Splinter Cell: Blacklist: Bélands Conviction-Fazit

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4P|BOT2
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Splinter Cell: Blacklist: Bélands Conviction-Fazit

Beitrag von 4P|BOT2 »

Nachdem man äußerst unzufrieden mit der problembehafteten Produktion von Splinter Cell: Conviction gewesen war, wechselte Ubisoft fast das komplette Team aus und verpasste dem Projekt eine Art Neustart. Zu den Neuankömmlingen gehörte Maxime Béland, der den Posten des Creative Directors übernahm. Den hat er auch Ubisoft Toronto inne, wo Béland jetzt an Splinter Cell: Blacklist arbeitet.Im Gespräch ...

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Meisterdieb1412
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Kommentar

Beitrag von Meisterdieb1412 »

Blahblah Bullshit blablah "Wir wollen CoD-Omakinder anlocken" blablah Geldgier BLÖB! -.- Alle 3 Mechaniken lassen sich einfach nicht so in einem Spiel unterbringen, dass sowohl der Shooterfanatiker als auch Stealthfan zufrieden sind.
Cyntiasky
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Bélands Convicition-Fazit

Beitrag von Cyntiasky »

Hier sehen wir wieder das beste beispiel von zwei kleinen Kindern die wahrscheinlich noch im Kindergarten im Sandkasten gespielt haben als das erste Splinter Cell rauskam.
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monotony
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Bélands Convicition-Fazit

Beitrag von monotony »

ich weiß gar nicht, warum immer alle auf conviction rumhacken. die serie brauchte für mich persönlich eine neuausrichtung und mir hat diese dann auch gefallen. nach vier zwar guten, aber gameplay-identischen spielen wäre mir "mehr vom gleichen" einfach zu langweilig gewesen.

conviction war etwas sehr einfach, ja. aber unterhaltend. von call of duty ist es auch immernoch ein gutes stück entfernt, denn ich für meinen teil habe das spiel fast ausschließlich schleichend durchgespielt.

es überrascht mich auch immer wieder wie konservativ viele spieler auf diese schnelllebige, immernoch junge branche bezogen reagieren. bei assassins creed wird hingegen immer wieder bemängelt, dass die letzten spiele doch nur aufgüsse der vorherigen seien. verrückte spielewelt.
johndoe1197293
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Bélands Convicition-Fazit

Beitrag von johndoe1197293 »

Hört sich gut an, was der Herr da gesagt hat.
Ich mochte die alten Teile, hatte aber auch Spaß mit Conviction. Was mich bei letzterem gestört hat, war dass man Gegner töten mußte, um weiterzukommen. Das hat für mich das Stealthgenre brutalisiert, denn ich neige in solchen Spielen dazu einfach niemanden abzumurksen.
Wenn man es aber als eine Art Gears of Stealth betrachtet, macht es sehr viel Spaß.

Dass die Entwickler nun beide Gameplaydimensionen unter einen Hut bringen wollen, finde ich löblich.
Ich denke, dass sie das auch hinkriegen können, ich wüßte nicht warum die Mechaniken sich nicht in einem Spiel unterbringen lassen sollten, wie das hier einer schrieb. Bei dem letzten Deus Ex ging es doch auch...
sarkasmo
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Bélands Convicition-Fazit

Beitrag von sarkasmo »

Tony hat geschrieben:es überrascht mich auch immer wieder wie konservativ viele spieler auf diese schnelllebige, immernoch junge branche bezogen reagieren.

ich gehöre bei splinter cell auch zu den "konservativen" spielern. warum? als das erste splinter cell rauskam, war die spielmechanik einfach großartig. stealth aus dem jahre 2002 hätte nicht besser sein können. dann kamen die nachfolger, die hier und da gute verbesserungen hatten.

das problem mit dem aktuellen splinter cell conviction: es ist für mich nicht die aktuelle stealth referenz, wie es die alten teile seiner zeit waren.

