Quo Vadis 2007

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4P|BOT2
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Quo Vadis 2007

Beitrag von 4P|BOT2 » 23.04.2007 12:00

In der vergangenen Woche fand die fünfte Quo Vadis statt. Die von den Aruba Studios organisierte Konferenz, ein typisches Stelldichein deutscher Entwickler, zog es in diesem Jahr erstmals in die Bundeshauptstadt. Wie weit hinken einheimische Spiele dem internationalen Standard hinterher? Was muss sich in der Entwicklung verbessern? Wie kann man erfolgreicher sein?...

Hier geht es zum gesamten Bericht: Quo Vadis 2007

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Kajetan
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Interessant ...

Beitrag von Kajetan » 23.04.2007 12:00

... wie die Spieleentwicklung (nicht nur hier in Deutchland) dem allgemeinen Stand der Software-Entwicklung. um fast 10 oder mehr Jahre hinterherhinkt.

Was hier angesprochen wird, ist bei der Entwicklung von Anwendungs-Software schon lange Standard. Daran sieht man deutlich die größtenteils immer noch mangelhafte Professionalität der Branche und ihr geringes Alter.

Aber es kann ja nur noch besser werden ... ;)

ratzinger
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Beitrag von ratzinger » 23.04.2007 15:16

Solange hier immer wieder nur Firmen wie Crytek genannt werden, wird es in Deutschland nicht voran gehen. Die Entwickler in Deutschland sollten sich die Marktnischen suchen, in denen die internationale Konzerne noch Platz lassen, ein Unternehmen wie Crytek ist eine absolute Ausnahmeerscheinung und sollte deutschen Entwicklern nicht die Sicht auf die Realität nehmen, auch wenn deren Produktqualität sicher das Ziel der meisten ist...

TNT.sf
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Beitrag von TNT.sf » 23.04.2007 15:40

naja man hat ja versucht in gewisse nischen vorzustoßen, ist aber dann doch kläglich gescheitert. bestes beispiel ist doch paraworld.
da hat man doch eigentlich alles richtig gemacht, riesen budget, dickes marketing, aber trotzdem war das wohl der größte flop der deutschen spielegeschichte.

und warum? ganz einfach weil man das spiel für die falsche zielgruppe gemacht hat. die einzigen leute, denen das spiel gefallen hat, waren deutsche dinosaurier fans, die sonst nie oder kaum rts games zocken. und von dieser art gibt es halt nicht soviele, aber das schien man nicht gewusst zu haben (darauf wurde ja im text hingedeutet). allein schon die ganzen innovationen die das genre voranbringen sollen waren vollkommen am gewöhnlichen rts spieler vorbei entwickelt. sachen wie dieser army commander machten das spiel nicht wirklich einfacher, sondern schränkten es sogar noch eher ein.

das problem ist wirklich das die deutschen entwickler wirklich nicht wissen, was die spieler wollen oder höchstens wissen was deutsche spieler wollen. deutsche spiele sind in deutschland fast immer ein erfolg kränken dafür aber im ausland.

deutsche entwickler wollen halt lieber künster sein, statt entertainer.

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Kajetan
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Beitrag von Kajetan » 23.04.2007 16:28

TNT.sf hat geschrieben: deutsche entwickler wollen halt lieber künster sein, statt entertainer.
Das ist vollkommen richtig. Denn für viele deutsche Entwickler hat sich der Markt gefälligst ihnen anzupassen und nicht umgekehrt ...
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Kollege Bratwurst
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Beitrag von Kollege Bratwurst » 23.04.2007 18:31

nischen gut, künstler gut..ich weiss nich was so ein kleines kackland wie deutschland erwartet
kein budget heisst man braucht eine gute idee und wenn das scheitert kann man das project abschreiben(was dt. firmen dann doch nicht machen und es als flop rauszubringen)
welches land liefert denn regelmäßig referenztitel ausser amerika?

Wuff66
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Beitrag von Wuff66 » 25.04.2007 09:51

@Kollege Bratwurst: Ich konnte keinerlei Ironie in ihrem Kommentar entdecken weshalb ich annehmen muss sie nehmen geschriebenes ernst.

Es gibt mehr als genug Spielefirmen in aller Welt die immer wieder.
Ein Blick auf die Amazon Charts genügt.
1. England, 2. Japan, 3. USA, 4. USA, 5. Japan, 6. Japan
Mit G3 kommt die erste Deutsche Firma zwar erst auf Platz 20. Doch gibt es keinen Grund sich zu fürchten da die Qualität Deutscher Games in den letzten Jahren auch über die Masse betrachtet besser wurde.
Mit Mafia und Stalker hat Osteuropa auch zwei ganz große Namen ins Rennen geschickt.
Als Ösi war ich Jahrelang stolz auf Max Design und Studio Ebensee(in memory for their best Games).

Man sieht also die USA sind am Spielemarkt nicht allmächtig sondern müssen um den Markt kämpfen, auch gegen Deutsche Entwickler.

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