Pillars of Eternity - Test

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adventureFAN
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von adventureFAN »

Ich kann steppen_riegel da nur beipflichten, sehe es genauso.
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DasGraueAuge
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von DasGraueAuge »

Sehe ich anders. Der rundenbasierte Kampf, macht D:OS langsam, das Gimmick der Kämpfe, die Kombination von Elementen (Feuer, Wasser etc. mit entsprechenden Reagenzien) für verschiedene Effekte, verliert schnell den anfänglichen Reiz und allgemein empfinde ich viele Klassenfähigkeiten als wenig spannend. Vom Erzählerischen liegt PoE für mich weit vor D:OS. Das mag auch daran liegen, dass ich mit dem Humor und dem Universum von D:OS überhaupt nichts anfangen konnte. Die allesamt blassen NPCs (auch die Rekrutierbaren) waren für mich auch eher enttäuschend.

Da du dich explizit als BG Fan bezeichnest, stellt sich die Frage aber eigentlich nicht: für dich kann die Antwort da nur PoE heißen.
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saxxon.de
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von saxxon.de »

Ich schließe mich dem Auge an. An D:OS hat mich auch genervt, dass ich ständig vollkommen planlos rumgeirrt bin, ohne zu wissen mit wem ich wo sprechen sollte. Bestes Beispiel: der Mordfall am Anfang direkt, bei dem man die Leiche ausgraben kann. Ich meine, ist ja nett das das geht, cooler Einfall und so, aber wenn man nicht verzweifelt alles anklickt, was man anklicken kann oder in einen Guide schaut, kann man sich da dumm und dämlich suchen. Deswegen hab ich das Spiel auch nie weiter als die ersten 5-10 Stunden gespielt. Für jede Quest in der ersten Stadt da eine Runde im Kreis zu rennen und alle NPCs und interaktiven Objekte anzuklicken wurde mir schnell zu öde. PoE dagegen kaut mir auch nicht unbedingt alles vor, aber wenn ich dann doch mal mehr Infos haben möchte was als Nächstes zu tun ist, kann ich die bequem nachlesen.
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Pyoro-2
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von Pyoro-2 »

Eigentlich paradox - PoE tut die ganze Zeit so, als sei's so hardcore oldschool, isses im Vgl zu D:OS aber eigentlich überhaupt nicht. Im Questdesign eh nicht, und vom Schwierigkeitsgrad schon gleich 2x nid.
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holzbursche
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von holzbursche »

saxxon.de hat geschrieben:Ich schließe mich dem Auge an. An D:OS hat mich auch genervt, dass ich ständig vollkommen planlos rumgeirrt bin, ohne zu wissen mit wem ich wo sprechen sollte. Bestes Beispiel: der Mordfall am Anfang direkt, bei dem man die Leiche ausgraben kann. Ich meine, ist ja nett das das geht, cooler Einfall und so, aber wenn man nicht verzweifelt alles anklickt, was man anklicken kann oder in einen Guide schaut, kann man sich da dumm und dämlich suchen. Deswegen hab ich das Spiel auch nie weiter als die ersten 5-10 Stunden gespielt. Für jede Quest in der ersten Stadt da eine Runde im Kreis zu rennen und alle NPCs und interaktiven Objekte anzuklicken wurde mir schnell zu öde. PoE dagegen kaut mir auch nicht unbedingt alles vor, aber wenn ich dann doch mal mehr Infos haben möchte was als Nächstes zu tun ist, kann ich die bequem nachlesen.
Die quests wo du schon am Anfang gescheitert bist, sind die einfachsten. Und außerdem braucht man gute 100 Stunden. Ich war in 120h durch. Divinity ist eines der schwersten Spiele der letzten Jahre, das hat der Entwicklter beabsichtigt. Ich will gar nicht vom Endboss anfangen, den hab ich nur mit viel Schweiß down bekommen. Dark Souls war weniger frustrierend zB
Was ich sagen will, schwere Spiele sind wichtig. Sie trainieren das oft verkalkte Hirn
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Danny1981
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von Danny1981 »

Divinity : OS ist klar das bessere Spiel.

