Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen"
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Trotzdem hat EA zu Teilen recht. Selbst ich, der seit knapp 20 Jahren nun Videospiele zockt, musste erstmal viele Stunden in ein BF investieren, bevor ich ein Jet mal ansatzweise vernünftig fliegen konnte. Geht einfach mal auf ein Random-Server und schaut euch doch die Leute an: die sind hoffnungslos überfordert.
Spiele waren früher tatsächlich einfacher zu erlernen. Schon alleine die Steuerung. Wo früher zwei bis vier Tasten maximal ausgereicht haben, reicht das heute nicht mal für die Waffenwahl aus. Von Sachen wie hinlegen, sprinten, Medi-Kits verteilen, Spotten, unterschiedliche Steuerungsmodelle für unterschiedliche Fahrzeuge etc. pp. ganz zu schweigen.
Selbst wenn jemand Jahre lang CoD gespielt hat, spielt er das erste Mal ein Battlefield-Teil, so ist er die ersten Stunden und Tage definitiv überfordert. Da hat EA einfach mal recht.
Das gilt auch für andere Spiele. Selbst so Casual-Spiele wie die Sims brauchen erstmal eine Eingewöhnung von mehreren Stunden, auch wenn das Spiel dann am Ende simpel as fuck ist. Aber der Umfang und wie man das Spiel richtig spielt: das muss erstmal geblickt werden.
Das gilt btw. nicht nur für EAs Spiele, sondern generell für viele heutige Spiele, also vorallem größere Spiele.
Spiele waren früher tatsächlich einfacher zu erlernen. Schon alleine die Steuerung. Wo früher zwei bis vier Tasten maximal ausgereicht haben, reicht das heute nicht mal für die Waffenwahl aus. Von Sachen wie hinlegen, sprinten, Medi-Kits verteilen, Spotten, unterschiedliche Steuerungsmodelle für unterschiedliche Fahrzeuge etc. pp. ganz zu schweigen.
Selbst wenn jemand Jahre lang CoD gespielt hat, spielt er das erste Mal ein Battlefield-Teil, so ist er die ersten Stunden und Tage definitiv überfordert. Da hat EA einfach mal recht.
Das gilt auch für andere Spiele. Selbst so Casual-Spiele wie die Sims brauchen erstmal eine Eingewöhnung von mehreren Stunden, auch wenn das Spiel dann am Ende simpel as fuck ist. Aber der Umfang und wie man das Spiel richtig spielt: das muss erstmal geblickt werden.
Das gilt btw. nicht nur für EAs Spiele, sondern generell für viele heutige Spiele, also vorallem größere Spiele.
- Knarfe1000
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Das einzige, was mich in den letzten Jahren bei EA Spielen etwas verwirrt hat, war der Wartable in DA:I.
Da wusste ich anfangs nicht, was der soll und welchen tieferen Sinn er hat (eigentlich ja keinen, aber das merkt man erst später).
Da wusste ich anfangs nicht, was der soll und welchen tieferen Sinn er hat (eigentlich ja keinen, aber das merkt man erst später).

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Bejeweled ist von EA so weit ich weiß und hier wurden vom zugehörigen Mitarbeiter nicht die komplexesten, sondern die einfachsten Spiele und dazu kann man Bejeweled ja wohl zählen, erwähnt. Wenn man nur ein paar Stunden am Wochenende (ein, zwei Stunden am Tag empfinde ich schon als recht viel) Zeit hat, spielt man eben kein Planescape: Torment. Die Lösung kann doch nicht sein, dass man in Zukunft alles bis zur Unkenntlichkeit vereinfacht. Genau diese Zukunft wird durch diese Meldung aber impliziert. Sollte man das wollen, spielt man demnächst eben nur noch oben erwähntes Spiel oder Angry Birds und Konsorten.FightingFurball hat geschrieben:Simpel? Die meisten Spieler haben meist nicht 20 bis 30 Jahre intensive Spielerfahrung wie unsereins.
Wir haben mit Arcadespielen und einfachen Controllern angefangen. (Steuerkreuz und 2 Tasten falls sich hier einige mal erinnnern). Wir waren auch nicht leet Gamer von Tag 1 an. Und wir haben Zeit reingesteckt. Jemand der nur 1 oder 2 Stunden am Tag Zeit hat, kann diese Zeit nicht reinstecken und darum geht es hier. Aber diese Leute zählen nun mal zur Zielgruppe von EA.
Na gut, mit ein bisschen bösem Willen könnte man sagen, dass der Unterschied zu den meisten AAA-Spielen schon jetzt gar nicht so groß ist.