es mag ein gutes spiel sein. von mir aus. aber man stelle sich nur einmal vor man würde ein modernes stealth game mit den relativen qualitäten der ersten teile in unserer zeit rausbringen. man hat meiner meinung nach splinter cell in die "falsche" richtung entwickelt.
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D_Sunshine
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Bélands Convicition-Fazit

Beitrag von D_Sunshine »

Mit Conviction habe die Marke einen deutlichen Schritt in Richtung Action gemacht, welche von den Spielern - laut Béland - gut aufgenommen wurde.
Woran er das wohl misst? Ich tippe ja auf die Verkaufszahlen und nicht auf das tatsächliche Feedback. (nicht das ich bezweifle das viele Spieler auch das neue Konzept mögen)
Tony hat geschrieben: es überrascht mich auch immer wieder wie konservativ viele spieler auf diese schnelllebige, immernoch junge branche bezogen reagieren. bei assassins creed wird hingegen immer wieder bemängelt, dass die letzten spiele doch nur aufgüsse der vorherigen seien. verrückte spielewelt.
Also meinetwegen hätten sie SplinterCell auch in die Ego/TopDown/SonstWas-Perspektive transformieren können. Ich wäre da überhaupt nicht konservativ gewesen, zumal ich seiner Zeit auch der Meinung war, dass die Serie frischen Wind brauchte. Was bei einem SplinterCell mMn aber einfach dabei sein muss, ist herausforderndes Stealth, das sich nicht von alleine spielt. Das kann von mir aus auch schnell sein, aber der präsentationsfokusierte Ansatz eines Assassin's Creed oder CallOfDuty funktioniert da imo nicht.

Zum CoD-Vergleich auch nochmal ein Zitat von Béland:
I don't like the word accessible because it makes it sound like you're dumbing down your game. But to me, Call of Duty is very accessible. So yes, it is something we want to do – I'd love for 10 million, 60 million people to play the games we make.
Und auch wenn er sich immer gerne anderes einredet, aber bei der Sichtbarkeit quasi nur noch zwischen Unsichtbarkeit/Sichtbarkeit zu unterscheiden, den Geräuschfaktor zu minimieren und den Großteil der nichttötlichen Gadgets sowie das Leichen-Verstecken zu entfernen (was ja in Teilen zum Glück wiederkommen soll), ist genau was man unter "dumping down" versteht.
CryTharsis hat geschrieben: Ich denke, dass sie das auch hinkriegen können, ich wüßte nicht warum die Mechaniken sich nicht in einem Spiel unterbringen lassen sollten, wie das hier einer schrieb. Bei dem letzten Deus Ex ging es doch auch...
DeusEx sowie MGS4 sind zwar tatsächlich gute Beispiele für die Kombination aus Baller- und Stealthmechaniken in einem Spiel, aber der Spagat ist dort aus meiner Sicht kleiner, weil man auch keine Parkour-AutoAim/Heal-Action bietet wie in den letzten SplinterCells.
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muecke-the-lietz
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Bélands Convicition-Fazit

Beitrag von muecke-the-lietz »

vor allem, weil diese aussagen bezüglich innovation und weiterentwicklung natürlich quark sind.

nur weil sich ein spiel, parallel zur restlichen branche, immer mehr richtung action bewegt und dabei sämtliche komplexität und raffinesse auf der strecke lässt, kann man nicht von weiterentwicklung sprechen, sondern höchstens von gleichschaltung, oder sogar von rückentwicklung.

denn sc war damals aufgrund seiner neuartigen möglichkeiten, gemessen an der konkurrenz und dem technischen stand der spielegeräte, höchst neuartig und innovativ. und diese reihe hat sich weiterentwickelt und perfektioniert, bishin zum großartigen dritten teil. dann kam double agent, welches in meinen augen immer noch klasse war und einfach ein paar neue elemente in die reihe brachte und in meinen augen auch die nötige veränderungen, gerade die entwicklung der hauptfigur sei hier angesprochen.

