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Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine Strategie gegen die Auszeichnung als schlechtestes Unternehmen der USA
Verfasst: 03.06.2015 18:09
von 4P|BOT2
Larry Probst war nach John Riccitellos Rücktritt im Jahr 2013 kurz Übergangs-Chef bei Electronic Arts und versuchte in dieser Zeit offenbar massiv, am angeschlagenen Image des Unternehmens zu arbeiten: Das berichtet CNet.com in einer Reportage über Electronic Arts und seine zweifache Auszeichnung als schlechtestes Unternehmen der USA, welche vom Verbaucher-Magazin Consumerist vergeben wurde. "So l...
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Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine Strategie gegen die Auszeichnung als schlechtestes Unternehmen der USA
Re: Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine S
Verfasst: 03.06.2015 18:14
von Kajetan
Es müssen nur andere Firmen schlechter sein, Problem gelöst

Re: Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine S
Verfasst: 03.06.2015 18:18
von philphilphil
Als ob das so einfach wäre, schlechter als EA zu sein

Re: Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine S
Verfasst: 03.06.2015 18:21
von [Shadow_Man]
Man lernt oder will einfach nicht aus Fehlern lernen. Den Leuten ging der Immer-Online-Zwang bei Sim City auf den Keks und die Kritik war deswegen sehr groß. Und was macht man? Das nächste Need for Speed hat ebenfalls einen

Re: Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine S
Verfasst: 03.06.2015 18:23
von Kajetan
philphilphil hat geschrieben:Als ob das so einfach wäre, schlechter als EA zu sein

Das geht schon. Comcast muss ein unglaublicher Pissladen sein, offenbar schlimmer als Telekom im Quadrat.
Re: Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine S
Verfasst: 03.06.2015 18:23
von Bambi0815
Kajetan hat geschrieben:Es müssen nur andere Firmen schlechter sein, Problem gelöst

