Epic: Unreal Engine 4 'wahrscheinlich 2014'
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- 4P|BOT2
- Beiträge: 149236
- Registriert: 10.07.2002 12:27
- Persönliche Nachricht:
Epic: Unreal Engine 4 'wahrscheinlich 2014'
Bei IGN gab Tim Sweeney einen Einblick in seinen Arbeitsalltag. 60 Prozent seiner Zeit verbringe er mit Forschungs- bzw. Entwicklungsarbeiten für die nächste Generation der Unreal Engine und die kommenden Konsolen.
Er gehe davon aus, dass die Unreal Engine 4 - vor Monaten schon mal per Video angedeutet - ...</br>
Hier geht es zur News Epic: Unreal Engine 4 'wahrscheinlich 2014'
Er gehe davon aus, dass die Unreal Engine 4 - vor Monaten schon mal per Video angedeutet - ...</br>
Hier geht es zur News Epic: Unreal Engine 4 'wahrscheinlich 2014'
-
Yossarian22
- Beiträge: 170
- Registriert: 26.01.2010 12:22
- Persönliche Nachricht:
Zukunft
Ich glaube die Herausforderungen von Game-Engines der Zukunft sind neben der KI die nahtlose Skalierung und Generierung von Details.
Für Spielszenen und Leveldesign mit der heutigen Grafikpracht müssen Unmengen an Resourcen in das Kreieren von Details gesteckt werden, was dazu führt, dass Spiele immer kürzer und beschränkter werden. Die einzige Antwort darauf muss lauten, dass viele Dinge, die heute noch reine Handarbeit sind, vom Computer erzeugt werden können.
Bei der KI scheint es allerdings in der Tat kaum Fortschritte zu geben. Die KI-Routinen sind vielleicht aufwendiger und komplexer geworden mit den Jahren, aber nicht wirklich "intelligenter". Noch immer können KIs keine Dinge selbstständig analysieren und verarbeiten. Noch immer werden primitive KI Hilfen wie Lauf-Linien, Gitternetze und Kollisions-Meshes benötigt und ein Ende ist nicht abzusehen.
Für Spielszenen und Leveldesign mit der heutigen Grafikpracht müssen Unmengen an Resourcen in das Kreieren von Details gesteckt werden, was dazu führt, dass Spiele immer kürzer und beschränkter werden. Die einzige Antwort darauf muss lauten, dass viele Dinge, die heute noch reine Handarbeit sind, vom Computer erzeugt werden können.
Bei der KI scheint es allerdings in der Tat kaum Fortschritte zu geben. Die KI-Routinen sind vielleicht aufwendiger und komplexer geworden mit den Jahren, aber nicht wirklich "intelligenter". Noch immer können KIs keine Dinge selbstständig analysieren und verarbeiten. Noch immer werden primitive KI Hilfen wie Lauf-Linien, Gitternetze und Kollisions-Meshes benötigt und ein Ende ist nicht abzusehen.
- 6zentertainment
- Beiträge: 1387
- Registriert: 11.04.2010 13:50
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Zukunft
das was du willst es eine echte KI die mitdenkt....sowas gibt es nur im schach und zwar nur weil es sehr beschränkt ist und 1-3 gb nur an möglichkeiten als datenbank hat...das zeigt doch deutlich das das noch nicht umsetzbar ist.wenn nämlich mehr als paar flächen wären wäre die KI nen TB großYossarian22 hat geschrieben:Ich glaube die Herausforderungen von Game-Engines der Zukunft sind neben der KI die nahtlose Skalierung und Generierung von Details.
Für Spielszenen und Leveldesign mit der heutigen Grafikpracht müssen Unmengen an Resourcen in das Kreieren von Details gesteckt werden, was dazu führt, dass Spiele immer kürzer und beschränkter werden. Die einzige Antwort darauf muss lauten, dass viele Dinge, die heute noch reine Handarbeit sind, vom Computer erzeugt werden können.
Bei der KI scheint es allerdings in der Tat kaum Fortschritte zu geben. Die KI-Routinen sind vielleicht aufwendiger und komplexer geworden mit den Jahren, aber nicht wirklich "intelligenter". Noch immer können KIs keine Dinge selbstständig analysieren und verarbeiten. Noch immer werden primitive KI Hilfen wie Lauf-Linien, Gitternetze und Kollisions-Meshes benötigt und ein Ende ist nicht abzusehen.
- Nobilis 1984
- Beiträge: 318
- Registriert: 12.09.2007 16:42
- Persönliche Nachricht:
re
schön zu hören, weil es mal zeit wurde.
