Das ist ausgemachter Unfug. Nicht das Vorenthalten von Inhalten sorgt für Schutz, sondern das Begleiten, damit das Kind bei der Konfrontation mit solchen Ereignissen nicht alleine sein muss. Die Kinder- und Jugendpsychologie weiß ganz genau, wie nutzlos und sogar kontraproduktiv Verbote und künstlich geschaffene Schutzzonen sind. Kinder können verdammt viel ab, wenn sie immer eine Vertrauensperson haben, immer einen Ansprechpartner haben, mit dem sie reden und sich mitteilen können. Sprich, das beste, was man als Elternteil tun kann, ist nicht dem Kind Bulletstorm vorenthalten, sondern ZUSAMMEN mit dem Kind Bulletstorm zocken.Arteas hat geschrieben:Natuerlich macht es Sinn, heranwachsende zu "schuetzen" indem man ihnen Dinge vorenthaelt, weil ihre Psyche nunmal noch nicht ausgereift ist, sie in der Pubertät noch "wachsen" und "reifen" (die meisten sogar noch weit darueber hinaus), und schlicht und ergreifend ein Risiko besteht, dass der "jugendliche" oder das Kind Schaden nimmt.
Man sorgt für normale Menschen, indem man nicht Kinder in einen Zoo steckt, sondern sie nicht alleine lässt, während sie die Welt um sich herum entdecken.
