Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

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4P|BOT2
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Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Beitrag von 4P|BOT2 »

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die Ergebnisse einer Untersuchung (via Heise) veröffentlicht, in der man vor zwei Jahren die Nutzung des Internets und von Spielen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen analysiert hatte. Die Stichprobe fiel dabei mit 5001 befragten Personen recht groß aus.82 Prozent der befragten Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren gaben an, in den 12 ...

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James Dean
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Re: Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und junge

Beitrag von James Dean »

4,6 % der unter-fünfundzwanzig-Jährigen spielen täglich. Dazu gehöre ich. noch. Ich werde alt. Und eigentümlich. Oh Gott, was tue ich bloß mit meinem Leben, ich könnte jedes Wochenende ausgehen und mich vollaufen lassen und spiele stattdessen Wirtschaftssimulationen und 4x-Spiele. Man bin ich ein gesellschaftlich nicht anerkannter Loser.

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Boesor
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Re: Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und junge

Beitrag von Boesor »

James Dean hat geschrieben:4,6 % der unter-fünfundzwanzig-Jährigen spielen täglich. Dazu gehöre ich. noch. Ich werde alt.
Immerhin bist du noch in der Statistik.
ich bin über 30 und nichtmal statistisch interessant...
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Chibiterasu
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Re: Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und junge

Beitrag von Chibiterasu »

Durchaus interessant die Umfrage.


Ich habe mich bei dem Thema Geschlechterunterschiede beim Spielekonsum immer zurückgehalten.
Es wird ja gerne gesagt, dass mittlerweile Mädchen/Frauen genau so viel und lange Videospiele spielen wie Männer.

Jetzt bin ich doch schon so alt, dass ich zu einer Zeit begonnen habe zu spielen wo Zocken definitiv noch weit mehr ein Hobby von Jungs war und ich kenne nur ganz wenige Frauen, die überhaupt irgendwann mal ein Spiel etwas intensiver gespielt haben. Davon spielt mittlerweile quasi nur noch eine ab und zu.


Das hat sich sicherlich schon geändert aber es scheint doch noch immer größere Unterschiede im generellen Konsum, der Konsumdauer und den Genres zu geben (Ausnahmen natürlich ausgenommen).
Konnte das vorher nie so ganz einschätzen, wenn man nur von anektoditschen Berichten ausgeht.
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Oldholo
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Re: Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und junge

Beitrag von Oldholo »

Wo ist die Antwortmöglichkeit zwischen "2- bis 3-Mal pro Woche" und "Jeden Tag"? In welchem Genre haben die Damen und Herren im Call Center RPGs eingeordnet? Und sind Wimmelbildspiele "Adventures" oder "Denken und Geschick"?
Das sind nur so ein paar Dinge, die mir gerade aufgefallen sind, und da ich selbst regelmäßig von Forsa angerufen werde (vllt bin ich sogar Teil der Statistik, weiß ich nicht mehr :lol: ) und immer wieder mit der Person am anderen Ende der Leitung rätsle, was wir hier oder da denn nun eintragen (an eine Frage "Wie viele Stunden haben Sie innerhalb der letzten 6 Monate insgesamt Videospiele gespielt?" letztens kann ich mich noch erinnern), wäre ich jetzt theoretisch relativ skeptisch..

..allerdings überraschen oder beunruhigen mich die Ergebnisse nun auch nicht wirklich. :)

@Chibiterasu:
Was die Geschlechterverteilung angeht, hilft die Studie aber auch nur indirekt. Sie beschäftigt sich schließlich nur mit Computerspielen und lässt damit Konsolen ziemlich außer Acht - und natürlich die gesamten Jahre 2012 und 2013, wo es einen gewaltigen Boost im Bereich Smartphones gab. Aber immerhin ist's ein Anhaltspunkt.