Die bessere Geschichte bietet aber Pillars.

Ich würde dir zu Divinity raten - da kann man SEHR kreativ manche Rätsel und Probleme lösen :)
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Pyoro-2
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von Pyoro-2 »

Ich würd nidmal so weit gehen, dass PoE die per se bessere story hat - die von D:OS ist eigentlich auch absolut iO. Nur ist das viel zu stückchenhaft präsentiert und das Ende ... no comment xD Also in dem Sinne ist PoE vllt besser erzählt (aber auch weit davon entfernt, perfekt zu sein...).

Find aber die beiden Spiele trotz allem eh nicht sooo vergleichbar. Das eine ist AP/turn-based, das andere Echtzeit/Pause. Da kann man problemlos beides zocken. Div ist sowieso mal was anderes, wenn man Bock hat, definitiv auch mal koop zu zocken, was extrem spaßig sein kann, und PoE ist halt "gab's schon lange nid mehr"-SP-iso-party-Dingens (wobei man da prinzipiell auch vllt noch'n patch abwarten könnte, hat schon noch bug ;) ).
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Ramireza
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von Ramireza »

Also mich hat bei D:OS der kindliche, leicht alberne Look vom weiter spielen abgehalten. Auch sind Lore, Story, das Writing, c&c und die Charaktere Lichtjahre von Pillars entfernt.

Das komplexere Kampfsystem und das interagieren mit der Spielwelt ist bei D:OS natürlich vorbildlich, keine Frage.

Trotzdem halte ich persönlich Pillars für das klar bessere Spiel, aber Ich denke das ist einfach eine Frage des Geschmacks, ich war schon immer eher der RTWP Typ außerdem liebe ich den Planescape Touch (Writing) und die Tatsache das die Welt nicht in das übliche "Gut/Böse" Schema gepresst wurde.

Als RPG Fan sollte man auf jeden Fall beiden Spielen eine Chance geben :)

Seit dem letzten Patch sollte Pillars im übrigen bugfrei sein, wobei ich bis dato noch KEINE richtig schlimmen Bugs entdecken durfte.
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saxxon.de
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von saxxon.de »

holzbursche hat geschrieben: Was ich sagen will, schwere Spiele sind wichtig. Sie trainieren das oft verkalkte Hirn
Damit rennst du bei mir offene Türen ein. Ich gehöre immerhin zu den Top 3% der weltweiten Super Meat Boy Leaderboards ;)
Aber ich sehe einen Unterschied zwischen Anspruch und mangelndem Komfort. Wenn mir ein questbasiertes Spiel nicht sagt, was ich tun soll, finde ich das .. sagen wir mal, nicht so gut. Wohlgemerkt, ich erwarte nicht, dass mir Quests im Detail vorgekaut werden, sondern dass Questbeschreibungen etwas ausführlicher sind, oder wenigstens eine grobe Richtung vorgeben als "Kläre den Mord an Josef auf" und das war's dann. Da du schon Dark Souls erwähnst - das sagt einem zwar auch nicht wirklich, was man als Nächstes tun soll, aber hat auch keine Quests. Ist zwar grade nicht das Thema, aber nur um mal zu kontrastieren, damit du weißt, wo ich die Linie ziehe.
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Pyoro-2
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von Pyoro-2 »

Aber bei 'nem Mord macht das halt Sinn, wenn man schon weiß, wohin man soll, wäre der ja wohl schon aufgeklärt ... ^^
Das Problem am Anfang war halt mMn, dass die Quest auch 1-2 Bugs oder Glitches hatte. Das macht's dann 5x so schwer ...
Ramireza hat geschrieben:Seit dem letzten Patch sollte Pillars im übrigen bugfrei sein, wobei ich bis dato noch KEINE richtig schlimmen Bugs entdecken durfte.
Naja, stimmt so nicht. Unter Umständen können Companions bspw. die Items im Quickslot permanent verlieren ...
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DasGraueAuge
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von DasGraueAuge »

