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Milo and Kate: Ein Blick hinter die Kulissen
Verfasst: 22.03.2013 01:12
von 4P|BOT2
Milo and Kate gehört zu den etwas seltsamen Phänomenen der Xbox 360-Historie. Der Titel spielte eine zentrale Rolle bei der Vorstellung von Kinect (damals: Project Natal), wurde aber später als Tech-Demo, dann wieder als Spiel, dann doch aber wieder als Tech-Demo deklariert. Das Ende der Produktion nagte ziemlich an Peter Molyneux und war auch einer der Gründe, warum der Brite im vergangenen Jahr ...
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Milo and Kate: Ein Blick hinter die Kulissen
Kommentar
Verfasst: 22.03.2013 01:12
von Tettsui
4Players hat geschrieben:Aufgrund des Konzepts bekam der Hersteller Angst, Milo and Kate könnte in Zusammenhang mit Themen wie Missbrauch und Pädophilie für negative Schlagzeilen sorgen
Tja, manchmal muss man sich eben eine neue Zielgruppe suchen, wenn man ein Produkt unter die Menschen bringen will XD
Ne, mal ernst. Wenn schon wegen nichts befürchtet wird, dass Pedopillie geschrien wird, dann sollten wir uns als Gesellschaft langsam mal überlegen ob es nicht besser ist, Kinder allgemein abzuschaffen!!
Re: Kommentar
Verfasst: 22.03.2013 01:42
von greenelve
Tettsui hat geschrieben:4Players hat geschrieben:Aufgrund des Konzepts bekam der Hersteller Angst, Milo and Kate könnte in Zusammenhang mit Themen wie Missbrauch und Pädophilie für negative Schlagzeilen sorgen
Tja, manchmal muss man sich eben eine neue Zielgruppe suchen, wenn man ein Produkt unter die Menschen bringen will XD
Ne, mal ernst. Wenn schon wegen nichts befürchtet wird, dass Pedopillie geschrien wird, dann sollten wir uns als Gesellschaft langsam mal überlegen ob es nicht besser ist, Kinder allgemein abzuschaffen!!
Man könnte auch weiterlesen und findet Beispiele woher diese Angst kommt:
So konnte man dem Jungen per Kinect eigene Zeichnungen präsentieren oder sollte ihn in einer Szene beim Ankleiden helfen - Aspekte, die bestimmten Teilen der Presse wohl als dankbare Vorlage hätten dienen können.
Besonders der Punkt einem (halb)nackten Jungen anzuziehen...einem fremden Kind wohlgemerkt...bestimmte Personen hätten sich mit Freude darauf gestürzt. :/
Kommentar
Verfasst: 22.03.2013 01:53
von Easy Lee
Ich fand die Idee interessant. Ich hatte zwar auch eher einen Tech-Demo Eindruck von dem Konzept, aber die Art und Weise der Interaktion war für mich unterhaltsamer, als so ziemlich alles das unter dem späteren Namen Kinect auf den Markt geschleudert wurde.
Re: Milo and Kate: Ein Blick hinter die Kulissen
Verfasst: 22.03.2013 09:16
von Alking
Die Idee eine neue Stufe der emotionalen Bindung zwischen Spieler und Charakter aufzubauen finde ich gelungen. Man hätte mit den Ergebnissen von Milo sicherlich ein Spiel bauen können, was endlich mal erwachsener wirkt als ein neues Gears. Hier hat MS wesentliches Potenzial verschenkt denke ich.
Dass Milo selber nicht als "Spiel" released wurde kann ich nachvollziehen und finde es auch nicht schlimm. Das was man aber in den Demos technisch darstellt ist beeindruckend und damit hätte ich gerne ein Spiel auf der Xbox gesehen. Leider verkennt MS jeglicher Potenzial bei Spielen und stürzt sich ausschließlich auf Mainstreamkonzepte.
Re: Milo and Kate: Ein Blick hinter die Kulissen
Verfasst: 22.03.2013 10:58
von johndoe1527797
Hauptsache ein neues Halo, Gear of War und Forza rausbringen und sämtliche Innovation im Keim ersticken...
Für mich ist Microsoft schlimmer als EA.
Re: Milo and Kate: Ein Blick hinter die Kulissen
Verfasst: 22.03.2013 11:09
von greenelve
Was für ein "Spiel" hätte Milo denn werden können?