Edit: Nevermind, die Diagramme geben das nur unvollständig wieder. Die tatsächliche Einleitungsfrage ("Wie häufig haben Sie in den letzten 12 Monaten offline Computerspiele gespielt, zum Beispiel am PC, mit dem Handy, mit mobilen oder stationären Spielkonsolen? Jeden Tag, zwei- bis dreimal pro Woche, einmal pro Woche, einmal im Monat, weniger als einmal im Monat oder nie?“) macht das klar.
Zuletzt geändert von Oldholo am 11.12.2013 16:30, insgesamt 1-mal geändert.
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BMTH93
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Re: Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und junge

Beitrag von BMTH93 »

Ich finde so etwas einfach nur Schwachsinnig. Als ob 5000 Menschen repräsentativ für alle währen...
abcde12345
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Re: Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und junge

Beitrag von abcde12345 »

Keine p-Werte in der Quelle? Keine Angabe zur gewählten Analyseprozedur? Den Grafiken nach haben die höchstens Anovas (oder auch nur t-tests) durchgeführt. Dann verstehe ich die Aufführung von verschiedenen Schultypen und Abstammungen nicht, wenn man eh keine Interaktion untersucht...

Naja, trotzdem nett daß es in der Richtung mal Zahlen gibt.

@BMTH93: Trollst du hart oder hast du nur nie Statistik gehabt? Falls du nicht trollst: Wieso urteilst du darüber wenn du dich damit doch gar nicht auskennst? 5000 Menschen sind zumindest für uns Deutsche repräsentativ. Aber: Andere Länder, andere Sitten...
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Boesor
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Re: Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und junge

Beitrag von Boesor »

BMTH93 hat geschrieben:Ich finde so etwas einfach nur Schwachsinnig. Als ob 5000 Menschen repräsentativ für alle währen...
Ich hatte ja überlegt ob ich direkt im ersten Kommentar ne Vermutung anstelle wann hier der erste "experte" vorbei kommt, der so gar nichts von Statistik versteht, aber trotzdem losblökt...

http://de.wikipedia.org/wiki/Stichprobe
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Christoph W.
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Re: Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und junge

Beitrag von Christoph W. »

Auf Basis der CIUS-Skala (Compulsive Internet Use Scale) müssen 2,5 Prozent der Befragten als exzessive Nutzer von Computerspielen und des Internets eingestuft werden. Dabei handelt es sich um jene, die deutlich mehr Zeit mit Spielen oder im Internet verbringen als geplant, ihren Konsum nicht wirklich im Griff haben, sich gedanklich übermäßig stark mit Spielen/Internet beschäftigen, sie nutzen, obwohl dies mit Konflikten verbunden sein kann, und unruhig oder gar gereizt werden, wenn sie Spiele bzw. das Internet nicht nutzen können
Yup, thats me :lol:
Ich will ehrlich sein, Spielen ist teil meines Lebens, ich spiele schon seit meinem Pentium 2, auf dem ich irgendwelche 2D Jump-Runs gespielt habe und die Faszination und Magie der Interaktion hat mich nie wieder losgelassen.
Es kann zwar mal vorkommen das ich ein paar Tage nicht Spiele weil ich sonst zuviel drumherum habe, aber es vergeht kaum ein Tag an dem ich, wenn ich zuhause bin, nicht zumindest ne halbe Stunde mit Spielen abschalte und abtauche.
Konsumhäufigkeiten hier mit gesundheitlichen oder sozialen Problemen gleichzusetzen halte ich für einen pauschalen Schnellschuss. Ich persönlich würde mich zwar exzessiv in der Nutzung bezeichnen, aber mit dem Alter habe ich mittlerweile gelernt mich gedanklich von Spielen zu distanzieren.

Was mich mittlerweile eher besorgt statt den klassischen klischeehaften Zockern, denen automatisch soziale Verwahrlosung vergeworfen wird, sind die Leute, die nicht ohne ihre Smartphones oder Tablets auskommen und sich nicht 3 Sekunden auf irgendetwas konzentrieren können ohne auf den Bildschirm zu starren und WhatsApp/ facebook, oder sonst was zu checken...
Hier scheint eine gedankliche Distanzierung schwieriger weil man mit den genannten Geräten mobil ist udn sie überall zur Verfügung hat. Bin ich beispielweise aus dem Haus, ist jeglicher technischer Krempel aus meinem Bewusstsein verschwunden, abgesehen von einer SMS hier und da auf meinem Uralthandy...

