Im Übrigen hätten Modder, denen man damals lediglich ein Viertel der Einnahmen zugestand, während Valve 30 und Bethesda sogar 45 Prozent erhielten, mitgeteilt, dass sie trotzdem an nur einem Tag während das Bezahlsystem aktiv war, mehr eingenommen hätten als in jahrelangem Bitten um Spenden.
Und woher will der gute Mann das so genau wissen?
Hat er von allen Moddern, die an dieser kurzen Aktion verdient haben, eine Kostenaufstellung über ihre bisherigen Mods und deren Einnahmen durch Spenden erhalten?
Fakt ist, dass Modder ihren "Job" aus Freunde und Leidenschaft an der Sache machen.
Es macht ihnen Spaß, ihre Mods auszutüfteln und anzubieten - und wenn sie damit durch Spenden auch noch was daran verdienen können, ist es wunderbar.
Aber damit Geld zu verdienen ist nicht das Ziel und schon gar nicht die Motivation der Modder.
Zumindest nicht meine und auch nicht derer, die ich kenne.
Das eigentlich traurige an der Aktion ist, dass Bethesda aus dieser Pleite offensichtlich NICHTS gelernt hat!
Der Laden hat heute noch keinen blassen Schimmer, WARUM sie damit baden gegangen sind...
Sesselfurzende, paragraphenreitende, flipchartdrehende, erbsenzählende, geldgeile Anzugträger.
Er wisse nicht, was die Zukunft bringe, aber im Moment habe man mit der Fertigstellung von Fallout 4, wo Mods frühestens 2016 ein Thema sein werden, Wichtigeres zu tun.
Keine Bange, man wird sich danach sicherlich noch was einfallen lassen, wie man zu Fallout 4 eine neue "Rettet die mittellosen Modder" Aktion starten kann, bei der man selbst ordentlich abkassieren kann.
NICHTS, aber rein GAR NICHTS gelernt...
Wenn sie Mods unbedingt kapitalisieren wollen, wäre meine Idee:
Fallout 4 DRM-frei anbieten (weg von Steam&Co!) und Mods über ein offizielles Ingame-Tool integrieren.
Ähnlich wie es z. B. bei
Banished gemacht wurde.
Und in diesem Tool hinter jeder Mod einen Spende-Button einfügen.
Einnahmen darüber werden meinetwegen 50/50 zwischen Bethesda und dem Modder aufgeteilt.