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Prison Architect: "Publisher bringen Indies nichts."
Verfasst: 16.10.2012 15:35
von 4P|BOT2
Vor einem Jahr hatte Introversion verkündet, dass man Subversion vorerst auf Eis gelegt hat. Das Taktik-Spiel, in dem es u.a. um Einbrüche und das Austricksen von Alarmanlagen ging, habe zu keinem Zeitpunkt wirklich Spaß gemacht - das Erstellen von Karten dafür hingegen schon, erinnert sich Mark Morris im Interview mit Develop.Was auch einer der Gründe dafür war, dass man Subversion einmottete und...
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Prison Architect: "Publisher bringen Indies nichts."
Kommentar
Verfasst: 16.10.2012 15:35
von Ssrakon
Das stimmt. Und deshalb bin ich auch so begeistert von der Indieszene.
Kommentar
Verfasst: 16.10.2012 15:58
von KATTAMAKKA
Und triple-A ist wie in der Finanzwelt , so auch im gamesector eine reine Verarschungsmasche Etikierung die kein Mensch braucht.
Re: Kommentar
Verfasst: 16.10.2012 16:11
von Kajetan
KATTAMAKKA hat geschrieben:Und triple-A ist wie in der Finanzwelt , so auch im gamesector eine reine Verarschungsmasche Etikierung die kein Mensch braucht.
Was Du brauchst, das will ich doch lieber für mich behalten ... aber Triple A ist KEINE Verarschung sondern kennzeichnet im Spielebereich Titel mit sehr hohen Produktionswerten. AAA reicht dabei von so vergleichsweise günstigen Produktionen wie The Witcher für 12 Mio. bis hin zu SW-TOR für über 150 Mio. Dollar.
Re: Prison Architect: "Publisher bringen Indies nichts."
Verfasst: 16.10.2012 16:12
von Wizz
Kurz gesagt: Publisher kosten Geld und Indies bringen (meistens) nicht genug ein, dass sich dieser "Zwischenhändler" rentieren würde.
Es handelt sich also um eine rein wirtschaftliche Entscheidung, auch wenn es nun hier sicher wieder als Bestätigung für "Publisher sind böse und generell überflüssig" gesehen wird. ^^
Re: Prison Architect: "Publisher bringen Indies nichts."
Verfasst: 16.10.2012 16:17
von muecke-the-lietz
Wizz hat geschrieben:Kurz gesagt: Publisher kosten Geld und Indies bringen (meistens) nicht genug ein, dass sich dieser "Zwischenhändler" rentieren würde.
Es handelt sich also um eine rein wirtschaftliche Entscheidung, auch wenn es nun hier sicher wieder als Bestätigung für "Publisher sind böse und generell überflüssig" gesehen wird. ^^
genauso ist es, aber lass den leuten doch ihren spaß...

Re: Prison Architect: "Publisher bringen Indies nichts."
Verfasst: 16.10.2012 16:19
von Pyoro-2
Witziges Video. Exclusive access to game breaking bugs! Get your copy at prison HYPHEN architect ...
Re: Prison Architect: "Publisher bringen Indies nichts."
Verfasst: 16.10.2012 16:20
von Kajetan
Wizz hat geschrieben:Kurz gesagt: Publisher kosten Geld und Indies bringen (meistens) nicht genug ein, dass sich dieser "Zwischenhändler" rentieren würde.
Exakt. Wenn hier mittlerweile Indies wie die Jungs von Dungeon Defenders 1 Mio. verkaufte Spiele bejubeln, dann dreht sich der Publisher nur desinteressiert im Halbschlaf zur Seite und schnarcht weiter. EA meinte ja letztlich, dass Dead Space 3
mindestens (!) die Fünfmillionen-Grenze knacken muss, damit man überhaupt daran denkt dieses Franchise weiterzuführen.
Es handelt sich also um eine rein wirtschaftliche Entscheidung, auch wenn es nun hier sicher wieder als Bestätigung für "Publisher sind böse und generell überflüssig" gesehen wird. ^^
Aber Publisher SIND doch böse und generell überflüssig