- ZackeZells
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Hatte mit Destiny meinen ersten FPS im Konsolenbereich und hab mich wohl nach Minuten reingefuchst.Selbst wenn jemand Jahre lang CoD gespielt hat, spielt er das erste Mal ein Battlefield-Teil, so ist er die ersten Stunden und Tage definitiv überfordert. Da hat EA einfach mal recht.
Da mir FPS an Konsolen irgendwie Spass bringen habe ich mir einen älteren Battlefield Teil zugelegt und muss sagen das die Steuerung fast schon intuitiv war. Aimen, Schießen, Waffewechsel ging mir alles zügig von der Hand. So richtig gut wurde es wohl erst nachdem man einige Maps grob im Kopf hatte.
Mir scheint es eher so das die EA Aussage an "jungfräuliche Zocker" oder Grobmotoriker gerichtet ist.
Darüber hinaus interessiert es mich nicht weiter was eine Konzerndrohne so in die Öffentlichkeit posaunt.
- Antiidiotika
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Ich behaupte, die Aussage wurde ziemlich aus dem Kontext gerissen.
Mein erstes Spiel war Crash Bandicoot 2 auf der PS1, dann noch Tomb Raider 4, irgendwann am PC Unreal Tournament 2003, Call of Duty 1, Doom 3, Half-Life 2. Irgendwann gings zurück auf die PS2 mit Resident Evil 4. Aktuell Xbox360, PS3 und Wii.
Ich brauchte bei keinem Spiel 2 Stunden um die Steuerung zu lernen, selbst nicht bei RE4 in dem ich die Option für die invertierte Y-Achse erst beim 2 Durchlauf entdeckt hatte.
Das Problem ist, das bei vielen Spielen aber eine innere Komplexität besteht, die Neulinge abschreckt:
Wo sind Items versteckt? Wie zerleg ich ein Rätsel und löse es? Welches ist der Hauptweg, welcher nur Sackgassen, Nebenwege? Wie verhalten sich Gegner? Welche Wirkungen hat meine Ausrüstung? usw.
Sprich, einfach Dinge die eventuell - grad bei dazu verdonnerten Spielen - zu Frust und Sackgassen führen.
Die Steuerung von Dark Souls ist nicht schwer, auch das Kampfsystem ist nicht sehr komplex, mal Metal Gear Rising als Vergleich. Es ist viel mehr die Spielwelt und die Gegner, die Geheimnisse und das Trial&Error Konzept, dass es so schwer und unzugänglich macht.
Klar, es gibt auch Spiele, für deren Steuerung man am besten 2 oder 3 Tastaturen, Mäuse und Gamepads hat, aber das sind meistens Spiele die ihre fixe Spielerschicht haben.
Mein erstes Spiel war Crash Bandicoot 2 auf der PS1, dann noch Tomb Raider 4, irgendwann am PC Unreal Tournament 2003, Call of Duty 1, Doom 3, Half-Life 2. Irgendwann gings zurück auf die PS2 mit Resident Evil 4. Aktuell Xbox360, PS3 und Wii.
Ich brauchte bei keinem Spiel 2 Stunden um die Steuerung zu lernen, selbst nicht bei RE4 in dem ich die Option für die invertierte Y-Achse erst beim 2 Durchlauf entdeckt hatte.
Das Problem ist, das bei vielen Spielen aber eine innere Komplexität besteht, die Neulinge abschreckt:
Wo sind Items versteckt? Wie zerleg ich ein Rätsel und löse es? Welches ist der Hauptweg, welcher nur Sackgassen, Nebenwege? Wie verhalten sich Gegner? Welche Wirkungen hat meine Ausrüstung? usw.
Sprich, einfach Dinge die eventuell - grad bei dazu verdonnerten Spielen - zu Frust und Sackgassen führen.
Die Steuerung von Dark Souls ist nicht schwer, auch das Kampfsystem ist nicht sehr komplex, mal Metal Gear Rising als Vergleich. Es ist viel mehr die Spielwelt und die Gegner, die Geheimnisse und das Trial&Error Konzept, dass es so schwer und unzugänglich macht.
Klar, es gibt auch Spiele, für deren Steuerung man am besten 2 oder 3 Tastaturen, Mäuse und Gamepads hat, aber das sind meistens Spiele die ihre fixe Spielerschicht haben.