Daher, statt den Zeigefinger auf die immer gleichen Vorurteile und Klischeeminderheit der Hardcorezocker zu legen, würde ich mich mal mit dem Smartphone etc. Phänomen auseinandersetzen, dessen negative Auswirkungen auf das soziale Verhalten durch ihre Mobilität und starke Verbreitung in der Gesellschaft wesentlich kritischer zu sein scheinen.
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Makake
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Re: Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und junge

Beitrag von Makake »

BMTH93 hat geschrieben:Ich finde so etwas einfach nur Schwachsinnig. Als ob 5000 Menschen repräsentativ für alle währen...
Die Stichprobengröße hat erst mal nicht viel mit ihrer Repräsentativität zu tun, die wird durch den Vorgang der Stichprobenziehung erreicht. Je größer die Stichprobe dann ist, desto genauer sind die Zahlen schließlich, wenn sie gut, also möglichst zufällig, gezogen wurde. Eine Stichprobengröße von 5000 ist gewaltig und selten gesehen...
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Solon25
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Re: Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und junge

Beitrag von Solon25 »

Ich grübel noch was mit:

Gar nicht und Weniger als 1 mal am Tag gemeint ist... :Kratz:
Petie
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Re: Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und junge

Beitrag von Petie »

18-25 jährige - 47,8 für strategiespiele - wtf ? was verstehen die unter strategiespielen?
also ich selber liebe strategiespiele aber es gibt doch kaum noch neue titel und meines wissen nach genauso wenig leute die sowas noch spielen?
vielleicht lebe ich auch einfach auf dem falschen stück erde aber hier, so kommt es mir vor, spielt jeder nur shooter und sonstigen kram, aber strategiespiele? erscheint mir irgendwie unlogisch dieser wert, allerdings kommt es ja auch darauf an wie man strategiespiele definiert.
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dx1
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Re: Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und junge

Beitrag von dx1 »

Christoph W. hat geschrieben:Ich will ehrlich sein, Spielen ist teil meines Lebens, ich spiele schon seit meinem Pentium 2, …
Bild Und ich dachte immer, ich wäre 1990 mit meinem gebrauchten 386SX25 ein Späteinsteiger ins Hobby. Das Ding habe ich übrigens noch lauffähig im Schrank eingelagert. MS-DOS 6.22, Windows 3.11, fette 16 MiB RAM, 270 MiB Festplatte und eine TV- und Videoschnittkarte (Fast Movie Machine II) stecken drin — und noch viel mehr Erinnerungen.
cHL
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Re: Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und junge

Beitrag von cHL »

Petie hat geschrieben:18-25 jährige - 47,8 für strategiespiele - wtf ? was verstehen die unter strategiespielen?
also ich selber liebe strategiespiele aber es gibt doch kaum noch neue titel und meines wissen nach genauso wenig leute die sowas noch spielen?
vielleicht lebe ich auch einfach auf dem falschen stück erde aber hier, so kommt es mir vor, spielt jeder nur shooter und sonstigen kram, aber strategiespiele? erscheint mir irgendwie unlogisch dieser wert, allerdings kommt es ja auch darauf an wie man strategiespiele definiert.
naja, die total war reihe, fußball manager, dota(-derivate), sc2. da sind alles spiele die unter "strategie" fallen. von den ganzen mobile-baukasten-aufbau-spielen ganz zu schweigen.
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Wulgaru
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Re: Große Studie zum Spielekonsum von Jugendlichen und junge

Beitrag von Wulgaru »

Ich denke das es zwar richtig ist, das einige Genre-Bezeichnungen sehr grob gewählt sind, aber man muss auch bedenken das es während einer solchen Umfrage auch um die Übersichtlichkeit geht. Die Studie ist offenbar repräsentativ, daher ist davon auszugehen das auch Nicht-Gamer mit Begriffen konfrontiert werden und bevor sie rumraten sind einige wenige Genres übersichtlicher.