Re: Kommentar
Verfasst: 22.03.2013 11:17
von johndoe774091
greenelve hat geschrieben:Besonders der Punkt einem (halb)nackten Jungen anzuziehen...einem fremden Kind wohlgemerkt...bestimmte Personen hätten sich mit Freude darauf gestürzt. :/
Ja, kinderlose Mütter die sich ein Kind wünschen?
(Jaja, gleich kommen wieder die Kommentare wegen meinem Avatar)
Re: Kommentar
Verfasst: 22.03.2013 19:03
von Tettsui
greenelve hat geschrieben:
Man könnte auch weiterlesen und findet Beispiele woher diese Angst kommt:
So konnte man dem Jungen per Kinect eigene Zeichnungen präsentieren oder sollte ihn in einer Szene beim Ankleiden helfen - Aspekte, die bestimmten Teilen der Presse wohl als dankbare Vorlage hätten dienen können.
Besonders der Punkt einem (halb)nackten Jungen anzuziehen...einem fremden Kind wohlgemerkt...bestimmte Personen hätten sich mit Freude darauf gestürzt. :/
Dass man da irgendwas bei den Haaren herbeiziehen kann, ist mir schon klar. Sinn ergibt das allerdings nicht.
Jemand kann auch einem Kind im RealLife obszöne Bilder zeigen und betreffend dem fremde Kinder anziehen; es ist ja nichts neues, dass in der eigenen Familie da noch am meisten passiert.
Würde die Presse jetzt ernsthaft kritisieren können, oder sollen, dass dieses echte Verhalten im Spiel nachgeahmt wird? Das Spiel lädt ja nicht dazu ein sich einen *abzuwedeln* während man mit einer digitalen Figur agiert, es propagiert nichts und macht auch niemanden zum Pedo der es nicht schon vorher war.
Mich stört an der Aussage bezüglich dessen was die Presse schreiben könnte, dass genauso wie im Fall der reellen Gewalt wieder im falschen Gebiet Hexenjagd getrieben wird und man sich um belangloses kümmert, anstatt dort anzugreifen wo das Problem entsteht, nähmlich in der Gesellschaft nicht in den Medien.
Re: Milo and Kate: Ein Blick hinter die Kulissen
Verfasst: 22.03.2013 19:17
von greenelve
Also das hier abzuwatschen, weil im echten Leben kann man Kindern auch obszöne Bilder zeigen.... Dude what? Wenn man Kindern obszöne Bilder zeigt ist das nicht toll, es ist das Gegenteil. Es ist schlecht. :/
Wenn es dir um den falschen Ansatz der Hexenjagd geht, dass das eigentliche Problem in der Gesellschaft nicht angegangen wird, dann sag das bitte auch. Ändert aber nichts daran das es leicht missbraucht werden kann....
Es wird sich auch aufgeregt das man bei dem Browserspiel MissBimbo seiner Figur einer Brust-OP unterziehen kann....
Re: Milo and Kate: Ein Blick hinter die Kulissen
Verfasst: 22.03.2013 21:26
von Tettsui
greenelve hat geschrieben:Also das hier abzuwatschen, weil im echten Leben kann man Kindern auch obszöne Bilder zeigen.... Dude what? Wenn man Kindern obszöne Bilder zeigt ist das nicht toll, es ist das Gegenteil. Es ist schlecht. :/
Wenn es dir um den falschen Ansatz der Hexenjagd geht, dass das eigentliche Problem in der Gesellschaft nicht angegangen wird, dann sag das bitte auch. Ändert aber nichts daran das es leicht missbraucht werden kann....
Es wird sich auch aufgeregt das man bei dem Browserspiel MissBimbo seiner Figur einer Brust-OP unterziehen kann....
Es ist doch offensichtlich, dass ich ausgedrückt habe, dass das was in der Realität passiert gravierender ist als das im Digitalen.
Das mit der Hexenjagd hab ich doch gesagt, eben im zweiten Post ; )
Wie kann es denn missbraucht werden? Haben wir digitalen Figuren inzwischen Gefühle zugesprochen? Schindluder kann man mit jedem kindlichen Charakter in irgendeinem Spiel treiben, die die es nötig haben sind da einfallsreich genug. Ich brauch da nur ans Teabagging in diversen Shootern zu denken XD
Tatsache ist, dass es lächerlich ist sich in diesem Bezug um Spiele zu kümmern.