conviction hat aber nun, nach langer wartezeit, einfach mal alles rausgestrichen, was neuartig und innovativ war und es einfach durch ganz alltägliche action, die man genauso auch aus anderen spielen kannte, ersetzt und sich gerade spielerisch zurückentwickelt. das ist doch nicht innovativ, sondern vor allem mal gewinnmaximierend.

und dann im gleichen satz ac zu nennen, wo die spieler nach veränderung schreien... :roll:

ja, natürlich muss sich eine serie weiterentwickeln, gerade so eine wie ac, die nun ziemlich ausgeprägte markenzeichen hat. das widerspricht sich doch nicht. ganz im gegenteil. das sind die 2 seiten einer medaille. weiterentwicklung und innovation auf der einen seite und markenzeichen und kern eines spiels auf der anderen seite. diese beiden seiten muss man miteinander verbinden.

und von sc war nun mal nicht die balleraction markenzeichen und kern, sondern das schleichen und clevere agieren in relativ offener levelstruktur. diesen kern muss man beibehalten und ausbauen und drum herum müssen die weiterentwicklungen und innvationen stattfinden, damit die serie nicht beliebig wird und sich nicht wiederholt...
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RRRabbid/Gamer
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Bélands Convicition-Fazit

Beitrag von RRRabbid/Gamer »

Für meinen Teil war schon Double Agent das Vorzeichen darauf, dass es mit der Serie bergab geht.
Das Leveldesign im 4. Teil war einfach fürchterlich. Angefangen bei den einfach ätzenden HQ-Sequenzen in dem Trainingsparkour, über den mehr als eigenartigen Ausflug nach Okhotsk in eine hellichte Schneelandschaft, wo die Gegner einen aus 100m schon gesehen haben, trotz Schneesturm (weil war ja eigentlich Tageslicht, ne? Hätte man auch anders programmieren können), bis hin zum Kinshasa-Level, das zwar eine echt außergewöhnliche Atmosphäre hatte, aber einfach nicht mit der Splinter Cell-Mechanik unter einem Hut zu bringen war. Man hat versucht den zwar akrobatischen, aber doch etwas "dröge" bewegenden Sam Fisher in ein hektisches Schlachtfeld reinzuquetschen... das ging nicht gut.
Was an dem Teil gut war, waren die ganzen neuen Moves die Sam drauf hatte, und natürlich die deutlich verbesserte Grafik, welche ich selbst heute noch als sehr erhaben einstufen würde.
Problem 1: die Moves konnte man (auch aufgrund des Leveldesigns) kaum irgendwo einsetzen, und Problem 2: die Grafik litt unter den Bugs des Spiels (tja, damals kam das Spiel gerade mal 1 Jahr nach Chaos Theory raus, da wurde noch nicht so viel Bugbeseitigung betrieben).

Conviction war kein Splinter Cell mehr.
Jetzt kommt das große Aber: ich hatte dennoch und habe auch heute Spaß an dem Spiel. Nur sollte es nicht den Namen 'Splinter Cell' tragen. Vielleicht höchstens noch als Spin-Off.

Deshalb sehe ich Blacklist auch etwas zwiespaltig entgegen.
Einerseits ärgere ich mich immer noch, dass die Serie wohl nicht mehr zu seiner alten Mechanik zurückgefunden hat, andererseits freue ich mich, weil es eine gut verbesserte Version zu Conviction darstellt.