Pyoro-2 hat geschrieben:Aber bei 'nem Mord macht das halt Sinn, wenn man schon weiß, wohin man soll, wäre der ja wohl schon aufgeklärt ... ^^
Deswegen bekommt man bei der Mordquest in PoE gesagt: "die 3 Typen könnten was wissen". Suchen muss ich sie dann immer noch selber, aber ich habe sinnvolle Anhaltspunkte.
Ich sehe es nicht als "old schoolig" an, dass der Ermittler nicht mal die grundlegenden Informationen bekommt.
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von Pyoro-2 »

Sowas macht Div aber doch auch. Die schickt einem zu dem Kommandeur, der gibt einem die Liste von Verdächtigen ...
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WEGWEISER
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von WEGWEISER »

Danke Euch Allen für Euer Feedback bzgl D:OS und PoE.
Werde heute Abend mal im Laden vorbeigehen (Lust auf rein digitale Ware lässt immer mehr nach) und
dann wohl spontan entscheiden, denn schmackhaft habt ihr mir weiterhin beide Spiele gemacht, auch wenn Tendenz doch zu PoE geht.
Wenn man dich fragen würde, ob du irgendwelche Probleme mit Konjunktiven hättest, würdest du das bejahen?
Ramireza
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von Ramireza »

saxxon.de hat geschrieben:
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Aber ich sehe einen Unterschied zwischen Anspruch und mangelndem Komfort. Wenn mir ein questbasiertes Spiel nicht sagt, was ich tun soll, finde ich das .. sagen wir mal, nicht so gut. Wohlgemerkt, ich erwarte nicht, dass mir Quests im Detail vorgekaut werden, sondern dass Questbeschreibungen etwas ausführlicher sind, oder wenigstens eine grobe Richtung vorgeben als "Kläre den Mord an Josef auf" und das war's dann. Da du schon Dark Souls erwähnst - das sagt einem zwar auch nicht wirklich, was man als Nächstes tun soll, aber hat auch keine Quests. Ist zwar grade nicht das Thema, aber nur um mal zu kontrastieren, damit du weißt, wo ich die Linie ziehe.
Du hast doch die Freiheit nachzufragen? Arhu sagt einem doch das man zu ihm kommen soll da er mit dir reden will, und das man zuerst in die große Stadt geht (wo man ihn ohne Zweifel treffen wird) ist doch logisch. Ein wenig Gehirnschmalz und Wille Initiative zu zeigen setzt das natürlich voraus, aber genau das macht doch den Reiz aus, oder? Das ist natürlich ein völlig anderer Schwierigkeitsgrad als die Skills in einem Geschicklichkeitsspiel ;)

Im übrigen haben diese sogenannten "Komforfunktionen" uns zu Spielen wie Skyrim und DA:I geführt. Nicht schön meiner Meinung nach.

PoE ist da im übrigen oft ähnlich : Viele Dinge erschließen sich oft nur durch Eigeninitiative, einfach Stumpf Quest auf Quest abarbeiten funktioniert natürlich, führt aber eher dazu das man nicht wirklich versteht was vor sich geht, bzw. verbaut einen alternative Wege im Spiel, so komplex sind die Quests oftmals. Das Spiel bestraft unüberlegtes Handel gnadenlos und ohne Vorwarnung. Gerade das Rufsystem spielt hier iene große Rolle
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Eisenherz
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Re: Pillars of Eternity - Test

Beitrag von Eisenherz »

90 Punkte auf Metacritic. Nicht schlecht für so ein Spiel alter Schule. Und DragonMMOFedExAge mal locker hinter sich gelassen! :Häschen:
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