Call of Duty: Black Ops - Gründe für fehlende Innovationen
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- 4P|BOT2
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Call of Duty: Black Ops - Gründe für fehlende Innovationen
Josh Olin, der Community-Manager von Treyarch (u.a. <STRONG>Call of Duty: Black Ops</STRONG>), hat in einem Call of Duty: Black Ops - Gründe für fehlende Innovationen
- Axozombie
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..
kann dem (teilweise) nur zustimmen
sehe es immer wieder.
Leute schreien nach neuem, aber wenn man ihn was neuem gibt, regen sie sich auf weil es anders ist.
Fans/Spieler wissen echt manchmal selber nicht was sie wollen.
Und auch immer die negativ einstellung wenn jmd mit einer neuen idee kommt:
"Klappt doch sowieso nicht" und solche sprüche.
Wird gleich verurteilt ohne das man was davon gesehen hat.
sehe es immer wieder.
Leute schreien nach neuem, aber wenn man ihn was neuem gibt, regen sie sich auf weil es anders ist.
Fans/Spieler wissen echt manchmal selber nicht was sie wollen.
Und auch immer die negativ einstellung wenn jmd mit einer neuen idee kommt:
"Klappt doch sowieso nicht" und solche sprüche.
Wird gleich verurteilt ohne das man was davon gesehen hat.
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FudoMyoo
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Jörg -> ME2 *zwinker*Seine Antwort: Nörgelnde Kritiker und wutentbrannte Fans.
Naja, wenn jegliche innovative Idee dahin fließen wie man einen besseren Kopierschutz entwickelt, das Spiel mit sozialen Plattformen verbindet, oder einfach nur mehr Geld mit Spielerweiterungen abschöpft sollen sich die Herren mal nicht beschweren.
Innovationen sollen im spielerischen stattfinden und nicht an den oben genannten Nebenschauplätzen, das im Moment die Zielgruppe nicht erfreut ist sollte verständlich sein. Technische Innovationen bleiben ja dank der Hardwaregrenze von Konsolen rar gesät, kann verstehen das viele Entwickler aus finanziellen Gesichtspunkten nicht mehr ausschließlich für den PC entwickeln. Tja und Kinect und Move sind keine Innovationen da es Nintendo "erfunden" hat, zählt also nicht.
Schwarzen Peter lass ich mir nicht zuschieben...
- Elendstourist
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bwahaha
Bwahahahaha! Natürlich nörgeln die Fans, wenn man das grundlegende Spielprinzip ihrer Lieblingsserie über Bord wirft nur um das neuste Spiel einem anderen, kommerziell erfolgreicheren anzunähern um so die Absatzzahlen zu erhöhen.
Und bitte, wenn die Innovationen in einem Spiel wirklich gut sind, dann wird doch kein Kritiker das Spiel verreißen! So ein Blödsinn!
Wenn man natürlich nur dümmliche, möchtegern Neuerungen bringt, dann ist doch klar dass das kritisiert wird!
Wie dem auch sei, bei CoD BO hat weder die Angst vor den Kritikern noch vor den Fans den Ton angegeben, sonst schlicht und einfach die Profitgier!
Man sollte doch meinen, dass Activision durch die Vorgängerteile ein ausreichend großes finanzielles Polster aufgebaut hat um eine Innovation zu wagen, selbst wenn sie ein Flopp wird! Aber nein, wir machen CoD 08/15 4, das ist zwar nicht innovativ, verkauft sich aber garantiert gut!
Also so einen Bullshit-Kommentar eines Entwicklers habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Und bitte, wenn die Innovationen in einem Spiel wirklich gut sind, dann wird doch kein Kritiker das Spiel verreißen! So ein Blödsinn!
Wenn man natürlich nur dümmliche, möchtegern Neuerungen bringt, dann ist doch klar dass das kritisiert wird!
Wie dem auch sei, bei CoD BO hat weder die Angst vor den Kritikern noch vor den Fans den Ton angegeben, sonst schlicht und einfach die Profitgier!