- EddyJoe
- Beiträge: 74
- Registriert: 19.07.2008 17:49
- Persönliche Nachricht:
Re: Zukunft
genau das ist das Problem und ein sehr gutes Beispiel. Schach ist in seinem Verlauf beschränkt, es gibt keine unendliche Anzahl von (Sieges)bedingungen. Die künstliche Intelligenz müsste aber eine unendliche Anzahl von Möglichkeiten bereitstellen, alles andere wäre eine Beschränkung und würde nur den Kreis der Möglichkeiten vergrössern, was den Speicherverbrauch, erst recht bei der unendlichen Möglichkeit, ins exorbitante steigen lassen würde.6zentertainment hat geschrieben:das was du willst es eine echte KI die mitdenkt....sowas gibt es nur im schach und zwar nur weil es sehr beschränkt ist und 1-3 gb nur an möglichkeiten als datenbank hat...
-
Yossarian22
- Beiträge: 170
- Registriert: 26.01.2010 12:22
- Persönliche Nachricht:
Re: Zukunft
Falsch. Genau das meine ich eben gerade nicht. Damit der Schachcomputer weis, welche Möglichkeiten es gibt und welche die besten Optionen sind, muss es vorher eingegeben werden. Es muss also ein Mensch für den Computer "vorgedacht" haben. Das stößt natürlich schnell an seine Grenzen. Ganz abgesehen vom Speicherplatz ist auch das Programmieren von komplexer Möglichkeiten zu aufwendig.6zentertainment hat geschrieben:das was du willst es eine echte KI die mitdenkt....sowas gibt es nur im schach und zwar nur weil es sehr beschränkt ist und 1-3 gb nur an möglichkeiten als datenbank hat...das zeigt doch deutlich das das noch nicht umsetzbar ist.wenn nämlich mehr als paar flächen wären wäre die KI nen TB groß
Was ich meine ist, dass der Computer fähig sein muss, zu lernen und zu verstehen ohne menschliche Vorarbeit. Wenn wir Schach-Meister werden wollen, lesen wir uns die Anleitung durch und sammeln Spielerfahrung. Sowas kann ein Computer nicht. Er hat die Anleitung und die Erfahrung schon im Vorfeld von uns eingegeben bekommen oder wird sie nie können.
Solange der Computer nicht von sich selbst heraus Probleme erfassen und analysieren kann, wird die KI immer auf einem sehr niedrigen Niveau bleiben.
- Landungsbrücken
- Beiträge: 7757
- Registriert: 12.12.2009 19:48
- Persönliche Nachricht:
Re: Zukunft
Yossarian22 hat geschrieben:Falsch. Genau das meine ich eben gerade nicht. Damit der Schachcomputer weis, welche Möglichkeiten es gibt und welche die besten Optionen sind, muss es vorher eingegeben werden. Es muss also ein Mensch für den Computer "vorgedacht" haben. Das stößt natürlich schnell an seine Grenzen. Ganz abgesehen vom Speicherplatz ist auch das Programmieren von komplexer Möglichkeiten zu aufwendig.6zentertainment hat geschrieben:das was du willst es eine echte KI die mitdenkt....sowas gibt es nur im schach und zwar nur weil es sehr beschränkt ist und 1-3 gb nur an möglichkeiten als datenbank hat...das zeigt doch deutlich das das noch nicht umsetzbar ist.wenn nämlich mehr als paar flächen wären wäre die KI nen TB groß
Was ich meine ist, dass der Computer fähig sein muss, zu lernen und zu verstehen ohne menschliche Vorarbeit. Wenn wir Schach-Meister werden wollen, lesen wir uns die Anleitung durch und sammeln Spielerfahrung. Sowas kann ein Computer nicht. Er hat die Anleitung und die Erfahrung schon im Vorfeld von uns eingegeben bekommen oder wird sie nie können.
Solange der Computer nicht von sich selbst heraus Probleme erfassen und analysieren kann, wird die KI immer auf einem sehr niedrigen Niveau bleiben.

- Mr.Freaky
- Beiträge: 736
- Registriert: 01.12.2008 16:00
- Persönliche Nachricht:
An der KI ist das Problem, dass es für die meisten wirklich erfolgreichen Games keine soo aufwändige KI braucht und auch kaum jemand danach verlangt, warum sollte also eine Menge Geld in die Forschung bzw. Entwicklung von sowas gesteckt werden?
Die beste KI ist für mich immernoch die aus F.E.A.R. und das ist mittlerweile 6 Jahre alt. Eigentlich traurig.
Die beste KI ist für mich immernoch die aus F.E.A.R. und das ist mittlerweile 6 Jahre alt. Eigentlich traurig.
- Xris
- Beiträge: 13777
- Registriert: 29.10.2006 11:35
- Persönliche Nachricht:
Die beste KI ist für mich immernoch die aus F.E.A.R. und das ist mittlerweile 6 Jahre alt. Eigentlich traurig.
Das kannst du ruhig verallgemeinern. Maximal gab es das ein oder andere Spiel das sich auf einem ähnlichen Niveau befand. F.E.A.R. wurde und wird öfter in Shootern die etwas mehr Pirorität auf die KI legen als Vergleich hergenommen.
