Kefka hat geschrieben:Spiel des Jahres ist Skyrim?
Overrated ohne Ende.
Das Kampfsystem ist ein Treppenwitz gegen Dark Souls.
Ich muss sagen, solche Preisverleihungen haben keinen Wert mehr, meiner Meinung nach.
An der Gegenüberstellung von Skyrim und Dark Souls kann man das gut sehen. Natürlich ist Skyrim kein schlechtes Spiel, aber auch nichts wirklich Neues: gute Story, schöne Grafik, Sprachausgabe passt (Englisch), viele Freiheiten, hier und da ein paar neue Features und ein paar Schwächen des Vorgängers entfernt.
Dark Souls ist an sich auch nichts Neues, aber es geht ein paar neue Wege, im Gegensatz zum "Vorgänger" Demons Souls, gerade in Richtung des Multiplayers. Im Grunde hat es ähnliche Lösungsansätze wie Skyrim, nur das Ausleben des Genres fällt anders aus.
Doch wo ist der große Unterschied? Ganz einfach: Skyrim ist nicht sonderlich schwer und wenn was schief läuft lade ich einfach schnell mein Quicksave. Dark Souls hingegen ist höllisch schwer, besonders ohne Hilfe von Außen (Guides, etc.) und bestraft jeden Fehler, da man nicht einfach schnell ein Savegame läd und die Sache ist aus der Welt.
Skyrim ist somit ein "Spiel für die ganze Familie" und Dark Souls beschränkt sich auf Fans des Vorgängers und Core-Gamer (und die, die keine PS3 hatten und trotzdem etwas wie Demons Souls spielen wollten

). Genau daher kommen diese Preise und nicht weil Skyrim das bessere Spiel ist. Es spielen einfach mehr Leute, es ist erfolgreicher. Das obwohl es auch nach mehreren Patches ein Bugfest war und vielleicht noch ist. Die Qualität ist einfach nicht die selbe. Skyrim schießt zudem auch noch am Ziel vorbei, ein Spiel zu sein, dass durch seine Geschichte und Atmosphäre fesselt, da sich viele einfach nur auf das Lösen der Quests fixieren und es zu einer Art Fantasy-RPG-Shooter verkommt.
Dark Souls verzichtet auf solche Spielereien und versucht einen nicht mit der Geschichte deines Lebens zu locken, sondern fesselt einen einfach durch die Aufmachung, den Stil und die "Angst", die in einem geweckt wird. Man brauch sich nicht ein bisschen über die Welt, die Story oder andere Dinge zu erkundigen, da einfach das Gefühl geweckt wird, man muss das hier schaffen ganz nach dem Motto: "Mein Leben hängt davon ab!".
Und das ist das was ein gutes Videospiel ausmachen sollte. Es muss nicht so einfach wie möglich sein, damit es jeder sofort schaffen kann. Sondern es sollte qualitativ hochwertig , fesselnt und unterhaltsam sein.
Ich bin nicht deprimiert darüber, dass Skyrim diese Preise gewinnt, weil Skyrim kein schlechtes Spiel ist und somit auch zurecht nominiert wurde, nur sollte man hin und wieder darüber nachdenken was aus der einstmalst schönen und anspruchsvollen Welt der Videospiele geworden ist, wenn Spiele aus dem Grund gewählt werden, weil sie bekannter sind als andere.
P.S.: Das ist nur meine Meinung und lag mir auf dem Herzen. Ich sage nicht, dass jetzt jeder so denken muss und Skyrim der letzte Sch*** sei. Es gibt sicherlich viel schlimmere Beispiele als Skyrim, aber es ist nun mal gerade diese Auseinandersetzung, die bei den letzten Awards interessant war.
Falls es irgendwer gelesen hat, danke fürs Lesen und entschuldigt diese emotionale Ausschweifung