Man sollte doch meinen, dass Activision durch die Vorgängerteile ein ausreichend großes finanzielles Polster aufgebaut hat um eine Innovation zu wagen, selbst wenn sie ein Flopp wird! Aber nein, wir machen CoD 08/15 4, das ist zwar nicht innovativ, verkauft sich aber garantiert gut!
Also so einen Bullshit-Kommentar eines Entwicklers habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
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Game&Watch
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Yepp... Wenn man nie was neues ausprobiert, weil es immer bereits von vornherein zerrissen wird, werden irgendwann auch garkeine neuen Ideen mehr kommen.
Und wenn nichts neues mehr kommt meckern wieder andere, dass es zuviel von gleichen gibt.
In Momenten wie diesen frage ich mich manchmal, ob es der Spieleindustrie wirklich gut getan hat, zu so einer gigantischen Branche geworden zu sein...
Aber deswegen freue ich mich auch immer wenn Indies erfolgreiche Spiele wie Minecraft oder Amnesia erschaffen. Von ihnen kommt noch frischer Wind in die Spieleindustrie.
Und wenn nichts neues mehr kommt meckern wieder andere, dass es zuviel von gleichen gibt.
In Momenten wie diesen frage ich mich manchmal, ob es der Spieleindustrie wirklich gut getan hat, zu so einer gigantischen Branche geworden zu sein...
Aber deswegen freue ich mich auch immer wenn Indies erfolgreiche Spiele wie Minecraft oder Amnesia erschaffen. Von ihnen kommt noch frischer Wind in die Spieleindustrie.
- PickleRick
- Beiträge: 2565
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Er übersieht aber etwas!
Er hat nicht ganz Unrecht, aber er übersieht, dass man im Web sehr selektiv wahrnimmt.
Wenn man sich bei der Bildung seines Menschenbildes zu sehr auf das Internet verlässt, dann kann man schon eine sehr negative Meinung über die Leute bekommen. Es ist aber doch so, dass im Netz allgemein mehr gemeckert wird als gelobt, d.h. wenn 10 Leute etwas schlecht und 10 Leute etwas gut finden, werden von den ersten 10 vielleicht 8 was negatives schreiben und von den positiven 10 vielleicht einer und schon hat man den Eindruck, alle finden es mies.
Und man wird immer jemanden finden, dem irgendetwas nicht passt. Das kommt erschwerend hinzu. Beispiel: Steam. Natürlich hat man den Eindruck an Steam funktioniert nichts wenn man die Foren liest, denn nur die, bei denen etwas nicht funktioniert, melden sich auch. Der Rest zockt einfach.
Erschwerend kommt hinzu, dass es so gut wie keine Netiquette mehr gibt und sich vor allem junge Leute und dazu zählen nunmal Videospieler, im Netz "wie die Sau" benehmen.
Das erschwert es alles ungemein eine Mehrheitsmeinung herauszufinden. Nur weil 500 es im Internet als schlecht bewerten, muss das noch nicht für die anderen 499500 gelten. Und dann bleibt eben nur noch der Weg über die Verkaufszahlen und schon haben wir das Dilemma. Solange es gekauft wird, kann es so schlecht nicht sein...
Wenn man sich bei der Bildung seines Menschenbildes zu sehr auf das Internet verlässt, dann kann man schon eine sehr negative Meinung über die Leute bekommen. Es ist aber doch so, dass im Netz allgemein mehr gemeckert wird als gelobt, d.h. wenn 10 Leute etwas schlecht und 10 Leute etwas gut finden, werden von den ersten 10 vielleicht 8 was negatives schreiben und von den positiven 10 vielleicht einer und schon hat man den Eindruck, alle finden es mies.
Und man wird immer jemanden finden, dem irgendetwas nicht passt. Das kommt erschwerend hinzu. Beispiel: Steam. Natürlich hat man den Eindruck an Steam funktioniert nichts wenn man die Foren liest, denn nur die, bei denen etwas nicht funktioniert, melden sich auch. Der Rest zockt einfach.
Erschwerend kommt hinzu, dass es so gut wie keine Netiquette mehr gibt und sich vor allem junge Leute und dazu zählen nunmal Videospieler, im Netz "wie die Sau" benehmen.
Das erschwert es alles ungemein eine Mehrheitsmeinung herauszufinden. Nur weil 500 es im Internet als schlecht bewerten, muss das noch nicht für die anderen 499500 gelten. Und dann bleibt eben nur noch der Weg über die Verkaufszahlen und schon haben wir das Dilemma. Solange es gekauft wird, kann es so schlecht nicht sein...
- NotSo_Sunny
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Also nörgeln du ich wenn dann über sowas wie SplinterCell:Conviction. Wenn an einer Marke, die ich mochte wie sie war rumgedocktert wird, reagier ich auch gerne ablehnend, wenn das Ergebnis nicht auf Anihieb erzeugt (und das tut Conviction nicht).
Das heißt aber nicht, dass ich nicht für Sachen wie MirrorsEdge oder andere neue Dinge offen bin.
Ist halt wirklich schwierig für die Entwickler. Neue Marken bekommen zu wenig Aufmerksamkeit und Exprimente an existierenden Marken, werden von den Fans nicht gern gesehen
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Das heißt aber nicht, dass ich nicht für Sachen wie MirrorsEdge oder andere neue Dinge offen bin.
Ist halt wirklich schwierig für die Entwickler. Neue Marken bekommen zu wenig Aufmerksamkeit und Exprimente an existierenden Marken, werden von den Fans nicht gern gesehen
- Iconoclast
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Der Mann hat sowas von recht. Ist mir in den letzten Monaten aber auch schon aufgefallen, dass es fast schon eine Mode ist, dagegen zu sein.
- Scorcher24_
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- Genkis
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er hat einerseits recht und andererseits sehen wir an jagged:alliance - bäck to äktschn. wie die entwickler veruchen "innovationen" neu an den spieler zu bringen. und zwar oftmals so, dass sie eine beliebte marke kaputt machen und halbherzig mit neuen spielmechanismen bestücken (c&c 4 !!!) anstatt wirklich was neues zu bringen.
- NotSo_Sunny
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Irgendwie musste ich da auch zuerst dran denken. Das Beispiel funktioniert aber nur, wenn man meint, Bioware habe etwas neues versucht, indem sie das Gewicht noch weiter von RPG auf Schooter verlagert hätten und dafür von Jörg abgestraft worden seien.FudoMyoo hat geschrieben:Jörg -> ME2 *zwinker*Seine Antwort: Nörgelnde Kritiker und wutentbrannte Fans.
ME2 wurde aber dafür "abgestraft", dass sich das Spiel im Vergleich zum Vorgänger zu wenig entwickelt hatte, also eben nichts neues/innovatives gebracht hatte. Denn obwohl einiges an RPG-Elementen wegfiel, kam an anderer Stelle nichts bzw. zu wenig hinzu.
Im Kontrast dazu bekommt dann ein Game wie z.B. BionicCommando von Jörg nen GoldAward, weil es trotz grotten Story und anderen Mängeln dennoch mit innovativen Gameplay punkten kann.
Das mag zwar nicht immer fair sein, entspricht aber dem was sich Entwickler wie Olin manchmal wünschen - nämlich Kritiker die auch mal über andere Mängel teilweise hinwegsehen, wenn sie merken, die Entwickler haben mal was versucht und auch etwas geiles erschaffen.
PS:Ein anderes Thema wäre aber für mich z.B. AlanWake. Das hatte am Ende immernoch kreatives Gameplay, musste aber mMn für die frühen Versprechungen der Entwickler und die entsprechende Erwartungshaltung büßen.
Zuletzt geändert von NotSo_Sunny am 06.02.2011 16:05, insgesamt 4-mal geändert.