Aber insgesamt muß man sagen das heute auch nicht mehr so nach einer guten KI gebrüllt wird wie noch vor ca. 8 Jahren. Damals war das noch was besonderes, immer höher wollte man hinaus. Heutzutage sehe ich grade in Shootern die KI in Tests in kaum mehr als ner Fußnote erwähnt. Das wir seit Jahren stangnieren sagt keiner.
EDIT:
So schauts aus. Die erfolgreichen Shooter sind Aracade Shooter und die funktionieren nicht mit einer KI aka F.E.A.R.An der KI ist das Problem, dass es für die meisten wirklich erfolgreichen Games keine soo aufwändige KI braucht und auch kaum jemand danach verlangt
EDIT:
Ach äh... Topic:
PS4 und 720 also eher nicht vor 2014.
Zuletzt geändert von Xris am 27.09.2011 23:00, insgesamt 3-mal geändert.
-
N16
- Beiträge: 623
- Registriert: 28.07.2011 11:59
- Persönliche Nachricht:
Re: Zukunft
Ja klar... Als ob ein "echter Mensch der mitdenkt" 1-3 GB an Daten vorausdenkt und speichert.6zentertainment hat geschrieben:das was du willst es eine echte KI die mitdenkt....sowas gibt es nur im schach und zwar nur weil es sehr beschränkt ist und 1-3 gb nur an möglichkeiten als datenbank hat...das zeigt doch deutlich das das noch nicht umsetzbar ist.wenn nämlich mehr als paar flächen wären wäre die KI nen TB groß
Für mich existiert die KI noch gar nicht, denn Intelligenz bedeutet Verständnis, und das habe ich noch nie bei einer KI gesehen.
Der Mensch hat eben noch gar nicht "verstanden", wie "Verständnis" funktioniert.
Ich habe mal einen Artikel gelesen, wo Forscher eine "richtige" KI erschaffen haben, welche mithilfe einer Gebrauchsanleitung nicht nur spielen lernte, sondern auch in über 80% der Spiele gewann. Das Spiel heisst übrigens "Civilization".
EDIT: hier ist der Link: http://www.extremetech.com/extreme/9004 ... ion-manual
Auf sowas freue ich mich bei weitem mehr, als auf Grafik, die eh nur auf einem nuklearbetriebenen Quantencomputer läuft...
-
Yossarian22
- Beiträge: 170
- Registriert: 26.01.2010 12:22
- Persönliche Nachricht:
Das ist Unsinn. Moderne Shooter sind halt bis ins Detail durchgescripted und entsprechend lahm. Nur weil etwas aus Mangel an Alternativen erfolgreich ist, muss das nicht heissen, dass eine "richtige" KI kein besseres Spielerlebnis bieten würde. Und ein besseres Spielerlebnis ist auf jeden Fall erstrebenswert. Mich jedenfalls reizen die modernen durchgescripteten Spielchen nicht. Die Illusion von Dynamik ist einfach zu offensichtlich.Mr.Freaky hat geschrieben:An der KI ist das Problem, dass es für die meisten wirklich erfolgreichen Games keine soo aufwändige KI braucht und auch kaum jemand danach verlangt, warum sollte also eine Menge Geld in die Forschung bzw. Entwicklung von sowas gesteckt werden?
http://www.extremetech.com/extreme/9004 ... ion-manual
Genau sowas war gemeint.
- Seth666
- Beiträge: 3865
- Registriert: 07.02.2003 11:04
- Persönliche Nachricht:
Jupp, sehe ich auch so.Mr.Freaky hat geschrieben:An der KI ist das Problem, dass es für die meisten wirklich erfolgreichen Games keine soo aufwändige KI braucht und auch kaum jemand danach verlangt, warum sollte also eine Menge Geld in die Forschung bzw. Entwicklung von sowas gesteckt werden?
Die beste KI ist für mich immernoch die aus F.E.A.R. und das ist mittlerweile 6 Jahre alt. Eigentlich traurig.
Über die FEAR-KI gab es sogar mal in der c't einen Artikel darüber. Deren KI basierte auf mehreren Schichten von KI-Routinen.
FEAR zeigt auch, dass es schon vor Jahren sehr gut lief.
- Xris
- Beiträge: 13777
- Registriert: 29.10.2006 11:35
- Persönliche Nachricht:
Von einem bessere Spielerlebnis hat er nicht gesprochen. Nur festgestellt das die ergolreichsten Shooter ne Moorhuhn KI haben. D.h. eine bessere KI ist nicht erforderlich. Das sie das Spielerlebnis in manchen Genres massiv verbessern könnte steht ausser frage. Nur werden Shooter durch eine komlexe KI auch fordernder, sinder keine Arcade Shooter mehr. Und so etwas ist atm nicht gefragt.
- DeadPool HL
- Beiträge: 383
- Registriert: 20.01.2011 10:18
- Persönliche Nachricht:
