lingonberrypancake hat geschrieben:Ist es eigentlich nicht schnöde und langweilig dasselbe Spiel immer und immer wieder zu spielen, nur bei geändertem Schwierigkeitsgrad, welcher auch noch vom Hersteller erst nach und nach freigeschaltet wird? Ich meine, mich hat nicht mal das Spiel an sich begeistert. Oder bin ich da einfach nur ein wenig zu konservativ?
Konservativ würde ich es nicht nennen. Gameplayfokussierte Spiele sind vermutlich sogar älter als storybasierte Spiele, die für dich scheinbar nur zu existieren scheinen. Gameplayfokussierte Spiele setzen quasi darauf dass das, was man tut, spaß macht, unabhängig von einer Rahmenhandlung. Diese Spiele sind auch deutlich in der Überzahl, beispiele gibt es eigentlich überall:
- so gut wie alle Kartenspiele
- so gut wie alle Brettspiele
- Shooter Strategiespiele (insbesondere im Multiplayer), die meisten Simulationen, Hack and Slay, Beat em ups, Rennspiele, Sportspiele...
- Arcadespiele (oft darauf ausgerichtet Highscores zu knacken oder eben einfach nur durchgespielt zu werden)
alles Spieltypen wo man mehrmals gleiche Szenarios durchspielt ohne dass sie zwangsweise an Spaß verlieren.
Du siehst also es ist eher seltsam darüber verwundert zu sein, dass Gameplay an sich interessant sein kann.
---
Besonders die Erhöhung der Nützlichkeit des Schmieds, Einführung besserer Highend-Legendaries und mehr spezieller Itemaffixe finde ich interessant. Dass die Balance in Inferno etwas weniger in Richtung kiten gehen soll ist auf jeden fall auch ganz nett, auch wenn es vermutlich schwierig ist eine Lösung zu finden, bei der es dann nicht zu einfach wird.