Re: Prison Architect: "Publisher bringen Indies nichts."
Verfasst: 16.10.2012 16:20
von DerSpecht
Wizz hat geschrieben:Kurz gesagt: Publisher kosten Geld und Indies bringen (meistens) nicht genug ein, dass sich dieser "Zwischenhändler" rentieren würde.
Es handelt sich also um eine rein wirtschaftliche Entscheidung, auch wenn es nun hier sicher wieder als Bestätigung für "Publisher sind böse und generell überflüssig" gesehen wird. ^^
Gut auf den Punkt gebracht.
Ohne die großen, bösen Publisher würden doch einige Spiele fehlen, die durch Indies ( so sehr dich diese mag), Kickstarter oder was auch immer, eben nicht ersetzt werden können.
Kommentar
Verfasst: 16.10.2012 16:22
von DextersKomplize
Alle "Puplisher"-Schreiber gut hingucken, da oben steht dick und fett wie es wirklich geschrieben wird.
Wollte ich schon immer mal gesagt haben, ich habe nämlich aufgehört zu zählen wie oft ich hier Puplisher gelesen habe von divsersen Leuten hier, äh, Experten natürlich

Kommentar
Verfasst: 16.10.2012 16:33
von johndoe774091
Es kommt natürlich drauf an. Generell sind Publisher in der Indieszene überflüssig, aber ein Publisher dient ja eigentlich dazu Geld zu geben und das Spiel zu vermarkten um sich dann einen Anteil am Gewinn zu sichern. Leider sind aber eben die meisten Publisher heute nur auf den Gewinn fixiert und um mehr Gewinn zu machen wird mehr Geld gegeben dafür aber auch das Ergebnis der Entwicklungsarbeit vorgegeben. Der Developer ist dann nicht mehr unabhängig. Es sollte Publisher geben, die sagen: "Hey Jungs, wir vertrauen euch. Hier habt ihr ein Budget, macht damit was großartiges und wir vermarkten es, aber wir nehmen dann einen fairen Anteil am Gewinn".
Re: Kommentar
Verfasst: 16.10.2012 16:44
von KATTAMAKKA
Kajetan hat geschrieben:KATTAMAKKA hat geschrieben:Und triple-A ist wie in der Finanzwelt , so auch im gamesector eine reine Verarschungsmasche Etikierung die kein Mensch braucht.
Was Du brauchst, das will ich doch lieber für mich behalten ... aber Triple A ist KEINE Verarschung sondern kennzeichnet im Spielebereich Titel mit sehr hohen Produktionswerten. AAA reicht dabei von so vergleichsweise günstigen Produktionen wie The Witcher für 12 Mio. bis hin zu SW-TOR für über 150 Mio. Dollar.
Danke Herr Oberlehrer , suchst du vielleicht deinen Rohrstock? Ich habe mir gerade für GOLDMANN SACHS einen neuen gekauft , kannst also mein alten haben. Bei Aldi gibts aber ne 9schwänzige Katze ( absolut Oldschool) für 99 Cent

Re: Prison Architect: "Publisher bringen Indies nichts."
Verfasst: 16.10.2012 16:48
von Spaßbremse
Warum nicht einfach...beides?
Kleine, feine, Indie-Nischenspiele UND große, teure, Bombastproduktionen...wie beim Film eben auch. :wink:
Re: Prison Architect: "Publisher bringen Indies nichts."
Verfasst: 16.10.2012 16:51
von Boesor
Spaßbremse hat geschrieben:Warum nicht einfach...beides?
Kleine, feine, Indie-Nischenspiele UND große, teure, Bombastproduktionen...wie beim Film eben auch. :wink:
phhh und am Ende noch "Leben und leben lassen"?
nichts da, in Foren muss zugespitzt werden...
Kommentar
Verfasst: 16.10.2012 16:55
von Todesglubsch
Naja, IMO kann man auch auf kleinem und mittlerem Niveau von einem Publisher provitieren. Natürlich nicht von einem der Riesen-Publishern, aber ein paar kleinere Publisher da draußen wären sicherlich bereit, in solche Projekte zu investieren WENN sie erfolgsversprechend sind.