- the curie-ous
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Freies Deutschland ohne Titel
Mehr und mehr Spieler scheinen zu vergessen, worum es in der Spieleindustrie überhaupt geht?
Mehr und mehr Industrielle scheinen zu vergessen, worum es bei den Spielen überhaupt geht.
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- bomberdomme
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MAMA MAMA
achso es liegt jezt an den kritikern wenn es was zu kritisieren gibt. na so kann man es sich auch einfach machen. wie kann es auch wagen sich den erlauchten herren die allein zur fähigkeit zur kreativität hochwohlgeboren sind nicht zu füssen zu werfen. Ich fand Black Ops ja ein grossartiges Spiel dessen story ich sogar innovativ fand aber das konzept war zulezt bei call of duty 1 innovativ das ist garnicht weiter tragisch den unterhalten hat es mich ja trotzdem. Ich mag auch immernoch sitcoms auch wenns die wie sand am meer gibt.
es ist eher peinlich wenn jemand öffentlich so unfähig ist kritik auszuhalten. nach all dem erfolg den das spiel einbrachte haben also die entwickler des meistverkauften spiels 2010 ein problem mit ihrem selbstbewustsein. das klingt wie ein psychologisches parade beispiel wie von siegmund freud.
hat da jemand von mammi nicht genügend aufmerksamkeit bekommen ?
es ist eher peinlich wenn jemand öffentlich so unfähig ist kritik auszuhalten. nach all dem erfolg den das spiel einbrachte haben also die entwickler des meistverkauften spiels 2010 ein problem mit ihrem selbstbewustsein. das klingt wie ein psychologisches parade beispiel wie von siegmund freud.
hat da jemand von mammi nicht genügend aufmerksamkeit bekommen ?
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KOK
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Naja. Was sind denn die letzten großen Innovationen gewesen? Meist hat man doch nur versucht, dem Spieler Altbekanntes als neu zu verkaufen. Das wäre ja aber nicht mal das Problem. Das Problem ist eher, wie das "Neue" in den Spielen eingebunden wird. Es bringt nicht auf Teufel komm raus innovativ zu sein, wenn die Ausführung am Ende letzter Crap ist.
Blizzard hat mit SC2 es doch vorgemacht wie es gut gehen kann. Auf dem ersten Blick ist SC2 ein SC:BW mit hübscherer Grafik. Doch spielen sich alle drei Rassen komplett anders, auch wurde das Gameplay um ein paar neue Mechaniken erweitert, dazu eines der fortschrittlichsten Mod-Tools und ein komplett überarbeitetes Battle.net.
Es sind also eher die kleinen Neuerungen, die ein Produkt abrunden. Viele versuchen aber Neuerungen als das Hauptspiel zu verkaufen. Wäre jetzt auch nicht so tragisch, wenn es wenigsten gut wäre. Es bringt nichts, Schrott rauszubringen und zu hoffen, daß es sich verkauft nur weil es neuer Schrott ist.
Die Spieler haben sicherlich nichts gegen Innovation. Es sind eher die Entwickler, die das einfach nur vergeigen.
Blizzard hat mit SC2 es doch vorgemacht wie es gut gehen kann. Auf dem ersten Blick ist SC2 ein SC:BW mit hübscherer Grafik. Doch spielen sich alle drei Rassen komplett anders, auch wurde das Gameplay um ein paar neue Mechaniken erweitert, dazu eines der fortschrittlichsten Mod-Tools und ein komplett überarbeitetes Battle.net.
Es sind also eher die kleinen Neuerungen, die ein Produkt abrunden. Viele versuchen aber Neuerungen als das Hauptspiel zu verkaufen. Wäre jetzt auch nicht so tragisch, wenn es wenigsten gut wäre. Es bringt nichts, Schrott rauszubringen und zu hoffen, daß es sich verkauft nur weil es neuer Schrott ist.
Die Spieler haben sicherlich nichts gegen Innovation. Es sind eher die Entwickler, die das einfach nur vergeigen.