Ich sehe das Spiel nicht als das Splinter Cell von damals an und trenne deshalb meine Ansichten über diese Spielserie. Das neueste Video zum Ghost Stealth Walkthrough ist nämlich ein Witz gewesen, wenn man gutes Schleichen demonstrieren wollte. Man konnte nämlich schon in Conviction (mit Mühe) an den KIs vorbeigehen. Das war dann aber kein Stealth-Aspekt, sondern eher eine.... Missachtung, ein Austicksen und ein "Falschspielen" des eigentlich vorgesehenen Spielprinzips.
Ist hier eigentlich auch der Fall.
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ICHI-
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Bélands Conviction-Fazit

Beitrag von ICHI- »

Wirkt selbst für Mainstream verhältnisse gewöhnlich und im vergleich mit Metal Gear Solid: Ground Zeroes fast schon befremdlich. Mir wurde schlecht als ich die Spielszenen von Blacklist gesehen habe.
johndoe1197293
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Bélands Conviction-Fazit

Beitrag von johndoe1197293 »

White Wolf_1986 hat geschrieben:Wirkt selbst für Mainstream verhältnisse gewöhnlich und im vergleich mit Metal Gear Solid: Ground Zeroes fast schon befremdlich. Mir wurde schlecht als ich die Spielszenen von Blacklist gesehen habe.
Was soll denn in bezug auf Ground Zeros "befremdlich" wirken?
PixelMurder
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Bélands Conviction-Fazit

Beitrag von PixelMurder »

Ich zocke sogar gerade zufällig Conviction, als erstes Spiel überhaupt der Reihe. Ich habe keine Ahnung von Stealth-Spielen, was mich aber nicht daran hindert, festzustellen, dass Stealth-Spiele nicht so wie Conviction sein sollten. Damit man mich nicht falsch versteht: ich hätte gerne das Spiel, von dem Conviction die Alpha-Version darstellt.
Gerade das Schleichen muss viel intuitiver und realitätsnaher dargestellt werden, damit man vernünftig schleichen kann, es braucht auch eine anständige KI(eine bessere als in einem Shooter), die dafür eingerichtet ist, realistisch beschlichen zu werden. Dass ich Leichen nicht wegschleppen kann oder muss, ist ganz einfach ein No-Go. Ich kann nur da Leute mit Lärm anlocken, wo es vom Level-Designer so vorgesehen ist, es funktioniert noch nicht mal ein Nahkampf-Move, um Gegenstände runterzuwerfen. Die ganzen Levels sind an sich relativ abwechlsungsreich, machen aber einfach einen handgestiefelten Eindruck, wahrscheinlich hat einer im Akkord Trigger von Hand gesetzt, die mir die Benutzung einer Fahrzeughupe ermöglichen oder niedere Barrieren zu übersteigen.
Gerade das Irak-Level sieht nicht nur saumässig aus, wenn ich auf meinem PC alles auf höchsten Details habe, ich kann in einem Stealth-Spiel auch noch nicht Feinde umschleichen, weil ich keine Leitplanke überhüpfen kann. Ich kann auch nicht hupen, um die Leute zum Tanklastwagen zu locken. Ich bin gezwungen, als Einzelkämpfer eine kleine Armee frontal anzugehen, weil ich unter keinen Umständen eine Mauer von einem Meter Höhe übersteigen kann.
Und dann kommt hinzu, dass das nicht nur kein Stealth-Spiel ist,wie man es erwarten würde, es ist auch noch ein bescheidener und träger Shooter, dessen ganzen Kontrollen umständlich sind und jedem Standart wiedersprechen. Zudem ist die Kameraführung zickig und das Deckungssystem von vorgestern. Mir kann keiner erzählen, dass man kein vernünftiges Stealth-Spiel mit anständigen Shooter-Mechaniken verbinden kann oder garr muss. Ich schätze es, wenn ich ausnahmsweise nicht ballern muss, aber wenn ich einen Schiessprügel tragen kann, dann erwarte ich da Qualität.
Ich erwarte die neue Version mit Interesse, aber zuerst muss ich mal eine Demo sehen, denn ein zweites Convcition kommt mir nicht ins Haus.
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crewmate
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Bélands Conviction-Fazit

Beitrag von crewmate »

Sei ruhig Beland.
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