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