lol
Re: Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine S
Verfasst: 03.06.2015 18:29
von Todesglubsch
Ich behaupte, dass EA garnicht so "schlecht" ist. Gamer sind einfach nur sehr schnell beleidigt und voten leichtfertig für so ne Sache. Jemand, der mit seinem Telefonanbieter unzufrieden ist, ist meist nicht affin dazu, um bei so nem Voting mitzumachen ... oder sein Internet funktioniert gerade nicht
Ich behaupte weiterhin, dass sich EA jetzt auch nicht schlimmere Sachen geleistet hat, als andere Publisher. EA trägt halt nur jede Menge Altlasten mit sich herum und hat ihren "bösen Ruf". Ganz gleich was passiert, EA wird die Schuld zugeschoben - auch wenn sie garnicht das schwarze Schaf sind.
Re: Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine S
Verfasst: 03.06.2015 18:34
von Kajetan
[Shadow_Man] hat geschrieben:Man lernt oder will einfach nicht aus Fehlern lernen. Den Leuten ging der Immer-Online-Zwang bei Sim City auf den Keks und die Kritik war deswegen sehr groß.
EA lernt nur auf der Basis von Umsatzeinbrüchen. Und dann lernt man gerne das falsche, weil zwischen Umsatzeinbrüchen und DRM-Protest in den Powerpoints, die dem Vorstand vorgelegt werden, kein Zusammenhang hergestellt wird. EA hat zwar seine Zielgruppen bis zum Erbrechen analysiert und transparent gemacht, doch sowas wird nicht erfasst. Und weil es nicht erfasst wird, existiert es nicht. Ist ein typisches Managementproblem, wenn das Reporting nicht in der Lage ist die Gesamtwirklichkeit einer Firma abzubilden.
Oder es haben zuwenig Umsatzeinbrüche stattgefunden, weil der Mehrheit der EA-Kunden DRM als Thema ziemlich juck ist.
Re: Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine S
Verfasst: 03.06.2015 18:34
von Phips7
Ihr rehabilitationsprogramm gleicht einem ausverkauf von schrott. Gratis games die keiner haben will, naja trotzdem nett. Oder einfach mal ne woche lang gratis BF4 spielen oder 48 stunden lang titanfall ebenfalls gratis. Naja gut die erhoffen sich auch da dlc verkäufe, das basisspiel hat für die eh keinerlei wert mehr.
Fand eigentlich EA nie am schlechtesten, allerdings ist deren schlechtheit nunmal am bekanntesten, sozusagen das paradebeispiel.
Viel mehr versauen können sie auch nicht mehr. Jede für mich relevante spieleserie von denen hat bereits massiven schaden genommen.
Das neue Battlefront wird wohl der nächste schlag werden. Wenn die leute merken, dass es sich abgesehen von der grafik zurückentwickelt hat.
Re: Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine S
Verfasst: 03.06.2015 18:37
von Arkatrex
Todesglubsch hat geschrieben:Ich behaupte, dass EA garnicht so "schlecht" ist. Gamer sind einfach nur sehr schnell beleidigt und voten leichtfertig für so ne Sache. Jemand, der mit seinem Telefonanbieter unzufrieden ist, ist meist nicht affin dazu, um bei so nem Voting mitzumachen ... oder sein Internet funktioniert gerade nicht
Ich behaupte weiterhin, dass sich EA jetzt auch nicht schlimmere Sachen geleistet hat, als andere Publisher. EA trägt halt nur jede Menge Altlasten mit sich herum und hat ihren "bösen Ruf". Ganz gleich was passiert, EA wird die Schuld zugeschoben - auch wenn sie garnicht das schwarze Schaf sind.
So sieht es aus. Activision ist ja keinen Deut besser, wenn ich da meine Erfahrungen mit dem Kundensupport in Erinnerung rufe.
Gerade Destiny ist ein Paradebeispiel wie man Kundensupport nicht leistet.
Activision: Da können wir nichts machen, Bungie muss.
Bungie: Da können wir nichts machen, Activision muss.
Nachdem ich beiden geschrieben habe das es mir egal ist wer mir hilft und ich die jeweiligen Screenshots angehängt habe, streiten die sich nun gegenseitig darum wer helfen muss.
Schlussendlich ist bei obigen Beispiel entscheidend das beide "müssen" und nicht "wollen", was schon der Grundsatzfehler bei einem Kundensupport ist.
Sicher, wie Dein Post richtig beschreibt sind viele Kunden (nicht mal speziell im Gaming Sektor) extrem empfindlich. Was allerdings daraus resultiert das die Firmen / Hersteller immer weniger Mängel anerkennen wollen, alles in die Länge ziehen und die ganze Maschinerie durchackern bis entweder a) der Kunde bekommt was er will oder b) der Kunde aus lauter Frustration abspringt was wiederrum c) von der Firma / Hersteller offensichtlich erwünscht ist.
Edit: Zum Abschluss sei somit zu sagen: Beide sind Schuld an der Misere. Bei dieser Spirale gibt es nur einen Weg: Abwärts.
Re: Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine S
Verfasst: 03.06.2015 18:39
von Kajetan
Arkatrex hat geschrieben:Schlussendlich ist bei obigen Beispiel entscheidend das beide "müssen" und nicht "wollen", was schon der Grundsatzfehler bei einem Kundensupport ist.
Da sagste was Wahres ...
Re: Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine S
Verfasst: 03.06.2015 18:40
von 3nfant 7errible
schlimmster Publisher - ja, da könnten die sich meinetwegen jedes Jahr mit Ubi abwechseln oder so...
aber schlimmstes Unternehmen neben all diesen zerstörerischen Energiekonzernen, Rüstungsfirmen, skrupellosen Pharmakonzernen usw... nee, das empfinde ich immer noch als Witz da einen Spiele-Publisher zu nennen, der einem im schlimmsten Fall nur 50$ teuren Software-Müll verkauft
Re: Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine S
Verfasst: 03.06.2015 18:42
von frostbeast
Activision sind die wahren Bösen hier. Während EA einfach nur dumme Fehler macht, ist Activison besser darin, sein Image zu halten.
Re: Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine S
Verfasst: 03.06.2015 18:44
von Kajetan
Scipione hat geschrieben:aber schlimmstes Unternehmen neben all diesen zerstörerischen Energiekonzernen, Rüstungsfirmen, skrupellosen Pharmakonzernen usw... nee, das empfinde ich immer noch als Witz da einen Spiele-Publisher zu nennen, der einem im schlimmsten Fall nur 50$ teuren Software-Müll verkauft
Schon richtig, nur geht es hier ja um einen "Award" von The Consumerist, wo die aus direkter US-Kundensicht schlechteste (nicht im allgemeinen Sinne schlimmste) Firma prämiert wird.
Re: Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine S
Verfasst: 03.06.2015 18:45
von Bambi0815
Todesglubsch hat geschrieben:Ich behaupte, dass EA garnicht so "schlecht" ist. Gamer sind einfach nur sehr schnell beleidigt und voten leichtfertig für so ne Sache. Jemand, der mit seinem Telefonanbieter unzufrieden ist, ist meist nicht affin dazu, um bei so nem Voting mitzumachen ... oder sein Internet funktioniert gerade nicht
Ich behaupte weiterhin, dass sich EA jetzt auch nicht schlimmere Sachen geleistet hat, als andere Publisher. EA trägt halt nur jede Menge Altlasten mit sich herum und hat ihren "bösen Ruf". Ganz gleich was passiert, EA wird die Schuld zugeschoben - auch wenn sie garnicht das schwarze Schaf sind.
Ich sag nur "Dungeon Keeper", "Sim City", "Battlefield 4"
mehr ist nicht zu sagen.