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Sorry, aber das ist Bullshit. Welches BF-Teil hast du denn gespielt? Konnte man da fliegen? Gerade für CoDler, die das erste mal ein BF, zum Beispiel aktuell BF4 spielen, sind hoffnungslos überfordert. Die kommen auf den offenen Karten gar nicht zurecht, werden von jeder Seite nur zermürbt. Sind sie in einem Panzer, wissen sie nicht, was sie damit machen sollen. In ein Jet trauen sie sich sich erst gar nicht, weil viele, sollten sie es doch mal schaffen abzuheben, gar nicht schaffen eine Kurve zu fliegen ohne abzustürzen.ZackeZells hat geschrieben:Hatte mit Destiny meinen ersten FPS im Konsolenbereich und hab mich wohl nach Minuten reingefuchst.Selbst wenn jemand Jahre lang CoD gespielt hat, spielt er das erste Mal ein Battlefield-Teil, so ist er die ersten Stunden und Tage definitiv überfordert. Da hat EA einfach mal recht.
Da mir FPS an Konsolen irgendwie Spass bringen habe ich mir einen älteren Battlefield Teil zugelegt und muss sagen das die Steuerung fast schon intuitiv war. Aimen, Schießen, Waffewechsel ging mir alles zügig von der Hand. So richtig gut wurde es wohl erst nachdem man einige Maps grob im Kopf hatte.
Mir scheint es eher so das die EA Aussage an "jungfräuliche Zocker" oder Grobmotoriker gerichtet ist.
Darüber hinaus interessiert es mich nicht weiter was eine Konzerndrohne so in die Öffentlichkeit posaunt.
Ja, super. Laufen, aimen und schießen. Damit hast du das Konzept von Battlefield ja voll verstanden - NOT. Anscheinend ist Battlefield doch zu schwer zu erlernen, wie?
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Die Schwierigkeit liegt nicht am Spiel selber, sondern darin, dass ich zum Teil nicht nachvollziehen kann was sich die Entwickler mit unter in machen Situationen gedacht hatten als es entwickelt wurde.
Ich weis ja auch das man Spielelogik nicht anzweifeln darf, aber muss die denn bei jedem Titel anders sein?
Ich weis ja auch das man Spielelogik nicht anzweifeln darf, aber muss die denn bei jedem Titel anders sein?
-
johndoe1525641
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Tun sie nicht. Mir war es auch vergönnt, das Gaming seit seiner Frühzeit miterleben zu dürfen, und halte mich für recht routiniert, wenn auch nicht genial, aber ich merke langsam auch, wie meine Reaktionszeiten nachlassen und ich generell etwas langsamer und gemütlicher werde. Es stört mich nicht, aber die Jüngeren laufen uns da längst den Rang ab. Wenn ich sehe, was 12jährige (die wahrscheinlich keine Eltern haben, ich würde es meinem Kind niemals erlauben, 4 Stunden täglich zu daddeln) so anstellen können, da schlacker ich mit den Ohren.NerevarINE2 hat geschrieben:
Die alternden spieler nehmen immer weiter ab. Die jungen Leute kommen nach, und die wachsen damit noch stärker auf als wir. Warum sollten die sich dümmer anstellen ?
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
als ausgleich für schlechter werdende Reaktionszeiten und motorische fähigkeiten nimmt im alter das Verständnis zu, was einem als jungspund oft komplett abgeht. mechaniken werden immer einfacher und man stört sich an weniger komplexen dingen weil sie nicht mehr fordern. ausserdem beginnt man irgendwann textverständnis aufzubauen, ergo sieht man anspruchsloses hier schneller und beginnt sich gar texte/stories oder auch spieletests durchzulesen und sie sogar so richtig bewusst zu verstehen.

Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Wieso behauptest Du das? Der Kontext steht doch im Text hier und in der Quellenangabe. Das hat er gesagt, als einer meinte, dass er hofft, dass controller layouts gleich bleiben werden in der Zukunft.Antiidiotika hat geschrieben:Ich behaupte, die Aussage wurde ziemlich aus dem Kontext gerissen.
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
Also bei Falcon 4 konnte man schon einige Stunden investieren, bevor allein die Landung klappt.
Aber bei anderen Spielen? Simulationen gibt es ja heute fast nicht mehr.
In 2h ist man bei den meisten Spielen doch schon mittendrin oder sogar fast durch.
Aber bei anderen Spielen? Simulationen gibt es ja heute fast nicht mehr.
In 2h ist man bei den meisten Spielen doch schon mittendrin oder sogar fast durch.
Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen
da hab ich alleine stunden gebraucht um überhaupt in die luft zu kommen.^^Also bei Falcon 4 konnte man schon einige Stunden investieren, bevor allein die Landung klappt.